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Gegenseitiger Wunsch nach weiterer Zusammenarbeit wächst — Kooperation Deutschland und Usbekistan

Deutschland_Usbekistan

Vom 27. bis 29. Mai diesen Jahres folgte auf Einladung des Präsidenten von Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, ein offizieller Besuch des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier.

Frank-Walter Steinmeier war bereits im Jahr 2006 und 2016 als Außenminister der BRD in Usbekistan. Der dreitägige Besuch von Frank-Walter Steinmeier war eine konstruktive Fortsetzung dessen, was während des Besuchs des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev im Januar diesen Jahres in Berlin begann. Ein diplomatischer Dialog auf höchster Ebene zur weiteren Förderung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Der Gegenbesuch des Bundespräsidenten, der nicht lange auf sich warten ließ, liegt im Interesse beider Seiten, da er neben der offiziellen Delegation auch von zahlreichen Vertretern deutscher Wirtschaftskreise begleitet wurde. In Sitzungen und Verhandlungen trugen Vertreter führender Unternehmen und Banken beider Länder zum weiteren Ausbau der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit im Handels-, Wirtschafts- und Investitionsbereich bei. Während des usbekisch- deutschen Business Treffens kamen Vertreter der Wirtschaftskreise beider Länder zusammen und unterzeichneten Vereinbarungen zur Ausweitung der weiteren Zusammenarbeit. Deutschland will auch die Entwicklungshilfe für Usbekistan verstärken. Im Zusammenhang mit Steinmeiers Besuch sagte das Entwicklungsministerium für die nächsten zwei Jahre Mittel von 123,8 Millionen Euro zu. 2017 betrugen die Finanzzusagen noch 12,3 Millionen Euro, 2018 waren es 26,8 Millionen. Hervorgehoben wurde der Ausbau der Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich, die Mittel werden insbesondere für die Modernisierung der usbekischen Regionalkrankenhäuser, für Bildungsprogramme, für medizinisches Personal und für die Bekämpfung der Tuberkulose verwendet. Im Rahmen der Kooperation in diesem Bereich werden wichtige Projekte wie der Bau einer modernen Klinik für Onkologie und eines Rehabilitationszentrums in Taschkent zusammen mit „Epsilon“, eine Onkologieklinik in der Region Taschkent in Zusammenarbeit mit einer Klinik an der Universität Mannheim umgesetzt. Dieses geschieht im Rahmen des Programms OPAS. Bis zum heutigen Tag wurden zusammen mit Deutschland im Bereich der Gesundheitsfürsorge bereits Projekte im Wert von 32 Millionen US-Dollar durchgeführt. Usbekische Spezialisten verbessern regelmäßig ihre Fähigkeiten in Kliniken in diesem Land.

Im Rahmen von weiteren Geschäftsbeziehungen wurden zusätzliche Abkommen in den Bereichen Energie- und Informationstechnologie und Landwirtschaft vereinbart. Deutschland ist seit langem einer der wichtigsten Partner Usbekistans im Bereich Technologie und Investitionen. In Usbekistan steht die Durchführung von Investitionsprojekten unter Beteiligung deutscher Unternehmen unter besonderer Wertschätzung. Hochwertige deutsche Maschinen und Anlagen, chemische und pharmazeutische Produkte sind in unserem Land gefragt. Usbekistan ist bereit, den usbekischen Markt mit Agrar-, Petrochemie- und anderen nachgefragten Gütern zu beliefern. Bisher sind in Usbekistan über 160 Unternehmen, mit Beteiligung von Investoren aus Deutschland, tätig. Darunter befinden 42 Unternehmen mit 100% deutschem Kapital. Es gibt bereits Repräsentanzen von 31 Unternehmen und Firmen. Die Nationalbank für Außenwirtschaft der Republik Usbekistan unterhält Korrespondenzbeziehungen zu 57 deutschen Banken. In Taschkent ist eine Filiale der Deutschen Bank und Commerzbank tätig.

Ein gutes Beispiel für beide Seiten ist die vorteilhafte Investitionszusammenarbeit, geprägt durch die erfolgreiche Umsetzung von Großprojekten mit deutschen Spitzenunternehmen in Usbekistan. Produktion von modernen Lastkraftwagen zusammen mit dem Konzern „MAN", Landmaschinen – zusammen mit den Unternehmen „CLAAS" und „Lemken", Baustoffe - mit „Knauf", Kabel- und Leitungsprodukten – mit „Deutsche Kabel" . Unter Beteiligung deutscher Spezialisten wird die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Karshi-Termez durchgeführt. Im Jahr 2018 wuchs das Volumen des gegenseitigen Handels um 25 Prozent und überstieg 770 Millionen Dollar. Usbekische Exportunternehmen nehmen regelmäßig an bekannten Ausstellungen wie der Grünen Woche, die größte Verbrauchermesse für Landwirtschaftliche Produkte der Welt, um den Kreis der Zusammenarbeit zu erweitern.

Als Ergebnis des Besuchs des Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev in Deutschland wurde eine Einigung über die Umsetzung neuer Projekte im Wert von über 8 Milliarden Euro erzielt.
„Siemens", „Thyssen Krupp ", „Class", „Knauf", „ Linde ", „Papenburg", „Humana", „Volkswagen", führend in der Chemie-, Bau-, Energie-, Metallurgie- und Lebensmittelindustrie beteiligen sich in Usbekistan. Neue Vereinbarungen wurden zur weiteren Vertiefung der bilateralen Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen, Bildung, Gesundheit und die Umwelt ausgerichtet.

Frank-Walter Steinmeier nutze seinen Besuch um der Region Khorezm seine Aufwartung zu zeigen, wo er sich mit Dozenten und Studenten der Staate Universität Urgench traf, sowie die historischen und architektonischen Wahrzeichen von Chiwa kennenzulernen. Der offizielle Besuch des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland in Usbekistan bestätigt erneut den Wunsch beider Parteien, den politischen Dialog und die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in einer Vielzahl von Fragen von beiderseitigem Interesse weiter zu vertiefen.

Quelle: uznews.uz; Übersetzung Kuvanova Shaxnoza, Ramozonova Goˈzal (Karschi, Usbekistan)
Fotos: president.uz

Staatsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Usbekistan, Taschkent

Erfolgreiche Mission des deutschen Bundespräsidenten in Usbekistan, Ausbau der Zusammenarbeit

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Deutschland nimmt an der Ausstellung AgroExpo Uzbekistan/Agrotech Expo 2019 teil

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Die deutsche Regierungsdelegation unter der Leitung des parlamentarischen Staatssekretärs des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Michael Stübgen, nimmt an der internationalen Ausstellung für Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie AgroExpo Usbekistan / Agrotech Expo-2019 teil.

Im Rahmen der Ausstellung ist es geplant, am 12. Juni 2019 die zweite Sitzung der usbekisch-deutschen Regierungsarbeitsgruppe für Landwirtschaft abzuhalten. Die Veranstaltung wird von den Landwirtschaftsministern der Republik Usbekistan und der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Jamshid Khojaev und Herrn Michael Stübgen geleitet. Die erste Sitzung dieser Arbeitsgruppe fand im Januar 2017 in Berlin statt. Dabei ging es um weitere Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung erörtert wurden.

Ebenfalls plant die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft die Internationalen Konferenz „From Field to Plate", die die notwendigen internationalen Erfahrungen im Bereich Export von Agrarprodukten vermitteln soll. Diese Veranstaltung ist angesichts der Anstrengungen der Regierung Usbekistans zur Steigerung des Exports landwirtschaftlicher Erzeugnisse von großem Nutzen.
Um eine Vielzahl von Vorschriften und Regelungen für den Export in andere Länder zu erfüllen, müssen in Usbekistan bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden. Auf der Konferenz, die im Rahmen der AgroExpo Usbekistan veranstaltet wird, werden dank der DLG e.V. internationale Experten zusammenkommen, die Informationen zu Themen wie Effizienzsteigerung der Futtermittelproduktion, Verarbeitung von Milch und Kartoffeln, internationale Handelsstandards, Hygieneanforderungen, Qualitätsindikatoren und Bedingungen für die Ausfuhr in ausländische Märkte zur Verfügung stellen.

Am deutschen Messestand werden eine Reihe führender deutscher Forschungsinstitute und ein Dutzend Unternehmen aus der Agrarindustrie des Landes vertreten sein. Namentlich werden da erwartet der Präsident des Bundesamtes für Sortenschutz, Udo von Kröcher, der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, prof. Dr. Andreas Hensel, Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsländern, prof. Dr. Thomas Glauben, Vertreter der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, sowie Firmen wie Kronen, Solana GmbH & Co KG, Agrokraft GmbH, Petkus, MASTERRIND GmbH etc.

Die deutsche Seite ist an Zusammenarbeit mit usbekischen Partnern in folgenden Bereichen interessiert: Agrar- und Ernährungswirtschaft, Bildung, wissenschaftliche Forschung, Normung, Tierhaltung, Schaffung eines Genpools für Milchvieh, Pflanzenanbau, Saatgutanbau und Imkerei sowie gegenseitige Teilnahme an internationalen Ausstellungen in jeweiligen Ländern.

Beitrag: Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin
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ifo Institut: Handel zwischen Bayern und China steigt durch neue Seidenstraße um 8 Prozent

ifo-INSTITUT

Die Seidenstraßen-Initiative Chinas kann bayerischen Unternehmen dabei helfen, neue Absatzmärkte zu erschließen und den Zugang zu Rohstoffen zu erleichtern. Das ist das Ergebnis einer neuen ifo-Studie für die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Das ifo Institut erwartet, dass der Handel zwischen Bayern und China durch die neue Seidenstraße um acht Prozent zunimmt, wobei die Exporte um 2,2 Milliarden Euro wachsen dürften. Mit den Transitländern in Zentralasien könnte der Handel um drei Prozent steigen, die Exporte um 53 Millionen Euro wachsen.

Die bessere Infrastruktur helfe vor allem, Transportkosten zu verringern. Bei Investitionen in Zentralasien sei allerdings weiterhin Vorsicht geboten, weil das wirtschaftliche und politische Risiko in diesem Gebiet nach wie vor hoch ist. Es sei denkbar, dass China oder die Transitländer Andere vom Zugang zur neuen Seidenstraße ausschließen. Die Politik müsse die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die neue Seidenstraße auch für Bayern und Deutschland zum wirtschaftlichen Erfolg werde, fordern die Autoren. Auf diese Weise könnten europäische Unternehmen von Veränderungen in den Ländern entlang der Seidenstraße profitieren und konkurrenzfähig bleiben. Es lohne sich, die Beziehungen zu diesen Ländern zu vertiefen und sich für eine verlässliche rechtliche und wirtschaftliche Geschäftsgrundlage einzusetzen, weil das den Marktzugang für deutsche Unternehmen erleichtere. Zudem gelte es, Risiken zu verringern, z.B. diesen Ländern Exportgarantien zu gewähren, aber auch den Zahlungsverkehr im Fall von Sanktionen durch Drittstaaten abzusichern.

Der Studie zufolge will China über sechs Landkorridore sowie mit Hilfe einer besseren Seeverbindung zwischen Asien und Europa über knapp 30 Häfen mit 71 Ländern zusammenarbeiten, in denen (inklusive China) 65 Prozent der Weltbevölkerung leben. In diese Länder seien seit Beginn der Initiative im Jahr 2013 Investitionen und Bauverträge in Höhe von 489 Milliarden US-Dollar geflossen.

Zum Nachlesen: Studie Megatrends im Welthandel - IHK Impulse

Kontakt:
Harald Schultz
Pressesprecher

Telefon: 089 / 9224-1218
Mobil: 0151 / 1748 2980
E-Mail: Schultz(at)ifo.de
Fax: 089 / 9224-1267

Quelle: ifo INSTITUT

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Neuerscheinung - USBEKISTAN REISEFÜHRER


TRESCHER-Verlag USBEKISTAN Reiseführer
Mit der 12. Ausgabe des USBEKISTAN-Reiseführers bietet der TRESCHER-VERLAG eine komplett überarbeitete und erweiterte Ausgabe. Die Neuerscheinung 2019 unterscheidet sich von bisherigen Ausgaben grundlegend. Auffallend ist zunächst der vergrösserte Umfang, der jetzt auf 488 Seiten umfassend Information über Land, Kultur, Menschen, Sitten sowie Einblicke über Gesellschaft und Wirtschaft in Usbekistan bietet.

Neu aufgenommen wurden:
• Alle Regionen Usbekistans mit ihren Sehenswürdigkeiten
• Touristisch noch kaum erschlossene Gegenden und Städte
• Umfangreiche Landeskunde und ein ausführlicher reisepraktischer Teil
• Empfehlungen zu Unterkünften, Restaurants, Teestuben, Basaren und Museen
• 38 Stadtpläne, Übersichts- und historische Karten,
• herausnehmenbare, große Faltkarte. 

Als Reisebegleiter bietet der Reiseführer neben vielen wertvollen Informationen über die UNESCO Weltkultur Sehenswürdigkeiten Samarkand, Buchara, Chiva, Shahrisabz genügend Lesestoff um sich ausführlich, z.B. bei einer Bahnreise von Taschkent nach Samarkand, mit den kulturellen Eigenheiten, Landesgeschichte, Cuisine zu befassen. Auf dem 12 seitigen Register werden zahlreiche Einträge mit Verweis auf wichtige Themen u.a. zur Sicherheit, Geldwechsel, Registrierung, Verständigung angeboten. 37 namentlich genannte Autoren haben zum Inhalt, zur fundierten sachlichen Information beigetragen.

Obwohl sich das Land in den letzten Jahren geöffnet hat, es zunehmend mehr Informationen gibt, hat Usbekistan eine Menge mehr zu bieten als bisher im Westen bekannt ist. Für Entdecker und Abenteurer gibt es nützliche Tips für unentdeckte Orte abseits der touristischen Routen. Im Buch werden detailliert die Regionen des Landes und Besonderheiten ausführlich beschrieben.

NEU sind auch die Autoren, Irina Thöns und Bodo Thöns, die beide im Land seit vielen Jahren leben und eine realistische Darstellung der Kultur, Leben in Usbekistan wiedergeben.
Der neue Trescher Reiseführer ist ein kompakter und umfassender Reisebegleiter für Teilnehmer von Gruppen- und Studienreisen, als auch für Individualisten geeignet. Die ausführlichen Informationen und Orts-Beschreibungen sowie Sehenswürdigkeiten mit detaillieren Hintergrundinformation, unterscheiden sich deutlich von den üblichen oberflächlichen Informationen, basieren auf eigenen Erfahrungen. Häufig unterscheiden sich Darstellungen im Buch von den mainstream Medien. Im Reiseführer wird die Entwicklung des Landes und Situationen realistisch beschrieben. Aus diesem Grund ist der Reiseführer als solide Grundlage zur Vorbereitung einer Studienreise sehr gut geeignet.

Die einzelnen Abschnitte: Land und Leute, 7 Regionen, Reisetips von A bis Z, Sprachführer und Anhang sind farblich unterteilt, bieten einen schnellen und einfachen Zugriff auf die Themenauswahl. Das ausgewählte Bildmaterial mit mehr als 330 Farbfotos ist aktuell, überwiegend von den Autoren, authentisch, ohne Beschönigung, so wie sich das Land den Besuchern VorOrt wirklich präsentiert. Jedes Bild ist für sich selbstredend - ein faszinierender Einblick in eine Welt mit einem magischen Zauber von 1001 Nacht.

Wer einen besonderen Kultururlaub im Herzen der Seidenstrasse, in Usbekistan – mit einem orientalischen Zauber erleben möchte, der findet hier die passenden Reisetips.

Ein wichtiger Hinweis: Vorsicht der Reiseführer weckt die Reiselust… für ein noch im Westen weitgehend unbekanntes Land zu entdecken, lädt dazu ein die reichhaltige Kultur und besondere Gastfreundschaft Usbekistans kennenzulernen.

Reiseführer USBEKISTAN - 12. Ausgabe 2019
www.trescher-verlag.de
USBEKISTAN
ISBN: 978-3-89794-47-7
€ 21,95 (D), € 22,60 (A)


Empfohlene LINKS:
https://uzbekistan.travel
Das offizielle Portal des Staatlichen Tourismuskomitees für alle, die sich für Usbekistan interessieren.

https://uzbektourism.uz/en
Daneben gibt es noch diese Seite des Komitees, die sich aber eher an die Touristikbranche wendet.

https://www.uzbekistan.de
Auf der Seite der usbekischen Botschaft in Deutschland finden sich auch allgemeine landeskundliche Informationen.

https://www.uzbekistan.org
Dieses Pendant in den USA hat davon sogar noch mehr zu bieten.

https://taschkent.diplo.de/uz-de
Auf der Homepage der deutschen Botschaft in Taschkent findet man Reisehinweise und wichtige Telefonnummern.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/usbekistan-node
Aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amtes Deutschlands.

https://www.gov.uz/en
Die offizielle Seite der usbekischen Regierung informiert amtlich über das politische Geschehen im Land.

https://president.uz/en
Präsident Shavkat Mirziyoyev unterhält eine eigene Seite.

https://www.novastan.org/de/usbekistan/
Das neue deutsch-französische Nachrichtenportal liefert zuverlässig aktuelle Informationen aus Zentralasien.

https://www.laender-analysen.de/zentralasien/
Neuigkeiten und Analysen von Spezialisten, die sich aus akademischer Sicht mit der Region befassen, gibt es hier monatlich zum Download.

https://uza.uz/de/?m=y
In der Onlinemedienlandschaft Usbekistans ist die offizielle Nationale Presseagentur mit vielen Sprachoptionen der Platzhirsch.

https://www.tashkenttimes.uz, https://www.uzdaily.com/en
Die nur für das Ausland konzipierten Medien Tashkent Times und Uzdaily.

https://www.gazeta.uz/ru/ (U/R), https://www.nuz.uz/ru/ (U/R), https://www.podrobno.uz (R)
Beliebte inländische Onlinezeitungen.

https://meros.uz/en/
Die nationale Kulturstiftung Oltyn Meros stellt hier viele Sehenswürdigkeiten Usbekistans ausführlich vor.

https://www.usbekistan-online.de/de/
Der Münchner Usbekistan-Fan Gerhard Birkl bietet mit seinem Infoportal vielfältige Informationen über Usbekistan.

USBEKISTAN-GALERIE
Unter derselben Regie findet man auf Flickr eine große Fotodatenbank zum Land.
https://www.flickr.com/usbekistan_news/sets/

https://caravanistan.com
Neben den klassischen Reiseportalen ist diese auf Zentralasien spezialisierte Seite sehr empfehlenswert. Steven und Saule Hermanns aus Belgien bieten aktuellste Informationen und moderieren gute Foren.

https://de.glosbe.com/de/uz

Bietet auch ein deutsch-usbekisches Wörterbuch 

Taschkent: Hotel Usbekistan; Foto: © Bodo Thöns

Samarkand: Gur Emir Mausoleum; Foto: © Bodo Thöns

Kokand: Khanspalast; Foto: © Bodo Thöns

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Bundespräsident Steinmeier besucht vom 27. - 29. Mai Usbekistan

Bodo_Thoens_UZ_Chiva UNESCO Weltkulturerbe CHIVA

Bundespräsident Steinmeier folgt der Einladung des usbekischen Präsidenten Shavkat Mizijovev, der im Januar zu Gast in Berlin war. Im Vordergrund für das Treffen der beiden Präsidenten von Deutschland und Usbekistan steht der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Bundespräsident Steinmeier ist das Land von seiner bisherigen Tätigkeit als Aussenminister bekannt.

Bei seinem Staatsbesuch trifft der Bundespräsident Vertreter der usbekischen Zivilgesellschaft um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Besuche in der Deutschen Botschaft in Taschkent und das neugestaltete Goetheinstitute, Gespräche mit Studierenden der Universität Urgench sind ebenfalls vorgesehen. Der Deutsche Präsident will sich insbesondere über Möglichkeiten für Handel und Investitionen informieren.
Auf der Reise nach Usbekistan ist auch ein Besuch der historischen Märchenstadt Chiva, UNESCO Weltkulturerbe, vorgesehen.

Mit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Usbekistans Shavkat Mirziyoyev Ende 2016 begann eine neue Ära, eine umfassende Öffnung und Liberalisierung aller Wirtschaftssektoren des Landes. Der zweite Präsident in der Geschichte Usbekistans hat seine Wahl-Zusagen für Reformen eingehalten und setzt diese seit seinem Amtsantritt im Dezember 2016 konsequent um.

Zitat: „Die neue usbekische Regierung hat jetzt mit einer konsequenten Öffnungspolitik und einem hohen Reformtempo die Weichen richtig gestellt", sagte Michael Harms, Vorsitzender der OAOEV-Geschäftsführung, vor seiner Abreise nach Usbekistan. „Die Entwicklung im Land ist äußerst spannend und die Konkurrenz aus Fernost schläft nicht. Die Reise des Bundespräsidenten kommt daher genau zur rechten Zeit", so Harms.

Usbekistan gibt wichtige Signale, zeigt seine Bereitschaft, möchte mit Deutschland noch enger zusammenarbeiten. Beide Staaten können von einer engeren Zusammenarbeit profitieren. Es gilt wirtschaftliche Möglichkeiten auszuloten, das Potential für den Tourismus in Usbekistan zu fördern. Es geht um eine win-win Situation, faire Partnerschaft.
Usbekistan ist an einem know how Transfer, Schaffung von Arbeitsplätzen im Land interessiert, Deutsche Unternehmen an Kooperationen, Investitionen und Aufträgen.

Für Deutsche Firmen ergeben sich hohe Potentiale, sich rechtzeitig an den geplanten Projekten in allen Branchen zu beteiligen, dies gilt insbesondere im Hinblick auf Entwicklungen der NEUEN SEIDENSTRASSE. Usbekistan steht wie schon in der jahrhunderte langen Geschichte des Landes wieder im Mittelpunkt, ist Dreh- und Angelpunkt für ganz Zentralasien.

Äusserst positiv ist die seit dem Frühjahr 2019 gültige VISA-Regelung die für deutsche Staatsbürger von Usbekistan einseitig abgeschafft wurde. Eine wichtige Reiseerleichterung für Geschäftsleute und Touristen. Der Tourismus zählt neben der Chemie-, Bau, Infrastruktur und Agrarwirtschaft zu den vielversprechenden Branchen.

Um das Reformtempo und die Entwicklungen in Usbekistan voranzutreiben, wird mehr qualifiziertes Personal benötigt. Von Deutscher Seite wurde vom Ost-Ausschuss, Europaverein ein Praktikantenprogramm für junge Studierende aus Usbekistan aufgelegt. Die ersten 30 Stipendiaten beginnen noch in diesem Jahr ihre Weiterbildung in Deutschland.

Beitrag: Gerhard Birkl, Fotos CHIVA: © Bodo Thöns

Empfohlene LINKS:
OAOEV: Wirtschaftsdelegation mit Steinmeier in Usbekistan
GTAI Germany TRADE & INVEST | USBEKISTAN
Bundesdeutsche Zeitung: Usbekistan: Auf dem Weg zu einer freien Marktwirtschaft?

Märchenstadt CHIVA, UNESCO Weltkulturerbe: Statue al-Chwarizmi | WIKIPEDIA; Foto: © Bodo Thöns

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Usbekistans Zusammenarbeit mit China im Rahmen der Neuen Seidenstrasse – One Belt, One Road (OBOR)

Praesidententreffen UZ Präsident Shavkat Mirziyoyev & PRC Präsident Xi Jinping
Der Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev besuchte vom  24.-27. April im Rahmen eines Arbeitsbesuch das internationale Forum „One Belt, One Road" in der Volksrepublik China. Mit seiner Rede im Forum startete Shavkat Mirziyoyev eine Reihe von Initiativen zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit. Während des Besuches traf sich der Präsident Usbekistans Shavkat Mirziyoyev mit dem Präsidenten der Volksrepublik China Xi Jinping.

Die beiden Staats̶ und Regierungschefs skizzierten neue Perspektiven für die bilaterale Zusammenarbeit. Während des Besuchs von Shavkat Mirziyoyev besuchte Xi Jinping auch das neue Gebäude der Botschaft der Republik Usbekistan, das sich in einem der zentralen Geschäftsviertel von Peking Chaoyang befindet. In diesem Viertel befinden sich unter anderem auch diplomatische Vertretungen der Vereinigten Staaten von Amerika ﴾USA), Frankreichs, Japans, Indiens, Malaysias und weiterer Länder.  
Das neue dreistöckige Gebäude der Botschaft wurde von den Baumeistern aus Ferghana, auf der Grundlage der nationalen Architekturtraditionen und den Errungenschaften der modernen Architektur erbaut und spiegelt die reiche ursprüngliche Kultur des usbekischen Volkes wider.

Der Präsident von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev zeigte sich zuversichtlich, dass diese Botschaft dazu dienen würde, die Völker beider Länder näher zusammen zu führen. Ziel ist es die gemeinsamen Beziehungen in verschiedenen Branchen auszubauen, sowie ein Zentrum der Anziehung und gegenseitigen Bereicherung der Kulturen zu schaffen.
Die beiden Länder verbindet eine groβe Historie von besonderer Bedeutung. China und Usbekistan waren schon vor hunderten von Jahren mit ihrer alten Zivilisation, führende Länder die zur Seidenstraße gehörten. Usbekistan bemüht sich um eine zukunftsweisende und umfassende Zusammenarbeit. In den letzten Jahren entwickelten sich die chinesisch- usbekischen Beziehungen in verschiedenen Bereichen der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Handels, der Wirtschaft, der Energie und Technologietransfers und der kulturellen und humanitären Beziehungen.

Die Ergebnisse des Staatsbesuchs unseres Präsidenten Shavkat Mirziyoyev in China betragen zusammengefasst seit Mai 2017, mehr als 100 bilaterale Dokumente im Wert von 23 Milliarden Dollar die in nachfolgenden Bereichen der Energie, Erdölraffination, Modernisierung von Kraftwerken, Landwirtschaft, Petrochemie, Erdölchemie, Verkehrskommunikation und andere unterzeichnet wurden. Gegenwärtig ist China einer der Staaten, die am aktivsten in die Wirtschaft Usbekistans investieren. In der Republik gibt es bereits über 700 Unternehmen die mit chinesischem Kapital ausgestattet sind. Heute haben chinesische Investoren rund 8 Milliarden US-Dollar in die Wirtschaft Usbekistans investiert.

Zukünftig werden sich beide Staaten mit Schwerpunkten, die mit Grundinteressen der Völker beider Länder im Zusammenhang stehen, wie der Souveränität des Staates, der Sicherheit und der territorialen Integrität, gegenseitig unterstützen. China und Usbekistan beabsichtigen, die umfassende Umsetzung bestehender bilateraler Dokumente und gemeinsam vereinbarter Projekte fortzusetzen. Im wesentlichen gilt es die Zusammenarbeit im Rahmen der Neuen Seidenstrasse von „One Belt, One Road" in Bereichen wie Handel und Wirtschaft, Investitionen, Finanzen und Technik, Verkehr und Kommunikation sowie Zusammenarbeit in der Landwirtschaft zu vertiefen sowie die Schaffung von Industrieparks und anderen vorrangig geplanten Bereichen voranzubringen.

Quelle: uznews.uz; Übersetzung Kuvanova Shaxnoza, Ramozonova Goˈzal (Karschi, Usbekistan)

Fotos: president.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA OBOR | Seidenstrasse | 
TRACECA | ZDF Reportage: Neue Seidenstraße: Chinas Griff nach Westen

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Deutsche Kultur in Usbekistan - die faszinierende Welt der deutschen Romantik

Konzert1_GA Deutsche Kultur – Konzert Staatliches Konservatorium

Konzert am Staatlichen Konservatoriums, Taschkent

Am 21. Mai 2019 fand in Taschkent im Orgelsaal des Staatlichen Konservatoriums von Usbekistan ein Konzert statt, das der faszinierenden Welt der deutschen Romantik gewidmet wurde.

Die Veranstalter des Konzerts: die Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan-Deutschland", das Kulturzentrum von Deutschen Usbekistans «Wiedergeburt». Das Komitee für interethnische Beziehungen und freundschaftliche Beziehungen mit dem Ausland bei dem Ministerkabinett der Republik Usbekistan.

Zum Ziel hatte die Veranstaltung: sowohl die breite Öffentlichkeit als auch Jugendliche mit der reichen Musikkultur Deutschlands bekannt zu machen. Am Konzert nahmen führende Solisten des Staatlichen Großen Akademischen A.Navoi Theaters , die Tanzgruppe des Kulturzentrums von Deutschen, Usbekistans «Wiedergeburt» sowie Schüler der Schule Nr. 60 und eine Studentin der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie.

Auf dem Programm standen Werke der großen deutschen Komponisten I.S.Bach, V.A. Mozart, L. Beethoven, F. Schubert, R. Schumann,
G. Wolf, I. Strauss, poetische Werke von I. W. Goethe, F. Schiller. Die vokal-poetische Komposition "MEIN LIED FLIEGT ..." zeigte das große geistige Interesse der Usbeken an der vielfältigen und tiefgreifenden Kultur Deutschlands in einer der interessantesten grundliegenden Richtungen - romantischen.

Ansprache von Frau Gulasalkhon Saidmavlonova:
Vom Westen nach Osten – deutsche Romantik im morgenländischen Usbekistan! Lassen Sie ihren aufrichtigen Gefühlen freien Lauf durch Melodien, Operngesänge und Poesie von deutschen Komponisten, Dichtern und Romantikern! – Mit diesem Wahlspruch haben die Organisatoren, nämlich die Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan-Deutschland", das deutsche Kulturzentrum in Usbekistan sowie das Komitee für internationale und interkulturelle Beziehungen mit ausländischen Ländern bei dem Ministerkabinett der Republik Usbekistan das Konzert unter dem Namen „Leise flehen meine Lieder…" starten lassen, das am 21. Mai 2019 im usbekischen Staatlichen Konservatorium all die leidenschaftlichen Musik- und Poesieliebhaber unter einen Hut gebracht hat.

Der kleine Orgelsaal mit mehr als 200 Sitzplätzen war mit romantischer Laune sowohl der Zuschauer, als auch der Teilnehmer gefüllt, die dem Konzert die besondere Romantiktönung verliehen haben. Das Konzert hatte keine Altersgrenze: Alt und Jung hatte die Möglichkeit, die rührenden Töne und Worte des Schöpfergeistes der deutschen Künstler zu genießen. Dabei haben nicht nur die berühmtesten Verdienten Artisten und Künstler Usbekistans, wie Andrej Slonim, Ljudmila Slonim, Gulshan Azizova u.a., sondern auch einfache Schüler und Studenten geholfen, in die echte Romantikwelt einzutauchen.

Dem Programm entsprechend sind die weltbekanntesten Kunstwerke der deutschen Klassiker, wie die Musikstücke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart u.a., sowie Gedichte und Fragmente aus den Werken von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller erklungen.
Ich, als Studentin an der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie, hatte ebenso die Ehre, die Ballade „Mignon" von J.W. Goethe vorzulesen und mich für einen Augenblick als echte Heldin aus dem Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre" zu fühlen, die Heimweh nach ihrer Heimat Italien hat und sich nach ihrer Geliebten sehnt. Zudem hat mein bescheidenes, von mir selbst verfasstes Gedicht „Mein Traumland" gleich „das Licht der Welt erblickt". (-> siehe Beitrag, am Textende)

Beendet wurde die ganze konzertante Ereignis mit der berühmtesten „Serenade" von F. Schubert und gleichnamigem Operngesang „Leise flehen meine Lieder…", wonach auch diese Veranstaltung benannt ist.
Zweifellos dient dieses „gefühlsreiche" Konzert als die Eröffnung des grandiosen Events – des Besuchs des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier nach Usbekistan und verspricht, sich in naher Zukunft nochmals zu wiederholen.

Die Konzertveranstalter bedanken sich bei dem Autor des Projekts und der Komposition, Regisseur und Moderator, Produktionsleiter, verdienten Künstler Usbekistans Andrei SLONIM für eine großartige Veranstaltung.

Beitrag/Fotos: Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan-Deutschland"; Gulasalkhon Saidmavlonova


Empfohlene LINKS:
STATE CONSERVATORY OF UZBEKISTAN | Usbekisch-Deutsche Freundschaftsgesellschaft |
Deutsche Minderheiten in Usbekistan

DEUTSCH als gel(i)ebte Fremdsprache: Ansprache und Gedichte von Gulasalkhon Saidmavlonova

File Name: Gedichte-Gulasalkhon-Saidmavlonov_20190524-201937_1
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Eröffnung eines Moschee-Komplexes zu Ehren Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf

Taschkent Moschee-Komplex Moschee-Komplexes zu Ehren Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf

Die Stadt Taschkent eröffnete während des heiligen Monats Ramadan einen neuen Moscheekomplexes, der nach Sheikh Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf benannt ist und in dem sich auch ein Bildungszentrum befindet.

In dem Komplex, der auf Initiative des Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev erbaut wurde, befinden sich eine für 2000 Personen geeignete Moschee sowie ein Konferenzsaal, ein Museum, eine Bibliothek, ein Mausoleum, ein Waschraum und vieles mehr. Bisher vorhandene Landschafts- und Gartenanlagen wurden beibehalten. Es gibt auch einen Brunnen auf dem Territorium des Komplexes.

Während der Eröffnungszeremonie stellte Präsident Shavkat Mirziyoyev fest, dass diese Moschee den Namen Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf verdient. Außerdem schlug er einige Empfehlungen vor, darunter das Studium des wissenschaftlichen Erbes von Sheikh, die Ausweitung der Veröffentlichung von Büchern zu pädagogischen und spirituellen Themen und die Stärkung des spirituellen Umfelds in unserer Gesellschaft.

Scheich Muhammad Sodiq Muhammad Yusuf wurde am * 15. April 1952 in Andijon, geboren und verstarb am 10. März 2015 in Taschkent. Er war ein islamischer Theologe und galt als der „inoffizieller geistiger Führer des Islam in Usbekistan", er war der erste Mufti nach der Unabhängigkeit Usbekistans und Großmufti der „Muslimischen Geistlichen Verwaltung von Zentralasien".
Er wurde in der Medresse „Mir Arab" in Buchara und im Islamischen Institut Taschkent, benannt nach Imam al-Buchari, unterrichtet. 1976 setzte er seine Ausbildung an der Universität „al-DawatulIslamiyya" in Tripolis (Libyen) fort und schloss sie 1980 ab.
Ab 1981 arbeitete er als Lehrer am Tashkent Islamic Institute, benannt nach Imam al-Bukhari. Ein Jahr später wurde er zum stellvertretenden Rektor ernannt und 1984 Rektor seiner Alma Mater. Während der Konferenz der Muslime aus Zentralasien und Kasachstan am 6. Februar 1989 wurde Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf zum Vorsitzenden der Geistlichen Verwaltung der Muslime aus Zentralasien und Kasachstan gewählt und zum Mufti proklamiert.

Als Mufti übte er eine breite Palette internationaler Aktivitäten aus. Mit der Anzahl der islamischen Länder konnte er kulturelle Beziehungen aufbauen und ausbauen. Sheikh Muhammad Sodiq Muhammad Yusuf war unter Muslimen auf der ganzen Welt weithin anerkannt. Der Vertreter Usbekistans war Mitglied des Exekutivkomitees des Internationalen Verbands muslimischer Gelehrter, des Royal Aal al-Bayt-Instituts für islamisches Denken in Jordanien und anderer bekannter internationaler Organisationen.

Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf schrieb mehr als 100 Bücher zu verschiedenen religiösen und spirituellen Themen. Er hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Förderung des aufgeklärten Denkens in der muslimischen Welt, die Steigerung des Wissens und des Geistes der Menschen.

Beitrag/ Fotos: "Dunyo" News Agency, Uzbekistan

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA • Muhammad_Sodiq_Muhammad_Yusuf | EN
Sheikh Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf's works are translated into many languages
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Buchara ist Gastgeber des internationalen Festivals „Silk and Spices“

Festival-Silk-and-Spices

Das internationale Festival „Silk and Spices" wurde zu einer der größten kulturellen Veranstaltungen des nationalen und internationalen Publikums. Dieses Jahr findet es vom 24. bis 26. Mai in Buchara statt.

Die Veranstaltung zielt darauf ab die touristische Marke der Region Buchara zu fördern, mehr Touristen für das Land zu begeistern, das kulturelle Erbe des Landes zu bewahren und die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Handwerk und Kultur weiter auszubauen. In diesen Tagen geben die Veranstalter des Festivals dem grandiosen Ereignis den letzten Schliff.

Die Eröffnungsfeier findet auf dem weltberühmten LabiHauz-Platz statt.

Goldschmiedemeister, Seidenhäkeln, Kunsthandwerk und Miniaturkunst geben während des Festivals Meisterkurse. Daneben finden im Rahmen der Veranstaltung eine Reihe von Veranstaltungen statt, darunter Sportwettbewerbe, Ausstellungen angewandter Kunst, Vorführungen usbekischer Nationalfilme und Aufführungen von Volksensembles.
Gäste und Bürger der Stadt Buchara erwarten Veranstaltungen wie die nationale Musikperformance „Makom", die Modenschau und die Präsentation der nationalen Küche „Palovsayli".

Vertreter von Welt- und Usbekistan-Geschäftskreisen haben die Möglichkeit, im Rahmen des Wirtschaftsforums „Tourismus und Investitionspotenzial der Region Buchara" über erfolgreiche Projekte in verschiedenen Bereichen zu diskutieren.

Wettbewerbe zum nationalen Wrestlingsportspiel „Kurash" dürften das Interesse der Teilnehmer wecken.
Das Galakonzert, das im Sportkomplex „Bukhara" stattfinden wird, wird das internationale Festival „Silk and Spices" abschließen.

Beitrag/Foto: IA "Dunyo"
Empfohlener LINK: YOUTUBE
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Turetsky-Chor verzauberte Berlin

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Am ehrwürdigen Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte gab es am 12. Mai einen Kunstgenuss der Extraklasse. Der weltberühmte russische Turetsky-Chor mit seinem Gründer und Leiter Michail Turetsky und die Band „Soprano" erinnerten an die Befreiung Nazi-Deutschlands vor 74 Jahren. Der Titel des Programms lautete: "Lieder des Sieges". 

Der Chor ist momentan auf Welttournee. Am 1. Mai traten die Künstler in Rom auf. Einen Tag später erfreuten sie in Paris das begeisterte Publikum. Vom 3. Mai bis zum 5. Mai erfolgten Konzerte in Nordamerika. Zu Gast war man in Washington, New York und Toronto. Rastlos ging es dann wieder nach Europa. Bevor man in Berlin am Gendarmenmarkt das Publikum begeisterte, trat Michail Turetsky mit seinem Ensemble in Warschau, Wien, Budapest, Prag und Moskau auf. Nach dem Konzert in Berlin ging es Richtung Fernost. Ende Mai erfolgen noch mehrere Auftritte in China.

Der Chor ging 1982 aus dem Männerchor der Moskauer Synagoge hervor. Bereits 2017 und 2018 besuchte Michail Turetsky mit seinen Künstlerkollegen Berlin und gewann schon damals seine starke Fangemeinde. Etwas ganz Großes hat er sich für 2020 vorgenommen. Im Pressegespräch sagte er kurz vor seinem Berliner Auftritt mit: „75 Jahre nach Ende des schrecklichen Zweiten Weltkrieges und dem Sieg der Alliierten über Hitler-Deutschland habe ich einen besonderen Plan! Meine Kolleginnen und Kollegen möchten mit mir am Brandenburger Tor auftreten." Er teilte auch mit: „Wir Künstler tragen eine besondere Verantwortung für den Frieden. Es ist unsere Aufgabe, alles dafür zu tun, dass es keine Wiederholung eines Krieges jemals mehr geben wird. Das darf nicht geschehen. Unsere Lieder sollen als Mahnung, aber auch als Beitrag zur Völkerverständigung dienen."

Kein beteiligtes Land hat im Zweiten Weltkrieg einen so hohen Blutzoll bezahlen müssen wie die damalige UdSSR. Die Zahl der Kriegstoten wird auf 26 Millionen Menschen geschätzt. Insgesamt starben im Zweiten Weltkrieg über 60 Millionen Menschen. 110 Millionen Soldaten aus über 60 Staaten nahmen am Zweiten Weltkrieg teil.

Zu den Gästen am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte zählten auch S. E. der Botschafter Usbekistans, Herr Nabijon Kasimov und der Kulturattache der usbekischen Botschaft, Herr Shokhrukh Golumov. Die beiden usbekischen Diplomaten waren auch von diesem hochkarätigen Kulturgenuss begeistert.

Unser redaktionelles Fazit lautet: Der Auftritt von Michail Turetsky und seinem Chor sowie der Band „Soprano" war nicht nur ein hochkarätiger Kunstgenuss für die Besucher am Gendarmenmarkt! Es waren auch Friedensbotschafter auf der Bühne. Freuen wir uns alle schon auf den Auftritt dieser begnadeten Künstler 2020 – hoffentlich in einer friedvollen Welt!

(Text/Fotos: Volkert Neef)

Michail Turetsky mit seinem Ensemble, Band „Soprano“

Kulturattache Herr Golumov am Gendarmenmarkt im Gespräch mit Frau Svetlana Reinwarth, Chefredakteurin "Düsseldorfer Blatt"

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Die Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Ägypten befindet sich in einem neuen Stadium

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Es ist bekannt, dass der Präsident der Arabischen Republik Ägypten am 4. und 5. September 2018 einen offiziellen Besuch in Usbekistan absolvierte. Während des Besuchs diskutierten die beiden Verantwortlichen Fragen der Zusammenarbeit in Politik, Handel und Wirtschaft, Tourismus, Wissenschaft, Bildung, Kultur und in anderen Bereichen.

In den Gesprächen wurden insbesondere die Direktflüge zwischen Usbekistan und der Arabischen Republik Ägypten erörtert.

Je größer die Entfernung zwischen Usbekistan und Ägypten ist, desto mehr werden die Wünsche und Bedürfnisse für einen kulturellen Austausch, ein Bewusstsein für gemeinsame Traditionen und Ansichten beider Völker. Seit jeher haben unsere Vorfahren in vielen Bereichen der Wissenschaft, des Handels und vieler anderer Dinge zusammengearbeitet. Heute entwickeln sich diese Beziehungen durch moderne Transportmöglichkeiten schneller. Täglich besuchen rund 500 Touristen aus Usbekistan das Land Ägypten. Das Fehlen einer direkten Luftfahrt zwischen den beiden Ländern hat jedoch zu Unbehagen bei den Touristen geführt, die zuerst umständlich nach Kasachstan und dann nach Ägypten reisen mussten.

Als Neuerung werden jetzt zwei Flüge pro Woche von/nach „Sharm ush - Sheikh - Tashkent - Sharm ush-Sheikh" gestartet. Diese Flüge werden mit modernsten Jets vom Typ „A-319" und "A-320" der ägyptischen Zivilluftfahrt durchgeführt.

Es ist bemerkenswert, dass der Start des Luftverkehrs zwischen Ägypten und Usbekistan große Möglichkeiten für die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit schafft, einschließlich der Attraktivität von Touristen von Ägypten nach Usbekistan. Usbekistan ist in der islamischen Welt als Wiege bedeutender islamischer Persönlichkeiten, z.B. des großen Imam al-Bukhari, At-Termizi, Bahauddin Naqshband und vieler anderer großer Gelehrter bekannt. Es ist daher ein natürlicher Prozess, dass Besuche in einem Land zunehmen, in dem diese Gelehrten lebten und wirkten, zu heiligen Orten werden, das Interesse für Besucher und Pilger weckt.
Es ist davon auszugehen, dass die Vereinbarung einer direkten Flugverbindung zwischen Usbekistan und Ägypten nützlich für den Tourismus ist, weiteres Interesse von Ausländern an den kulturellen, historischen Stätten fördern wird.

Beitrag: Quelle UZA; Übersetzung Kuvanova Shaxnoza (Karschi, Usbekistan)
Titelbild/Foto:uzairways

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BAKHSHI-Weltkulturerbe – 1. International Art Festival in Termez


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Das BAKHSI - 1. International Art Festival fand vom 5.-10. April in Termez statt. Am Festival nahmen mehr als 60 Vertreter aus 74 Ländern, Vertreter der UNESCO, der ISESCO sowie Ehrengäste aus Kirgisistan, Kasachstan, Tadschikistan, Turkmenistan und Afghanistan teil. Das 1. International Festival ist eine Initiative des usbekischen Präsidenten Shavkat Mizijojev, der am 1. November 2018 ein Dekret zur Durchführung der Veranstaltung unterzeichnete.

Grosses Interesse am BAKHSHI-Festival
Zum Festival waren mehr als 1.000 Gäste nach Usbekistan gekommen, an der parallel durchgeführten Ausstellung der 12 Provinzen Usbekistans sowie Karakalpakstan beteiligten sich mehr als 10.000 Besucher.

Gastgeber der Veranstaltung war die Stadt Termez, in der Provinz Surkhandarya. Die Stadt befindet sich im Süden des Landes, in unmittelbare Nähe zur afghanischen Grenze. Termez ist ca. 800 km von der Hauptstadt Taschkent entfernt. Ehemals wurde dieser Standort von der Deutschen Bundeswehr im Rahmen der Afghanistan Einsätze genutzt.

Internationales Publikum
Vertreter von 20 Ländern wie der Türkei, Russland, Iran, Belgien, Südkorea, China, der Mongolei, Israel, Japan, Finnland und Afghanistan demonstrierten ihr Talent als Bakhshi-Dichter, bei Volksgruppenwettbewerben im Rahmen des Festival. Internationale Jurymitglieder bekannt als herausragende Kunst- und Kulturschaffende, Wissenschaftler und qualifizierte Fachleute aus Frankreich, Südkorea, Russland, der Türkei, der Mongolei, Usbekistan und Kasachstan bewerteten die Künstler.

BAKHSHI-Weltkulturerbe
Die Kunst des BAKHSHI zählt zum Immateriellen Weltkulturerbe, besteht aus einer besonderen Erzählweise mit nationalen Instrumenten, Gesang, meist historisch poetischen Texten. Dank der Gründung der Bakhshi-Schule in Surkhandarya, eine Initiative des Staatschefs, ergaben sich vielfältige Möglichkeiten, diese Kunst zu erhalten und ihre Kontinuität zu gewährleisten.

Die Bakhshi-Erzähler spiegeln die nationale Identität der verschiedenen Völker, ihre Sprache, ihren Lebensstil, ihre Bräuche und Traditionen wieder. Seit Jahrhunderten ist diese Kunst ein fester Bestandteil der menschlichen Kultur, hat eine besondere Bedeutung durch nationale Interpretation. In den Geschichten geht es um unsterbliche Werke, zeugen von den gemeinsamen historischen Wurzeln, insbesondere in Zentralasien. Das volkstümliche Epos diente der Verherrlichung der besten menschlichen Qualitäten sowie der Entwicklung von Kultur, Aufklärung und Bildung. In der Antike, als es noch keine Post und andere heutige Möglichkeiten der Kommunikation gab, wurden Legenden über Mut, gute Taten, Tugenden, Ehrlichkeit, Patriotismus und Freundschaft durch verbale Kunst weitergegeben. Deshalb fungierten BAKHSHI-Erzähler als Botschafter des Humanismus und genossen immer Ehre. BAKHSHI darf sich nur nennen, wer nach einer mehrjähriger Ausbildung als BAKHSHI-Meister anerkannt wurde.

Willkommenskultur in Usbekistan
Die Gäste des Festivals wurden am neu erbauten Terminal des Airport TERMEZ, das wenige Tage zuvor inbetrieb genommen wurde, von einer grossen Schar freudiger Einheimischer mit Musik, traditioneller Karnaymusik sowie mit der für Usbekistan typischen Brotspeisung „herzlich Willkommen" geheissen. Überlicherweise bietet man dem Gast frisches Brot, Früchte, Köstlichkeiten (Nüsse, Rosinen) als eine besondere Geste an, ehrenvoll „grosszügig alles zu teilen". Schon zu beginn des Empfangs herrschte eine fröhliche, ansteckend heitere und festliche Stimmung. Überall konnte man die Vorfreude auf das Festival wahrnehmen. Wohin man auch schaute… bunt geschmückte Strassen mit Blumen, Plakate, farbige Straßenbeleuchtungen, internationale Fahnen der teilnehmenden Nationen. Unzählige Busse, die extra für die internationalen Gäste erstmals zum Einsatz kamen, brachten die Besucher zu den Hotels und zum Festivalplatz - Termez Palace of Arts.

In der kurzen Vorbereitungszeit von nur fünf Monaten wurde für das Festival unglaubliches geleistet. Es wurden neue Freizeitanlagen, Parks errichtet, buchstäblich riesige Gebäude aus dem Boden gestampft, darunter auch ein neues Pressezentrum. Es war weithin sichtlich erkennbar, die ganze Stadt hat sich auf dieses Ereignis freudig und vielseitig vorbereitet. Die Freude und der Stolz über diese Leistung war in den Augen der Bewohner von Termez bei jedem Gespräch wahrnehmbar. Die Stadt, die Einwohner von Termez hatten alles denkbare getan, damit die Gäste sich komfortabel und wohlfühlen konnten, als ehrenvolle Gäste willkommen waren.

Organisatoren und beteiligte Unternehmen leisteten in wenigen Monaten aussergewöhnliches um Gästen und Besucher des Festivals ein besonderes Ambiente zu bieten. Für die internationalen Gäste waren 70 Studenten der Staatlichen Universität Termez, Fakultät für Fremdsprachen als Dolmetscher tätig. Die Studenten konnten praktische Erfahrungen sammeln und erste internationale Kontakte knüpfen. Es gab Übersetzer für Englisch, Deutsch, Russisch, Tadschikisch, Turkmenisch und Persisch. Die Begleiter standen für alle Fragen, Wünsche zur Verfügung und organisierten auch Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten.

Kultur pur – spektakuläre Eröffnung des 1. International Art Festivals
Ähnlich der Eröffnung einer Olympiade präsentierten zu der Veranstaltung Frauen in traditioneller Landestracht gekleidet die teilnehmenden Nationen mit Standarten. Es war eine lange Reihe mit prächtigen Namensschildern, eine Standarte für jedes Land. Insgesamt waren 74 Nationen auf dem Festival vertreten.

Die Arena wurde durch grosszüge Blumenanlagen, durch ein künstliches Gebirges in Szene gesetzt, war Ausgangspunkt für viele künstlerische Darstellungen. Im abendlichen schimmernden Licht, unter freiem Sternenzelt – herrschte eine unvergleichlich, beeindruckend, romantische Stimmung.

Eröffnet wurde das Festival durch Präsident Shavkat Mirziyoyev, der in der Zeremonie den Versammelten gratulierte. 

Auszug aus der Ansprache des Präsidenten:
Dem Präsidenten zufolge ist die Volkskunst die Quelle aller unschätzbaren Schätze der Kultur, die die Menschheit geschaffen hat. Die Kunst der Epen-Erzähler - Bakhshi, die die nationale Identität der verschiedenen Nationen, ihre Sprache, ihren Lebensstil, ihre Bräuche und Traditionen widerspiegeln, ist von besonderer Bedeutung wie ein untrennbarer Bestandteil der allgemeinmenschlichen Kultur.
Gleichzeitig ist darauf hinzuweisen, dass heute in der Globalisierungsära, wenn Showgeschäft und Populärkultur, die zum Handelsbereich verwandelt wurden, die auf geistige Entwicklung der Gesellschaft oft negativ einfließen. Dies schwächt leider die Aufmerksamkeit und das Interesse an der Folklorenkunst der belebenden Quelle jeder nationalen Kultur. Man kann sagen, dass Folklorenkunst das Wiegenlied der Menschheit ist, sagte Präsident.
Um die grosse geistige Werte der klassischen Kunst, die seltensten Muster der Volkskunst zu bewahren und an die zukünftigen Generationen weiterzugeben. Das ist ein edler Auftrag für uns alle, Persönlichkeiten des staatlichen und öffentlichen Lebens, kulturellen und wissenschaftlichen Intelligenz, so das Staatsoberhaupt.

Shavkat Mirziyoyev schlug insbesondere vor: …bestehende Schule und neue kreative Bakhshi-Schulen, die Traditionen des Meisterschülers auf diesem Gebiet wiederzubeleben und zu entwickeln, die kreative und wissenschaftliche Tätigkeit von Bakhshi-Dichtern, Folkloristen, Lehrern und Spezialisten allseitig zu fördern; bei den Kultureinrichtungen kreative Abteilungen von Bakhshi zu schaffen; einen breiten Weg zur Kreativität der Bakhshi-Dichter zu öffnen und ihre Teilnahme an kulturellen und feierlichen Veranstaltungen zu unterstützen. Die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich zu stärken, den gegenseitigen Erfahrungsaustausch einzusetzen; konkrete Maßnahmen für den effektiven Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, Möglichkeiten des Fernsehens und Internets sowie die Abdrücke von folkloristischen Werken zur breiten Popularisierung der Kunst von Bakhshi im Audio- und Videoformat zu entwickeln.

„Wenn wir alle heute keine Schritte unternehmen, um diese wunderbare eigenartige Kunst zu bewahren, kann es morgen leider zu spät sein, und die Geschichte wird uns nicht vergeben, betonte der Staatschef“.

Shavkat Mirziyoyev

„Sibizga" eine in Usbekistan traditionelle Picolo Flöte sowie das Instrument „Temir-Chang" (Usbekische Maultrommel) spielten während der Eröffnungsveranstaltung eine besondere Rolle, sorgten für eine unverwechselbare, stimmungsvolle orientalische Athmosphäre.

Das 2 1/2 Stunden dauernde bunte Eröffnungsprogramm mit traditioneller Musik-Tanz-Präsentation, einer gelungenen Choreographie aus Theater und Show überzeugte die Teilnehmer - das 1. BAKHSHI-Festival ist etwas ganz besonderes. Ein wiederkehrender Strom von Künstlern ergoss sich auf die großzügige Bühne. Nahtlos reihten sich bezaubernde musikalische- und Tanzeinlagen, Gruppen- und Solodarbietungen auf höchsten künstlerischen Niveau aneinander. Farbenprächtige Kleider, Showeinlagen, Lichteffekte, Videeinspielungen als Ergänzung auf zwei riesigen Leinwänden… eine bühnenreife Inszenierung, ein choreografischer Zauber. Die Darbietungen der Künstler überzeugten durch grosse Leidenschaft und ausdruckstarken Gesten. Es wurden die besten Künstler des Landes für diesen Abend engagiert, darunter Mitglieder des Nationalen Tanz-Ensemble.

Die Präsentation war ein wahrer Festschmaus für Augen und Ohren, faszinierende Ablenkung und Wohltat für Körper und Seele, einer Magie der sich niemand entziehen konnte. So war es nicht verwunderlich, dass das Publikum die Leistungen der Künstler mehrfach honorierte, lautstark applaudierte, sich regelmässig von den Sitzen erhob und begeistert mittanzte. Die Eröffnungshow glänzte durch eine warmherzige Stimmung und fröhliche Ausstrahlung, die während des ganzen Festivals andauerte. Das Publikum zeigte sich begeistert von den vielfältigen Interpretationen der BAKHSHI-Meister. Krönender Abschluss der Eröffnungszermonie war ein buntes Feuerwerk. Programm und Abschluss – ein unvergesslicher Abend.

Kulturminister B. Sayfullayev war bei der Veranstaltung ebenfalls anwesend. Auf der einberaumten Pressekonferenz wurde das vielfältige kulturelle Programm Usbekistans vorgestellt und Fragen der Journalisten beantwortet. Das BAKHSHI-Festival soll künftig alle zwei Jahre durchgeführt werden.

An den daraufolgenden Veranstaltungen des Festivals präsentierten sich die teilnehmenden Nationen mit ihren nationalen Künsten den internationalen Gästen und einheimischen Publikum. Es spielte keine Rolle aus welcher Ecke der Welt bzw. aus Usbekistan die Teilnehmer kamen. Alle hatten ein gemeinsames kulturelles Interesse – die BAKHSI-Kunst der Meister kennenzulernen, zu geniessen. Musik und Kunst verbindet die Menschen bekanntlich über sprachliche, kulturelle und nationale Grenzen hinweg - verbindet freundschaftlich alle Herzen!.

Ehrenvolle Auszeichnungen
Jeden Tag fanden bis spät in die Nacht hinein Veranstaltungen und mehrere Wettbewerbe statt. Eine international anerkannte Jury beurteilte die Darbietungen der Teilnehmer, ermittelten die besten Künstler, Interpretationen.
Jüngster Teilnehmer des Festivals war der fünf Jahre junge Gˋolibjon Oripov aus Usbekistan, ältester Teilnehmer aus Tajikistan, Qodir Bakhshi mit 86 Jahren.
Zum Schluss des Festivals wurden die Gewinner des internationalen Wettbewerbs im Termez Palace of Arts mit Preisen ausgezeichnet:

Gulnara Allamberganova aus Karakalpakstan und Kim Huo Sung aus Südkorea mit Diplomen dritten Grades, Festivalstatuetten und Geldpreisen in Höhe von 2.500 USD.

Ilgam Baybuldin (3.500 USD) aus Russland sowie Ashik Ali und Ashik Shamira (3.500 USD) aus Aserbaidschan belegten jeweils den zweiten Platz und vergebenen Prämie in Höhe von 7.000 USD.

Der BAKHSHI aus Usbekistan, Abdunazar Poyonov und Kerven Yovbosarov aus Turkmenistan, erreichten den ersten Platz und mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 USD.

Laut der Entscheidung der Jury wurde der Grand Prix des Wettbewerbs im Rahmen des Bakhshi International Art Festival und ein Geldpreis in Höhe von 7.000 USD an Uljan Baybusinova aus Kasachstan vergeben. Die Gewinner wurden feierlich mit besonderen Diplomen und Statuetten des Festivals ausgezeichnet.

Darüber hinaus wurden im Rahmen des Wettbewerbs weitere Gewinner von mehr als zehn Nominierungen mit Diplomen und Geldpreisen in Höhe von 500 USD ausgezeichnet.

Am Ende der Veranstaltung wurde ein großes Konzertprogramm abgehalten, an dem BAKHSHI-Kunstmeister und junge Künstler teilnahmen.

Ein Erfolg der Spuren hinterlässt
Zusammenfassend kann festgestellt werden, das Land Usbekistan, Organisatoren und Teilnehmer haben von der Veranstaltung profitiert. Es hat ein enger Austausch an Kontakten zwischen internationalen Künstlern und Gästen, Einheimischen stattgefunden. Die eigens für das Festival errichteten Gebäude, Anlagen, Strassen, Wohnanlagen, Hotels etc. bleiben auch nach dem Festival der Stadt zu Steigerung für den Tourismus und Verbesserung der Infrastruktur erhalten.

Durch die Initiative des Präsidenten Shavkat Mirziyoyev hat Usbekistan wieder einmal seine internationale Bereitschaft für kulturelle, wissenschaftliche Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. Usbekistan übernimmt somit in Zentralasien, wie einst schon in der Geschichte der alten Seidenstrasse, eine besondere Führungsposition und baut diese seit der Unabhängigkeit kontinuierlich aus. Durch die Reformen von Präsident Shavkat Mirziyoyev hat sich das Land für Wirtschaft und Tourismus erkennbar geöffnet. Usbekistan ist ein sicheres Reiseland. Das Festival hat gezeigt, internationale Gäste sind herzlich willkommen.

Ziel der Veranstalter war es, die Kunst des BAKHSHI einem grösseren Publikum bekannter zu machen, das Festival zu einem internationalen Erfolg werden zu lassen - dies ist in jeder Hinsicht gelungen. Das BAKHSHI 1. International Art Festival wird in die Geschichte Usbekistans eingehen. (Bilddoku: USBEKISTAN-GALERIE)

Die Teilnehmer waren von der positiven Atmosphäre und Ausstrahlung des Festivals sehr beeindruckt. Das Festival wird mir unvergesslich in guter Erinnerung bleiben, so dass ich dem Land Usbekistan weiterhin viele erfolgreiche Veranstaltungen dieser Art, Erfolg bei den kulturellen Bemühungen für einen friedlichen Austausch von Kunst und Kultur mit anderen Nationen wünsche.

Beitrag/Fotos: Gerhard Birkl

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Termez-BAKSHI-Festival-Nachts
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YOUTUBE: Bakhshi Festival Uzbekistan

​YOUTUBE: BAKHSHI Festival Eröffnungszeremonie

Festlicher Empfang mit Karnaymusik in Termez

Ein Zeichen der usbekische Gastfreundschaft: Brot, Köstlichkeiten (Rosinen, Nüsse)

 Internationale Teilnehmer am Festival, darunter Deutschland

Delegation aus China…

Eine ausgelassen fröhliche Stimmung… bei Gästen und Betreuern

Herrliche Blumenanlage als Ambiente

Empfang der Nationen…Olympiareif!

BAKSHSI - 1. International Art Festival in Termez

Musik & Tanz - ein grossartige Genuss für Augen und Ohren!

BAKHSHI-Kunst der Meister, leidenschaftliche Darbietung, Weltkulturerbe

Jüngster Teilnehmer, fünf Jahre jung!

Termez bei Nacht, eine Stadt schmückt sich für das schönste Fest, zur Ehre der Gäste!

Usbekische Jurte - Ausstellung

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BAKHSHI-Festival 2019 – Abstecher zum Marionettentheater in Tashkent „Silk Route Marionettes“

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Auf dem Weg zum Bakhshi Festival in Termez hatte ich einen Tag Aufenthalt in Tashkent, den ich für einen Besuch beim dortigen Marionettentheater „Silk Route Marionettes" genutzt habe.

Das Theater hat eine ganz besondere Beziehung zu Wien. Wurde doch der Aufbau des Theaters professionell begleitet von Zinaida und Werner Hierzer vom Marionettentheater Schloss Schönbrunn in Wien. Über das Projekt, ein Theater in Tashkent aufzubauen, hat das Ehepaar  beim 100-jährigen Jubiläum des Salzburger Marionettentheaters in Jahr 2013 erfahren und das Angebot bekommen, daran mitzuwirken. Nach dem tragischen Tod des ursprünglichen Initiators hat sich Zinaida Hierzer, die selbst aus Usbekistan stammt zusammen mit ihrem Mann Werner Hierzer, der Direktor des Marionettentheaters Schloss Schönbrunn ist, federführend dafür engagiert, dem „Silk Route Marionettes Theater Studio" auf die Beine zu helfen.

Im Oktober 2013 begann der von Zinaida Hierzer, die Bauingenieurin ist, und Werner Hierzer kurierte Bau des Theaters im Gebäude einer großen Shopping Mall in der usbekischen Hauptstadt. Beide waren vor Ort um die jungen Puppenspieler anzulernen.
Zu Nawruz im April 2014 wurde das Theater ein halbes Jahr nach Baubeginn mit einer Präsentation der „Kleinen Nachtmusik" und den Anfängen des ersten eigenen Stückes „Aladin und seine Wunderlampe", das im Herbst Premiere hatte, eröffnet. Die Puppen dafür stammten noch zum Teil aus Wien. Heute kann das Theater in Tashkent stolz sagen, dass inkl. der Puppen alles im eigenen Studio hergestellt wird.

Momentan arbeiten 13 Mitarbeiter im Theater. Es ist bereits die zweite Künstlergeneration im Marionetten Theater in Tashkent.
Inzwischen hat das Silk Route Marionettes Theater Studio sieben Stücke inszeniert. Ende März feierte das jüngste Stück " Die Schöne und das Biest" seine sehr erfolgreiche Premiere.

Beitrag/Fotos: ©Daniela Lieberwirth (Vorsitzende von KultEurasia)

Kontakt: KultEurasia

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Einreise nach Usbekistan - ohne VISA!

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Grünes Licht für Tourismus in Usbekistan, erfolgreiche Umsetzung der VISA-Erleichterung! 

Mehrfach habe ich Usbekistan in den letzten 8 Jahren besucht, in diesem Jahr als Teilnehmer am 1. BAKHSHI​ International Art Festival. Das Festival fand vom 5.- 10. April 2019 in Termez statt.

Bei meiner Ankunft konnte ich persönlich die von Präsident Shavkat Mirziyoyev angestrebten Veränderungen und Reformen zur Öffnung des Landes spürbar erkennen. Bei der Einreise am internationalen Flughafen erlebte ich meine erste Überraschung. Der Flughafen, Terminal Karimov präsentierte sich als moderner Airport mit internationalen Standards, und nicht nur das. In einer breit angelegten Halle konnte ich die Großzügigkeit des neu erbauten Terminals sofort wahrnehmen. Breite Flure, gute sichtbare Beschilderungen, kurze Korridore führten in eine grosse Empfangshalle. Ich fühlte mich bei der großzügigen Architektur sofort willkommen!. 15 Doppelkabinen mit je zwei besetzten Kontrollen, d.h. an 30 Schaltern warteten Zollbeamte für Passkontrollen auf Gäste aus aller Welt zum BAKHSHI-Festival bzw. zur Einreise als Touristen oder als Geschäftsleute nach Usbekistan.

Für DEUTSCHE Staatsangehörige, die bis zu 30 Tage nach Usbekistan reisen, ist seit dem 15. Januar 2019 kein Einreisevisum mehr erforderlich. Für Bürger der folgenden Länder wurde ab dem 1. Februar 2019 ebenfalls eine visafreie Regelung eingeführt:
Australien, Österreich, Argentinien, Bosnien und Herzegowina, Vatikan, Luxemburg, Ungarn, Brunei Darussalam, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kanada, Andorra, Liechtenstein, Monaco, Belgien, Dänemark, Spanien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Lettland, Litauen, Mongolei, Neuseeland, Portugal, Bulgarien, Republik Zypern, Malta, Polen, San Marino, Serbien, Slowenien, Kroatien, Chile, Rumänien, Slowakei, Großbritannien, Brasilien, Finnland, Montenegro, Tschechische Republik, Schweiz und Estland.

Daher konnte ich auf meine bisherigen Erfahrungen bei der Einreise nach Usbekistan mit langen Warteschlangen und Ausfüllen von lästigen Deklarationen erleichtert verzichten. Es gibt jetzt wie international üblich, keine Kontrolle für zollfreie Waren. Zollpflichtige Waren müssen selbstverständlich weiterhin angemeldet werden.  >> INFOBLATT Zolleinfuhren

Auf die Prozedur für die Ausstellung eines VISUMS durch die ONLINE-Registratur, Zusendung/Rücksendung von Passdokumenten an Konsulat/ bzw. Botschaft sowie auf Kosten für ein VISUM kann man nun getrost verzichten, bei meiner Einreise genügte mein gültiger Pass. Auch die Begrüssung durch den usbekischen Beamten mit einem herzlichen „Huschka Lipsis", freundlicher Begrüßung an der Passkontrolle überraschte mich positiv.

Nach genauer Prüfung des Passes und der Frage/Antwort: „..wohin soll die Reise hingehen?", – zum BAKHSHI-Festival nach Termez – habe ich meinen Stempel für einen bis zu 30 tägigen Aufenthalt erhalten. Ohne lange Wartedauer, bereits nach wenigen Minuten, konnte ich die Passkontrolle verlassen. Die Einreisekontrolle ist ungewohnt schnell, einfach und unkompliziert geworden!.

In der dahinter liegenden Wartehalle für die Gepäckausgabe erwartete mich die nächste Überraschung. Hier befand sich ein übersichtlicher Bereich, mit deutlich gekennzeichneten Hinweisen auf die Gepäck-Ausgabebänder. Auch das Gepäck wurde schnell ausgeliefert und es gab keine lange Wartezeit.

Weit sichtbar war das neue Logo des USBEKISTAN-Tourismusverbands zu sehen. In der Mitte des Terminals befand sich eine Informationsstelle, die freundlich Auskunft über weitere Reiseziele erteilte. Auf Nachfrage wurde auch fotografieren erlaubt, eine bis dahin unbekannte Erfahrung. So konnte ich bereits Vorort Freunden in Deutschland meine Begeisterung über die Änderungen mitteilen und erste Bilder von den Neuerungen senden. Meine Freunde quittierten den Empfang ebenso mit einem Staunen, Begeisterung ... und erstem Kommentar, „...dass möchte ich selbst erleben, ich möchte auch bald wieder nach Usbekistan".

Nach einer letzten Sicherheitsüberprüfung meines Gepäcks am Ausgang des Terminals konnte ich den Flughafen verlassen. Hier wartete bereits das Servicepersonal auf meinen Empfang und einem reibungslosen Transport mit einem Bus zum Hotel Usbekistan. Alles war bestens für den Empfang der Gäste zum BAKHSHI-Festival organisiert!. Ich fühlte mich nicht als Gast geehrt, sondern unter Freunden willkommen!

Auf der Fahrt in die Hauptstadt Taschkent konnte ich eine neu installierte, bunt leuchtende Straßenbeleuchtung erkennen. Diese tauchte die Silhouette des nächtlichen Stadtbilds in eine bezaubernde Licht-Atmosphäre. Die bogenförmige Installation über die Strassenführung schimmerte in den Nationalfarben grün, weiss, blau, war mit roten Streifen geschmückt. Ich war zutiefst beeindruckt, fühlte zu jedem Augenblick, „Gäste sind herzlich in Usbekistan Willkommen" – ein erster Eindruck der für immer bleibt!

Mein Fazit:
Die vom Präsidenten Shavkat Mirziyoyev angestrebten Veränderungen, Zusagen zur Öffnung des Landes tragen seit dem Amtsantritt im Dezember 2016 spürbare Früchte. Alte überkommene Zöpfe wurden abgeschnitten, erforderliche Neuerungen praktisch umgesetzt. Usbekistan meint es mit seinen Reformen ernst. Die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung und Erleichterung der Einreise tragen maßgeblich dazu bei dass mehr Touristen nach Usbekistan, in das Land im Herzen der Seidenstraßen kommen. Das Land ist auf eine weitere Steigerung des Tourismus gut vorbereitet. Usbekistan bietet seinen Gästen eine großartige Kultur, die usbekische Gastfreundschaft ist sprichwörtlich, etwas ganz besonderes – ist eine Einladung für Besucher aus der ganzen Welt.

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TERMEZ - BAKHSHI – 1. International Festival - Impressionen
USBEKISTAN – VISA-freie Einreise
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Tourismusentwicklung 
Tourismus – ein wichtiger Wirtschaftszweig in Usbekistan
Wahlen 2016 in Usbekistan | Dokumentation

Beitrag/Fotos: © Gerhard Birkl

Frankfurt - Taschkent -> 4.691 km, ca. 6 Std. Flugzeit; Foto: G. Birkl

Willkommen in Usbekistan - das neue Logo für TOURISMUS; Foto: G. Birkl

Passport mit neuem VISA-Stempel EINREISE/AUSREISE, Registratur; Foto: G. Birkl

Neues Terminal, Gepäckausgabe; Foto: G. Birkl

Wichtige Hinweise zur Einreise, Zollbestimmungen; Foto: G. Birkl

Wartehalle, International Terminal; Foto: G. Birkl

NEU! Tourist Service Center; Foto: G. Birkl

Unübersehbar - Hinweis auf das 1. BAKHSHI Internationale Art Festival; Foto: G. Birkl

Das neue Terminal, International Airport Taschkent; Foto: G. Birkl

„Fullservice“ - Empfang für die Teilnehmer des BAKHSHI-Festivals; Foto: G. Birkl

Das berühmte Hotel UZBEKISTAN; Foto: G. Birkl

Neu gestaltete Empfangshalle - Hotel Usbekistan; Foto: G. Birkl

Einladung zum 1. BAKHSHI International Art Festival, Termez 2019; Foto: G. Birkl

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Geschichtliche Entwicklung und heutige Bedeutung der Mahalla in der usbekischen Gesellschaft

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Die Einrichtung einer Mahalla geht auf eine jahrhunderte Jahre lange Erfahrung und Entwicklung zurück, war im Osmanischen Reich die kleinste Verwaltungseinheit. Es handelt sich um eine offizielle Verwaltungseinheit. In den islamischen Ländern Nordafrikas, des Vorderen Orients, Zentralasiens und Südasiens ist eine Mahalla ein eine institutionalisierte Selbstverwaltung in einem Dorf, einer Stadt, eine lokale Bezirksverwaltung.

In der Regel spielt die Mahalla eine wichtige Rolle mit der örtlichen Moschee, als die wichtigsten sozialen Einrichtungen. Die Mahallas verfügen meistens über einen zentralen Platz, Mahallaverwaltung mit einem eigenen Gebäude. Verwaltung, Mahallaräume, Platz für gesellschaftliche Treffen und gemeinschaftliche Veranstaltungen.

Finanziert werden Mahallas von einem Hokimijat (Stadtverwaltung). Die Mahalla entscheidet selbst über die Durchführung von erforderlichen Maßnahmen z.B. Straßenbau, örtliche Gestaltung, Gartenanlagen, Neubau von Gebäuden etc..

Ähnlich einer Gemeindeverwaltung in europäischen Staaten ist die Mahalla in Usbekistan ein eigenständiger Verwaltungsbereich, der traditionell seit Generationen für gesellschaftliche und soziale Belange der Bevölkerung zuständig ist. In der usbekischen Verfassung ist die Aufgabe und Funktion der Mahalla verbrieft.

• Artikel 12. …in der Republik Usbekistan entwickelt sich das gesellschaftliche Leben auf Grundlage der Vielfalt der politischen Institute, Ideologien und Meinungen.
• Artikel 15. … der Staat, seine Organe, Amtspersonen, gesellschaftlichen Vereinigungen und Bürger handeln in Übereinstimmung mit der Verfassung und den Gesetzen.
• Artikel 105. … die Selbstverwaltungsorgane in den Siedlungen, Kischlaks und Aulen und in den Machalljas der Städte, Siedlungen, Kischlaks und Aule werden durch die Bürgerversammlung gebildet, die für eine Frist von 2,5 Jahren einen Vorsitzenden (Aksakal) und seine Ratgeber wählt.
Das Wahlverfahren, die Tätigkeitsordnung und der Umfang der Befugnisse der Selbstverwaltungsorgane werden durch das Gesetz festgelegt.

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
„...seit 1993 bemühen sich Behörden, in allen Dörfern und städtischen Nachbarschaftsgemeinden Usbekistans Mahallah-Büros zu eröffnen. Diese Büros werden von einem staatlich besoldeten Vorsitzenden (Rais) und einem Sekretär (Kotib) geleitet, die von der Bürgerversammlung für jeweils zweieinhalb Jahre gewählt werden und für die Verteilung staatlicher Sozialleistungen unter den armen und bedürftigen Bewohnern zuständig sind. Außerdem sollen sie sich auch um das lokale Gemeinschaftsleben, wie etwa Hochzeiten, Schulen, Straßen, Streitschlichtung, der Mahallah kümmern. Die Büros übernehmen damit Aufgaben, die früher von den Aksakalen und den Ältestenräten wahrgenommen worden waren. Die "Mahallisierung" Usbekistans kann als Versuch begriffen werden, die Kluft zwischen Staat und Gesellschaft (Lokalgemeinschaften) zu schließen oder zumindest zu verringern und in der Rechtskultur und im Rechtsbewusstsein des Volkes verankerte traditionelle Rechtsregime und Institutionen wie beispielsweise die Autorität der Aksakale in die geltende Rechtsordnung zu integrieren.„
https://www.zaoerv.de/

Der Vorstand einer Mahalla
Das Amt des Vorsitzenden (turksprachlich Muhtarlık) wurde entwickelt, um in Dorfgemeinden oder in einer Mahalla einige staatliche Aufgaben zu übernehmen. Der Leiter wird in Usbekistan alle zweieinhalb Jahre gewählt. Er übernimmt in seinem Amtsbereich Aufgaben der öffentlichen Verwaltung. Ihm zur Seite steht ein Ältestenrat, aus gewählten Mitgliedern sowie - in den Dorfgemeinden - der Dorfschullehrer und der örtliche Imam als „natürliche Mitglieder" angehören. Beim Vorsitzenden, Stellvertreter sowie beim Ältestenrat handelt es sich ehrenwerte, geachtete Persönlichkeiten einer Mahalla, meistens um ältere, lebenserfahrene Personen.

Der Vorsitzende einer Mahalla hat eine Vorbildfunktion. An ihn werden kommunikative Fähigkeiten vorausgesetzt, einwandfreien Charakter, ein selbstsicheres Auftreten, er verfügt über eine solide höhere Bildung und Berufsqualifikation, hat Lebenserfahrung, ist meistens über 50 Jahre alt, häufig im Pensionsalter. Von ihm sind juristische Erfahrungen erwünscht, er nimmt regelmässig an Fortbildungen, Seminaren Teil. Die Mitglieder einer Mahalla bestimmen den Leiter aus ihren Reihen und wählen diesen für 2 1/2 Jahren zum Vorsitzenden.

Der älteste Einwohner in einer Mahalla geniest in der Bevölkerung ein besonderes hohes Ansehen, Anerkennung und Wertschätzung. Nach der offiziellen Wahl des Vorsitzenden ist eine Bestätigung, Zustimmung durch den Ältesten erforderlich. Erst danach kann der Leiter einer Mahalla aktiv werden.

In den Bevölkerung ist der Leiter einer Mahalla eine viel geachtete Persönlichkeit, die sich um alle sozialen Angelegenheiten kümmert, ist Ansprechpartner für Recht- und Ordnung.
Er ist Angestellter der Stadt bzw. eines Bezirks. Es gibt separate Büroräume für Vorsitzende, Sekretär und Berater von Mahalla, Präventionsinspektoren. Häufig ist den Bewohnern einer Mahalla neben der offiziellen Adresse auch für dringende Angelegenheiten die Privatadresse, Kontakte zu den Personen der Mahallaverwaltung bekannt.

Aufgaben der Mahalla und Grösse
Die Mahalla regelt alle lokalen Angelegenheiten, es wird häufig als Nachbarschaftshilfe - Hashar - praktiziert. Es werden soziale- und wirtschaftliche Probleme behandelt, Straßenbau, Renovierungen, Neubau von Mahallaplätzen, Freizeiteinrichtungen besprochen und Anfragen/ Anträge an die Stadtverwaltung gestellt. Beispielsweise werden Mittels Hashar Stadtviertelmoscheen renoviert oder Straßen instand gesetzt, Schulen, Sportplätze, Erholungsplätze, Gemeinschaftsräume eingerichtet. Zum Verwaltungsbereich gehören auch zuständige Ärzte, Geschäfte, der örtliche Basar, vorschulische Einrichtungen.

Zu den sozialen Aufgaben einer Mahalla gehört neben der Unterstützung von Arbeitssuchenden auch Hilfestellung bei der Vermittlung von heiratswilligen Personen.

Im Verzeichnis der Mahalla wird ein selbständiges Familien- und Personenregister geführt, es werden Geburt- und Todesfälle, Haus-Eigentum, Bewohner (auch Hochhäusern, Wohnblocks), Familienbeziehungen verzeichnet. Insbesondere bei Wahlen hat sich dieses System sehr bewährt. Entgegen einer zentralen staatlichen Erfassung in einem Melderegister ist der Datenbestand stets aktuell. Dies ist für die Wahlberechtigung, korrekte Wahldurchführung von grosser Bedeutung.

In jeder Strasse gibt es einen Ältestenrat, dieser erfüllt neben sozialen Aufgaben eine weitere wichtige Funktion. Im Auftrag des Vorsitzenden werden Familien besucht um zum Beispiel über wichtige Gesetzesänderungen zu informieren. Diese Funktion garantiert eine Sicherstellung der Weitergabe von staatlichen Information und Gesetzen.

In jeder Mahalla (Gemeinde/Bezirk) werden regelmässige Treffen für Frauen organisiert. Hier werden familiäre und soziale Themen besprochen. Unter den Frauen gibt es eine Leitung, die als zentrale Ansprechpartnerin für alle Probleme zur Verfügung steht. Zur Klärung von Problemen werden gemeinsamen mit dem Vorsitzenden Lösungen gesucht und Hilfestellungen angeboten. Bei tiefergehende Problemen, z.b. bei Konflikten mit Gesetzen, wird ein Richter hinzugezogen.

Arme und bedürftige Familien können durch die Mahalla unterstützt werden. Es werden Veranstaltungen organisiert, PLOV (Nationalgericht) als gemeinschaftliches Essen angeboten, Tische festlich geschmückt, Musik und Tanz, Unterhaltung angeboten. Alle sind zu diesen Treffen eingeladen, auch Gäste sind immer herzlich willkommen. In einer Mahalla ist immer etwas los - ein lebendiger Ort.

Seit Juli 2018 gibt es eine wichtige Änderung. Pensionisten erhalten nicht mehr über die Post, sondern über die Mahalla ihre Rente von einem Bankangestellten monatlich ausbezahlt. Kranke und körperlich eingeschränkte Personen die zur Abholung verhindert sind, werden persönlich besucht, die Pension VorOrt überreicht. Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, dass die jeweilige Person rechtzeitig ihre zustehende Pension erhält und ein sozialer Kontakt aufrechterhalten bleibt. Fragen und Probleme können vor Ort geklärt werden, Maßnahmen besprochen und eingeleitet werden. Dies ist eine besondere Form der Nachbarschaftshilfe, niemand bleibt unbeachtet, ist ein wertvolles gesellschaftliches Mitglied.

Die Größe einer Mahalla kann sehr unterschiedlich sein. Im dörflichen Bereichen sind es mehrere Wohnhäuser, in Städten können es Straßenzüge, viele Wohnungen sein. Derzeit gibt es in Taschkent 11 Stadtbezirke, jeder Bezirk hat mehrere Mahallas. In der Taschkenter Mahalla „Tabassum" leben z.B. mehr als 5.300 Vertreter verschiedener Nationalitäten in 27 Mehrfamilienhäusern.

Gesellschaftliche Bedeutung der Mahalla
Die Mahalla ist neben der Selbstverwaltung auch ein Ort zur Pflege für Kultur und Brauchtum, hier werden Feste wie Hochzeiten, Geburt, Beschneidung, Geburtstage, Jubiläen, Todesfälle, Nawruz (Frühlingsfest), städtische Feiertage, Kurban Hait und Ramadan gefeiert.
Alle Einrichtungen auf dem Territorium der Mahalla dienen für den Zusammenhalt der Bevölkerung, für ein harmonievolles und friedliches Zusammenleben, es geht um Güte und Barmherzigkeit, um die Gemeinschaft weiter zu stärken. Hier kann soziales und gesellschaftliches Verhalten geübt und gelebt, humane Werte und Tugenden entwickelt, gepflegt werden.

In der Mahalla können Jugendliche ihre Freizeit organisieren, soziale Beziehungen entwickeln, sich körperlich, geistig und seelisch für das Leben stärken. Die Gemeinschaft bietet einen Halt, Orientierungshilfe.

Aufgabe der Mahalla-Leitung und gesellschaftliche Stellung
Aufgabe des Leiters einer Mahalla ist es, auf die Sorgen der Menschen in der Mahalla zu achten, ihre Probleme zu lösen, damit die Bürger mit ihrem Leben, der Art und Weise ihres Lebens zufrieden sein können.

Der Vorstand gibt Unterstützung bei familiären oder Nachbarschaftsproblemen, steht bei auch bei Not, Armut unterstützend zur Verfügung. Es werden enge und vertrauensvolle Kontakte zu den Familien, zur Nachbarschaft gepflegt. Dazu gehören z.B. auch Krankenbesuche oder Gratulationen bei Jubiläen, Geburtstagen, Unterstützung bei persönlichen Schwierigkeiten – es wird eine besondere Form der Pflege von sozialen Beziehungen und Nachbarschaftshilfe praktiziert.

Auch bei Problemen mit Strom-Wasserversorgung ist die Mahalla Ansprechpartner, praktisch Alles, was die Menschen direkt oder indirekt betrifft.

Der Vorstand und die Mitglieder der Mahalla-Verwaltung geniessen hohes Ansehen in der Gesellschaft. Es ist daher nicht verwunderlich, selbstverständlich, dass zu allen öffentlichen und privaten Feierlichkeiten aus diesem Kreis Personen ehrenvoll eingeladen werden.

Bedeutung der Mahalla in der heutigen usbekischen Gesellschaft
Die Mahalla spielt in der usbekischen Gesellschaft eine bedeutende Rolle, ist eine wichtige Grundlage für ein funktionierendes Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft mit mehr als 100 unterschiedlichen Nationalitäten und unterschiedlichen Religionen. Hier wird in einem vertrauensvollem Umfeld Gemeinschaftlich Verantwortung übernommen und Konflikte, sowie soziale-, wirtschaftliche- und persönliche Probleme gelöst. Eine funktionierende Zivilgesellschaft besteht im Kern aus einer Familie sowie einem gut funktionierendem, nachbarschaftlichen Zusammenleben. Die Mahalla kann als eine besondere Form der ursprünglichen Großfamilie und Sippe bezeichnet werden.

Seit dem neuen Präsidenten hat die Bedeutung der Mahallas zugenommen. Sie ist eine wichtige Instanz bei der Umsetzung von politischen, sozialen- und wirtschaftlichen Ziele geworden. Es wurde auch verstärkt ein Augenmerk auf die korrekte und zeitnahe Umsetzung von Maßnahmen wert gelegt. Bei der Bevölkerung wird dies als willkommene Verbesserung der neuen Regierung anerkennend geschätzt. Die vom Präsidenten initiierten Reformen tragen somit nicht nur in der Aussenpolitik, sondern bis zur Basis der Bevölkerung fruchtbare Veränderungen.

Das Staatsoberhaupt der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev macht sich regelmässig mit dem Leben in einer Mahalla vertraut und spricht mit den Bewohnern. Während der Treffen werden Meinungen über die Reformen der sozialwirtschaftlichen Entwicklung der Region, durchgeführte Arbeiten besprochen.

„Mahalla soll in der Wirklichkeit ein Herd der Kultur und Spiritualität werden, daher ist es notwendig, bei der Bevölkerung, vor allem bei jungen Menschen das Interesse zum Buchlesen zu steigern, lehrt die Heimat zu lieben…", sagte der Präsident Usbekistans bei einem Besuch in einer Mahalla.

Zusammenfassung:
Insbesondere in Zeiten mit Aufkommen von nationalistischen und extremistischen Strömungen ist die Mahalla ein gutes praktisches Beispiel dafür, wie friedliches und harmonisches Zusammenleben in kleineren und größeren Gemeinschaften funktionieren kann. Die Selbstverwaltung einer Mahalla gewährleistet unbürokratische Hilfe, dort wo sie VorOrt erforderlich und notwendig ist, entlastet den Staat, erfüllt eine bürgernahe Brücke zur Staatsgewalt.

Mahalla ist eine lebendige Zelle für die Umsetzung von sozialen und demokratischen Wertvorstellungen, eine solide Basis für eine funktionierende harmonische Gesellschaft, unabhängig von ethischen und religiösen Vorstellungen.

Beitrag/ Foto: Gerhard Birkl
Titelbild: Mahalla - Ältestenrat, Taschkent

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53. Usbekistan Hilfseinsatz - Friedensdorf International

Treffen-mit-Partner-und-Ehemaligen-in-Samarkand
Seit 17 Jahren hilft Friedensdorf International in Usbekistan

Vergangenen Sonntag kehrten die Friedensdorf-Mitarbeiter Kevin Dahlbruch und Rebecca Wenzel von ihrer Projektreise aus Usbekistan zurück. In den sieben Tagen besuchten sie verschiedene Hilfsprojekte der Kooperation zwischen Friedensdorf International und der Partnerorganisation „Soglom Avlod Uchun – Stiftung für eine gesunde Generation" und wählten Kinder für die kommenden Charterflüge aus.

Für drei genesene Jungen im Alter von 12, 11 und 2 Jahren war es darüber hinaus die lang ersehnte Heimreise. Sie konnten vier Monate vor dem nächsten Hilfseinsatz für Zentralasien und Afghanistan gesund zu ihren Familien zurückkehren. „Da die drei Jungs bereits gesund genug sind, um den Weg nach Hause anzutreten, möchten wir ihnen ihre Familie, ihre gewohnte Umgebung und ihre Kultur nicht länger vorenthalten als notwendig. Die Freude der drei Kinder darüber, dass es für sie früher nach Hause geht, war für uns der schönste Moment", berichtet Friedensdorf-Mitarbeiterin Rebecca Wenzel.

Rund 200 kranke oder verletzte Kinder wurden den Friedensdorf-Mitarbeitern in verschiedenen Städten in Usbekistan vorgestellt. „Erfreulicherweise konnten wir vielen Kindern, die wir gesehen haben, eine Absage erteilen. Denn durch die erfolgreiche Projektarbeit müssen mittlerweile viele Kinder ihre Heimat nicht mehr verlassen, sondern haben die Möglichkeit vor Ort behandelt zu werden. Es ist ein schönes Gefühl, dass die Projektarbeit ihren Sinn voll und ganz erfüllt und dazu beiträgt, das Gesundheitssystem in Usbekistan zu stärken", erzählte der stellvertretende Friedensdorf-Leiter Kevin Dahlbruch nach seiner Rückkehr. Unter anderem besuchte das Friedensdorf-Team gemeinsam mit Dr. Jumaboy Nurov, dem Vertreter der usbekischen Partnerorganisation, eine Klinik, in der beispielsweise Herzoperationen durch das Friedensdorf finanziert werden. Auch die erfolgreiche Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten stellte ihnen ein Arzt in der Stadt Qarshi vor. Bei ihrem Besuch in einer Klinik begegnete das Friedensdorf-Team zudem Angehörigen von Kindern, denen durch die Projektarbeit zu einer gesunden Zukunft verholfen wurde. „Die Familien der Kinder haben uns trotz Sprachbarriere ihre unendliche Dankbarkeit spüren lassen. Das war auch für uns sehr emotional und überwältigend", waren sich Kevin Dahlbruch und Rebecca Wenzel einig.

Eine weitere schöne Begegnung durfte das Friedensdorf-Team in der Stadt Samarkand erleben. Dort gab es ein Wiedersehen der besonderen Art mit einem ehemaligen Friedensdorf-Kind. In Samarkand trafen sie Inoyatulla, der vor 13 Jahren mit Friedensdorf International zur medizinischen Behandlung nach Deutschland kam. „Nach einem Autounfall hätte ich fast mein linkes Bein verloren. Nachdem ich in Deutschland geheilt wurde, wusste ich genau was ich werden wollte", so Inoyatulla. Mittlerweile ist er ein junger, gestandener Mann, der heute Assistenzarzt in Usbekistan ist und als Mediziner jetzt in seinem Heimatland hilft. „Bei dem Treffen drückte Inoyatulla seine unendliche Dankbarkeit an das Friedensdorf aus. Er erzählte uns, dass er seine Zeit im Oberhausener Friedensdorf für immer im Herzen hat und sich gut daran erinnern kann, wie sich alle Kinder vor dem Essen an die Hände fassen und Frieden rufen – ein Ritual, das auch heute noch täglich im Dorf durchgeführt wird", so das Friedensdorf-Einsatzteam.

Hintergrund:

Seit 2002 werden im Zuge der Afghanistan-Kombinationseinsätze auch usbekische Kinder nach Deutschland mitgenommen und erhalten eine Chance auf Heilung ihrer Krankheiten und Verletzungen. 2003 begann die Projektarbeit des Friedensdorfes in Usbekistan. Seitdem konnte Friedensdorf International rund 5.600 usbekischen Kindern die Reise nach Deutschland ersparen und sie im Rahmen der Projektarbeit in ihrer Heimat behandeln. Das jüngste Projekt wurde 2015 ins Leben gerufen und widmet sich kleinen Patienten, die dringend notwendige Herz-Operationen erhalten. 

Beitrag/ Foto: Eva Kammhuber
Titelbild: Treffen mit Partner und Ehemaligen in Samarkand

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Kontakt: FRIEDENSDORF INTERNATIONAL
Koordinationsstelle München
Schulstraße 21• 80634 München
Tel.: 089 95444580 FAX. 089 12190329
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Information über FRIEDENSDORF INTERNATIONAL:
Seit 1967 hilft FRIEDENSDORF INTERNATIONAL verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten. Kinder werden zur kurzfristigen medizinischen Behandlung nach Europa geholt und weltweite Projekte verbessern die medizinische und humanitäre Versorgung in den Heimatländern. Die friedenspädagogische Arbeit des FRIEDENSDORFES fördert zudem soziales Bewusstsein und Engagement.
Finanziert wird diese Arbeit nahezu ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen - sie ist als mildtätig anerkannt und trägt das DZI-Spendensiegel.

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WIKIPEDIA: Friedensdorf International

YOUTUBE: Frieden im Dorf - Das Friedensdorf International 

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Bakhshi International Art Festival – 5. - 10. April Termez/ Usbekistan

BAKHSHI_Art_Festival

Zum ersten Mal findet in Termez im Süden Usbekistans das 1. Internationale Art Bakhshi-Festival statt. Bakhshi - ist die Personifikation der Volkskunst, die sich seit Jahrhunderten von Generation zu Generation zu musikalischen und folkloristischen Traditionen entwickelt hat.

Die ursprüngliche Geschichte und Kultur einer Nation äußert sich vor allem in ihrer mündlichen Arbeit - Folklore, Volksepos. Dies ist eine unschätzbare Quelle für die Erhaltung und Entwicklung nationaler Werte und Traditionen.

Das Festival dient dazu, um die Öffentlichkeit mit den einzigartigen Mustern der usbekischen nationalen Kunst der bakhshi-Erzähler vertraut zu machen, den Respekt und das Interesse der Jugend an dieser Art von Kunst zu erhöhen, die Freundschaft der brüderlichen Völker zu stärken, die Kreise der kreativen Bindungen und die kulturelle Zusammenarbeit international auszubauen.

Das Festival findet vom 5. - 10 April in Termez, in der Provinz Surkhandarya statt. Das 1. Internationale BAKHSHI Art Festival ist eine Initiative des Usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev und soll alle zwei Jahre stattfinden.

Das Festival wird eine wissenschaftliche praktische Konferenz über die Entwicklung der bakhshi-Kunst und des Geschichtenerzählens über "Die Rolle der bakhshi-Kunst in der Weltzivilisation", Konzerte ausländischer und usbekischer bakhshi-Kunstmeister sowie einen kreativen Wettbewerb umfassen. Auf diesem einzigartigen Festival der Volkskunst wird eine Präsentation von Forschungsarbeiten, Bildungsliteratur in Usbekisch, Russisch und Englisch zur Förderung der Bakhshi-Kunst stattfinden. Es wird erwartet, dass Gäste aus vielen Ländern zusammen mit Vertretern renommierter internationaler Organisationen wie der UNESCO und der ISESCO an dem Festival teilnehmen werden.

Der Auswahlausschuss überprüfte die Aktivitäten von rund 300 Teilnehmern aus mehr als 80 Ländern. Nach den Schlussfolgerungen der Kommission wird erwartet, dass 57 Künstler aus 20 Ländern, Wissenschaftler, Folkloristen, Experten aus 12 Ländern, 43 Gäste aus 41 Ländern und ausländische Medienarbeiter aus 20 Ländern an dem Festival teilnehmen werden. Der Kreativwettbewerb wird von einer renommierten Jury bewertet.

Am 5. April findet die große Eröffnungszeremonie des Bakhshi International Art Festival und ein besonderes Konzert für die Teilnehmer und Gäste des Festivals auf dem Art Palace Square statt.

Am 6. April plant die Termez Bakhshi School die Eröffnung einer wissenschaftlich-theoretischen Konferenz zum Thema "Die Rolle der Bakhshi-Kunst in der Weltkultur".

Die Abschlusszeremonie des Festivals mit der offiziellen Preisverleihung findet am 10. April auf dem Art Palace Square statt.

Es ist besonders interessant, dass das Alter der Teilnehmer sehr unterschiedlich ist. Der älteste Teilnehmer bakhshi Hotam ota Khakimov aus Tadschikistan ist 90 Jahre alt, der jüngste bakhshi Kamarul Baihaqi bin Kamarul Baisahu aus Malaysia, ist 9 Jahre alt.

Beitrag: Gerhard Birkl; Fotos/Abbildungen: Organisation Bakhshi Art Festival

Plakat 1. International Art Festival Termez 2019; Bild: BAKHSHI-Festival-Organisation 

​Immaterielles Weltkulturerbe - BAKHSHI; Foto: BAKHSHI-Festival-Organisation

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Nowruz 2019 in Berlin mit usbekischer Beteiligung

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Am 23. März 2019 feierten gleich 10 Länder das traditionelle Fest Nowruz in Berlin-Moabit. Gefeiert haben die Länder Tadschikistan, Iran, Afghanistan, Kasachstan, Turkmenistan, Aserbaidschan, Kirgisien, Türkei, Pakistan und natürlich Usbekistan.

Die Botschaften dieser Länder hatten Informationsstände in den Bolle-Festsälen aufgebaut und informierten die Besucher über landestypische Eigenarten des Nowruz. Musiker und Folkloregruppen sowie Tanzgruppen traten in den Festsälen in Berlin-Moabit ebenfalls auf. Aus Usbekistan wirkte die Folkloregruppe „Sanam" mit. „Sanam" erfreute die Besucher mit usbekischer Volksmusik und mit Tänzen. Zahlreiche Gäste hatten zum ersten Mal Berührung mit dem Frühlingsfest. Alle Länder boten in den Festsälen auch Informationen über ihre Länder an. Landestypische Speisen und Getränke fanden großen Anklang.

(Text/Foto: Volkert Neef)
 

​Turkmenischer Botschafter Herr Toyly Atayev, Foto: V. Neef

Frau Honorarkonsulin Dorothea Haller-Laible (li.), Honorarkonsulin Kasachstans in Stuttgart und Frau Jutta Höflich, Mitarbeiterin des Honorarkonsulats Tadschikistans in Hamburg; Foto: V. Neef

Ausstellung IRAN; Foto: V. Neef

Ausstellung AFGHANISTAN; Foto: V. Neef

Ausstellung USBEKISTAN: Frau Hulkar; Foto: V. Neef

 Folkloregruppe Kasachstan; Foto: V. Neef

Folkloregruppe Iran - Shapol; Foto: V. Neef

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Das alljährliche NAWRUZ-Fest – ein Fest der Freude und des Friedens!

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Das Frühlingsfest NAWRUZ wird in vielen Ländern in Zentralasien im Frühling gefeiert. Nach dem Sonnenkalender beginnt das „Neue Jahr" mit der Tagundnachtgleiche im Frühling, am 21. März. Das Ereignis der Tag/Nachtgleiche wird mit festlichen Veranstaltungen öffentlich und im privaten Bereich, vorwiegend in Zentralasien ausführlich und fröhlich gefeiert. In vielen Ländern ist NAWRUZ ein offizieller Feiertag.

Auch in diesem Jahr feiert man nicht nur in Usbekistan, Festlichkeiten haben sich inzwischen auch in Deutschland etabliert. Man feiert „NAWRUZ" in Großstädten wie Berlin, Dresden, Frankfurt und u.a. auch in München, mit einem bunten kulturellen Festprogramm.

Das Fest kommt ursprünglich aus dem Persischen und wird als „neuer Tag" übersetzt. Das NAWRUZ/Frühlingsfest wurde vor 3.000 Jahren im antiken Iran geboren, entstammt der zoroastrischen Kultur. Später breitete sich das Fest in ganz Zentralasien aus und wird heute von mehr als 300 Millionen Menschen, 30 Nationen und Völkerschaften friedlich und fröhlich gemeinsam gefeiert. Das Frühlingsfest zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.

Am 30. September 2009 hatte die UNESCO den Nawruz-Tag in die Liste des Menschheitskulturerbes bzw. als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Seit dem 10. Mai 2010 ist Nawruz auf Beschluss der 64. Generalversammlung der Vereinten Nationen als internationaler Nawruz-Tag anerkannt.
Die UN-Generalversammlung stellte in ihrer Erklärung fest, dass „Nawruz ein Frühlingsfest ist, das von mehr als 300 Mio. Menschen seit mehr als 3.000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregionen, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert wird". Es ist das einzige Fest, das von allen Volksgruppen gefeiert wird.

„NAWRUZ – Jeder Tag deines Lebens sei Nawruz“

Alischer Navoij

Hinter diesem Ausspruch von Alischer Navoij, des weltweit verehrten Dichters, Gründer der Usbekischen Literatur verbirgt sich eine besondere „Lebens-Philosophie", insbesondere zum Nawruz-Fest. Es ist ein Wunsch für alle Erdenbürger – für eine segensreiche Zeit, Glück, Gesundheit, Freude, Liebe, Frieden im inneren und äusseren Sinne…

Alischer Navoij war ein tiefgründiger Poet, Gelehrter und Staatsmann. Was ihn u.a. auszeichnete sind seine bedeutungsvollen Texte, Verständnis für das Leben, seine unvergänglichen Werke die in die Weltliteratur eingegangen sind. Neben seinem bekanntesten Werk «Chamsa» hat Alischer Navoij einige Sinnsprüche hinterlassen, die auch heute noch für den modernen Menschen eine tiefgründige Bedeutung haben, moralische und ethische Werte darstellen – denken und handeln der „Usbeken" bis zum heutigen Tag widerspiegeln.

Von 1441-1501 lebte der in Zentralasien wirkende herausragende Dichter, Denker und Staatsmann Nizamiddin Mir Alishēr Nawā'ī. Sein Name steht in einer Reihe mit den Namen solcher großen Vertreter der Weltliteratur wie Homer und Dante, Shakespeare und Goethe, Ferdowsi und Nizami.

Empfohlene LINKS:
Feierlichkeiten in Berlin anlässlich 575. Geburtstag des großen usbekischen Dichters 
Alishēr Nawā'ī
Internationale Konferenz zum 575. Geburtstag des großen usbekischen Dichters Alishēr Nawā'ī in Berlin

Brauchtum und Sitte zum NAWRUZ-Fest
Zur Vorbereitung auf Nawruz werden Häuser und Höfe, Strassen vor den Häusern, in allen Mahallas (usbekische Verwaltungsbezirke) in Ordnung gebracht, überall herrscht Sauberkeit und Ordnung.
Es ist auch von früheren Zeiten her zu einer guten Tradition geworden, den Festtisch mit üppigen Spezialitäten zu bedecken sowie Bekannten und Verwandten Geschenke zu überreichen.

Es ist Brauch, vor dem Fest alle Schulden zu begleichen, damit man nicht mit Schulden das neue Jahre beginnt. In diesen Tagen werden alle Ärgerlichkeiten vergessen. An den Feiertagen werden Streitigkeiten eingestellt, es sind keine Vorwürfe zu hören. In früheren Zeiten wurden sogar Kriege und Fehden eingestellt.
Junge Frauen und Bräute nähen an Nawruz Trachten und Taschentücher, die mit speziellen Ornamenten verziert werden.

Die wichtigste Speise an NAWRUZ: SUMALAK (…auch als Samanak, Samanu bekannt)
Traditionell wird dieses Gericht in Usbekistan zum Frühlingsbeginn (Nawruz) aus Getreidesorten zubereitet. Nach der langen Winterzeit braucht der Körper wieder neue Kräfte, der durch, bei der Zubereitung entstandenen „Malz-Zucker", willkommen aufnimmt und gestärkt wird. Sumalak ist auch als Kur- oder Heilgericht bekannt, gleicht einen Mangel an Vitaminen nach den dunkeln Tagen der Winterzeit aus. Es wird von blutdrucksenkenden Wirkungen, Gesundheit für Darm- und Magen, Blutreinigung, Normalisierung des Nervensystems berichtet. Muslimische Geistliche bezeichnen SUMALAK als eine göttliche, heiligen Speise für die Gesundheit, die seit 3.000 Jahren bekannt ist.

Etwa zwei Wochen vor dem eigentlichen NAWRUZ-Fest, werden sieben Sorten Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Hafer, Hirse und Grünkern) in Schalen zum Keimen angesetzt. Das Getreide, welches am besten wuchs, wird dann von den Bauern ausgesät. Das beste Getreide wird unter einer speziellen Prozeudure zu einem Brei – ohne weitere Zutaten – eingekocht.

Uzbek sumalak Yalla Toronto 2015 - Youtube Video
НАМАНГАНДА РЕКОРД: 5 ТОННА СУМАЛАК ТАЙЁР - Youtube Video
Sumalak in cafe Rokhat - Uzbek TV New York,Inc - Youtube Video

Empfohlene LINKS:
Wikipedia Samanak | Samanu

Zubereitung von SUMALAK
Für einen optimalen Genuss muss die Speise Sumalak ca. 24 Std. lang unter laufendem Umdrehen zubereitet werden. Die Hitze darf dabei nicht zu wenig bzw. auch nicht zu viel sein, ansonsten brennt alles schnell an. Durch langsame und beachte Zubereitung wird aus Wasser und Getreidekeimlingen eine dunkelbraune, zähflüssige Masse, die süßlich nach Malz schmeckt.
Bei der Zubereitung von Sumalak wechseln sich mehrere Frauen beim Kochen regelmäßig ab. Auch Männer dürfen bei der Zubereitung anwesend sein, feiern kräftig mit. Für alle Beteiligten ein willkommener Anlass für Geselligkeit, Fröhlichkeit, Lachen, Singen, eine Vorfreude auch die Tag/Nachtgleiche - auf NAWRUZ.

Rezept: Sumalak-Süßspeise aus Usbekistan zum Frühlingsanfang (Nawruz)

NAWRUZ und seine heutige Bedeutung
Heutzutage trägt das gemeinsame feiern von NAWRUZ bei den Völker dazu bei, die kulturellen Beziehungen zu festigen und den kulturellen Tourismus zu fördern, sind ein wertvoller Beitrag für mehr Toleranz, gegenseitiger Wertschätzung, Ausdruck und Beitrag für eine Friedenspolitik, schaffen neue Verbindungen – über alle Grenzen hinweg.

Die NAWRUZ-Veranstaltungen sind ein wichtiger Beitrag für die kulturelle Präsentation und Selbstdarstellung der zentralasiatischen Staaten. Das NAWRUZ-Fest verbindet alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft/ Gesellschaftskreis, Konfession …gerade in der jetzigen Zeit ein wichtiges Zeugnis für eine friedliche und freundschaftliche Zusammenarbeit der Nationen und Völker, ein Aufruf für mehr Offenheit, Sprache des Herzens und des Gemüts!

Beitrag/ Foto: G. Birkl


NAWRUZ-Veranstaltungen mit Beteiligung von USBEKISTAN

22.3.2019 • Frankfurt
NAVRUZ - Frühlingsfest

23.3.2019 •  Berlin
Einladung zum Nowruz und Frühlingsfest 2019
• Tadschikistan • Türkei • Kirgististan • Turkmenistan • Usbekistan • Afghanistan • Aserbaidschan • Kasachstan

31.3.2019 • München
NAWRUZ – Frühlingsfest

Empfohlene Links zum Thema NAWRUZ:
UNESCO – Nowruz Day 21 March
UNESCO – International Day of Nowruz
UNESCO - Nowruz: Celebrating the New Year on the Silk Roads
UNESCO – Nawrouz, Novruz, Nowrouz, Nowrouz, Nawrouz, Nauryz, Nooruz, Nowruz, Navruz, Nevruz, Nowruz, Navruz

WIKIPEDIA: NOURUZ
Persisches Neujahr 2019 - Wie und warum wird das Persische Neujahr gefeiert?

Message from U.S. Ambassador Pamela Spratlen on Navruz

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Berliner Sparkasse informiert sich über aktuelle Entwicklungen in Usbekistan

Informationsgespraech_Berliner_Sparkasse Informationsgespräch: Aktuelle Entwicklungen in Usbekistan
Am 13. März wurde gemeinsam mit dem deutschen Finanzinstitut Berliner Sparkasse ein Unternehmergespräch organisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden über die aktuelle Entwicklung Usbekistans, sowie die Finanz- und Wirtschaftsreformen in unserem Land ausführlich informiert. An der Veranstaltung nahmen die an der Entwicklung einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit mit Usbekistan interessierten Vertreter der Wirtschafts- und Finanzkreise Deutschlands teil.

Beitrag/Fotos: Botschaft der Republik Usbekistan


Empfohlener LINK: Berliner Sparkasse unterzeichnet Vertrag über 30 Millionen Euro
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