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Ein Blick auf den Textil- und Bekleidungssektor in Usbekistan – 2022

2022_uz_textil_report

Ein Textilgigant im Entstehen?

Über die jüngsten Bemühungen Usbekistans, sich zu einem wirtschaftlich blühenden und modernen Staat im Herzen Zentralasiens zu entwickeln, ist wenig zu hören. Sie hatte sich lange hinter einem Vorhang mit schlechtem Ruf wegen Zensur, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen versteckt. Usbekistan hat jedoch in den letzten fünf Jahren sowohl auf privater als auch auf politischer Ebene immense Anstrengungen unternommen, um den Herausforderungen und der damit verbundenen Reputation entgegenzuwirken. Seit 2017 hat die Regierung eine Reformagenda auf den Weg gebracht, die positive Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft und prominent auch im Baumwoll- und Textilsektor bewirkt hat.

Das Land hat eine jahrhundertelange Tradition im Baumwollanbau und ist bis heute der siebtgrößte Baumwollproduzent der Welt. Der Sektor bietet viele Möglichkeiten für nachhaltige Veränderungen: In sozialer Hinsicht kann er menschenwürdige Arbeitsplätze für die immense Erwerbsbevölkerung des bevölkerungsreichsten Landes Zentralasiens schaffen, von denen die meisten auf Frauen abzielen; Umweltschutz, Anpassung an den Klimawandel und die Förderung nachhaltiger Produktionsmethoden sind Alternativen zum konventionellen Baumwollanbau mit hohem Chemikalien- und Wassereinsatz; Wirtschaftliche, dauerhafte Geschäftsbeziehungen zu Märkten mit höheren Nachhaltigkeitsanforderungen bilden die Grundlage, um sozial- und umweltverträgliches Handeln umzusetzen. Mit den Reformen liberalisierte sich der Sektor von einem staatlichen Monopol hin zu privaten Unternehmen, die offen sind für sozial und ökologisch nachhaltige Ansätze, wobei die Abschaffung der systemischen Zwangsarbeit durch die ILO oder die Einführung der Bio-Baumwollproduktion unter vielen weiteren Beispielen genannt werden.

Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Reformprozess durch die Umsetzung des Projekts „Nachhaltigkeit und Wertschöpfung in der Baumwollwirtschaft in Usbekistan“ im Rahmen eines Globalvorhabens Arbeiten an mehreren landwirtschaftlichen Lieferketten. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Privatsektor erfüllt das Projekt die Bedürfnisse der Wirtschaft, indem es Aktivitäten und Kapazitätsentwicklung durchführt und gleichzeitig die soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette fördert. Unsere Projektaktivitäten reichen von Schulungen in Bio-Baumwollproduktion oder Social Compliance in der Verarbeitung über Kapazitätsaufbau im Export bis hin zur Zusammenarbeit mit internationalen Textilunternehmen zur Erschließung neuer Märkte. Dadurch hatte das Projekt seit 2019 die Möglichkeit, den Fortschritt und die verbleibenden Herausforderungen aus erster Hand zu erfahren.

In Ihren Händen halten Sie das neueste Update über den Sektor, das aus aktuellen Daten, die aus mehreren Interviews mit Interessenvertretern aus der usbekischen und internationalen Industrie, dem öffentlichen Sektor und einzelnen Akteuren stammen. Mit diesem Bericht möchten wir Ihnen eine fachkundige, aber neutrale Perspektive aus der Branche bieten. Die Folgeseiten bieten:
• Informationen über den Status quo des usbekischen Baumwoll- und Textilsektors
• Skizzieren die tiefgreifenden Entwicklungen der letzten Jahre
• heben verbleibende Herausforderungen hervor und sprechen gleichzeitig (ergriffene oder geplante) Maßnahmen zu deren Bewältigung an.

Wenn dieser Bericht Ihr Interesse am usbekischen Baumwoll- und Textilsektor weckt, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Das Projekt steht bereit, um zu informieren, zu verbinden, gemeinsam Aktivitäten zu entwickeln. Und damit - O'zbekistonga xush kelibsiz oder willkommen in Usbekistan!

Quelle: giz

2022_UZ_Textil_Report (PDF Dokument - englisch)

Reference-Report-Uzbekistan_GIZ_2022eng
3.4 mb
Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Friedrich-Ebert-Allee 32 + 36
53113 Bonn
Telefon: +49 228 44 60-0
Fax: +49 228 44 60-17 66

Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 79-0
Fax: +49 6196 79-11 15

info(at)giz.de 

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Usbekischer Stand auf der Internationalen Grünen Woche

Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin; Messestand Usbekistan; Foto: Frank Pfuhl
Am 20. Januar begann die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin. Unter dem Funkturm in den Messehallen in Berlin-Charlottenburg zeigen ca. 1.400 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen. Auf 115.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden die Produkte und Dienstleistungen den Gästen in zahlreichen Messehallen präsentiert.

Die Aussteller kommen aus knapp 65 Ländern. Usbekistan ist in der Halle 8 vertreten. Dort kann man landwirtschaftliche Produkte und Getränke in Augenschein nehmen und probieren. Natürlich wird in der Halle 8 am usbekischen Stand auch die Nationalspeise Plow angeboten.

Bis einschließlich 29. Januar 2023 haben die Pforten der Messehallen Berlin geöffnet. Karten kann man Online erwerben. An den Eingängen der IGW stehen HELPDESKS zur Verfügung. Die Mitarbeiter der Messe unterstützen hier die Besucher, die ein Onlineticket erwerben möchten. Man kann nur bargeldlos zahlen.

In der Halle 8 freuen sich die freundlichen Mitarbeiter aus Usbekistan, wenn sie von Usbekistan Online-Lesern besucht und angesprochen werden.

Am Messestand, Kostprobe mit allerlei Köstlichkeiten vom Herzen der Seidenstrasse - aus Usbekistan; Foto: Frank Pfuhl

Aussteller UZBEKISTAN
Uzexpocentre National Exhibition Company open joint-stock society
107, Amir Temur str.
100084 Tashkent/ Usbekistan
Telefon: +998 712345461
Web: https://www.uzexpocentre.uz/en
E-Mail: info(at)uzexpocentre.uz

Text: Volker Neef; Foto: Frank Pfuhl


Empfohlene LINKS:

USBEKISTAN-GALERIE | Usbekistan - Land der edlen Früchte | BASARHandel auf dem Basar
Der usbekisch orientalische Basar - Puls des Lebens

Die Internationale Grüne Woche
 | Geschichte | Mediathek | Grüne Woche
WIKIPEDIA - Internationale Grüne Woche Berlin
iPhone APP | GooglePlay APP

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467 kb

Messestand Usbekistan, kulinarische Köstlichkeiten - edle Früchte & Non (Usbekisches Brot); Foto: Frank Pfuhl

Messestand Usbekistan mit getrockneten Früchten, Aprikosen, Pflaumen, Rosinen…; Foto: Frank Pfuhl

Grüne Messe, Hallenplan; Abb.: Messezentrum 

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Ein Film über das kulturelle Erbe von Usbekistan

Samarkand - Registan; Foto: UZA.uz
Die Premiere des neuen Dokumentarfilms "Kulturelles Erbe Usbekistans", fand im nach Alisher Navoi benannten Kinopalast statt. Der Film wurde im Auftrag des Ministeriums für Tourismus und kulturelles Erbe der Republik Usbekistan gedreht.

Wie der Autor des Drehbuchs, der bekannte Journalist Boris Babajew, sagt, haben die Filmemacher hart an dem Film gearbeitet, weil das Thema eines war, von dem sie nur träumen konnten. Sie haben überall gefilmt, vor allem im alten Samarkand, das heute als Zentrum des Welttourismus weltweite Aufmerksamkeit genießt. Schließlich ist ein Besuch dieser Orte sowie von Buchara, Chiwa, Shakhrisabz und anderen touristischen Zentren unseres Landes immer ein unvergessliches Erlebnis. Usbekistan ist eines der wichtigsten Zentren der Weltzivilisation.

„Unser Land hat auf dem Weg der Entwicklung und des Übergangs zur Dritten Renaissance viele historische Etappen zu überwinden gehabt. Besondere Bedeutung wird in dem Film dem unschätzbaren kulturellen Erbe Usbekistans beigemessen, das auch in vielen anderen Ländern bekannt ist.“ Botirjon Shahriyorov, stellvertretender Minister für Tourismus und kulturelles Erbe der Republik Usbekistan, sprach bei der Eröffnungszeremonie über dieses Thema. Er gratulierte dem Filmteam herzlich zu diesem erfolgreichen Projekt. Anschließend lud Rahimjan Sultanow, ein bekannter Journalist und eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, eine Gruppe von Wissenschaftlern, Historikern und Archäologen unseres Landes, die an dem Film beteiligt waren, auf die Bühne ein. Sie sprachen über die Entstehung des Films, über wichtige historische Epochen und Artefakte, die in der ganzen Welt gesammelt wurden und Teil des reichen kulturellen Erbes Usbekistans sind.
 
Die Idee hinter dem Film war die Erforschung, Wiederherstellung und Bewahrung des historischen und kulturellen Erbes des Landes, das untrennbar mit den jahrhundertealten Traditionen und der Lebensweise der zentralasiatischen Völker verbunden ist. Usbekistan, das an der Kreuzung der Großen Seidenstraße liegt, hat nicht nur viele architektonische Denkmäler, alte Festungen und Schlösser, geheimnisvolle und einzigartige Naturdenkmäler, sondern auch Elemente des immateriellen Kulturerbes gesammelt, von denen viele heute unter dem Schutz der UNESCO stehen. 

Quelle/ Foto: UZA.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA - Welterbe in Usbekistan
Beitrag: USBEKISTAN-ONLINE - Tourismusentwicklung USBEKISTAN
Usbekistan-Online | Mediathek

USBEKISTAN-GALERIE LINK: https://www.flickr.com/usbekistan_news/sets/

YOUTUBE Cultural heritage preservation of historical landmarks in Uzbekistan | Global Digital Heritage

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Usbekistan gilt als eines der sichersten Länder der Welt

Taschkent Stadtbild; Foto: G. Birkl
Das weltweit führende Unternehmen für Gesundheits- und Sicherheitsdienstleistungen International SOS hat eine Analyse vorgelegt, nach der Usbekistan als eines der sichersten Länder der Welt anerkannt ist.

Nach Angaben des Usbekischen Ministeriums für Tourismus und kulturelles Erbe gesellt sich Usbekistan zu Ländern wie den USA, Spanien, Schweden, Großbritannien, Katar, Frankreich und anderen auf dieser Liste.

„Das Niveau der Gewaltkriminalität ist sehr niedrig. Es gibt keinen politischen Druck, keine zivilen Unruhen, keine religiösen oder rassistischen Aggressionen gegenüber Ausländern. Die Sicherheits- und Notdienste sind effizient und die Infrastruktur ist zuverlässig. Die Beförderungsleistungen haben einen hohen Standard, die Sicherheitsbestimmungen sind streng, und nur in Ausnahmefällen kann die Reise ausgesetzt werden“, heißt es in der Beschreibung der Hochsicherheitsländer.

International SOS stuft Afghanistan, Mali, Libyen, Irak, Syrien, Jemen und die Ukraine als die gefährlichsten Länder ein.

Taschkent - Blick auf Basar; Foto: G. Birkl

Taschkent bei Nacht – Platz der Unabhängigkeit; Foto: G. Birkl

Taschkent - Zauber der Nacht - Alisher Navoi Brunnen; Foto: G. Birkl

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Internationale Grenzübergänge nach Usbekistan

Grenzübergänge © Daniel Dalet / www.d-maps.com
Hier finden Sie eine unverbindliche Liste der internationalen Grenzübergänge nach Usbekistan mit Informationen über deren aktuellen Status (ohne Gewähr).

Die Botschaft listet auf dieser Seite die internationalen Grenzübergänge nach Usbekistan auf. Die Zusammenstellung ist nach Informationen der usbekischen Grenzbehörden erfolgt und wird ohne Gewähr veröffentlicht. Rechtsverbindliche Auskünfte können nur die jeweils betroffenen Staaten geben.

In der Regel sind alle Grenzübergänge rund um die Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie allerdings, dass alle Grenzen aus Sicherheitsgründen jederzeit geschlossen werden können, auch ohne dass die Botschaft davon Kenntnis erhält.

Informationen zum Status der jeweiligen Grenzübergänge können bei Uzbektourism per Telefonnummer +998-71-2333854 (Russ./Engl.) erhalten werden. Die Grenzübergänge sind korrespondierend zu der Karte durchnummeriert.

Bezeichnungen der Grenzposten in anderen Sprachen werden in Klammern hinter den jeweiligen Einträgen aufgelistet.
EINREISE PER AUTO, FAHRRAD ODER ZU FUSS:

Grenzübergänge nach Kasachstan
1. Karakalpakistan
2. Jallama
3. Gischt-Koprik (KAZ Schibek-Scholi, RUS Chernyaevka) - Nur zu Fuss

Grenzübergänge nach Kirgistan
4. Utschkurgan / Kensay (tagsüber geöffnet, nachts geschlossen)
5. Dustlik (tagsüber geöffnet, nachts geschlossen)
6. Madanijat (geschlossen)

Grenzübergänge nach Tadschikistan
7. Gulbachor
8. Oybek
9. Andarchon (geschlossen)
10. Sarisija

Grenzübergänge nach Afghanistan
11. Termez

Grenzübergänge nach Turkmenistan
12. Alat
13. Druschba
14. Schawat
15. Chodschali

EINREISE PER FLUGZEUG:
Flughäfen Usbekistan
1. Nukus
2. Urgentsch
3. Buchara
4. Karschi
5. Termez
6. Samarkand
7. Taschkent
8. Namangan
9. Andischan

10. Ferghana

Auflistung Grenzübergänge in Usbekistan • Nr. • Bezeichnung • Standort • Öffnungszeiten

Usbekisch-kasachische Grenze
1 Gischt-Kuprik, Autobahn, Gebiet Taschkent, 24 Stunden
2 Daut-Ata, Autobahn, Republik Karakalpakistan, 24 Stunden
3 Yallama, Autobahn, Gebiet Taschkent, 24 Stunden
4 Karakalpakistan, Eisenbahn, Republik Karakalpakistan, 24 Stunden
5 Keles, Eisenbahn, Gebiet Taschkent, 24 Stunden

 
Usbekisch-turkmenische Grenze
6 Alat, Autobahn, Gebiet Buchara, 24 Stunden
7 Schavat, Autobahn, Gebiet Choresm, Tageszeit
8 Drushba, Autobahn, Gebiet Choresm, Tageszeit
9 Hodsheyli, Autobahn, Republik Karakalpakistan, Tageszeit
10 Alat, Eisenbahn, Gebiet Buchara, 24 Stunden
11 Talimardshan, Eisenbahn, Gebiet Kaschkadarya, 24 Stunden
12 Boldir, Eisenbahn, Gebiet Surchandarya, 24 Stunden

Usbekisch-kirgisische Grenze
13 Dustlik, Autobahn, Gebiet Andischan, Tageszeit

Usbekisch-tadschikische Grenze
14 Sariasiya, Autobahn, Gebiet Surhandarya, 24 Stunden
15 Oybek, Autobahn, Gebiet Taschkent, 24 Stunden
16 Andarhan, Autobahn, Gebiet Fergana, 24 Stunden
17 Usun, Eisenbahn, Gebiet Surhandarya, 24 Stunden
18 Bekabad, Eisenbahn, Gebiet Taschkent, 24 Stunden
 
Usbekisch-afghanische Grenze
19 Termes, Autobahn, Gebiet Surhandarya, Tageszeit

Quelle: Tashkent.diplo; Grafik: Daniel Dalet / www.d-maps.com
Karten Usbekistan

Empfohlene LINKS:
Uzbektourism per Telefonnummer +998-71-2333854 (EN/RU)

National Uzbekistan Tourist Information Center
18, Oybek str., Tashkent, 100015, Uzbekistan
Tel.: +998 71 200 00 88
Workhours: 9:00-18:00, Mo-Fr
Website: https://uzbekistan.travel/en/
Email: help(at)uzbekistan.travel (for any questions)

USBEKISTAN-GALERIE
USBEKISTAN-ONLINE • MEDIATHEK

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Goldstickerei in Usbekistan – Handwerkskunst auf höchstem Niveau

Zentrale Mustersequenz aus einem rechteckigen Teppich; Foto: C. Grosse
Das nationale Kunsthandwerk hat in Usbekistan eine lange Tradition. Die Sachkenntnisse der Handwerker und Master werden seit jeher von Generation zu Generation weitergegeben und werden, bis heute, als kulturelles Erbe in sämtlichen Bereichen der Handwerkskunst aufrechterhalten.

Die Handwerkskunst nimmt in Usbekistan einen wichtigen Platz im kulturellen Erbe Usbekistans ein. Die Anwendungsgebiete der Handwerkskunst sind sehr vielfältig. Dies geht über die Herstellung, nach alten Rezepturen, der Seiden-Papierherstellung und der damit verbundenen Miniatur-Seidenpapiermalerei. Aber auch der Verarbeitung von hochwertigen Stoffen zur Herstellung von Kleidung, der Verarbeitung von komplexen Schmuckornamenten in der Juwelierkunst, der Holzschnitzerei, der Teppichweberei, der Keramikkunst, der Verarbeitung von Kupfer, die Kunst der Messerschleiferei, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch die Seiden- und Goldstickerei gehört dazu, die bis weit über die Grenzen Usbekistans, bis heute, bekannt ist. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang die Stadt Bukhara. 

Goldornamente von Buchara-Handwerkern schmücken die Museumsausstellungen in Usbekistan. Sie werden in den Museen des Auslandes - Russland, Indien, Indonesien, China, Sri Lanka und andere – aufbewahrt. Buchara Zarduzis, bei dem es sich um feste Stickereien mit goldenem Hintergrund handelt, sind die unverzichtbaren Teilnehmer internationaler Ausstellungen.

Bukhara – Die Kuppeln der alten Basare; Foto: C. Grosse 

Bukhara ist eine der ältesten Städte Usbekistans, gelegen in der gleichnamigen Provinz, und spielte, aus Sicht der Handelsreisenden, eine zentrale Rolle. Denn Bukhara war eine der Drehscheiben auf den alten Handelswegen an der Seidenstraße. Die Stadt war berühmt für ihre architektonischen Denkmäler und Moscheen, die teilweise bis heute erhalten sind. Zudem ist Bukhara als „Stadt der Medresen" bekannt geworden. Darüber hinaus prägten zahlreiche große Persönlichkeiten die Stadt und die Region mit ihrem Wirken: wie beispielsweise der Mediziner ibn-Sina (Avicenna), die Dichter Rudaki und Firdausi oder der Universalgelehrte Al–Farabi. 


Kurze Geschichte der Goldstickerei in Bukhara
Die Goldstickerei als Kunst war einzigartig. Die exklusive und schöpferische Arbeit der Meister wurde erst als solche zur Kunst entwickelt. Die Geheimnisse der Goldstickerei wurden mündlich überliefert. Außenstehende konnten somit die Geheimnisse der Volkskunsthandwerker nicht nachvollziehen. Sehr lange Zeit war die Goldstickerei fest in den Händen der Männer. Komplexe Techniken wurden von diesen beherrscht. Später wurden diese Geheimnisse den Frauen in den Familien beigebracht, so, dass seitdem Frauenhände die Arbeit der Goldstickerei perfektioniert haben.
Neben den Kleidern waren die Haushaltsgegenstände mit goldenen Nähten verziert. Sie sind: Lula-Bolish-Polster, Takyacha-Bezüge für Kissen, Djoypush-Bettdecken für ein Hochzeitsbett, Takhmonpush-Vorhänge für Nischen, Djoynamos-Gebetsteppiche, Chimillik-Vorhänge zum Trennen der Wohnung.

Kopfbedeckung eines Emirs (Ark Zitadelle Bukhara), Goldstickerei auf Samt; Foto: C. Grosse

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Viel Aufmerksamkeit wurde der Dekoration von Kopfbedeckungen gewidmet, der Tyubeteika. Dies war die am weitesten verbreitete Art von Hüten. Die spezifische Buchara-Art von Tyubeteika ist Tyubeteika aus goldenen Fäden-Kallapushi Zarduzi, ein Teil des Kostüms der Hofaristokratie. Und später wurde es, anlässlich seiner Beschneidung, zum obligatorischen Element der Hochzeitssuite und des Jungenkleides.

Wann exakt die Goldstickerei ihren Weg nach Usbekistan nahm ist nicht eindeutig zu datieren. Diese verbreitete sich wahrscheinlich von Babylon auf andere Länder der Region, und kam somit auch nach Usbekistan. Nach archäologischen Funden ist auf dem Territorium von Usbekistan die Goldstickerei seit dem Altertum bekannt. Auf einzigartigen Resten von Wandmalereien aus dem 6.–8. Jahrhundert im Palast von Afrasiab, einem Vorläuferort vom heutigen Samarkand, wurden Darstellungen von Menschen in eleganter goldbestickter Kleidung identifiziert.

Herrenmantel, Samt mit Goldstickerei, Mitte 19. Jahrhundert; Foto: C. Grosse

Als offizielle Hofkunst florierte diese Kunst auch sehr am Hof des Amir Timur. Amir Timur war ein zentralasiatischer islamischer Militärführer eines in Samarkand ansässigen mongolischen Stammesverbandes und Eroberer am Ende des 14. Jahrhunderts. Die Goldstickerei wurde immer weiter entwickelt. Im 17. Jahrhundert erhielten davon zwei russische Botschafter, Boris und Semen Pazukhan (1669-1671), besondere Erkenntnisse, die sich in ihren Memoiren daran erinnern konnten, dass der in Bukhara ansässige Dschaniden Khan, Abudlaziz Khan, der von 1647–1680 regierte, ihnen goldbestickte Gewänder, Hüte und Gürtel schenkte. Die Fortsetzung der Goldstickerei, und damit verbunden die weitere Perfektionierung handwerklicher Techniken, fand am Hofe der Emire von Bukhara im 18. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts statt. Eine beträchtliche Anzahl Goldstickereien aus dem Besitz der Emire von Buchara Nasrullo (1827-1860), Abdulahad Khan (1895-1911) und Alim Khan (1880-1944) sind bis heute in Museen erhalten geblieben. 

Sommerpalast des letzten Emirs von Bukhara, Sayyid Mir Muhammad Alim Khan (Uzbek: Said Mir Muhammad Olimxon, 3 January 1880 – 28 April 1944); Foto: C. Grosse

Im 19. und 20. Jahrhundert war die Goldstickerei mit Samtstoff besonders beliebt. Neben Samt, Wollstoffen und Seide wurde aber auch Leder bestickt. Samt wurde grundsätzlich für die Stickerei auf Mäntel benutzt, Seidenstoffe für die Gewänder, Kopftücher und Gürtel verwendet. Halbseidenstoffe wurden für die Herstellung von Gebrauchs-und Verbrauchsgütern, wie beispielsweise Gebetsteppiche oder Kissenbezüge, eingesetzt.

Die Grundlage für die Goldstickerei mit Samt in gesättigten Farben wie blau, schwarz, violett, kirschrot, fliederfarben und braun wird besonders gerne verwendet. Diese prächtige Leinwand verstärkt die Wirkung der Goldstickerei, und die Fäden glänzen auf ihr noch stärker. In der Goldstickerei gibt es mehr als vierzig Techniken.

Für Frauen wurden Ledergaloschen bestickt. Um ein luxuriöses Aussehen zu erzielen, werden viele Produkte zusätzlich mit Edelsteinen und Halbedelsteinen verziert: Diamanten, Perlen, Smaragde, Rubine, Saphire. Außerdem wurden diese Erzeugnisse mit Gold-, Silber- und vergoldeten Plaketten in verschiedenen Formen eingearbeitet.

Goldstickerin mit 50 Jahren Berufserfahrung; Foto: C. Grosse 

Es gibt eine Vielzahl von Fäden und Techniken, um unterschiedliche Texturen zu erzeugen. Die Gold- und Silberfäden waren dünne Metallfäden, die dicht auf Seide gesponnen wurden. Für die Herstellung von goldenen Fäden wurden silberne Fäden vergoldet. Solche Fäden waren bereits in Babylon und im alten Ägypten bekannt. Neben Goldfäden wurden auch gefärbte gesponnene und nicht gesponnene Seide verwendet.

Herausforderungen der Goldstickerei in der Gegenwart
Bei einem Besuch in der „Bukhara Gold Embroidery Factory“ hatte unsere Redaktion die Möglichkeit tiefe Einblicke in die Goldstickerei zu erhalten und mit den Mitarbeiterinnen ins Gespräch zu kommen.

Firmensitz „Bukhara Gold Embroidery Factory“; Foto: C. Grosse

Die meisten Mitarbeiterinnen sind bereits im Ruhestand, arbeiten jedoch weiter in der Goldstickerei, da dies ein wichtiger Aspekt der Kommunikation und des gemeinsamen Miteinanders ist. Mitunter arbeiten einige Handwerkskünstlerinnen bereits seit 40 oder 50 Jahren in der Goldstickerei. Aktuell ist der Nachwuchs in der „Bukhara Gold Embroidery Factory“ durch junge Stickerinnen gesichert. Dennoch ist es eine große Herausforderung für die Unternehmensleitung entsprechendes Personal zu finden und auszubilden.

Goldstickerinnen beim Handwerk; Foto: C. Grosse

Die Handwerkskunst der Goldstickerei ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Zum einen erfordert die Arbeit äußerste Präzision, ein hohes Maß an handwerklicher Geschicklichkeit und vor allen Dingen Ausdauer und Konzentration. Zum anderen ist die größte Herausforderung, sich lange Zeit auf einen Punkt zu konzentrieren. Dies erfordert maximale Anstrengung der Augen, was bedeutet, dass im Laufe der Zeit die Sehschwäche nachlässt. Daher tragen alle Mitarbeiterinnen Brillen. Durch die einseitige Arbeitsbelastung der Hände und der Handgelenke, als auch die damit verbundene leicht nach vorn gebeugte Arbeitshaltung insgesamt, was oft mit Rückenproblemen und anderen Schmerzen verbunden ist, machen es unbedingt erforderlich, dass regelmäßige Pausen und gymnastische Übungen eingelegt werden.

Auftragsarbeit eines 30 m langen Vorhangs; Foto: C. Grosse

Auch hier werden die Arbeitsweisen und Techniken mündlich von Generation zu Generation nur durch eine spezielle Ausbildung, im Sinne von „Learning by Doing“, weitergegeben. Eine Ausbildung im klassischen Sinne mit einem offiziellen Berufsabschluss ist nicht erforderlich.

Sehr kompliziert ist es, die Zwischenräume der Muster mit entsprechenden Farben zu besticken. Um einen Millimeter Wegstrecke mit einem Goldfaden zu besticken erfordert dies 32 Stiche. Daher sind Auftragsarbeiten mit sehr viel Zeit verbunden und zeitlich schwer kalkulierbar. Dies hängt von der Komplexität der Muster, der Farben und der Länge/Breite des Objektes ab. Aktuell wurden für einen drei Meter langen Vorhang ca. fünf Monate Arbeitszeit inklusive Spätschichten einkalkuliert. Eine Auftragsarbeit für einen Vorhang mit 30 m Länge und 15 m Breite kann zwischen ein bis drei Jahre Zeit in Anspruch nehmen.

Seidenrolle; Foto: C. Grosse

In den Zeiten der ehemaligen Sowjetunion wurden viele staatliche Aufträge, hauptsächlich vom Militär, erteilt. Unter anderem wurden Auszeichnungen, spezielle Wappen und Dienstgradabzeichen für Generäle und hohe Funktionäre gestickt.

Die Materialien wurden aus der 1881 von Franzosen gegründeten Moskauer Seidenfabrik „Shcherbakov" geliefert. Die Moskauer Seidenfabrik „Shcherbakov" galt viele Jahre lang als ein bedeutendes Unternehmen der Textilindustrie in der UdSSR, in dem über 100 Arten von Seidenstoffen hergestellt wurden. Das Unternehmen produzierte unter anderem Kleidersamt, Jacquard- und bedruckte Stoffe für Kostüme oder Pelze mit glatter und geflochtener Oberfläche.

Schnittmuster inklusive Goldstickereien; Foto: C. Grosse 

Heute werden die Materialien aus unterschiedlichsten Regionen importiert. Unter anderem spielt eine Fabrik in Frankfurt am Main eine wichtige Rolle. Dort werden Stoffe maschinell, unter anderem Samtstoffe, produziert. Mit hoch-moderner Technologie werden Muster von Goldstickereien auf diese Stoffe bestickt. Die importierten Stoffe in Bukhara werden jedoch in Handarbeit vor Ort bestickt. Die „Bukhara Gold Embroidery Factory“ ist die einzige Fabrik, gegründet 1930, die in Zentralasien hochwertige Goldstickereien produziert.

Um auch zukünftig konkurrenzfähig zu sein, werden permanent neue Materialien, Muster und Arbeitstechniken weiterentwickelt. Besondere Aufmerksamkeit legt man auf die wissenschaftliche Untersuchung von Mustern, das Studium der Methoden, Typen oder Namen des Nähgoldes. Die Meister, Künstler, Schnitzer von Mustern bleiben nicht stehen und erfinden neue Nähte und Stiche, Muster und Ornamente, wobei sie die Traditionen ihrer Vorfahren bewahren; sie beherrschen neue Technologien und führen sie in die Produktion ein.

Experimentieren neuer Muster und Materialien; Foto: C. Grosse

Referenzen sind genug vorhanden. Unter anderem wurde ein Vorhang, speziell für die Eröffnung des „Shanghai Cooperation Organisation Summit 2022“ in Samarkand, an der acht Staatspräsidenten anwesend waren, fertig gestellt. Oder auch ein Gebetsteppich für die Kaaba in Mekka, Saudi Arabien. Und nicht zuletzt das Teppichkunstwerk zur Eröffnung des ersten „Gold Embroidery and Jewelry Festival“ im Mai 2022, welches von nun an alle zwei Jahre stattfindet.

Die Goldschmiede von Buchara unterscheiden mehrere Arten von Goldstickereien:
1) "zarduzi-zaminduzi" - feste Bestickung des Hintergrunds mit Gold,
2) "zarduzi-gulduzi" - Nähen nach einem Scherenschnittmuster,
3) "zarduzi-gulduzi-zaminduzi" - kombinierte Nähtechnik, die die ersten beiden Arten miteinander verbindet,
4) "zarduzi-berishimduzi" - kombiniertes Nähen,
5) "zarduzi-pulyakchaduzi" - Kombination von Goldstickerei mit aufgenähten Pailletten.

Hauptteppich zur Eröffnung des ersten „Gold Embroidery and Jewelry Festival“ im Mai 2022; Foto: C. Grosse

Die Goldstickerei hat in den letzten Jahrzehnten wieder an Popularität zugenommen. Mit der diesjährigen Eröffnung des „Gold Embroidery and Jewelry Festival“ im Mai 2022 in Bukhara werden klare Ziele verfolgt.

Die Ziele des Festivals sind die Identifizierung talentierter Kunsthandwerker, die Beschleunigung der Entwicklung von Goldstickerei und Schmuck, die Anziehung von Touristen, die Organisation von Volksfesten und Aufführungen von Folklore-Ensembles und Gruppen von Seiltänzern, Askiyachi und Komödianten, Handwerkerkurse, Künstlergassen und andere.

Ein weiteres Ziel des Festivals ist es, Schmuck und Kunst als nationale Marke auf die internationale Ebene zu bringen, Touristen durch die Demonstration der nationalen kulturellen Traditionen des usbekischen Volkes anzuziehen als auch das Festival in der ganzen Welt bekannt zu machen und es zu fördern.

Beitrag/Fotos: Dipl. Chem. Christian Grosse
President Open International Dialogue
Президент  Открытого международного диалога

Kontakt:
Tucholskystr. 33
10117 Berlin
Telefon: +49 30 2888 3891
Mobil: +49 174-27 26 765
Mail: cekgro(at)gmx.de

Herausgeber : ‎ StoryBridge Press (24. Januar 2021)
Sprache : ‎ Englisch
Taschenbuch: ‎ 224 Seiten
ISBN-13: ‎ 978-0648657958

Herausgeber: ‎ Scholars' Press (14. Februar 2022)
Sprache: ‎ Englisch
Taschenbuch: ‎ 80 Seiten

ISBN-13: ‎ 978-6138969334 

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Anteil erneuerbarer Energien an usbekischer Stromerzeugung soll auf 30 % erhöht werden

Übergang der Republik Usbekistan zu einer „grünen“ Wirtschaft bis 2030; Abbildung: UZA.uz

Der Präsident der Republik Usbekistan unterzeichnete eine Resolution „Über Maßnahmen zur Steigerung der Wirksamkeit von Reformen, die auf den Übergang der Republik Usbekistan zu einer „grünen“ Wirtschaft bis 2030 abzielen“. 

Das Dekret des Präsidenten der Republik Usbekistan sieht zwei Resolutionen vor:

– die in der Entwicklungsstrategie von Neu-Usbekistan für 2022–2026 festgelegten Aufgaben umzusetzen und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines „grünen“ und integrativen Wirtschaftswachstums als Teil der Strategie für den Übergang der Republik zu erhöhen Usbekistans zu einer „grünen“ Wirtschaft, 

– sowie das Programm für den Übergang zu einer „grünen“ Wirtschaft und die Gewährleistung eines „grünen“ Wachstums in der Republik Usbekistan bis 2030. 

Es sollen folgende strategische Ziele erreicht werden:
• Reduzierung der spezifischen Treibhausgasemissionen pro Einheit des Bruttoinlandsprodukts um 35 % gegenüber dem Stand von 2010;
• Steigerung der Produktionskapazität erneuerbarer Energiequellen auf bis zu 15 GW und Steigerung ihres Anteils am Gesamtvolumen der Stromerzeugung auf über 30 %;
• Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie um mindestens 20 %; 
Reduzierung der Energieintensität pro Einheit des Bruttoinlandsprodukts um 30 %, auch durch den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energiequellen; 

• eine deutliche Steigerung der Effizienz der Wassernutzung in allen Wirtschaftssektoren, die Einführung wassersparender Bewässerungstechnologien auf einer Fläche von bis zu 1 Million Hektar;
• Erweiterung der städtischen Grünflächen auf über 30 % durch das Pflanzen von 200 Millionen Setzlingen pro Jahr und Erhöhung der Gesamtzahl der Setzlinge auf über 1 Milliarde;
• Erhöhung des Index der Reserven des Waldfonds der Republik auf mehr als 90 Millionen Kubikmeter;
• Erhöhung des Recyclinganteils von Haushaltsabfällen auf über 65 %.

Es wird festgestellt, dass:
a) ab dem 1. Juni 2023 wird ein System von „grünen Zertifikaten“ eingeführt, basierend auf den Anforderungen zur Begrenzung der Auswirkungen auf die Umwelt und die Umwelt bei der Herstellung von Produkten; 


b) Schrittweise wird die Infrastruktur zur staatlichen Regulierung der Treibhausgasemissionen in den Jahren 2022–2026 geschaffen, die Folgendes vorsieht:
• staatliche Registrierung von Treibhausgasemissionen und Führung ihres staatlichen Katasters;

• Erstellung und Führung des Verzeichnisses der Kohlenstoffeinheiten;

• Festlegung von Zielen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Kontext von Wirtschaftssektoren; 

• Staatliche Unterstützung von Aktivitäten zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen;

c) ab 1. Januar 2024 wird das Modern System for Monitoring, Reporting and Verification (MRV) im Bereich Klimawandel umgesetzt, das alle Treibhausgase abdeckt; 


d) Investitionsprojekte, die in Wirtschaftssektoren durchgefьhrt werden, werden in der Planungsphase und vor ihrer Umsetzung auf die Möglichkeit einer Reduzierung der von ihnen emittierten Treibhausgasmenge und auf der Grundlage der Projektergebnisse auf die Menge der reduzierten Treibhausgase bewertet zertifiziert und an ausländische Märkte versandt wird; 


e) ab dem 1. Januar 2024 im Rahmen von Investitionsvorhaben zur Errichtung neuer Solar- und Windkraftanlagen mit einer Leistung von mehr als 1 MW ein elektrisches Energiespeichersystem mit einer Kapazität von mindestens 25 % der installierten Leistung dieser Stationen werden unbedingt eingeführt;


f) Im Rahmen der Entwicklung von sektoralen und territorialen Entwicklungsstrategien werden auf der Grundlage der Merkmale der Empfindlichkeit von Industrien und Gebieten gegenüber dem Klimawandel Maßnahmen und Investitionsprojekte zur Verringerung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Bevölkerung und Wirtschaftssektoren abgedeckt und sich daran anpassen.

Quelle KUN.uz/ Foto: UZA.uz

Empfohlene LINKS:
https://uza.uz/de/posts/ab-dem-1-juni-nachsten-jahres-wird-usbekistan-ein-system-von-grunen-zertifikaten-einfuhren-die-bestatigen-dass-produkte-mit-umweltfreundlicher-energie-und-technologie-hergestellt-wurden_431627
https://uza.uz/de/posts/usbekistan-wird-bis-2030-auf-eine-grune-wirtschaft-umstellen_432281
https://uza.uz/de/posts/der-prasident-hat-angewiesen-den-bau-von-solar-und-windkraftanlagen-zu-beschleunigen_323121
https://uza.uz/de/posts/projekte-zur-verbesserung-der-wasserversorgung-in-betracht-gezogen_432269
https://uza.uz/de/posts/russland-und-usbekistan-verstarken-ihre-zusammenarbeit-im-bereich-der-erneuerbaren-energiequellen_426566

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Pariser Museen präsentieren - Nukus Sammlung & „Schätze der Oasen Usbekistans“

Nikolaus Karachan. Ein Teehaus neben einem Haus unter Ulmen; Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan

Im November 2022 wurde im Louvre in Paris eine große Ausstellung eröffnet, die dem kulturellen Erbe Usbekistans gewidmet ist. Eine weitere Ausstellung zum gleichen Thema findet ebenfalls im November im Arab World Institute statt. Dies wurde in einer Pressemitteilung des usbekischen Außenministeriums (MFA) gemeldet.

Die erste Ausstellung mit dem Titel „Schätze der Oasen Usbekistans. At the Crossroads of Caravan Routes“ findet vom 23. November 2022 bis 6. März 2023 im Louvre statt. Die zweite Ausstellung „Road to Samarkand, wonders of silk and gold“ findet vom 23. November 2022 bis 4. Juni 2023 im Arab World Institute statt. Entsprechende Vereinbarungen wurden zwischen Vertretern des Fonds für die Entwicklung von Kultur und Kunst beim Ministerkabinett Usbekistans, dem Louvre und dem „Institut der Arabischen Welt“ unterzeichnet.

„Die Ausstellungen in Paris sind eine hervorragende Gelegenheit, das reiche kulturelle Erbe unseres Landes auf internationaler Ebene zu präsentieren. Das Arab World Institute veranstaltet eine Ausstellung, die usbekischen Textilien und Trachten gewidmet ist. Das Kunsthandwerk der Regionen ist ein wichtiger Teil des reichen kulturellen Erbes Usbekistans. Luxuriöse Stickereien, Textilien, Holzschnitzereien und exquisite Silberwaren sind das, worauf wir heute stolz sind. Einige dieser Produkte, wie gesteppte Gewänder – Chapans, traditionelle Stickereien – Suzani und Stoffe – Ikats, werden noch heute im täglichen Leben in Usbekistan verwendet. Die Ausstellungen in Paris werden natürlich die Mission der Stiftung erweitern, unsere Kultur auf internationaler Ebene zu bewahren und zu fördern und das Interesse an unserem Land zu steigern“, sagte Gayane Umerowa.

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der Stiftung an diesem einzigartigen Projekt zu arbeiten. Die Erforschung der archäologischen Ruinen in Buchara begann bereits 2009, und die Idee der Ausstellung wurde 2017 geboren, als wir über die Möglichkeit nachdachten, das Erbe Usbekistans im größten Museum der Welt, im Louvre zu zeigen.“ Die Zusammenarbeit mit der Stiftung wurde durch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Zusammenarbeit während des offiziellen Besuchs des Präsidenten der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev in Paris im Dezember 2018 gesichert.


Ausstellung im Arab World Institute – Nukus-Sammlung russischer Avantgarde

Am 22. November eröffnete das INSTITUT DU MONDE ARABE (IMA) in Paris eine Ausstellung einzigartiger Werke der angewandten Volkskunst Usbekistans, die in der Zeit von der Mitte des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind.
In Frankreich werden erstmals mehr als 300 Exponate aus neun großen Museen Usbekistans dem internationalen Publikum präsentiert. Darunter befinden sich Sammlungen von Textilien, Kleidung und Schuhen, Hüten, Schmuck sowie 24 Gemälde der turkestanischen und russischen Avantgarde aus dem Savitzky State Museum of Art in Nukus.
Das Museum wurde 1966 gegründet und trägt den Namen „Louvre in der Wüste“. Hier befindet sich die weltweit zweitgrößte Sammlung russischer Avantgarde – nach dem Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg. Die Sammlung umfasst Werke von so prominenten Künstlern wie Robert Falk, Lyubov Popova, Alexander Shevchenko, Alexander Osmerkin, Vasily Chekrygin, Kliment Redko, Nikolay Ulyanov, Alisa Poret, Alexander Volkov, Alexander Nikolaev (Usto-Mumin), Mikhail Kurzin, Viktor Ufimtsev und viele andere.

Ural Tansykbaev. Kumgan. 1935. Öl auf Leinwand. Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan, benannt nach I. V. Savitsky 

Nina Kaschina. Bei Sher Dor. 1928. Öl auf Leinwand. Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan, benannt nach I. V. Savitsky

Der Louvre beherbergt eine große Ausstellung, die dem kulturellen Erbe Usbekistans gewidmet ist

Am 24. November eröffnet in Paris im Louvre eine weitere Ausstellung, die dem kulturellen Erbe Usbekistans gewidmet ist – „Schätze der Oasen Usbekistans. An der Kreuzung der Karawanenwege.“
Die Ausstellung im Louvre zeigt Meisterwerke aus den Sammlungen usbekischer Museen von der vorislamischen Zeit bis zur Zeit der Timuriden.

„Wir entwickeln Szenografie und immersiven Raum mit Bildern der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Afrosiab und Varakhsha. Außerdem schließen wir die Arbeit am Buchkatalog der Ausstellung ab“, sagte Yannick Lintz, Kurator der Ausstellung und Leiter der Abteilung für Islamische Kunst im Louvre. 
Der Fonds für die Entwicklung von Kultur und Kunst initiierte in Zusammenarbeit mit Spezialisten aus Frankreich die Restaurierung von 70 Artefakten in Vorbereitung auf die Ausstellung im Louvre.

Fresken von Afrosiab. Foto: Usbekisches Außenministerium

Foto der Wandmalerei im Palast der Herrscher von Buchara in der Siedlung Varakhsha aus der Ausstellung des Staatlichen Kunstmuseums Usbekistans; Foto: Usbekisches Außenministerium

Schmuck; Foto: Usbekisches Außenministerium

Seite des Kattalangar Koran, VIII Jahrhundert; Foto: Usbekisches Außenministerium

Besonders hervorzuheben ist, dass die Liste der Exponate den berühmten Koran von Kattalangar enthält, von dem zwei Seiten in der Ausstellung präsentiert werden. Besucher der Ausstellung können seine einzigartige Kalligraphie und Miniaturen sehen, es wurde eine spezielle Ausstellungsbox für die Präsentation des Korans vorbereitet.

Ein weiteres einzigartiges Artefakt ist die Buddha-Statue "Girlandenträger" (1. Jahrhundert v. Chr. - 1. Jahrhundert n. Chr.). Die Besucher der Ausstellung können zwölf Miniaturen sehen, die über die Geschichte der Ära des Emirats Buchara erzählen, sowie Fragmente einer Holztafel aus dem 6.-7. Jahrhundert aus der Siedlung Kafir-kala (Samarkand).

Buddha-Figur; Foto: Usbekisches Außenministerium

Skulptur "der Prinz"; Archäologisches Museum Termez; Dalverzin Tepe, 1.-3. Jh. n. Chr.; Foto: G. Birkl - USBEKISTAN-GALERIE

Insgesamt umfasst die Ausstellung im Louvre 169 Exponate aus einem Zeitraum von fast zwei Jahrtausenden. Louvre Exhibition - Katalog (PDF)

Ausstellung: Arab World Institute - 23. November 22 bis 4 Juni 23 

Ausstellung - Schätze der Handwerkskunst, die die usbekische Identität ausmachen
„Auf den Straßen von Samarkand“ verdeutlicht die Renaissance der handwerklichen Pracht im 19. und frühen 20. JahrhundertJahrhundert, konstitutiv für die usbekische Identität. Dabei spielen Textilien nach dem Vorbild der Mächte der islamischen Welt eine große Rolle; Unter den vielen Kunstformen Usbekistans nimmt insbesondere die Buchara-Stickerei einen besonderen Platz ein. Während des Emirats Buchara (1785-1920) erreichte die Goldstickerei ihren Höhepunkt und ihren Ruhm in Bezug auf Technik, Qualität und vor allem Kreativität. Eine Reihe prunkvoller und monumentaler Produkte – Chapans, Kleider, Kopfbedeckungen, Schabracken, die Farben und Gold mischen –, die dem Hof und diplomatischen Geschenken vorbehalten waren, wurden ausschließlich in der privaten Werkstatt des Emirs hergestellt und zeugen von seiner opulenten Lebenskunst. Viele andere Stücke sind während der gesamten Ausstellung zu entdecken und bieten eine breitere Perspektive der damaligen Gesellschaft, darunter die berühmten Ikats und ihre Anthologie der Farben,

Ein Land der Inspiration für Maler
Um die Jahrhundertwende war Turkestan – das Gebiet, das die spätere Republik Usbekistan umfasste – das bevorzugte Ziel vieler Künstler aus Zentralasien und Russland. In den 1920er Jahren wurden neue Kunstschulen gegründet; Eine usbekische Schule wird gegründet, deren Leiter Alexandre Volkov (1886-1957) übernimmt. Die Maler werden dieses Territorium entdecken und im Reichtum der Landschaften, Formen, Farben und Gesichter Zentralasiens eine einzigartige Inspiration finden. So finden wir in den bearbeiteten Themen, den Teppichen, Susanis, Chapans und Ikats, die in der Ausstellung präsentiert werden, jeden Künstler, der sich dieser Suche nach Anderswo und Exotik nähert, indem er seinem eigenen Stil folgt.
Gesamtkuratorin: Yaffa Assouline, Kuratoren: Élodie Bouffard, Philippe Castro und Iman Moinzadeh

Quelle: fergana.media; Titelbild: Nikolaus Karachan. Ein Teehaus neben einem Haus unter Ulmen, 1920er Jahre. Leinwand, Öl. Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakstan, benannt nach I. V. Savitsky

Empfohlene LINKS
USBEKISTAN-ONLINE • USBEKISTAN-GALERIE | Termez - Archäologisches Museum
Taschkent - Museum der Geschichte | USBEKISTAN-ONLINE • MEDIATHEK


WIKIPEDIA - LOUVRE | Institut du monde arabe | Kunstmuseum NUKUS - Sawitsky Museum of Art
corpuscoranicum.de - Katta Langar Koran
Internationale Koran Nachrichtenagentur (IQNA)Geschichte des usbekischen Manuskripts des Heiligen Korans im Louvre-Museum
BBC News - Uzbek and Sevimli TV bring the story of Katta Langar Qur'an
KUN.uz - Oldest Quran manuscripts - Quran of Osman and Quran Katta Langar to be presented in Tashkent
Imarabe.org - expositions
LOUVRE | INSTITUT DU MONDE ARABE (IMA)
NUKUS MUSEUM OF ART
THE STATE MUSEUM OF ART OF THE REPUBLIC OF KARAKALPAKSTAN named after I.V.SAVITSKY

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Edle Tiere - Schafzucht in Usbekistan - Ausstellung von reinrassigen Widdern

UZ Wettbewerb Schafzucht ;Foto UZA.uz
Die Menschen jubeln jedes Mal lautstark, wenn die über einen Meter großen, fleischigen Widder mit einem Gewicht von hundertfünfzig Kilogramm auf der Waage stehen.

Viele Menschen beobachteten mit Bewunderung die aus Pakistan mitgebrachte und an die klimatischen Bedingungen Usbekistans angepasste Schafrasse „Shaalpang Kulak“ Kayla Dumba. Der neu geschaffene Steppen-Schafstall „Fergana-Rishton“ war mit Zuschauern übervoll.

Die „Ausstellung reinrassiger Widder“, die im modernen Schafzuchtkomplex „Nur“ im Bezirk Zangiota in der Region Taschkent organisiert wurde, war eine der besonderen interessanten Veranstaltungen.

Der 192 Kilogramm schwere „Admiral“ eines Bauern aus Kuvasoi gewann bei der Ausstellung reinrassiger Widder. Foto: Darakchi.uz

Diese Ausstellung, die zum ersten Mal vom Staatlichen Komitee für die Entwicklung der Veterinärmedizin und Tierhaltung organisiert wurde, präsentierte fast hundert Zuchtböcke aus allen Regionen der Republik Usbekistans. Nach Angaben des Komitees werden die Schafrassen Merino, Romanov, Edilboy, Dorper und die Ziegenrassen Angor, Murciano und Zanen aus dem Ausland eingeführt und gezüchtet.

Usbekische Schafrasse; Foto: DARYO

Bei der Eröffnungszeremonie der Ausstellung sprachen Beamte des Staatlichen Komitees für die Entwicklung der Veterinärmedizin und Tierhaltung der Republik Usbekistan, Spezialisten für Zucht und Selektion aus Kirgisistan und Kasachstan. Es wurden Meinungen über die auf diesem Gebiet in unserem Land erzielten Ergebnisse, Zukunftspläne und die Bedeutung der Ausstellung geäußert.

Quelle UZA/Darakchi.uz; Fotos: Titelbild UZA.uz; Fotos: DARYO.uz, Darakchi.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA - Liste von Schafrassen | Karakulschaf | Karakul sheepFat-tailed_sheep
Verbände für Schaf- und Ziegenzucht in Deutschland
Schaf-Portal von VDL und WDL

YOUTUBE: UZBEKISTAN - The Mutant Kardashian Sheep of Uzbekistan!!! Cooked 8 Ways!!

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Deutschland und Usbekistan verstärken mit Zusagen in Rekordhöhe die Zusammenarbeit

Samarkand - Park Ewige Stadt; Foto: Bodo Thöns
Pressemitteilung vom 17. November 2022 | Deutschland unterstützt mit Rekordzusagen Reformvorhaben der usbekischen Regierung in den Bereichen Gesundheit, ökologische Transformation und Verwaltungsmodernisierung. 

Das vereinbarte der Parlamentarische Staatsekretär im Entwicklungsministerium, Niels Annen, mit der Regierung der Republik Usbekistan in Taschkent. Bei den Regierungsverhandlungen hat Deutschland entwicklungspolitische Unterstützung für Usbekistan in einer Gesamthöhe von bis zu 195 Millionen Euro für den Zeitraum 2022 bis 2023 vereinbart. Dabei handelt es sich um die mit Abstand höchste Zusage in der Geschichte der deutsch-usbekischen Zusammenarbeit.

Niels Annen: „Der unverminderte Reformwille der usbekischen Regierung und die weitreichenden politischen und wirtschaftlichen Reformen, die seit 2016 bereits erfolgreich umgesetzt wurden, verdienen unsere Anerkennung. Die spiegelt sich auch in unserer immer intensiveren Zusammenarbeit wider. Wir haben unsere Unterstützung auf ein neues Niveau gehoben, um die Modernisierungsstrategie Usbekistans voranzubringen.“

Als Schwerpunkte der entwicklungspolitischen Kooperation vereinbarte Staatssekretär Annen den Aufbau eines leistungsfähigen Gesundheitssystems, Unterstützung bei der grünen Umgestaltung der Wirtschaft und nachhaltiger Stadtentwicklung sowie die Stärkung von Rechtsstaatlichkeit, einer leistungsfähigen, transparenten Verwaltung und die Förderung zivilgesellschaftlicher Vorhaben.

Ein Leuchtturmvorhaben der deutsch-usbekischen Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich ist die Einführung und Wartung medizinischer Hochtechnologie. Neben der Ausstattung von usbekischen Krankenhäusern mit den notwendigen Geräten berät Deutschland bei der Verbesserung der medizinischen Grundausbildung, sowie der Postgraduierten-Fortbildung in fachgerechtem Umgang, dem Management und der Wartung spezieller Medizintechnologie.

So werden Aus- und Fortbildungsprogramme unter Einbeziehung internationaler Standards und deutscher Universitätskliniken in den Bereichen Endo-Chirurgie, Endo-Gynäkologie, Endo-Urologie, Kinderchirurgie, Neonatologie, Notfallmedizin und bildgebender Diagnostik weiterentwickelt. Staatssekretär Annen konnte sich beim Besuch einer modernen Klinik in Samarkand vom hohen medizinischen Standard überzeugen, der durch die deutsch-usbekische Entwicklungszusammenarbeit ermöglicht und weiter ausgebaut wird.

Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung



Empfohlene LINKS

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
BMZIm Herzen Zentralasiens
BMZUSBEKISTAN
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Armutsminderung im strategischen Rahmen der regionalen Zusammenarbeit (OTS)

Samarkand Gipfeltreffen; Foto: Pressedienst des Präsidenten (UZ)
Das Problem der weltweiten Armut ist überall auf der Welt ein aktuelles Thema. Die Bekämpfung der Armut scheint eines der Hauptziele der Sozial- und Wirtschaftspolitik eines jeden Staates zu sein.

Wissenschaftler und Experten aus verschiedenen Bereichen sind sich darin einig, dass Armut nicht immer auf wirtschaftliche Ursachen zurückzuführen ist, sondern dass die Lebensqualität und der Lebensstandard der Bevölkerung, der Rückgang des Einkommens und die Unfähigkeit, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, häufig auf den Ausbruch und die Ausbreitung militärischer und politischer Konflikte und die Verschlechterung der Umweltsituation zurückzuführen sind.

Die Verringerung der Armut ist ein ständiger Schwerpunkt der globalen Entwicklungsagenda und der verstärkten wirtschaftlichen Zusammenarbeit, was stets zu gemeinsamen Lösungen und Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität und des Lebensstandards der Bevölkerung führt.

In dieser Richtung besteht eines der Ziele der Organisation der turksprachigen Staaten darin, günstige Bedingungen für Handel und Investitionen, den freien Verkehr von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Technologie sowie die Erleichterung von Finanz- und Bankgeschäften zu schaffen.

Usbekistan baut die Zusammenarbeit mit den Ländern des Rates der Türkischsprachigen Staaten, vor allem mit den Nachbarländern, konsequent aus. Und in dieser Richtung ist es sehr wichtig, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, den Handel und das Unternehmertum zu entwickeln und Investitionen anzuziehen. Während der letzten Gipfeltreffen der Organisation der turksprachigen Staaten in den Jahren 2019-2021 hat Usbekistan eine Reihe von Initiativen in dieser Richtung vorgeschlagen, insbesondere die Einrichtung des Forums junger Unternehmer und die Abhaltung eines Treffens in Usbekistan. Vom 19. bis 21. September 2021 fand in Taschkent das Erste Forum junger Unternehmer aus den turksprachigen Ländern statt, an dem mehr als 250 junge Vertreter aus den Wirtschaftskreisen der Mitgliedstaaten teilgenommen haben, sowie das 5. Treffen der Jugend- und Sportminister der OTS-Mitgliedstaaten.

In Zukunft ist die Organisation der Turkstaaten für Usbekistan eine Plattform für eine effektive und fruchtbare Zusammenarbeit und ein großes Potenzial, das noch ausgeschöpft werden muss, insbesondere bei der Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten. Die OTS wurde in erster Linie auf der Grundlage gemeinsamer historischer, kultureller und ethnischer Bindungen zwischen den Mitgliedsstaaten gegründet, aber auch die Stärkung und Vertiefung der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich wird intensiv vorangetrieben. Experten weisen darauf hin, dass die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, die Investitionskooperation und die industrielle Zusammenarbeit im Rahmen der Organisation ein neues Niveau erreicht haben. 

Es ist bemerkenswert, dass dies die vorrangigen Richtungen der Zusammenarbeit Usbekistans mit den OTS-Ländern sind. Die erfolgreiche Entwicklung gemeinsamer Projekte der OTS-Mitgliedstaaten, die die Effizienz der Handels- und Wirtschaftskooperation erhöhen, verbessert die Zusammenarbeit bei der Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung dieser Länder erheblich. Zu diesen Projekten gehören der internationale Handelshafen Alyat in Aserbaidschan, Dostlug in Kasachstan, der Hafen Kuryk in Aktau, die Eisenbahnlinie Baku-Tiflis-Kars und der Straßenkorridor Andischan-Osch-Kaschgar.

Ansprache der Repräsentanten der Organisation der Turkstaaten; Foto: UZA

Der usbekische Präsident Sh. M. Mirziyoyev betont in seinen Reden auf den OTS-Gipfeltreffen immer wieder die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensstrukturen zu stärken.
Zu diesem Zweck trägt die funktionierende Türkische Industrie- und Handelskammer, die ein Hilfsorgan der OTS ist, zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Geschäftskreisen der Turkstaaten bei, vor allem durch die Interaktion der Handelskammern der Mitgliedsländer. Zu ihren Mitgliedern gehören der Nationale Unternehmerverband Aserbaidschans, die Nationale Unternehmerkammer Kasachstans, die Industrie- und Handelskammer Kirgisistans, die Union der Kammern und Warenbörsen der Türkei und die Industrie- und Handelskammer Usbekistans sowie die Industrie- und Handelskammer Ungarns.

In Usbekistan ist die Entwicklung des Unternehmertums einer der strategischen Bezugspunkte für die Verbesserung des sozioökonomischen Potenzials der Bevölkerung, auch im Rahmen der Maßnahmen zur Armutsbekämpfung.

Die Zusammenarbeit innerhalb der OTS in dieser Richtung ist eine wichtige Agenda, da gemeinsame Projekte, Lösungen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit dem Thema der Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten eine neue Ebene verleihen können.

Beitrag: V.S. Alekseeva, Doktor der soziologischen Wissenschaften, stellvertretende Professorin, Nationale Universität von Usbekistan

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Stärkung der Lebensmittelsicherheit innerhalb der Organisation der Turkstaaten

Flagge Organization of turkic states; Quelle Wikipedia
Der globale Lebensmittelmarkt ist derzeit sehr schwankend. Der Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise begann mit der Coronavirus-Pandemie im Mai 2020 und die Preise sind immer noch recht hoch.

Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erreichten die Lebensmittelpreise im März 2022 den höchsten Stand seit 1990 (d. h. seit Beginn der Überwachung). Dies war auf einen Rekordanstieg der Preise für Pflanzenöle, Getreide und Fleisch sowie auf einen deutlichen Anstieg der Preise für Zucker und Milchprodukte zurückzuführen. Nach dem "ersten Schock" begannen die Preise langsam zu sinken. Im Oktober 2022 sind die weltweiten Lebensmittelpreise seit ihrem Höchststand im März dieses Jahres um 14,9 % gesunken, aber dieser Wert ist um 2,0 % höher als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2021.

Die FAO hat mehrfach betont, dass die Lebensmittelhandelspolitik eine entscheidende Rolle bei der Beseitigung des Hungers in der Welt bis 2030 spielt und dass Ernährungssicherheit nicht nur Selbstversorgung mit Lebensmitteln bedeutet. Daher sollte jedes Land bestrebt sein, genügend Nahrungsmittel für den heimischen Bedarf zu produzieren, allerdings nur, wenn es einen komparativen Vorteil hat, und es sollte auch in der Lage sein, die zur Deckung des Bevölkerungsbedarfs erforderliche Menge an Nahrungsmitteln einzuführen.

In diesem Zusammenhang steigt die Bedeutung der Entwicklung der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern. Je mehr Länder die Zusammenarbeit und die Handelsbeziehungen ausbauen, desto größer ist die Ernährungssicherheit, desto vielfältiger ist die Ernährung der Bevölkerung und desto besser ist die Gesundheit der heutigen und künftigen Generationen.

Das erste Gipfeltreffen der Organisation der Turkstaaten, die als Ersatz für den Türkischen Rat gegründet wurde und am 11. November in Samarkand stattfand, ist eine weitere Gelegenheit für die Mitgliedstaaten, die Ernährungssicherheit zu verbessern.

Dies wird durch die Tatsache bestätigt, dass die Mitgliedstaaten der Organisation der Turkstaaten zusammen Agrar- und Ernährungsprodukte im Wert von rund 29,6 Mrd. USD auf den Weltmarkt liefern. Gleichzeitig entwickeln sie aktiv den Export von Agrar- und Ernährungsprodukten. In den letzten fünf Jahren ist sie um fast 30 % gestiegen.

Usbekistan wurde am 14. Oktober 2019 Vollmitglied des Kooperationsrats der turksprachigen Staaten (jetzt Organisation der Turkstaaten (OTS)).

Im Rahmen der Entwicklung der Zusammenarbeit mit den OTS-Mitgliedstaaten ist der Handelsumsatz mit Agrar- und Ernährungsprodukten in den letzten fünf Jahren um das 1,9-fache auf fast 1,6 Milliarden USD gestiegen.

Abbildung: Entwicklung Export/Import; Quelle: UNComtrade
Handelsumsatz Usbekistans mit Agrar- und Ernährungsprodukten mit anderen Mitgliedsländern der Organisation Türkischer Staaten, Millionen USD

Diese Angaben zum Handel zwischen den OTS-Mitgliedsländern liegen um ein mehrfaches unter dem potenziellen Niveau des gegenseitigen Lebensmittelhandels. Die Verbesserung der Zusammenarbeit in der landwirtschaftlichen Produktion und die Schaffung günstiger und attraktiver Bedingungen für die Erweiterung der Handelsbeziehungen innerhalb der Organisation wird mittelfristig zu einer der wichtigsten Herausforderungen.

In diesem Jahr (Juli 2022) fand bereits das erste Treffen der Landwirtschaftsminister der TSO-Mitgliedsstaaten statt, und in Taschkent wurde das erste Türkische Agrarforum mit mehr als 300 Vertretern von Fachministerien, internationalen und regionalen Organisationen und der Wirtschaft der Mitglieds- und Beobachterländer organisiert.

Das Ministertreffen führte zur Unterzeichnung eines Kommuniqués über die Einrichtung von Unterarbeitsgruppen von Experten zu den wichtigsten Bereichen der Zusammenarbeit in der Landwirtschaft, einschließlich der Einführung moderner Technologien und innovativer Lösungen, der rationellen Nutzung von Land- und Wasserressourcen sowie des Austauschs von Erfahrungen und Kenntnissen, der Anwendung bewährter Verfahren und der wissenschaftlichen Forschung.

Die Beobachterländer der OTS sind ebenfalls aktiv an der Zusammenarbeit in Fragen der Ernährungssicherheit beteiligt. So plant Usbekistan mit Hilfe ungarischer Experten, die Einfuhren von Pflanzkartoffeln bis 2024 durch die Lokalisierung und Auswahl von Sorten und andere Entwicklungen im neuen usbekisch-ungarischen Kartoffelforschungszentrum vollständig zu ersetzen.

Mit wirtschaftlichen Dialogen, Synergien und vertrauensbildenden Mechanismen hat die OTS das Potenzial, ein wirksames Instrument zur gemeinsamen Bewältigung neuer Herausforderungen und Bedrohungen der Ernährungssicherheit angesichts der Schwankungen auf den Weltmärkten zu sein.

Quelle: Dr. Beruniy S. Alimov ist Direktor des New Media Education Center, einer kürzlich gegründeten NGO in Usbekistan. Er absolvierte die Journalismusabteilung der Nationalen Universität von Usbekistan (1995) und den Kurs für Nachrichtenagenturjournalismus am Indischen Institut für Massenkommunikation (1994). Erhielt wissenschaftliche Abschlüsse, PhD (2018) und DSc (2021), mit Dissertationen zum Thema „Probleme des Bildes Usbekistans in den internationalen Medien“. Er betreibt einen Blog, beruniyalimov.uz, und ist mit fünftausend Freunden auf Facebook aktiv. Er ist außerdem Leiter des Medienforschungsinstituts an der Uzbek State World Languages University.


Empfohlene LINKS:

WIKIPEDIA - Organisation der Turkstaaten (OTS)
Project Syndicate - DJOOMART OTORBAEV - Eine perfektere Türkische Union?
Quantara - Die Türkei und Zentralasien - Auf dem Weg zur Regionalmacht
Facebook - Die Geschichte der Turkstaaten

ORGANIZATON OF TURKIC STATES (OTS)
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Eine starke Frau in einer Männerwelt – die Gelehrte Fatima Al-Samarqandi

Fatima Al-Samarqandi; Abbildung dailysabah.com

Fatima al-Samarqandi wurde im 12. Jahrhundert in Samarkand, einem damals wichtigen Zentrum der islamischen Welt, geboren und ist eine prominente weibliche Figur der islamischen Geschichte, die Expertin für islamisches Recht und auch eine begabte Kalligraphin war.

Wann immer ich einen Bekannten frage, wer die führenden Muslime des 21. Jahrhunderts sind, erhalte ich als Antwort Namen wie Nouman Ali Khan, Hamza Yusuf, Omar Suleiman, Wessam Cherkawi und viele andere phänomenale Persönlichkeiten. Es ist leider ungewöhnlich, dass mehr als eine Frau erwähnt wird. Die Dominanz muslimischer Männer im 21. Jahrhundert widerspricht der Geschichte der islamischen Wissenschaft. Herrscher und Führer in früheren islamischen Gemeinschaften berieten ihre weiblichen Gelehrten vor der Gesetzgebung, Delegation und Beförderung.

Fatima al-Samarqandi zeigt uns, dass starke und sichtbare Frauen in der Gesellschaft gebraucht werden
Fünfhundert Jahre nach dem Tod des Propheten wurde einer der größten Hanafi-Juristen geboren. Sie war die Tochter des bedeutenden Gelehrten Muhammad ibn Ahmad al-Samarqandi. Fatima al-Samarqandi wurde im 12. Jahrhundert in Samarqand geboren, wurde von ihrem Vater unterrichtet und war eine renommierte Expertin für Kalligraphie, islamisches Recht, Koran und Hadith. Fatima übertraf eine große Anzahl zeitgenössischer Gelehrter an Wissen. Als eigenständige Rechtsexpertin hatte sie Einfluss auf den Diskurs des Hanafi-Fiqh. Aufgrund ihrer elitären Haltung war sie in der Lage, Fatwas herauszugeben, die Fatawa ihres Vaters und Ehemanns zu korrigieren und sie in ihrer eleganten und anerkannten Kalligrafie zu signieren.

Zahlreiche Führer aus dem Römischen Reich und der islamischen Gesellschaft suchten ihre Hand in der Ehe, was ihr Vater entschieden ablehnte. Als Alaa' al-Din al-Kasani – eine wunderbare Schülerin ihres Vaters – Fatima einen Heiratsantrag machte, bat sie um ihre Mitgift, um Alaas berühmtes Buch Al-Badai al-Sana'i (Die wunderbarsten aller wohltuenden Dinge) zu erhalten war ein Kommentar zum Buch ihres Vaters, Tuhfat Al Fuqaha. Ihr Vater war von dem Buch beeindruckt, und so heiratete al-Kasani Fatima. Bis heute genießt sein Buch Al-Badai al-Sana'i unter den Hanafi-Gelehrten hohes Ansehen. Ihr Mann stärkte Fatima, indem er sie motivierte.

Fatima und al-Kasani wurden zu einem Power-Paar. Sie zogen nach Aleppo und lehrten in der Umayyaden-Moschee. Trotz seines profunden Wissens war sich al-Kasani Fatimas größerer intellektueller Haltung bewusst und wandte sich unzählige Male an sie, um ihre Perspektive und Anleitung zu bestimmten Angelegenheiten zu erhalten.

Ein Schüler von al-Kasani berichtete: „Manchmal stellten die Schüler al-Kasani schwierige Fragen. Er würde um Erlaubnis bitten, zu gehen und nach Hause zu gehen. Als er zurückkam, beantwortete er unsere Fragen ausführlich. Das kam ziemlich oft vor. Schließlich verstanden wir, dass Imam Kasani nach Hause ging, um Fatima die Frage zu stellen und dann mit der Antwort zurückkehrte.“
Fatima al-Samarqandi als persönliche Beraterin von Nur al-Din al-Zengi.

Während dieser Zeit war Nur al-Din al-Zengi, der berühmte Herrscher, der für seinen Widerstand gegen die christlichen Kreuzfahrer im 12. Jahrhundert bekannt war, an der Macht von Aleppo. Er ernannte Fatima und al-Kasani zu seinen persönlichen Beratern und beriet Fatima bei zahlreichen Gelegenheiten in Staatsangelegenheiten. Fatima beteiligte sich nicht nur an der religiösen Rechtsprechung, sondern war maßgeblich an gesellschaftlichen Angelegenheiten beteiligt, die unter ihrer Führung und Ermahnung liefen.

Nur al-Din umfasste eine tiefe Ehrfurcht gegenüber Fatima. Nach dem Tod ihres Vaters wollte Fatima in ihren Geburtsort Samarkand zurückkehren, aber Nur al-Din bat Fatima zu bleiben, also blieb sie in Aleppo – das beweist, wie wichtig ihre Rolle war.

Sie war eine echte Trendsetterin und bewundernswerte Frau im Laufe der Geschichte
Viele Gelehrte identifizieren Fatima als die Frau, die die Tradition einführte, Gelehrten während des heiligen Monats Ramadan Iftar und Süßigkeiten zu servieren. Jahrhunderte später findet diese Praxis in Syrien immer noch statt.

In seinem Buch „The Study of Women“ stellt der syrische Schriftsteller Muhammad Rida Kahala fest, dass Fatima al-Samarqandi verschiedene Bücher über Fiqh verfasst hat. Frauen und Männer aus zahlreichen Provinzen der islamischen Welt besuchten Aleppo nur, um bei ihr zu studieren und zu lernen.
Sie starb im Jahr 581 AH und ihr Leichnam ist in Masjid Ibrahim-Khalil, Aleppo begraben. Nach ihrem Tod besuchte Al-Kasani jeden Freitag ihr Grab, bis zu seinem Tod im Jahr 587 AH. Vor seinem Tod erfüllte er seinen Wunsch, neben ihrem Grab in Masjid Ibrahim-Khalil begraben zu werden.

Eine Gesellschaft wird wegen ihrer Ausdauer, ihres Engagements und ihrer Anwendung von Wissen verherrlicht. 

Wir verherrlichen die architektonische Größe der alten Ägypter, die medizinischen Errungenschaften der alten Griechen, die mathematische Brillanz der Inder, den Übergang zur Renaissance und das Goldene Zeitalter des Islam. Wir loben unwissentlich vorangegangene Zivilisationen für ihre intellektuelle Exzellenz. Akademische Leistungen, Führung und Ehrfurcht vor Frauen in der Gesellschaft sind nicht einzigartig in der Geschichte muslimischer Frauen. Es ist an der Zeit, dass wir uns mit Wissen stärken und erkennen, dass dies der einzige Weg ist, um als Ummah voranzukommen.


Quelle: mvslim.com; Rima Chahrouk; Titelbild: dailysabah.com

Rima Chahrouk ist Biomedizinstudentin aus Sydney, Australien. Sie begann als Kind mit dem Studium und der Erforschung der islamischen Geschichte und schreibt gerne darüber. Sie mag Geschichte, Poesie, Fotografie und Vanille-Soja-Latte.

Empfohlene LINKS:
Daily Sabah - Fatima al-Samarqandi: An influential female scholar, skilled calligrapher
WIKIPEDIA - Fatima al-Samarqandi | Bada'i' al-Sana'i'
WIKIWAND - Fatima al Samarqandi
Internet Archive - Bada'i' al-Sana'i'
IBRAHIM J. LONGOf Love and Knowledge: The Story of Fatimah al-Samarqandi
The Religion of ISLAM - Description: More short biographies of women scholars in Islam

YOUTUBE: Fatima Al Samarqandi | Waleed Basyouni | AlMaghrib Institut

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Usbekisches Ministerium fordert die Bürger auf, abgelaufene Pässe so schnell wie möglich durch ID-Karten zu ersetzen

Neuer usbekischer Ausweis; Foto: Yuz.uz
Wie das Innenministerium berichtete, haben seit dem 1. Januar 2021 bis heute etwa 2 Millionen Bürger ID-Karten anstelle der älteren Pässe erhalten.

„Aufgrund der Tatsache, dass die Gültigkeit biometrischer Pässe abläuft, empfehlen wir, sie durch Personalausweise zu ersetzen“, sagte das Ministerium in einer Erklärung.
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß Artikel 223 des Administrative Responsibility Code das Leben ohne Pass oder Personalausweis oder mit einem ungültigen Pass mit einer Geldstrafe von 0,5 bis 3 BCA (von 150.000 bis 900.000 Sum) belegt wird.

„Deshalb fordern wir usbekische Bürger auf, abgelaufene biometrische Reisepässe umgehend durch Personalausweise zu ersetzen“, teilte das Innenministerium mit.
Es sei daran erinnert, dass biometrische (grüne) Pässe mit Ausgabedatum 2011 bis zum im Pass angegebenen Ablaufdatum gültig sind. Vor Ablauf dieser Frist müssen die Bürger ihre Pässe gegen Personalausweise umtauschen. Auch wenn der Reisepass noch nicht abgelaufen ist, kann er freiwillig durch einen Personalausweis neueren Typs ersetzt werden.

Für die Ausstellung einer Karte wird eine staatliche Abgabe in Höhe von 89 % des BCA (267.000 Sum) erhoben. Die Ausstellung des Personalausweises erfolgt innerhalb von einem Werktag nach Erhalt der entsprechenden Unterlagen. Wenn hilfebedürftige ältere und behinderte Menschen einen Ausweis beantragen, stellt der zuständige Beamte den Ausweis innerhalb von 15 Tagen an ihrem Wohnort kostenlos aus.

Neuer Personalausweis und Gültigkeit:
• Neugeborene bis zu einem Jahr – für einen Zeitraum von zwei Jahren (nach Ermessen der Eltern, Erziehungsberechtigten); 

• Kinder von einem Jahr bis 16 Jahre alt – für einen Zeitraum von 5 Jahren (nach Ermessen der Eltern, Erziehungsberechtigten)

• Personen zwischen 16 und 60 Jahren – für einen Zeitraum von 5 Jahren
• Personen über 60 Jahren – für 10 Jahre.

Quelle KUN.uz/ Foto: Yuz.uz 

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„Die Saga der ewigen Stadt“ – Samarkand

Aufführung zur Eröffnung; Foto: A_Kudryashov

Das Touristenzentrum „Die Große Seidenstraße“ wurde in Samarkand eröffnet.

In Samarkand wurde unter Beteiligung des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev und der Botschafter verschiedener Staaten das Touristenzentrum der Großen Seidenstraße (besser bekannt als Samarkand City) offiziell am 23. August eröffnet.

Der Bau des Komplexes begann im Jahr 2019. Daran war ein internationales Team aus erfahrenen Architekten und Ingenieuren beteiligt. Zusammen mit usbekischen Bauherren nahmen Spezialisten aus Ländern wie der Türkei, Großbritannien, dem Iran und Italien an den Arbeiten teil.

Das multidisziplinäre Zentrum umfasst 8 moderne Hotels, eine Kongresshalle, den Komplex der Ewigen Stadt, ein Amphitheater und viele andere Einrichtungen.

Die Gebäude des Touristenzentrums spiegeln die historischen Gemälde aus der Zeit der Großen Seidenstraße wider. So wurde bei der Gestaltung des Ensembles der „Ewigen Stadt“ die Handlung des an der Wand des antiken Afrosiab erhaltenen Freskos verwendet, das die Zeremonie des Empfangs von Botschaftern aus Korea, China, Indien und anderen Ländern durch den Herrscher des sogdischen Staates darstellt.

Komplex „Ewige Stadt“; 
Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Komplex „Ewige Stadt"; 
Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Komplex „Ewige Stadt“ (in einem der Gebäude); Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana" 

Komplex „Ewige Stadt“; Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Der usbekische Außenminister Vladimir Norov (rechts) mit Bobur Ismailov (Autor des Projekts „Ewige Stadt“); Foto von Andrey Kudryashov, Nachrichtenagentur Fergana

Der Komplex „Ewige Stadt“ hat einen alten Basar mit 40 Handwerksbetriebe in den Traditionen aller Regionen Usbekistans. In ihnen werden Handwerker vor den Besuchern Meisterkurse in Holzschnitzerei, Töpferei, Seidenpapier, Schmuck und Teppichweberei durchführen.
Auf dem Territorium des Touristenzentrums „Die Große Seidenstraße“ befindet sich ein Komplex des Kongresszentrums, in dem am 15. und 16. September das Gipfeltreffen der Länder der Shanghai Cooperation Organization (SCO) stattfand. Die Fläche des Kongresszentrums beträgt 18 Tausend Quadratmeter, es gibt dreizehn Konferenzsäle mit einer Kapazität von bis zu 3,5 Tausend Teilnehmern.

Kongresszentrum in Samarkand; Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Eines der Räumlichkeiten des Kongresszentrums, Konferenzraum für Gäste der Shanghai Cooperation Organization; Foto von Andrey Kudryashov, IA Fergana

Konferenzsaal des Kongresszentrums; Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Patrouillenboot vor dem Kongresszentrum; Foto von Andrey Kudryashov, IA Fergana

Der usbekische Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev hob bei der Eröffnungszeremonie der Großen Seidenstraße das touristische Potenzial von Samarkand hervor und kündigte Pläne an, die Zahl der ausländischen Touristen, die in diese Stadt kommen, auf mehr als eineinhalb Millionen Menschen zu erhöhen. Generell stehen die Behörden vor der Aufgabe, die Touristenströme nach Usbekistan in den nächsten fünf Jahren von derzeit 2 Millionen auf 9 Millionen zu steigern. Es wird erwartet, dass die Zahl der im Tourismussektor beschäftigten Usbeken 500.000 übersteigen wird.

Die Eröffnungszeremonie endete mit einer grandiosen Musik- und Lichtdarbietung „Die Saga der Ewigen Stadt“, die etwa eine Stunde dauerte.

Rede von Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev bei der Eröffnung des Touristenzentrums „Die Große Seidenstraße"; Foto des Außenministeriums Usbekistans

Auftritt bei der Eröffnung des Touristenzentrums in Samarkand; Foto von Andrey Kudryashov, IA "Fergana"

Auftritt bei der Eröffnung des Touristenzentrums in Samarkand; Fotos von Andrey Kudryashov, IA „Fergana"

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USBEKISTAN IN ZAHLEN 2022 - Wirtschaftliche und soziale Indikatoren

"Chusch kelibsiz!" –
Herzlich willkommen in Usbekistan!


Die freundliche Einladung an die internationale Geschäftswelt für ein Engagement in der zentralasiatischen Republik Usbekistan erstrahlt heute in einem anderen Licht. Noch bis vor wenigen Jahren entsprach sie eher einer höflichen Floskel. Ausländische Lieferanten und Investoren sind heute nicht nur in allen Branchen und Geschäftsfeldern wirklich willkommen, sondern sie erhalten von der Regierung auch viel Unterstützung bei der Anbahnung und Umsetzung ihrer Projekte im Land.

Der Grund liegt auf der Hand: Das Bild Usbekistans hat sich seit dem Amtsantritt des Staatspräsidenten Schawkat Mirsijojew im Dezember 2016 rasant gewandelt. Das Land gilt heute als Paradebeispiel für wirtschaftsfreundliche Reformen. Die einst auf Autarkie ausgerichtete Wirtschaftspolitik, die Entwicklung einer überdimensionierten und oft wenig effizienten Schwerindustrie und weitgehend konzeptlose und inkonsequente Reformprogramme sind Geschichte.

Die Regierung baute bürokratische Hürden für das Unternehmertum ab, deregulierte viele Wirtschaftssektoren und hat zahlreiche zuvor geschützte Berufe dem Wettbewerb geöffnet. In der regionalen Kooperation mit den Nachbarländern hat Usbekistan eine Kehrtwende von einer Abschottung hin zu einer Marktöffnung und Kooperation eingeleitet.

Fazit: Deutlich verbesserte unternehmerische Rahmenbedingungen machen Usbekistan als Standort für Investitionen und Handel attraktiv.


Optimismus bezüglich der weiteren Entwicklung des Landes als Wirtschaftspartner
ist zweifelsohne angesagt, übertriebene Euphorie aber fehl am Platz. Viele Probleme bei der Neuausrichtung und Umsetzung der neuen wirtschaftspolitischen Agenda sitzen tief. Lösungen brauchen Zeit. Der staatlich gelenkte und kontrollierte Liberalisierungsprozess ist noch nicht mit einer freien Marktwirtschaft im europäischen Sinne zu vergleichen.

Der Wille der Regierung zur beschleunigten Fortführung der Reformen, zur Lösung noch offener Fragen bei der Umsetzung der Reformagenda und zur forcierten Gewinnung ausländischer Kooperationspartner sprechen aber dafür, dass das Land als Wirtschaftsstandort weiter an Attraktivität gewinnen wird.

Die vorliegende Publikation erscheint bereits zum achten Mal. Anliegen der Herausgeber ist, Usbekistan mittels makro- und sozioökonomischer Daten als einen perspektivreichen Wirtschafts- und Handelspartner vorzustellen und die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf diesen, sich öffnenden und dynamisch reformierenden Zukunftsmarkt zu richten. Das Land erwartet heute zu Recht ein größeres Engagement der deutschen Wirtschaft.

Die Herausgeber

2022_Usbek_Zahlen_1_print_14MB
13.7 mb

PDF_Download, Dateigröße ca. 14MB

KONTAKT/ LINKS:
GERMANY TRADE & INVEST (GTAI)
Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH
Ansprechpartner: Viktor Ebel/Katrin Kossorz
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
T +49(0) 228 24 993-293
F +49(0) 228 24 993-212
viktor.ebel(at)gtai.de, Katrin.kossorz(at)gtai.de
www.gtai.de

Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (AHK-Zentralasien)
Ansprechpartner: Hovsep Voskanyan Delegierter der deutschen Wirtschaft für Zentralasien
Businesszentrum „Esentai City"
Al-Farabi Ave., 120/52 (Nurlan Kapparov Str., 402) R6, 2. Stock
050044 Almaty, Kasachstan
T +007 727 35610-61
info(at)ahk-za.kz
https://zentralasien.ahk.de

Büro der Delegation in Usbekistan:
German Industry and Commerce LLC
Ansprechpartner: Atabek Alimdjanov, Geschäftsführer
Businesszentrum Simurg (1. Etage) 88 A, Amir Temur Avenue
100084 Taschkent, Usbekistan
T +998 97 102 30 80, 102 30 60
Atabek.Alimdjanov(at)ahk-za.kz
https://zentralasien.ahk.de

Verband der Deutschen Wirtschaft in der Republik Uzbekistan (VDWU)
Ansprechpartner: Dilfusa Tadjibaeva, Geschäftsführerin,
Businesszentrum „Simurg" (1. Etage) 88 A, Amir Temur Avenue
100084 Taschkent, Usbekistan
T + 99893 182 20 54
uzbekistan(at)vdwu.uz

Deutsch-Usbekischer Wirtschaftsrat (DUWIRAT)
Ansprechpartner: Falk Porsche
Konrad-Zuse-Platz 8
81829 München
(Postfach 200161, 80001 München)
T +49(0) 89 120 89 682
info(at)duwirat.de
https://www.duwirat.de

Bundesverband mittelständische Wirtschaft Repräsentanz Taschkent (BVMW)
Ansprechpartner: Nodir Ayupov
16, Sharof Rashidov Str.
100017 Taschkent, Usbekistan
T +998 90 187 77 22
nodir.ayupov(at)bvmw.de



 








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Usbekische Behörden erklären Verfahren zur Einstellung ausländischer Arbeitskräfte

Anmeldung Ausländische Arbeitskräfte in Usbekistan; Foto: Tashkent Times
Angesichts der steigenden Zahl von Ausländern, die zum Arbeiten nach Usbekistan kommen, werden vereinfachte Anmeldungen für sie geschaffen, berichtete das Single-Portal. Berichten zufolge haben ausländische Arbeitskräfte derzeit die Möglichkeit, online über my.gov.uz oder Lisenziya AT eine Arbeitserlaubnis für das Hoheitsgebiet Usbekistans zu erhalten.

In diesem Fall füllt der Antragsteller, ein ausländische Staatsbürger, einen Fragebogen mit Informationen über sich selbst online aus. Anschliessend reicht er die beigefügten Dokumente ein und leistet eine Bearbeitungsgebühr.

Die Bearbeitung erfolgt innerhalb von 15 Tagen. Bei Antragstellung über my.gov.uz fällt eine Gebühr von 270.000 Sum (ca. 25.- EUR) an.

Quelle/Foto: Tashkent Times

Electronic services for foreign citizens
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Benefizkonzert zu Gunsten der Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes/Usbekistan

Tatjana-Worm-Sawosskaja im 3D-Konzert; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja
Im Rahmen des Stipendienprogramms NEUSTART KULTUR KLASSIK des Deutschen Musikrates und mit Unterstützung des Generalkonsulats der Republik Usbekistan fand eine Premiere in Liechtenstein, im LandesMuseum statt.

Den zahlreichen Gästen wurde ein 3-D Klavierkonzert "Klassik für Alle. Orient trifft Okzident" präsentiert.

Die bekannte Konzertpianistin Tatjana Worm-Sawosskaja verzauberte das Publikum mit Werken von • L.v. Beethoven • F. Liszt • S. Rahmaninow und • A. Mansurowmit in einem 3-D Konzert. Sie ist die erste und die einzige Pianistin, die ihre Konzerte im dreidimensionalen Format gestaltet und damit eine neue Ära im Konzertleben anschlägt. Die Besonderheit des 3D-Konzerts - kurze spannende Geschichten über die Komponisten sowie Entstehung ihrer Kompositionen und Moderation mit dazu passenden Bildprojektionen.

Auf dem Bild v.l.n. r. sind: Prof. Dr. Rainer Vollkommer, Direktor des LandesMuseums Liechtenstein. Prinz und Prinzessin Hans Georg und Elikonida Yourievsky (Prinz Hans Georg Yourievsky ist der Urenkel des russischen Zaren Alexander II), Tatjana Worm-Sawosskaja, Ulugbek Shukurov, Konsul der Republik Usbekistan, Generalkonsulat Usbekistan Frankfurt am Main, Dilbar Gaffarova, Direktor der nicht stattlichen, gemeinnützigen Organisation YUZUK; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja

Unter den Gästen und Unterstützern Prof. Dr. Rainer Vollkommer, Direktor des LandesMuseums Liechtenstein, Prinz & Prinzessin Hans Georg & Elikonida Yourievsky, Ulugbek Shukurov, Konsul der Republik Usbekistan, Dilbar Gaffarova, Direktor der gemeinnützigen Organisation Yuzuk, Usbekistan und Zamira Akhadova, Generalkonsulat Usbekistan.

Im Rahmen des Konzerts wurde den Teilnehmer das traditionelle usbekische Gericht "Plov"  am offenen Feuer im Hof des LandesMuseums zubereitet. Allen Gästen hat es wunderbar geschmeckt!!

Das Konzert fand zu Gunsten des Wiederaufbaus des Glockenturmes der Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes/Usbekistan, der in Wirren des Staatlichen Atheismus der UdSSR im Jahr 1927 abgerissen wurde. 

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Beitrag: G. Birkl/ Fotos: Tatjana Worm-Sawosskaja

Empfohlene LINKS:
Künstlerprofil: Tatjana Worm-Sawosskaja • Konzertpianistin

WIKIPEDIA - Liechtensteinisches Landesmuseum
Alexander Newski Kirchen | Alexander Jaroslawitsch Newski

Ein spannendes 3D-Konzert: • Klassische Musik • lebendige Geschichten • Bildkompositionen

Spendenaktion zu Gunsten des Wiederaufbaus des Glockenturms der Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes/Usbekistan; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja

Traditioneller usbekischer Plov für die Gäste des 3D-Konzerts; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja

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Künstlerprofil: Tatjana Worm-Sawosskaja • Konzertpianistin

Tatjana Worm-Sawosskaja • Konzertpianistin; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja
„Die Musik ist die Sprache meiner Seele. Dieses kostbare Gut möchte ich an die Menschen vermitteln und dadurch ihre Herzen erreichen.“ – Tatjana Worm-Sawosskaja

Biografie
Tatjana Worm-Sawosskaja ist Vertreterin der russischen Klavierschule. Geboren in Usbekistan als dieses Land ein Teil von UdSSR war und zum großen Imperium gehörte, das die Welt mit so vielen Musikern der Extraklasse bescherte.

Ihr erstes Studium im Hauptfach Klavier begann sie im Alter von 14 Jahren an der Staatlichen Fachschule für Musik in ihrer Geburtsstadt Termes (Usbekistan, vormals UdSSR) und schloss dieses mit Diplom mit Auszeichnung (Abschluss in allen Studienfächern mit der Note 1,0) mit 18 Jahren ab.

Dem folgte ein weiteres Studium im Hauptfach Klavier am renommierten Staatlichen Konservatorium in Taschkent (Hauptstadt von Usbekistan), das sie im Alter von 23 Jahren in der Klasse bekannter Pädagogin und Pianistin Frau Natalia Lebedeva, in der pädagogischen Linie der Ururenkelin von Franz Liszt, ebenfalls mit Diplom mit Auszeichnung. Der Abschluss in allen Studienfächern wurde mit der Note 1,0 als Konzertpianistin absolviert.

Das Aufbaustudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim bei Prof. Andreas Pistorius, Prof. Michael Hauber und Ulrich Eisenlohr absolvierte sie ebenfalls sehr erfolgreich.

 Tatjana Worm-Sawosskaja ist die erste und die einzige Pianistin, die auf im 3D-Format auf diese Art und Weise ihre Konzerte gestaltet und damit eine neue Ära im Konzertleben anschlägt.

„Klassik für Alle“
„Russische Weihnachten", „Frauengeschichten“, „Polichinelle – der Weg zu Rachmaninow“, „Oh lieb so lang Du lieben kannst“, „Bernhard Simon, ein Schweizer Architekt. Sein Weg von St. Petersburg zurück in die Schweiz“, „Reise durch Europa“, „Orient trifft Okzident“, „Instrumentale Musik gestern und heute“ und viele andere drei-dimensionale Konzertreihen von Tatjana Worm-Sawosskaja laufen erfolgreich unter ihrem persönlichen Motto: „Die Musik ist die Sprache meiner Seele. Dieses kostbare Gut möchte ich an die Menschen vermitteln und dadurch ihre Herzen erreichen.“

YOUTUBE KANAL - Tatjana Worm-Sawosskaja

Konzerte im In- und Ausland, Auftritte im Rundfunk und Fernsehen, im Europarat und bei der Generalvertretung der Russischen Föderation in Straßburg, bei Generalkonsulat der Republik Usbekistan in Frankfurt am Main, namhaften deutschen Unternehmen wie: Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkasse, Südwestmetall, Porsche, Daimler, BMW, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und bei vielen anderen großen Häusern zeichnen ihre künstlerische Laufbahn aus.

Die Presse schwärmt von ihr…
„…eine sensible Künstlerin der Extraklasse für Ohr und Auge“, „Virtuosität des Klavierspiels“, „Glanzpianistin“,„…russische Impressionen, Tatjana Worm-Sawosskaja ist nicht allein eine hervorragende Künstlerin, sondern auch eine atemberaubende Frau“

Klavierstudio von Tatjana Worm-Sawosskaja – bundesweit erste private Einrichtung für begabte Kinder und Jugendliche

Im Bereich der Förderung des jungen talentierten pianistischen Nachwuchses hat Tatjana Worm-Sawosskaja schon vor Jahren ihre Vision mit großem Erfolg umgesetzt. Dies in Schwetzingen/ Deutschland *, der berühmten Sommerresidenz des kunstsinnigen Kurfürsten Karl Theodors, der das musikalische Leben am Kurpfälzer Musenhof geprägt hat.

In dieser Stadt „der Muse“, leitet Tatjana Worm-Sawosskaja seit vielen Jahren, das von ihr gegründete „Klavierstudio für begabte Kinder und Jugendliche“. Dieses ist bundesweit die erste private Einrichtung zur Förderung der jungen pianistischen Elite, die von hervorragenden Pädagogen und Konzertpianisten nach dem Stundenplan und den Methoden der russischen Klavierschule unterrichtet wird.

Junge Pianistinnen und Pianisten wurden in den Jahren als erfolgreiche Preisträger/innen viele hundert Male bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben mit Einladungen u.a. im Royal Albert Hall in London, Carnegie Hall in New York, Roy Thomson Hall in Toronto, Beethoven-Haus in Bonn zu Konzertieren ausgezeichnet. Zahlreiche von ihnen studieren erfolgreich an Hochschulen für Musik.

Das Ziel dieser Institution ist es den Kindern und Jugendlichen eine Ausbildung im Fach Klavier zu ermöglichen, die allen internationalen Normen entspricht.

Alle Dozenten des Klavierstudios haben ein abgeschlossenes Studium sowie Aufbaustudium in ihren Hauptfächern und zeichnen sich durch eine hohe Professionalität und eine erfolgreiche pädagogische und konzertante Erfahrung aus.

Das Klavierstudio von Tatjana Worm-Sawosskaja arbeitet nach den Lehrplänen, die im Kollegium selbst erarbeitet und dem Ausbildungsplan im Klavierstudio angepasst werden, und unterrichtet nach Methoden der russischen Klavierschule.

Bausteine zum Erfolg der Klavierschule
• Die Aufnahme zum Unterricht erfolgt ab vierten Lebensjahr. Die Dauer der Gesamtausbildung im Klavierstudio liegt zwischen acht und zehn Schuljahren.
• Der Stundenplan der Schülerinnen und Schüler im Kindergartenalter besteht wöchentlich aus 2 x Klavierunterricht mit der Dauer je 30 Min.
• Der Stundenplan der Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter besteht wöchentlich aus 2 x Klavierunterricht und 1 x Unterricht im Fach "Musiktheorie/Gehörbildung" mit der Dauer je 45 Min.
• Ab der 5.Klasse wird das musikalische Wissen vertieft, durch das Pflichtfach "Musikgeschichte" ergänzt.
• Am Ende der 8. Klasse beenden die Schüler:innen ihre Ausbildung im Klavierstudio mit einem Diplom.
• Im Laufe jedes Schuljahres absolvieren Schülerinnen und Schüler zahlreiche Prüfungen, Tests, interne Vorspiele, öffentliche Konzerte und Wettbewerbe. Zusammen mit unseren Dozenten besuchen sie regelmäßig Konzerte, Opern und Museen.
• Der Klavierunterricht kann nach Wunsch in Deutsch, Englisch oder Russisch geführt werden.

Als Ergebnis dieser besonderen Ausbildung wurden Schüler:innen mehrere hundert Male als erfolgreiche Preisträger:innen bei zahlreichen internationalen, nationalen und regionalen Klavierwettbewerben mit Einladungen in der Royal Albert Hall in London, in der Carnegy Hall in New York, im Beethoven-Haus in Bonn u.a. zu spielen, ausgezeichnet. Sehr viele Teilnehmer:innen studieren bereits im Pre-College oder im Hauptstudium an Hochschulen für Musik.

• Für Erwachsene werden die Fächer Klavier, Jazz, Komposition, Theorie/Gehörbildung, Harmonielehre und Musikgeschichte angeboten. Die Aufnahme zum Unterricht erfolgt im Laufe des Schuljahres. Für Interessenten gibt es ein Bewerbungsformular für die Probezeit.

* „Man sprach damals vom kurpfälzischen Versailles mit Superlativen und nicht selten von einem ´Paradies für Tonkünstler´.“ (Friedrich Heinrich Jakobi)

* „Wenn der Kurfürst in Schwetzingen war und ihm sein vortreffliches Orchester dahin folgte, wähnte sich die Hofgesellschaft in eine Zauberinsel versetzt, wo alles klang und sang. Aus dem Badehause ertönte abends die wollüstige Musik, ja aus allen Winkeln und Hütten des kleinen Dorfs hörte man die magischen Töne seiner Virtuosen.“ (Christian Friedrich Daniel Schubart)

KONTAKT: Tatjana Worm-Sawosskaja

Website: https://www.worm-sawosskaja.de

Email: t.worm-sawosskaja(at)web.de


Mobil: 0049/ 172 750 743 9

Kontaktformular

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Premiere in Liechtenstein – „Klassik für Alle. Orient trifft Okzident“

Tatjana-Worm-Sawosskaja; Foto: Tatjana-Worm-Sawosskaja
Im Rahmen des Stipendienprogramms NEUSTART KULTUR KLASSIK des Deutschen Musikrates und mit Unterstützung des Generalkonsulats der Republik Usbekistan. 3-D Klavierkonzert mit Tatjana Worm-Sawosskaja.

Diesmal geht es um den kulturellen Austausch und gegenseitige Inspiration von Ost und West im Rahmen des Projektes „Orient trifft Okzident“, das internationale Konzertpianistin Tatjana Worm-Sawosskaja bereits im Jahr 2016 ins Leben gerufen hat.

Tatjana Worm-Sawosskaja, Stipendiatin des Deutschen Musikrates und der Richard-Wagner-Gesellschaft, spielt Klavierwerke von L. v. Beethoven, F. Liszt, S. Rachmaninow und A.Mansurow, einem bekannten usbekischen Komponisten, erzählt kurze spannende Geschichten über die Komponisten sowie Entstehung ihrer Kompositionen und unterstützt ihre Moderation mit dazu passenden Bildprojektionen.

Sie ist die erste und die einzige Pianistin, die ihre Konzerte im dreidimensionalen Format gestaltet und damit eine neue Ära im Konzertleben anschlägt.

Das Konzert ist eine wahre musikalische Reise von Westen nach Osten mit Endstation in Usbekistan, einer echten Perle inmitten der Seidenstraße und einem besonderen Land im Mittelasien mit schönen Traditionen der Gastfreundschaft und Toleranz den anderen Kulturen und Religionen gegenüber.

Das Generalkonsulat Usbekistan unterstützt dieses Projekt mit einem weiteren Highlight des Abends - einem Triller über Usbekistan und der Einladung nach dem Konzert zu einer gemeinsamen Verköstigung des traditionellen usbekischen Gerichts Plov, das am offenen Feuer während des Konzerts im Hof des Museums vorbereitet wird.

Das Ziel des Projektes „Klassik für Alle“, das Tatjana Worm-Sawosskaja seit 2017 in Deutschland und in der Schweiz aufführt, ist es durch die dreidimensionale Konzert-Gestaltung mit Klaviermusik, Moderation und Bildprojektion die klassische Musik für alle verständlich zu machen und durch den freien Eintritt und dem Sponsoring Dritter den Zugang zu einem klassischen Konzert für alle zu ermöglichen.

„Die Musik ist die Sprache meiner Seele. Dieses kostbare Gut möchte ich an die Menschen vermitteln und dadurch ihre Herzen erreichen“, lautet dabei ihr Motto.

Die Presse feiert sie als sensible Künstlerin der Extraklasse für Ohr und Auge und bezeichnet die Virtuosität ihres Klavierspielens als hochkarätig. Ihre Klavierkonzerte sind von einer tiefen Einfühlsamkeit geprägt.

Termin: Mittwoch, 19.10.2022 18:00 Uhr
Ort: LandesMuseum Liechtenstein, Vaduz, Städtle 43

Programm:
• Werke von L.v. Beethoven
• F. Liszt
• S. Rahmaninow und
• A. Mansurow

Dauer: 1 Std.
Eintritt: frei

Das Konzert ist für ganze Familie geeignet.

Nach dem Konzert gibt es eine gemeinsame Verköstigung des traditionellen usbekischen Gerichts Plov, das am offenen Feuer im Hof des Museum zubereitet wird.

Die Zuhörer/innen können durch ihre Spenden den Wiederaufbau des Glockenturmes der Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes / Usbekistan unterstützen.

In Folge des staatlichen Atheismus in der Sowjet-Union wurde die 1910 in Termes/Usbekistan erbaute Kirche im Jahr 1927 geschlossen und der Glockenturm der Kirche abgerissen. Nach der Schließung diente die Kirche als Militär-Krankenhaus, Munition-Lager und später als Sportsaal. Seit 1991 ist die Kirche des Hl. Alexander Newskij wieder geöffnet. Leider besteht die Kirchen-Gemeinde aus zu wenigen Personen um aus eigener Kraft den Wiederaufbau des Glockenturms sowie die Restaurierungs-Arbeiten zu finanzieren.

Historische Aufnahme vor der Zerstörung des Glockenturmes: Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termez, erbaut 1905 - 1910 

Kirche des Heiligen Alexander Newskij in Termes ohne Glockenturm; Foto: Tatjana Worm-Sawosskaja

Beitrag/Fotos/Kontakt: Tatjana Worm-Sawosskaja
Email: t.worm-sawosskaja(at)web.de
Mobil: 0172/7507439

YOUTUBE: Tatjana Worm Sawosskaja - Willkommen…
Kanal: https://www.youtube.com/user/Technofreakize

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