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Usbekistan und die UNESCO: Der Weg zur Entwicklung der kulturellen Beziehungen

uzbekistan-and-unesco UNESCO - Weltkulturerbe
Die Mitgliedschaft Usbekistans in der UNESCO jährt sich zum 27. Mal.

Derzeit werden die Beziehungen zwischen Usbekistan und der UNESCO gestärkt und schrittweise ausgebaut. Dies wird durch das von Präsident Shavkat Mirziyoyev und der Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay, unterzeichnete Kooperationsprogramm belegt, das die Entwicklung der Beziehungen zwischen Usbekistan und der UNESCO bis 2021 vorsieht. In Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation finden regelmäßig wissenschaftliche und kulturelle Aktivitäten statt. Dazu gehören renommierte wissenschaftliche Konferenzen unter Beteiligung von Wissenschaftlern aus Usbekistan und dem Ausland, die im Rahmen des Internationalen Festivals „Sharq Taronalari", des Internationalen Forums für Maqom-Kunst, des Festivals „Atlas Bayrami" und des Internationalen Festivals für angewandte Volkskunst abgehalten werden.


Um die technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit zu entwickeln und zur Stärkung von Frieden und Sicherheit beizutragen, wurde am 16. November 1945 die UNESCO organisiert, die die Funktionen der Zusammenarbeit zwischen Staaten und Völkern in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie den Schutz von materiellen und materiellen Aspekten übernahm immaterielles kulturelles Erbe. Der Hauptsitz der Organisation befindet sich in Paris. Derzeit sind 200 Mitglieder in der Organisation vertreten. Innerhalb der UNESCO gibt es mehr als 60 Büros.

Die vorrangigen Bereiche der UNESCO-Aktivitäten sind die Entwicklung kultureller und humanitärer Beziehungen zwischen Völkern und Staaten auf dem Weg zur Gewährleistung und Stärkung von Frieden und Sicherheit, zur Erhaltung und zur Weitergabe künftiger Generationen von Proben jahrhundertealter materieller und immaterieller Kultur.

Die Beziehungen zwischen Usbekistan und dieser Organisation, die auf internationaler Ebene großes Ansehen erlangt hat, entwickeln sich aktiv weiter.

1993 wurde Usbekistan Mitglied der UNESCO. In Anerkennung der Verdienste des Landes wählten die Mitgliedsländer der Organisation 1997 die Republik Usbekistan in das Leitungsgremium – den Exekutivrat. Ein Ereignis von historischer Bedeutung war die Abhaltung der Abschlusssitzung der 155. Sitzung des UNESCO-Exekutivrats am 6. und 7. November 1998 in Usbekistan, auf der die Erklärung von Taschkent „Kultur des Friedens und die Aktivitäten der UNESCO in der Mitgliedstaaten", die die Feierlichkeiten zum Jubiläum unserer Vorfahren vorsahen und zur Weltwissenschaft und -kultur beitrugen. In der vergangenen Zeit wurden unter der Schirmherrschaft der UNESCO die Jahrestage unserer so großen Vorfahren wie Amir Temur, Mirzo Ulugbek, Ahmad Al-Fergani, Imam Al-Buchari, Kamoliddin Behzod sowie die weltberühmten Städte Samarkand und Buchara gefeiert, Chiwa, Termez, Shakhrisabz, Karshi, Taschkent, Margilan, unbezahlbare Perlen der Literatur „Alpamysh", „Avesto" und die Khorezm Academy of Ma'mun wurden international gefeiert. Historische und kulturelle Gebäude in den Städten Samarkand, Shakhrisabz, Buchara und Chiwa gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dies bedeutet, dass die Objekte des kulturellen Erbes in diesen Städten den Status eines Eigentums der gesamten Menschheit der Welt erlangt haben.

Im Jahr 2001 wurde Buchara durch die Entscheidung der UNESCO zur "Stadt des Friedens" erklärt. Im Rahmen der Internationalen Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes sind der Navruz-Feiertag, der Kulturraum des Boysun-Distrikts, Shoshmaqom, Katta Ashula, Askiya, usbekischer Pilaw, Atlas und Adras-Produktionstechnologie sowie der Khorezm-Tanz "Lazgi" sind in der repräsentativen Liste der UNESCO enthalten..

Unter der Führung und mit Unterstützung der UNESCO wurden der 2500. Jahrestag der Städte Buchara und Chiwa, der 2700. Jahrestag der Städte Shakhrisabz und Karshi, der 2750. Jahrestag der Stadt Samarkand und der 2200. Jahrestag der Stadt Taschkent gefeiert feierlich gefeiert. Bis heute hat das in Samarkand gegründete Internationale Institut für Zentralasienforschung gemäß diesem Dokument und mit direkter Unterstützung der UNESCO erfolgreich gearbeitet.

In der jahrelangen Zusammenarbeit mit der UNESCO wurden in Usbekistan folgende Projekte durchgeführt:

- „Erhaltung von Objekten des kulturellen Erbes aus Lehmziegeln, Verbesserung der Fähigkeiten lokaler Fachkräfte, Zertifizierung von Objekten des kulturellen Erbes entlang der Großen Seidenstraße";
- „Wirtschafts- und Umweltreform für die rationelle Nutzung der Land- und Wasserressourcen in der Region Khorezm";
- „Erhaltung buddhistischer Kulturerbestätten in Usbekistan";
- „Keramikkunst Usbekistans";
- „Erhaltung und Entwicklung von "Shoshmaqom" und sein Übergang zur zukünftigen Generation";
- „Die Kunst der Herstellung usbekischer Teppiche. Eröffnung von Zentren für Bildung sowie für die Herstellung und Bemalung von Teppichen in den Städten Buchara und Chiwa";
- „Das kulturelle Erbe der Region Baysun".

Die Organisation in Usbekistan mit Unterstützung der UNESCO bei internationalen Großveranstaltungen wie „Sharq Taronalari", Bakhshi-Kunst, Handwerksfestivals und dem Maqom-Kunstforum zeugt von der Existenz von Gründen für die Fortsetzung der Entwicklung der Beziehungen zwischen Usbekistan und der UNESCO.

Wenn es darum geht, die Beziehungen zu stärken und auszubauen, das Erbe von Kultur und Kunst zu bewahren und an zukünftige Generationen weiterzugeben, sollte beachtet werden, dass bilaterale Besuche und Treffen zur Stärkung der Zusammenarbeit beitragen. Der offizielle Besuch des Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, in Frankreich am 8. Oktober 2018 und sein Treffen im UNESCO-Hauptquartier in Paris mit der Generaldirektorin dieser Organisation, Audrey Azoulay, zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der UNESCO in der Außenpolitik und Diplomatie ist und von Bedeutung unseres Staates für diese Organisation.

Die Unterstützung Usbekistans für das benachbarte Afghanistan, die Förderung der Ausbildung von Jugendlichen und Frauen des Landes, die sich in einem langjährigen Krieg befinden, die Einrichtung von Sonderpädagogikzentren für sie in Termez wurden von der UNESCO sehr geschätzt und positiv bewertet bezeugen den diplomatischen Status und das Image des Landes.

Im September 2017 ergriff der Präsident Usbekistans die Initiative zur Annahme der Internationalen UN-Konvention über Jugendrechte und einer Sonderresolution der Generalversammlung „Bildung und religiöse Toleranz". Der Generaldirektor der UNESCO unterstützte die vom Präsidenten Usbekistans vorgelegten Initiativen, unter der Schirmherrschaft der UNESCO das nach Mirzo Ulugbek in Samarkand benannte Internationale Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien an der Universität für Informationstechnologien in Taschkent zu organisieren. Sowie der UNESCO-Lehrstuhl an der Silk Road International University of Tourism in Samarkand. Gleichzeitig wurden die Projekte zur Eröffnung von Abteilungen wie „Vergleichende Untersuchung der Weltreligionen", „Wasserdiplomatie, Wasserressourcenmanagement und Umweltschutz" und „Kulturtourismus" hoch geschätzt.

Auf den hochrangigen Treffen zwischen Usbekistan und der UNESCO wurde der gemeinsame Aktionsplan für 2018-2021 angenommen. Dieses Dokument hat strategische Bedeutung erlangt, da es sich darauf konzentriert, die Beziehungen auf ein qualitativ neues Niveau zu heben, die Aufgaben der Parteien gemeinsam innovativ zu lösen und die Zusammenarbeit zu stärken.

Bei dem Treffen in Samarkand am 26. August dieses Jahres mit der Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay, Präsidentin der Republik Usbekistan, betonte Shavkat Mirziyoyev die Konstruktivität des Dialogs und die Stärkung der Partnerschaft zwischen Usbekistan und der UNESCO eine hohe Politik in der Erhaltung des kulturellen und historischen Erbes - Schatzkammer der gesamten Menschheit.

Mamurakhon Alisherkhujayeva
Forschungszentrum für Orientalistik
Kultur und Erbe im Staat Taschkent
Universität für Orientalistik

Quelle/ Foto: UzA.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA: UNESCOListe des UNESCO-WelterbesWelterbe in Usbekistan
UNESCO - Uzbekistan
UNESCO Cultural (4)
Historic Centre of Bukhara (1993)
Historic Centre of Shakhrisyabz (2000)
Itchan Kala (1990)
Samarkand – Crossroad of Cultures (2001)

UNESCO Natural (1)
Western Tien-Shan (2016)


USBEKISTAN-ONLINE

Tourismusentwicklung UsbekistanMEDIATHEK | UNESCOUSBEKISTAN-GALERIE

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21. Oktober - Tag der usbekischen Sprache

Tag_der_usbekischen_Sprache_GB

Eine Person, die seine Muttersprache heilig weiß - wird immer wissen, wer er ist und wo er lebt, wird es anderen sagen.

Alle Tugenden durchdringen vor allem das menschliche Herz mit dem einzigartigen Charme der Muttergöttin, der Muttersprache.
Die Muttersprache ist die Seele der Nation.


Liebe Landsleute!
Wir gratulieren Ihnen allen herzlich zum 21. Oktober – dem Tag, an dem die usbekische Sprache den Status der Staatssprache erhielt.

Wir möchten unseren ausländischen Freunden unseren Dank aussprechen, die Nurullah Astanas Gedicht "Ona tilim" in Usbekisch rezitiert haben.

OYBEK OSTANOV

Zum Tag der usbekischen Sprache am 21. Oktober haben zahlreiche Freunde Usbekistans aus der ganzen Welt Glückwünsche geschickt.

Usbekisches Gedicht zum Festtag:

ONA TILIM
Nurulloh Oston she'ri

Seni kim deb atayin?
Sevinchim deb atayin.
Yaqinim, yolg´izimsan,
Oqinim, haq so´zimsan.

Oftobi bor olamsan,
Tilimdagi nolamsan.
Bardoshi chosh metinim,
Manglayi tosh yetimim.

Yolgízlikda hamdamim,
Dilimdan toshgan g´amim.
Mening bilan doimsan,
Quyoshim ham oyimsan.

Oqlovchim, qoralovchim,
Moziydan kelgan tovshim,
Menday ko'ngli yarimsan,
Charxlangan xanjarimsan.

Johillarga jazosan,
Oqillarga sabosan,
Tilsizlarning zaboni,
Erksizlarning jahoni.

Yonarso'zsan, chaqinsan,
Oddiy xalqqa yaqinsan.
Qaro ko'zim, qarog´im,
Hamda Cho'li irog´im.

Yig´lab o'tgan Mashrabsan,
Meni o'tga tashlabsan.
Kuy, ohim ayon-ayon,
Kuymog´im ayon-ayon.

Sen meningsan, bor-yo'g'im,
Qalbga o'rnashgan tug'im,
Mangu so'nmas gulimsan,
O'zing ona tilimsan!

Die usbekische Sprachkultur
Die Sprachbezeichnung „Usbekisch" geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Mit „Usbeken" wurde ursprünglich eine Gruppe von Nomaden bezeichnet, die sich auf Usbek Khan, einen Herrscher der Goldenen Horde im 14. Jahrhundert bezogen.

Es gibt eine Vielfalt an turksprachlichen Varietäten und Dialekten zu denen auch Usbekisch zählt. Im 16. Jahrhundert wurde vor der Einwanderung der usbekischen Stämme in Zentralasien die Sprache als Tschagataisch oder Turki bezeichnet. Die usbekische Sprache ist neben dem Türkischen und dem Aserbaidschanischen eine der größten Sprachen dieser Sprachfamilie. Usbekisch ist sprachlich eng verwandt mit dem Uigurischen, das man in der Provinz Xinjiang in China spricht.

Insbesondere der weltweit verehrte Dichter und Staatsmann Alishēr Nawā'ī (1441-1501) hat mit seinen berühmten Werken Chamza, Diwān-e Fānī u.a. dazu beigetragen die usbekische Sprache bekannter zu machen. Alishēr Nawā'ī wird zurecht als der Gründer der usbekischen Literatur bezeichnet.

Reform der usbekischen Sprache
Bis 1923 wurde usbekisch in arabischen Buchstaben geschrieben. Nach der russischen Revolution war es bis zur Unabhängigkeit der Republik Usbekistan im Jahr 1991 üblich Usbekisch in Ergänzung mit usbekischen Lautzeichen in Kyrillisch zu schreiben. Danach erfolgte die Umstellung auf lateinische Buchstaben. Seit 1997 wird in aller Regel mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Tatsächlich sind bis heute beide Alphabete noch in Gebrauch.

Im Ausland, insbesondere in Deutschland, ist seit den Reformen durch den Staatspräsidenten Shavkat Mirziyoyev erfreulicherweise ein zunehmendes Interesse an Usbekistan für Kultur, Tourismus und Wirtschaft feststellbar.

„…es gibts nichts Gutes - ausser man tut es“

Erich Kästner

Insbesondere zahlreiche Vorträge in Deutschland und Veröffentlichungen von usbekischer Literatur ins Deutsche durch OYBEK OSTANOV haben eine große Aufmerksamkeit und öffentliches Interesse für das Land im Herzen der der Seidenstrasse geweckt.

Im Büchlein „Geschichten entlang der Seidenstraße – Weisheiten des Orients“ lassen sich tiefe Einblicke in das Denken und Handeln der „Usbeken“ ergründen. (Erhältlich bei USBEKISTAN-ONLINE)

Die Unterschiede des Usbekischen zum Deutschen sollte sprachlich Interessierte nicht abschrecken, denn jede Sprache basiert auf einem Grundprinzip.

In der USBEKISTAN-ONLINE - Mediathek gibt es eine reiche Auswahl an Literatur. Sprachenlernen24.de bietet z.B. Sprachkurse zum Selbstlernen an. Online gibt es die wichtigsten Wörter in einem Usbekisch-Expresskurs in fünf Teilen mit Sprachwiedergabe, das Wichtigste für eine Reise!.

Beitrag: Oybek Ostanov, Gerhard Birkl, Titelbild: Suzani Usbekistan, G. Birkl
Video: DOCA TOURS; Musik: Sulton Ali


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Sprache als kulturelle Identität
Weltweit verehrter Dichter, Gründer der Usbekischen Literatur - Alishēr Nawā'ī (1441-1501)
DIE PERLEN AUS DEM OZEAN 
– Erinnerung an den Dichter, Gelehrten und Staatsmann – Alischer Nawoij
LITERATUR – das Herz der Seidenstrasse
• Usbekischer Autor Oybek Ostanov liest in Deutschland

The Tashkent TimesShavkat Mirziyoyev signs decree aimed at development of Uzbek language

WIKIPEDIA
Mir ʿAli Schir Nawāʾi | Liste der Sprachen nach Anzahl an Muttersprachlern
Usbekische Sprache

Sprachen lernen
Naher-Osten.Uni-Muenchen - Studium/ Lehre (pdf)
evangeos - Die wichtigsten Vokabeln für eine Reise nach Usbekistan
Sprachenlernen24 - Usbekisch
USBEKISTAN-ONLINE • MEDIATHEK | Sprachunterricht

Usbekische Literatur/ Deutsch
Geschichten entlang der Seidenstraße – Weisheiten des Orients

DOCA TOURS - DISCOVER ORIENTAL CENTRAL ASIA

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Shavkat Mirziyoyev: Heute schreiben wir neue Geschichte von Usbekistan

Shavkat-Mirziyoyev_Sharq_Taronalari2019 Shavkat-Mirziyoyev • SHARQ TARONALARI

 Präsident Shavkat Mirziyoyev traf sich mit einheimischen und ausländischen Bloggern, die zum internationalen Musikfestival „Sharq Taronalari" eingetroffen sind.

„Usbekistan hat sich in den letzten Jahren der Welt geöffnet und möchte der internationalen Gemeinschaft die ganze Wahrheit bringen. Entscheidend ist, dass Sie diskutieren und kritisieren können ", sagte der Präsident.

Das Staatsoberhaupt betonte die wichtige Rolle der Blogger bei der Berichterstattung über die Reformen im Land, der Förderung der Kultur und des historischen Erbes unseres Volkes auf internationaler Ebene und der Fortsetzung der Politik der Offenheit in Usbekistan.

„Ich freue mich sehr, Sie im usbekischen Land in der alten Wiege der Zivilisation Samarkand zu sehen. Heute schreiben wir eine neue Geschichte Usbekistans. Wir möchten den Menschen ein angenehmes Leben ermöglichen, damit sie mit Zuversicht in die Zukunft blicken können. Ich hoffe, Sie werden zu diesen Bemühungen beitragen und ihre Beiträge dazu leisten", schlug Shavkat Mirziyoyev vor.

Unter Ihnen sehe ich auch unsere einheimischen Blogger und bin sehr stolz darauf. Sie müssen wissen, dass der Präsident Sie immer unterstützen wird", sagte der Staatschef.

Quelle/Foto: UzA.uz


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Eröffnung: Internationales Musikfestival SHARQ TARONALARI 2019

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UNESCO – Khorazm-Tanz LAZGI – Immaterielles Weltkulturerbe

UZ_Khorezm-Tanz-LAZGI Khorazm-Tanz LAZGI

UNESCO erkennt 21 Traditionen als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit an. Zwei neue Einträge im Register guter Praxisbeispiele zum Erhalt Immateriellen Kulturerbes

Der Zwischenstaatliche UNESCO-Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe tagte vom 9. bis 14. Dezember in Bogotá, Kolumbien. 2019 waren 50 Kulturformen als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit vorgeschlagen.
Damit beendet der Zwischenstaatliche Ausschuss seine Beratungen über die Aufnahme lebendiger Traditionen, Bräuche und Handwerkstechniken in die UNESCO-Listen für dieses Jahr. 2019 wurde die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes um insgesamt 35 Kulturformen ergänzt. Die Liste des dringend erhaltungsbedürftigen Immateriellen Kulturerbes verzeichnet fünf Neuaufnahmen, das Register guter Praxisbeispiele zum Erhalt Immateriellen Kulturerbes zwei.

Zwischenstaatlicher UNESCO-Ausschuss für das Immaterielle Kulturerbe
Der Zwischenstaatliche Ausschuss setzt sich aus 24 gewählten Vertragsstaaten der Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes zusammen. Er entscheidet jährlich über die Aufnahme neuer Kulturformen in die UNESCO-Listen.

Der Zwischenstaatliche Ausschuss setzt sich aus 24 gewählten Vertragsstaaten der Konvention zusammen. Er entscheidet jährlich über die Aufnahme neuer Kulturformen auf die UNESCO-Listen. Bisher sind 464 Formen des Immateriellen Kulturerbes auf der internationalen Repräsentativen Liste und 64 Elemente auf der Liste des dringend erhaltungsbedürftigen Immateriellen Kulturerbes eingetragen. Zudem führt die UNESCO ein Register von aktuell 22 Beispielen guter Praxis zum Erhalt Immateriellen Kulturerbes.

Kriterien für die Anerkennung sind unter anderem eine nachweisbare Lebendigkeit und eine identitätsstiftende Komponente für die Trägergemeinschaft der Kulturform, die Entwicklung von Erhaltungsmaßnahmen, eine weitreichende Beteiligung der Trägergemeinschaft und die Eintragung in ein nationales Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Mit der Einschreibung verpflichten sich die Vertragsstaaten, das Immaterielle Kulturerbe auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu fördern.

Hintergrund
Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Seit 2003 unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt dieser Kulturformen. Einzelne Elemente aus den nationalen Verzeichnissen der Vertragsstaaten können für eine von drei UNESCO-Listen des Immateriellen Kulturerbes vorgeschlagen werden.
549 Bräuche, Darstellungskünste, Handwerkstechniken und Formen des Naturwissens aus aller Welt werden derzeit auf diesen Listen geführt, darunter der Tango aus Argentinien und Uruguay, die traditionelle chinesische Medizin, Reggae aus Jamaika und der Blaudruck in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn.

Bis heute sind 178 Staaten dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes beigetreten. Deutschland ist seit 2013 Vertragsstaat.

In das Register guter Praxisbeispiele zum Erhalt Immateriellen Kulturerbes wurden aufgenommen:
Kolumbien: Erhaltung traditionellen Handwerks als Strategie der Friedenssicherung
Venezuela: Biokulturelles Programm zur Erhaltung der Tradition der Gesegneten Palme in Venezuela

In die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit wurden aufgenommen:
Indonesien: Traditionen des Pencak Silat; Irak: Die Gastfreundschaft während der Arba'in; Irland: Das Spiel auf der irischen Harfe; Italien: Cölestinische Vergebungsfeier; Kirgisistan: Ak-kalpak: traditionelles Wissen und Fertigkeiten bei der Herstellung und dem Tragen von kirgisischen Herrenkopfbedeckungen; Malaysia: Silat; Marokko: Gnawa; Nigeria: Kwagh-Hir-Theater; Norwegen: Traditionelle Musik und Tänze in Setesdal; Peru: „Hatajo de Negritos" und „Hatajo de Pallitas" an der peruanischen Südküste; Portugal: Karneval in Podence
Samoa: 'Ie Samoa-Matten und ihr kultureller Wert; Schweiz: Die Prozessionen der Karwoche in Mendrisio; Slowakei: Drahthandwerk und Drahtkunst; Syrien: Bräuche und Handwerkstechniken rund um die Damaszener Rose in Al-Mah; Thailand: Traditionelle Thai-Massage: Quad Thai; Türkei: Traditionelles türkisches Bogenschießen; Turkmenistan: Traditionelle Fertigung von turkmenischen Teppichen; Ukraine: Traditionelle Keramikmalerei in Kossiw
Usbekistan: Der Khorazm-Tanz Lazgi
Vietnam: Die Then-Zeremonie der Tày, Nùng und Thái in Vietnam

Weitere Informationen
Webseite der 14. Sitzung des Zwischenstaatlichen Ausschusses Immaterielles Kulturerbe
Presseseite zur 14. Sitzung des Zwischenstaatlichen Ausschusses Immaterielles Kulturerbe
Fotos und Videos der nominierten Kulturformen 2019
Immaterielles Kulturerbe weltweit
Immaterielles Kulturerbe in Deutschland

Pressekontakt
Deutsche UNESCO-Kommission
Stabsstelle Kommunikation
Peter Martin
Telefon: +49 30 80 20 20-310
E-Mail: martin(at)unesco.de


Quelle/Fotos: UNESCO/ Ministerium für Kultur, Usbekistan

Der Khorazm-Tanz LAZGI – immaterielles Weltkulturerbe; usbekische Khorazm Tanzgruppe; Foto: Ministerium für Kultur, Usbekistan

YOUTUBE: Uzbek national dance of Lazgi

YOUTUBE: UNESCO Khozazm dance, Lazgi

YOUTUBE: Dilnoza Artikova - Uzbek national dance of Khorezm "Surnay Lazgi"

YOUTUBE: XORAZM LAZGI TARIXI

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NOWRUZ - NOURUZ - NEVRUZ - NAVRUS - Bayram

Titelbild_GB NAVRUS - Frühlingserwachen
Das Frühlingsfest NAVRUS wird in vielen Ländern in Zentralasien im Frühling ausführlich und fröhlich gefeiert. Navrus ist das am weitesten verbreitete und farbenprächtigste Fest, das als Frühlingsfest in vielen Ländern der Region, wie Aserbaidschan, Afghanistan, Tadschikistan, Pakistan, Irak, in den kurdischen Gebieten, in Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan, Indien und in der Türkei und sogar unter den iranisch-stämmigen Juden in Israel, gefeiert wird. NAVRUS ist keine Ein-Tages-Feier: Das Fest findet in den Städten und Dörfern in ganz Usbekistan im Laufe des gesamten Frühlings statt.

Nach dem Sonnenkalender beginnt das „Neue Jahr" mit der Tagundnachtgleiche im Frühling, am 21. März und ist bis heute ein freier Tag. In diesem Jahr finden aufgrund der CORONA-Pandemie in Usbekistan und Deutschland keine Großveranstaltungen statt. Gerade deshalb möchten wir mit diesem Beitrag an die Bedeutung des NAVRUS-Fests erinnern.

Das NAVRUS-Fest – Frühlingsfest – kommt ursprünglich aus dem Persischen und wird als „neuer Tag" übersetzt. Das Navruz-Fest wurde vor 3.000 Jahren im antiken Iran geboren, entstammt der zoroastrischen Kultur. Später breitete sich das Fest in ganz Zentralasien aus und wird heute von mehr als 300 Millionen Menschen gefeiert, zählt seit dem Beschluss der Vereinten Nationen vom 10. Mai 2010 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Navrus nahm seinen Anfang bereits im tiefen Altertum. Die ersten schriftlichen Beschreibungen über dieses Fest kommen im heiligen Buch des Zoroastrismus, der Awesta, in vorislamischer Zeit vor. Die Urbevölkerung Zentralasiens hatte das Neujahr am Tag der Frühlings-Tagundnachtgleiche – am 21. März – unter dem Namen NAVRUS (pers. nav-neu, rus-Tag – ein neuer Tag) gefeiert.

Abu Rajhan Beruni, der berühmte zentralasiatische Wissenschaftler fixiert in seinem Werk im 10. Jh. dieses Fest folgenderweise: „Dieser Monat heißt Muharram. Sein erster Tag wird als Anfang des Jahres sehr feierlich gefeiert... Sobald der NAVRUS kommt, wacht die Erde vom Winterschlaf auf. Es weht der Frühlingswind. Die Küste der Bäche wird mit grünen Gräsern bekleidet, auf den Bäumen treiben Knospen, die lila Blümchen, die moschusartig Wohlgeruch hauchen, schmücken die Zweige der Bäume".

In seinem Werk „Navrusnoma" erwähnte Omar Hayam die Zeichen dieses Festes: „...das Haus wird aufgeräumt, mit Grün und Blumen beschmückt, die Eltern, Verwandte, Bekannte werden besucht – dies alles ist zu einem Brauchtum bei den einfachen Leuten geworden". So war NAVRUS immer der poetischste aller Feiertage und hat viele Dichter inspiriert. Der große usbekische Dichter Alisher Navoi sprach einmal den folgenden Wunsch aus: 

„Möge jeder deiner Abende wohl, jede deiner Nächte glücklich und jeder deiner Tage NAVRUS sein!“

Ein wunderbarer Gedanke des usbekischen Dichters und Staatsmanns, der bis heute jede Seele in fröhliche Schwingung versetzt, motiviert und stimmungsvoll begeistert. Helligkeit, der Sieg über das Dunkle des Winters, spürbar länger werdende Tage – eine Feier des Guten und der Gerechtigkeit, Sieg der Wärme über die Kälte, des Lebens über den Tod – ein Neubeginn in jeder Hinsicht, das ist eine Uridee des NAVRUS. Dieser Tag ist ein Feiertag der Bruderschaft und der nationalen Einigung, der von jedem Bürger Usbekistans ungeachtet seiner ethnischen Zugehörigkeit, seines Glaubens und seiner Überzeugungen gefeiert wird.

Brauchtum zu NAVRUS
In Usbekistan ist Navrus besonders durch Volkstraditionen und Sitten geprägt. Die reichen Traditionen dieses Festes bildeten sich im Laufe der Jahrtausende heraus. Obwohl in der Vergangenheit Elemente der Traditionen des Navrus mal verändert wurden, mal in Vergessenheit gerieten, sind viele von ihnen bis heute überliefert worden.

Überliefert ist der Brauch, vor dem Fest alte Schulden zu begleichen, damit man nicht mit Schulden das neue Jahr beginnen möge. In diesen Tagen werden alle Ärgerlichkeiten vergessen. An den Feiertagen werden die Streitigkeiten eingestellt, keine Vorwürfe sind zu hören. In früheren Zeiten wurden sogar Kriege und Fehden eingestellt. Junge Frauen und Bräute nähen an NAVRUS Trachten und Taschentücher, die mit speziellen Ornamenten verziert sind.
Auch die Häuser und Höfe, die Straßen vor den Häusern werden in Ordnung gebracht, überall herrscht Sauberkeit und Ordnung. Es ist auch von früheren Zeiten her zu einer guten Tradition geworden, den Festtisch mit üppigen Spezialitäten zu bedecken sowie den Bekannten und Verwandten Geschenke zu überreichen.

„Jeder soll Gutes tun, jeden Tag muss Gutes geschafft werden", so lautet das Motto des Navrus; denn es ist ein Fest der moralischen Reinigung. Die Idee des NAVRUS ruft dazu auf, keine Beleidigung, keinen Schmerz, die in unserem Alltag vorkommen, im Herzen zu behalten, sondern mit Hoffnung auf hellere Tage und mit Glauben an die Zukunft zu leben. Für die usbekischen Alten war NAVRUS immer ein hoher Feiertag der Barmherzigkeit und Wohltätigkeit. Deshalb ist es eine gute Tradition, in der Navruszeit alte Leute, Behinderte, Kranke und Waisen zu besuchen und ihnen uneigennützige Hilfe und moralische Unterstützung zu erweisen. In diesen Tagen werden Gastfreundschaft, Barmherzigkeit und Mildtätigkeit des usbekischen Volkes gegenüber allen Mitbürgern gezeigt, unabhängig von ihrer Nationalität und ihrem Glaubensbekenntnis, insbesondere gegenüber kinderreichen Familien und Alten, Waisen und Behinderten, Alleinstehenden und Pflegebedürftigen.

SUMALAK - eine köstliche, kostbare Speise zu NAVRUS
Es gibt im Volksmund noch viele andere Sagen über die Entstehung der Bräuche des NAVRUS. Wie man in einer von ihnen erzählt, drangen in uralter Zeit Invasoren in ein fremdes Land ein. Die Einwohner hatten mehrere Tage und Nächte ihre Stadt verteidigt. Aber schließlich waren die Vorräte der Lebensmittel und Wasser zu Ende und es begann eine Hungersnot in der ganzen Stadt. Eine alte Frau sah einmal auf der Erde eine Kette von Ameisen, die Weizen trugen und zu sich holten. Die Alte sammelte die Weizenkörner auf und kochte aus ihnen ein leckeres und heilsames Essen - „Sumalak". Wer es kostete, wurde stark und gesund.

Bis heute ist es üblich, vor und nach dem Fest NAVRUS verschiedene Spezialitäten aus grünen Kräutern zuzubereiten. Besonders das Feiern des NAVRUS ohne „Sumalak" ist unvorstellbar. Neben seiner traditionellen Bedeutung ist dieses Gericht sehr nützlich für die Gesundheit des Menschen, mit vielen Vitaminen die gerade nach dem Winter für den Organismus und das Immunsystem wichtig sind. Gekocht und gedünstet wird „Sumalak" nur im Frühling aus kurzgewachsenem Weizen, Mehl, Wasser und Öl ohne Zuckerzusatz in einem riesigen Kasan (Schüssel) – und zwar 24 Stunden lang.

Am 21. März gehen Glückwünsche von Staatoberhäuptern ein, und es werden Grußbotschaften mit Wünschen des Friedens, Wohlergehens und Wohlstandes an andere Völker verschickt. In ganz Usbekistan erklingt feierliche Musik.

Beitrag G. Birkl/ Titelbild & Fotos: G.Birkl, Dekoration: Nina Birkenstock


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Wikipedia: NOURUZ
UNESCO: NAWROUZ | UNESCO International Day of Nowruz
Chefkoch: Sumalak-Süßspeise aus Usbekistan zum Frühlingsanfang (Nawruz)

Frühlingserwachen - Blüten; Foto: G. Birkl

NAVRUS - Festtagstisch; Foto: G. Birkl; Deko: N. Birkenstock

Usbekistan feiert Navrus - Frühlingsstimmung; Foto: G. Birkl

SUMALAK - Weizenkeimlinge; Foto: G. Birkl

Usbekische SAMSA; Foto: G. Birkl

Kleine Geschenke zu NAVRUS - Tubeteika-Anhänger; Foto: G. Birkl

NAVRUS - Geschenke, Magnettafeln; Foto: G. Birkl

YOUTUBE: NAVRUZ - Samarkand

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Die Liebenden von Taschkent

UZ_Literatur_Abdulla_Kodiriy Roman - Abdulla Qodiriy
"Die Liebenden von Taschkent" wurde in Chinesisch übersetzt

Der Roman von Abdulla Kodiriy "Die Liebenden von Taschkent" wurde ins Chinesische übersetzt, und in China mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren veröffentlicht.

Die Übersetzung dieses Buches dauerte zwei Jahre. Der Autor ist Di Xiaosia, Dozent am Institut für Fremdsprachen der Universität Lanzhou, der Partner des Taschkenter staatlichen Instituts für Orientalistik ist.

Di Xiaosia begann mit der Arbeit an diesem mühevollen Prozess, als sie als Direktorin am usbekisch-chinesischen Konfuzius-Institut am staatlichen Institut für Orientalistik in Taschkent arbeitete.

Die Übersetzung des unschätzbaren Erbes von Abdulla Kodiriy war für viele chinesischen Leser ein großes Geschenk.

Quelle/Abbildung: UzA.uz

Empfohlene LINKS:
USBEKISTAN-ONLINE • MEDIATHEK • Die Liebenden von Taschkent

WIKIPEDIA | Abdulla Qodiriy
The Uzbek Modernist, Abdullah Qodiriy

YOUTUBE: Andenken an Abulla Qodiriy - Grabstätte

YOUTUBE: Qodiriy qadrsizmi? (…wer war Abulla Qodiriy)

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Bevölkerungsstand: Usbekistan hat mehr als 34 Mio Einwohner

Population-of-Uzbekistan Entwicklung Bevölkerung Usbekistan
Die Bevölkerung Usbekistans belief sich zum 1. Oktober 2020 auf 34.382,7 Tausend Menschen und ist seit diesem Jahr um 477,5 Tausend Menschen oder 1,4% gestiegen, berichtet der Staatliche Statistikausschuss. 

Die städtische Bevölkerung erreichte 17.401,9 Tausend Menschen (50,6% der Gesamtbevölkerung), die ländliche - 16.980,8 Tausend Menschen (49,4%).

Der größte Anteil der Zuwanderung aus dem Ausland nach Usbekistan (in% ihrer Gesamtzahl) entfällt auf Ankünfte aus Kasachstan (33,8%), Tadschikistan (22,0%), Russland (21,9%) und Kirgisistan (8,3%), der kleinste Anteil - aus Turkmenistan (1,8%) und andere Länder (12,2%).

Der größte Anteil derjenigen, die Usbekistan ins Ausland verlassen haben (in% ihrer Gesamtzahl), entfällt auf diejenigen, die nach Kasachstan (61,9%), Russland (30,5%) und Israel (1,5%) ausgewandert sind, der kleinste Anteil - in Kirgisistan (1,2%)., Tadschikistan (0,6%) und andere Länder (4,3%).

Quelle/Foto: UzA

Anmerkung:
Usbekistan hat ca. 34 Millionen Einwohner (Stand 2020). Die letzte offizielle Volkszählung wurde 1989 durchgeführt, gleich wohl ist bekannt, dass das Land eine sehr junge Bevölkerung hat. So ist fast die Hälfte der Einwohner jünger als 25 Jahre. Die Bevölkerungspyramide sieht folgendermassen aus (Stand 2019):

0-14 Jahre   28.8%
15-24 Jahre 15.9%
25-55 Jahre 42.5%
55-64 Jahre   8.0%
65 Jahre und mehr 4.8%
Die Lebenserwartung liegt bei 69 Jahren für Männer resp. 74 Jahren für Frauen.

Empfohlene LINKS
de.statista.comUsbekistan: Gesamtbevölkerung von 1992 bis 2018 und Prognosen
PopulationPyramid.net - Usbekistan (Interaktive Diagramme)
WORLDLIFEEXPECTANCY - BEVÖLKERUNGSPYRAMIDE USBEKISTAN (Interaktive Diagramme)
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) - Entwicklung
Länderdaten.info - ASIEN

Bevölkerungswachstum in Usbekistan, Quelle: Länderdaten.info

In den Jahren 1960 bis 2019 stieg die Bevölkerungszahl in Usbekistan von 8,55 Millionen auf 33,58 Millionen Einwohner. Dies bedeutet einen Anstieg um 292,8 Prozent in 59 Jahren. Den höchsten Anstieg verzeichnete Usbekistan im Jahr 1967 mit 3,77%. Den geringsten Anstieg im Jahr 1999 mit 1,08%.

Im gleichen Zeitraum stieg die Gesamtbevölkerung aller Länder weltweit um 152,9 Prozent.
Das Durchschnittsalter in Usbekistan ist von 2012 bis 2013 um 0,42 Jahre von 24,88 auf 25,30 Jahre gestiegen (Medianwert).

Quelle: laenderdaten.info – Bevölkerungsentwicklung in Usbekistan seit 1960

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Usbekistan legt Mindestpreise für Rohbaumwolle fest

Baumwollernte Baumwolle
In Übereinstimmung mit dem Präsidialdekret „Über Maßnahmen zur umfassenden Einführung von Marktgrundsätzen im Baumwollsektor“ vom 6. März 2020 wurde eine Regelung bekanntgegeben. Das Landwirtschaftsministerium, das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Armutsbekämpfung, der Rat der Landwirte, Dehkan Farms and Landowners und Uztukimachiliksanoat Association wurden beauftragt, die Mindestpreise für Rohbaumwolle auf der Grundlage der Analyse der Weltmarktpreise bekannt zu geben.

In Übereinstimmung mit dem Dekret des Präsidenten vom 5. Mai 2020 „Über dringende Maßnahmen zur Unterstützung der Textil- und Bekleidungsindustrie" wird darauf hingewiesen, dass in Usbekistan angebaute Baumwolle zu einem Preis verkauft wird, der an die Preise der „New York Mercantile Exchange" gebunden ist.

Am 23. Oktober notierte die New York Mercantile Exchange den durchschnittlichen Futures-Preis von 1 Tonne Baumwollfaser (Strict Low Middling) bei 1.375,7 USD, sofern dieser an Galveston, Houston (Texas), Memphis (Tennessee), New Orleans (New Orleans) Louisiana) an Handelsplätzen der Vereinigten Staaten geliefert wurde.

Die Preisgestaltung erfolgt unter Berücksichtigung der auf dem Weltmarkt gebildeten Preise, der Vorschläge von Baumwoll- und Textilclustern, Genossenschaften und landwirtschaftlichen Betrieben, der für die obige Entscheidung zuständigen Ministerien und Abteilungen sowie der Verarbeitung von Rohbaumwolle, Logistik und anderen damit verbundenen Kosten. Das Ministerium of Agriculture of Usbekistan hat bekannt gegeben, dass der Mindestpreis für 1 Tonne in Usbekistan hergestellte Rohbaumwolle einschließlich Mehrwertsteuer auf 4522,5 Tausend Soums festgelegt wurde.

Auf der Grundlage dieses Mindestpreises bestimmen die Unternehmen, die Rohbaumwolle anbauen und erhalten, im Rahmen des Vertragsverhältnisses die Preise für andere hochwertige oder minderwertige Baumwollrohstoffe. Dies ist die Grundlage einer für beide Seiten vorteilhaften Vereinbarung.

Quelle/Foto: KUN.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA - New York Mercantile Exchange
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Buchvorstellung mit Grußwort eines usbekischen Ministers: „Die schönsten Namen" [al-asmā-ul-husnā]

Gottes-_Geheimer_Name

Die Bezeichnung "schönste Namen" [al-asmā-ul-husnā] geht auf den Vers 7:180 im Heiligen Koran zurück. Dort steht zu lesen: „Und ALLAH hat die schönsten Namen, so benennt Ihn damit." Die Berliner Übersetzerin, Autorin und Verlegerin Kathleen Göbel gilt als Expertin für den orientalischen Sprachraum. Sie hat darüber bereits zahlreiche Werke verfasst. Im Juli erschien ihr Werk, dass sich mit den „schönsten Namen" befasst. Das Buch trägt den Titel: "GOTTES GEHEIMER NAME: Al-`ASMA UL HUSNA - DIE 99 SCHÖNSTEN NAMEN GOTTES". Im Berliner Main-Donau Verlag ist das 345 Seiten umfassende Werk erschienen.

Am 27. September stellte es die Autorin im Iran-Haus in der Iranischen Kulturabteilung in Berlin-Lichtenrade vor. Dr. Hamid Mohammadi, der Kulturrat, betonte: „Die Brücken, die uns fehlen, werden durch Frau Göbel gebaut." Die Schriftstellerin teilte mit: „Oft hat man mich gefragt, warum ich dieses Buch geschrieben habe? Im Grunde ist die Antwort recht einfach. Viele Komplikationen schrumpfen zusammen, wenn man Fakten nennt." Das Buch habe sie in erster Linie „für das westliche Publikum verfasst." Natürlich erfahren auch Angehörige und Freunde aus dem orientalischen Raum viel Neues und Wissenswertes beim Lesen. 

Kathleen Göbel sagte: „Die Namen ALLAHS sind so untrennbar mit dem Leben der Menschen verbunden, dass sich sagen lässt, dass sie alle Aspekte des Lebens abdecken. Jeder einzelne der Neunundneunzig Schönsten Namen hat eine Entsprechung zum jeweiligen Zustand, in dem man sich zu einem bestimmten Moment befindet." 

Das Werk ist auch ein umfangreiches Kompendium der kalligraphischen Darstellung. Auf zwei Tatsachen ist die Autorin besonders Stolz! Dem Lehr- und Lesebuch mit Materialien aus dem Heiligen Koran, den Hadithen, Volkserzählungen und klassischen Werken erteilte man eine Fatwa. Seine Exzellenz Skeikh Dr. Ahmad Badr Al-Din Hassoun, Großmufti und Vorsitzender des Fatwa-Rates der Arabischen Republik Syrien, erteilte die Fatwa. 

Aus dem Land an der Seidenstraße, Usbekistan, erfolgte für das Buch ein Grußwort. Es kam von Seiner Exzellenz Dr. Shaazim Minovarov, Minister und Leiter des „Islamischen Zentrums Usbekistans. 

Das passiert ja auch nicht alle Tage! Ein von einer deutschen Schriftstellerin in Deutschland herausgebrachtes Buch darf sich rühmen, ein Grußwort eines Ministers aus Usbekistan erhalten zu haben. Das Buch "GOTTES GEHEIMER NAME: Al-`ASMA UL HUSNA - DIE 99 SCHÖNSTEN NAMEN GOTTES" von Kathleen Göbel aus dem Main-Donau-Verlag hat die ISBN 978-3-946871-13-2. Im deutschen Buchhandel kostet es 33,99 Euro. (Text/Fotos: Volker Neef)

Empfohlene LINKS: USBEKISTAN-GALERIE | KOKAND Freitagsmoschee • 99 Säulen (…jede Säule steht für einen geheimen Namen Gottes)
Der Khast-Imam-Komplex, das islamische Zentrum Taschkents

Aus dem Vorwort - Literatur von Kathleen Göbel - GOTTES GEHEIMER NAME; Foto V. Neef

Autorin: Kathleen Göbel; Foto V. Neef

KOKAND: Freitagsmoschee, 99 Säulen für die GOTTES GEHEIME NAMEN; Foto: G. Birkl; USBEKISTAN-GALERIE

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Großes Interesse beim 5. Tag der deutschen Wirtschaft in Usbekistan

Großes Interesse beim 5. Tag der deutschen Wirtschaft in Usbekistan

Am 31. Oktober fand in Taschkent der 5. Tag der deutschen Wirtschaft in Usbekistan statt. Mit einer Rekordbeteiligung von 170 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Organisationen beider Länder gelang ein reger Erfahrungsaustausch zum Geschäftspotential in Usbekistan und den Perspektiven der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder.

Das Forum wurde durch die Delegation der deutschen Wirtschaft für Zentralasien, den Deutschen Wirtschaftsklub in Usbekistan und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Usbekistans unter Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der Deutschen Botschaft in Taschkent und der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert.

Der Präsident der IHK Usbekistans Alisher Schaichow, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Usbekistan Neithart Höfer-Wissing, der usbekische Vize-Minister für Wirtschaft Sadi Schermatov sowie der Regionaldirektor der Konrad-Adenauer-Stiftung Thomas Kunze eröffneten den Wirtschaftstag. Alle waren sich darin einig, dass ungeachtet des nicht einfachen wirtschaftlichen Umfeldes die Potentiale beider Länder für die Zusammenarbeit bei weitem noch nicht ausgeschöpft seien und die Entwicklungen in 2015 einige, hoffnungsvolle neue Akzente setzen würden.

In vier Vortrags- und Diskussionsrunden ging es um generelle Fragen zur Vertiefung der deutsch-usbekischen Wirtschaftsbeziehungen, um den neu gegründeten Deutsch-Usbekischen Wirtschaftsrat, Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Infrastruktur und Energieeffizienz sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Aus- und Fortbildung von Managern und Fachkräften.
Im Rahmen der Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen präsentierte Jens-Uwe Strohbach von Germany Trade & Invest (GTAI) die in diesem Jahr erstmalig erschienene Publikation „Usbekistan in Zahlen“. Darin finden sich, in Grafiken und Diagrammen visuell aufbereitet, aktuelle Angaben zu den wichtigsten wirtschaftlichen Indikatoren des Landes. Gleichzeitig wurde auch das schon traditionell zum Wirtschaftstag erscheinende „Deutsch-Usbekische Wirtschaftsjahrbuch“ vorgestellt, das 2015 in Kooperation mit „Ost West Contact“ in einem vollkommen neuen Format erschienen ist.

Falk Porsche präsentierte als Geschäftsführer des im Frühjahr dieses Jahres neu gegründeten Deutsch-Usbekischen Wirtschaftsrates (DUWIRAT) die Vision und die Angebote dieses neuen Akteurs auf dem Feld der deutsch-usbekischen Wirtschaftsbeziehungen.
In der Diskussion zu Straßenbauprojekten und einem stärkerer Fokus auf Energieeffizienz und alternative Energiequellen zur Verbesserung der Infrastruktur und der Energieversorgung stellte Wolfram Klinger von der Firma Bosch Konzepte für den usbekischen Markt vor.

Im Bereich Aus- und Weiterbildung wurden von Torsten Brezina, Direktor der örtlichen Vertretung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), kommerzielle Kooperationsprojekte zur Managerqualifizierung im Rahmen der Corporate Governance Initiative Usbekistans und das bereits viele Jahre erfolgreiche Manager-Fortbildungsprogramm und der Senior Expert Service (SES) vorgestellt.

Am Abend nach dem Wirtschaftsforum erfreute sich das - ebenfalls schon traditionelle – Oktoberfest erneut großer Nachfrage und bot neben Entspannung und Unterhaltung Gelegenheit für weitere Gespräche.

Beitrag: © Bodo Thöns, Bildnachweis: Bodo Thöns

Quelle: https://zentralasien.ahk.de/

 

Empfohlene LINKS:

https://owc.de/epaper/deutsch-usbekisches-wirtschaftsjahrbuch-2015-2016/
https://owc.de/epaper/usbekistan-in-zahlen-2015/

 

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Speisen & Reisen tischte auf: Usbekistan mit allen Sinnen

Speisen & Reisen tischte auf: Usbekistan mit allen Sinnen

Geglückte Premiere von speisen & reisen in der Rennbahn in Neuburg a.d.D. Die erste landestypische Dinnershow am 28.01.2016 führte nach Usbekistan. Im großen Festsaal der Traditionsgastronomie erwartete die Gäste eine gelungene Kombination aus professionellem Vortrag und einem 3-Gang-Menü.

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Deutsche Solar- und Energiespeichertechnik für Usbekistan

Am 22. Juli 2016 wurde im Beisein des Botschafters der Republik Usbekistan S.E. Dr. Amanov ein Vertrag zwischen dem Berliner Konsortium Pretherm Solutions / BAE Batterien und der Taschkenter Staatlichen Technischen Universität „Abu Rayhan Beruni“ zur Errichtung einer Solaranlage mit Batteriespeicher unterzeichnet.

Das dena-RES-Projekt Usbekistan wird im Zuge des von der Deutschen Energie-Agentur (dena) ins Leben gerufenen und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Energie“ geförderten dena- Renewable-Energy-Solutions-Programms realisiert.

PRETHERM Solutions / BAE Batterien werden in Kooperation mit Meyer Burger (Germany), SMA Solar Technology und Märkisches Institut für Technologie- und Innovationsförderung eine 20 KWp Solaranlage mit Batteriespeicher auf dem Gelände der Universität errichten. Die Einweihung der PV- Anlage ist für den 23. September geplant. An diesem Tag soll der „Tag der deutschen Wirtschaft“ in Taschkent stattfinden. Das Projekt dient der Demonstration der Chancen und Perspektiven der solaren Stromerzeugung und -speicherung sowie der Ausbildung der Studenten auf der Basis innovativer deutscher Technologien.

Die 1918 gegründete Universität unter Leitung des Rektors Prof. Karimov M. mit über 12.000 Studenten, 7 Fakultäten (u.a. Energie) ist die größte in Zentralasien. Als regelmäßiger Gastgeber von nationalen und internationalen Konferenzen zur Entwicklung der Wissenschaft, zu Technologien für die Industrie und zur Energiegewinnung ist die Universität ein herausragender Partner für das Projekt und den Eintritt in den sich im Bereich der erneuerbaren Energien entwickelnden usbekischen Markt.

Die dynamische Entwicklung Usbekistans stellt neue Anforderungen an die Energieerzeugung und - versorgung des Landes. 2013/2014 hat die Regierung Usbekistans weitreichende Beschlüsse zur Etablierung der Solarenergie gefasst. Geplant sind für die kommenden Jahre der Aufbau von Solarkraftwerken mit einer Leistung von bis zu insgesamt 2 und die Errichtung von lokalen Produktionsstätten (Module, Wechselrichter, PV-Prüflabor).

Mit dem Projekt verfolgt PRETHERM Solutions / BAE Batterien das Ziel, als kompetenter verlässlicher Partner für usbekische Einrichtungen und Unternehmen am wachsenden Markt teilzunehmen, den Export deutscher Produkte und Technologien sowie die geplante Entwicklung der usbekischen Regierung zu fördern.

Who is who…

Pretherm Solutions GmbH Seit 2006 betätigt sich PRETHERM Solutions GmbH (PTS) aus der Mitte Berlins heraus beim Aufbau nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen im Bereich der erneuerbaren Energien. In Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern aus Forschung und Entwicklung, der Energie- und Solarwirtschaft sowie Bank- und Finanzinstituten bietet PTS seinen Kunden komplexe Leistungen zur Entwicklung neuer Strategien, der Planung und der Realisierung zukunftsorientierter Investitionen. Die Markterschließung, Marktbearbeitung und der Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen auf der Basis von mehr als 20 Jahren Erfahrung in Osteuropa und Zentralasien stehen im Focus der Tätigkeit und Nutzen der Kunden. www.pretherm-solutions.de

BAE Batterien GmbH Die BAE Batterien GmbH (BAE), ansässig in Berlin, ist ein mittelständisches Unternehmen mit langer Tradition in der Herstellung von Industriebatterien. Seit mehr als 110 Jahren liefert die BAE zuverlässige Energie in die Welt. Dabei legt BAE höchste Standards an die Qualität seiner Produkte, die alle nach DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert sind. Zusätzlich ist BAE nach OHSAS 18001 zertifiziert. Das Kerngeschäft von BAE liegt in der Herstellung von Batterien für stationäre Anlagen, insbesondere dort, wo Strom ohne Unterbrechung fließen muss, wie zum Beispiel bei der Notstromversorgung in Datenzentren, Krankenhäusern, für Energieversorgungsanlagen und Telekommunikationseinrichtungen. BAE produziert ebenfalls Batterien für Schienen- und Flurförderfahrzeuge. Seit längerer Zeit ist das Unternehmen auch im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Mit seinen Photovoltaik-Lösungen trägt das Unternehmen zur reibungslosen und umweltfreundlichen Energieversorgung bei, so auch im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Damit schafft die BAE zugleich tragfähige Lösungen für eine ökologische Zukunft. BAE hält stets den Anschluss an neueste Entwicklungen und zeitgemäße Forschungstrends. Darüber hinaus investiert das Unternehmen viel Energie in innovative Technologien und die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen. www.bae-berlin.de

Staatliche Technische Universität „Abu Rayhan Beruni“ Die 1918 gegründete Universität unter Leitung des Rektors Prof. Karimov M. mit über 12.000 Studenten, 7 Fakultäten (u.a. Energie) ist die Größte in Zentralasien. Als regelmäßiger Gastgeber von nationalen und internationalen Konferenzen zur Entwicklung der Wissenschaft, zu Technologien für die Industrie und zur Energiegewinnung ist die Universität über die Grenzen Usbekistans anerkannt. Die Universität ist nicht nur Ausbildungsstätte für hoch qualifizierte Nachwuchskräfte, sondern zugleich auch ein bedeutendes Zentrum der Integration von Bildung, Wissenschaft und Produktion. www.tdtu.uz

Deutsche Energie-Agentur (dena) Die dena ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme. Als „Agentur für angewandte Energiewende“ trägt sie zum Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele bei, indem sie Lösungen entwickelt und in die Praxis umsetzt, national und international. Dafür bringt sie Partner aus Politik und Wirtschaft zusammen, über alle Branchen hinweg. Die Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG. www.dena.de

Exportinitiative Energie Mit der Exportinitiative Energie unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Energiebranche bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Angesprochen sind Unternehmen, die Energielösungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze oder Speicher anbieten. Die Exportinitiative verfolgt das Ziel, deutsche Energie-Technologien international stärker zu positionieren und zu verbreiten, um das Marktpotential für deutsche Technologien und deutsches Know-how zu erhöhen. Ausgerichtet auf die jeweiligen Exportphasen stehen bei den Angeboten der Exportinitiative die Informationsvermittlung, die Kontakt- und Geschäftsanbahnung bzw. das Auslandsmarketing im Fokus. www.german-energy-solutions.de

dena-Renewable-Energy-Solutions-Programm (dena-RES-Programm) Mit ihrem dena-RES-Programm unterstützt die Deutsche Energie-Agentur (dena) Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche bei der Erschließung von Märkten. In attraktiven Zielmärkten wird Energietechnik öffentlichkeits- und werbewirksam an repräsentativen Einrichtungen installiert und durch Aktivitäten im PR-, Marketing- und Schulungsbereich umfassend begleitet. Diese vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der „Exportinitiative Energie“ geförderten Leuchtturmprojekte haben zum Ziel, die Qualität deutscher Produkte im Bereich erneuerbare Energien zu demonstrieren und teilnehmenden Unternehmen den nachhaltigen Eintritt in neue Märkte zu erleichtern. www.export-erneuerbare.de/EEE/resprogramm Kooperationspartner:

Meyer Burger (Germany) AG, www.meyerburger.com

SMA Solar Technology AG, www.sma.de

Märkisches Institut für Technologie- und Innovationsförderung, www.miti-ev.de

 

Pressekontakt:

Pretherm Solutions GmbH; Dr. Peter Urban; Tel.: +49 (0) 30 2025 3523; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Botschaft der Republik Usbekistan
Perleberger Str. 62, 10559 Berlin
Tel.: 030 394 098 0; Fax: 030 394 098 62
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Internationales Musikfestival in Samarkand – „SHARQ TARONALARI“ – Rückblick und Ausblick…

Internationales Musikfestival in Samarkand – „SHARQ TARONALARI“ – Rückblick und Ausblick…

Die usbekische Stadt Samarkand ist seit rund 3.000 Jahren bekannt. Die Stadt an der legendären „Großen Seidenstraße“ war einst die Hauptstadt des Timuridenreiches. Im islamisch geprägten Usbekistan fand Ende August 2015 das 10. Internationale Musikfestival „Sharq Taronalari“ statt. Daran nahmen Musiker aus über 70 Ländern teil. Eröffnet wurde das Festival von Staatspräsident Islom Karimov in Gegenwart des stellvertretenden UNESCO-Leiters und zahlreicher Diplomaten. Besonders auffallend war die große musikalische Beteiligung aus islamisch geprägten Ländern.

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Volker Tschapke – Vom Präsident zum Ehrenpräsident und die Seidenstraße

Volker Tschapke – Vom Präsident zum Ehrenpräsident und die Seidenstraße

Im Zentrum der „neuen Seidenstrasse“ befindet sich wie schon einst in der blühenden Zeit der alten Seidenstrasse – Usbekistan.

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Willkommen in Kokand

Willkommen in Kokand

Aus historischer Perspektive war Kokand ein bedeutendes Handels-, Industrie-, Kunst- und Handwerkszentrum, das auch heute seine Bedeutung nicht verloren hat. Die Stadt Kokand hatte einst eine Schlüssellage am Eingang zum Ferganabecken. Bis ins 10. Jahrhundert befand sich hier die Stadt „Khavakend“, eine Stadt auf der Karawanenstraße von Indien und China.

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Religiöse Toleranz – Orthodoxes Osterfest in Usbekistan

Titelbild_Russ_Orthodoxe_Kirche_Taschkent

Religionsfreiheit ist in Usbekistan verfassungsgemäß gesichert. Trotz des hohen Anteils sunnitischer Muslime ist das Land ein weltlicher Staat, es herrscht Toleranz gegenüber anderen Religionen und ein respektvoller, friedlicher Umgang miteinander in allen Glaubensfragen. Zur Staatsdoktrin gehört die Trennung von Staat und Religion, ein stetiger Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften und deren Vertretern. Am 8. April 2018 wird das Orthodoxe Osterfest gefeiert.

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Künstlerprofil: Sultan Ali Rakhmatov • Pop-Musik

SULTAN ALI RAKHMATOV  - In Usbekistan kennt ihn jedes Kind auf der Strasse und seine Musik ist weit über die Grenzen Usbekistans hinaus bekannt. Der aus Taschkent stammende Komponist und Pop-Musiker Sulton Ali ist der „André Rieu" des Orients…, so wird er begeisternd von seinen Fans genannt. Man kennt den berühmten Komponisten in ganz Zentralasien und im fernen Osten. Sultan Ali ist einer der berühmtesten künstlerischen Persönlichkeiten in Usbekistan, verfügt über ca. 1.200 Kompositionen. Seine musikalischen Vorlagen werden in Filmen und für andere Kunstwerke verwendet, so z.B. als musikalische Untermalung einer 3D mobile Show des Taschkenter Polytechnikums. Diese Präsentation gibt es in dieser Form nur dreimal auf der Welt, u.a.. im BMW Museum in München.

„Markantes Kennzeichen für seine Musik ist, die Herzen der Menschen in besonderer Weise anzusprechen“ 

Mit seiner Musik und weichen Sound weckt er verborgene Schätze in der Seele… Das Publikum jeden Alters liebt seine Melodien, weil seine Kompositionen die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und kulturellem Hintergrund ansprechen.

Sultanov Ali Rakhmatov wurde am 13. Januar 1970 in Taschkent geboren. Sein Vater stammt von Margilan, seine Mutter aus der berühmten Stadt an der Seidenstrasse, Samarkand. Bereits als er als Kind laufen lernte, interessierte er sich für Musik. Seine musikalische Ausbildung hatte er später durch einen Militär-musikalischen Korb erfahren. Sein erstes Musikinstrument war das klassische Fagott.

Später beschäftigte er sich mit Elektro-Piano, Synthesizern. Mit 14 Jahren veröffentlichte er seine erste Komposition. Seit diesem Zeitpunkt ist Sulton Ali öffentlich aufgetreten, hat gemerkt, was dem Publikum besonders gefällt. Sultanov Ali hat zwei Jahre das Musikkonservatorium in Taschkent besucht. Mit 17 Jahren gründete er seine eigene Band, mit dem Namen „USBEKISTAN".

Er beschäftigte sich schwerpunktmäßig instrumental. Obwohl er andere Schüler in Gesang ausgebildet habe, hat er selbst auf seinen Auftritten öffentlich nicht gesungen. 1995 wurde das 1. Album, das bekannte Werk – „Assalom Usbekistan" veröffentlicht, als ein großartiger Erfolg gefeiert. Seit diesem Zeitpunkt war er jeden Tag mit einem Beitrag im Fernsehen zu sehen. Großes professionelle Konzerte hatte er 2002 in Moskau und danach 2006 in Almaty, in Kasachstan.

Ein eigenes Orchester wurde 2006 unter dem Namen „Sulton Ali" gegründet. Der typische Orchestersound entsteht durch: 2 Keyboards als Hauptinstrumente, 1 Electro Akustik Gitarre, 1 Sax und Sopran, 1 Electro Percussion, 2 Natural Percussion solo, je 1 Bouzouki, 1 Mandolin-, 1 Indian-Trommel, 4 Karnay, Orchester-Streicher; Sänger, Insgesamt besteht das Orchester aus 35 Mitgliedern.

Der Registan Platz in Samarkand ist historisch, zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Seit 1997 wird traditionell alle zwei Jahre das internationale Musikfestival SHARQ TARONALARI (Melodie des Ostens) unter Vorsitz von UNESCO durchgeführt. 2017 feierte das Festival das 2o jährige Bestehen. An diesem Festival beteiligen sich mehr als 60 Länder. Deutschland ist auf diesem Festival ebenfalls vertreten.

Die Musik von Sulton Ali wird seit Beginn des 1. Festivals jedes Mal zur Eröffnung gespielt. Darauf ist der Künstler besonders stolz, es ist für ihn eine große Ehre und Anerkennung für seine musikalische Karriere.

Zum Auftritt auf dem Registan Platz wurde ein Video veröffentlicht, das auch im Internet auf YOUTUBE zu finden ist. Eine DVD ist ebenfalls erhältlich.

Derzeit hat der Künstler Anfragen aus Bulgarien, Israel und USA. Sein Ziel ist es u.a. eine Europatour zu organisieren.

Kontakt: • Facebook • Gerhard.Birkl (at) yahoo.de

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Kunst und Kultur – KUNSTHANDWERK in Usbekistan

Kunst_und_Kultur
Das Kunsthandwerk entwickelte sich in Usbekistan über die Jahrhunderte in einer besonderen Weise und hinterließ der Nachwelt originelle und einzigartige Erzeugnisse bekannter und unbekannter Meister, die durch ihren Reichtum, ihre Phantasie und ihre vollkommenen Formen vom reichen kulturellen Erbe zeugen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die kunsthandwerkliche Fertigung angesichts der veränderten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse von der Industrieproduktion verdrängt. Heute aber schenkt man der Volkskunst wieder große Aufmerksamkeit.


Lesen Sie auch: Teil II
- Kunsthandwerk in Usbekistan


Dekorativ angewandte Kunst
Traditionell werden internationale Kunsthandwerksfestivals und -Messen unter der Schirmherrschaft des Staates und internationaler Organisationen durchgeführt. Selbstverständlich geben diese Ausstellungen und Messen Impulse für ein weiteres Wachstum der kunsthandwerklichen Produktion, fördern den Erfahrungsaustausch und den wirtschaftlichen Wettbewerb.

Empfohlener LINK: USBEKISTAN-GALERIE

Keramik
Die Töpferei zählt zu den über die Jahrhunderte gepflegten Kunsthandwerke in Zentralasien. Glasierte und unglasierte Keramikwaren der wichtigsten Keramikzentren wiesen örtliche Besonderheiten auf, die in der Originalität der Formen, der ornamentalen Verzierung und der Farbgebung zum Ausdruck kamen. Zu den traditionellen Zentren zählen Rischtan, Gishduwan, Samarkand, Urgut, Chiwa, Gurumsarai, Shahrisabz, Choresm und Taschkent.

Gerade in diesen alten Zentren werden heute die Keramikschulen und die Produktion wieder- aufgebaut. Das Angebot an Erzeugnissen – Geschirr, Schalen, tiefe Platten, Wasser- und Milchkrüge wurde erweitert, die Qualität verbessert. Mit staatlicher Unterstützung gelang es den Keramikmeistern, ihre Produktion gewinnbringend auszubauen und die Konkurrenzfähigkeit der Erzeugnisse zu steigern. Sie bemühen sich, die örtlichen Besonderheiten der Keramikschulen zu bewahren, fast vergessene Formen und Ornamente werden aufgegriffen, zugleich aber neue Ornamente und Motive zur Verzierung der Keramikerzeugnisse entwickelt. Die Meister der Samarkander Keramikschule halten an den dekorativen Traditionen der Keramikgestaltung fest, in dem sie Elemente wie Tiergestalten oder „Vogelkopf" wiederbeleben.
Die Meister in Rischtan beherrschen die althergebrachte Tradition der Formgebung – „Kusagar" – und der Bemalung „Nakkosh". Die Rischtaner Keramik zeichnete sich stets durch ihre zweifarbige Farbgebung aus. Wiederbelebt werden die Traditionen der berühmten Glasur aus pflanzlichen Farbstoffen, wenngleich heute für die Glasur fertige Alkaliprodukte genutzt werden. Keramikwaren aus Rischtan sind mit Blumenmotiven, Darstellungen des Kumgan, Tierdarstellungen und Elementen des Architekturdekors verziert. Heute werden auch wieder althergebrachte entenförmige Krüge für Mussala – den örtlichen Wein – kunstvoll geformt.
In Taschkent arbeitet der beachtenswerte Keramikkünstler Akbar Rachimow, Sohn des berühmten Keramikkünstlers und Forschers M. Rachimow. Seine Arbeiten sind vor allem in den Traditionen der Timuridenzeit (blauweiße Keramik) und der Samarkander Schule – Afrosiab-Keramik – gehalten. In seinen Werken finden die technologischen und künstlerischen Erfahrungen der Keramikmeister des Landes ihren Ausdruck.
Und noch ein Zweig der Keramikkunst wird heute wiederbelebt, nämlich die beinahe in Vergessenheit geratene Fertigung von Tonspielfiguren – Überbleibsel der ältesten religiösen Rituale, die früher für die Bucharaer und Samarkander Schule typisch war.

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Ziselierkunst
Die Messing- und Kupfererzeugnisse der modernen Meister der Ziselierkunst zeichnen sich durch ihre hohe Qualität aus. Besonders reizvoll sind die feinen und reich gestalteten Ornamente der geprägten Geschirre der Meister aus Buchara. Die meisten der heutigen Meister sind beim be- rühmten Volkskünstler S. Hamidow in die Lehre gegangen, der bereits in den 60er Jahren versuchte, die künstlerische Ziselierkunst wiederzubeleben. Heute arbeiten sie in der Werkstatt „Kandakor". Die Meister greifen auf die traditionellen Formen, Ornamente und Techniken zurück, versuchen sich aber auch an neuen Formen und Stilen. So werden heute beispielsweise Tabletts und Teller mit Darstellungen der be- rühmten Baudenkmäler der Stadt Buchara ge- schmückt. Vielerlei Arten von heute im Alltag nicht mehr genutzten Haushaltsgegenständen – wie beispielsweise das orientalische „Dastschu", ein Gefäß, in dem man sich bei Tisch die Hände wäscht, werden von den Ziselierkünstlern gefertigt. Dank der herrlichen Verzierungen und der Eleganz der Formen sind derlei Erzeugnisse wunderbare Mitbringsel.

Empfohlener LINK: USBEKISTAN-GALERIE

Holzschnitzerei
Die Volkskunstmeister des Zentrums für die Entwicklung des Kunsthandwerkes bei der „Oltin Meros" Stiftung in Kokand nutzen für ihre Arbeit das Holz von Platanen und Nussbäumen. Die für die im Orient typischen Erzeugnisse, darunter Schmuckkästchen, Koranständer und geschnitzte Hocker, sind mit floralen Motiven und reichen Ornamenten verziert.

Empfohlener LINK: USBEKISTAN-GALERIE

Goldstickerei
Das traditionelle Zentrum der Goldstickerei ist Buchara. Die Meister der Bucharaer Schule folgen bei der Fertigung ihrer herrlichen Produkte auch heute noch den besten Traditionen der Goldstickerei. Dieses Kunsthandwerk ist zunehmend heute wieder auch bei vielen jungen Menschen beliebt.

Empfohlener LINK: USBEKISTAN-GALERIE

Stickerei
Traditionelle Zentren der Stickerei sind Nurata, Buchara, Samarkand, Shahrisabz, Taschkent und Ferghana. Die im Kulturzentrum „Sebuniso" in Buchara gefertigten farbenprächtigen Susani werden oft ausgestellt. Auffällig ist, dass sich in den letzten Jahren viele junge Menschen gerade für die Susanistickerei interessieren. Wahrscheinlich ist dies kein Zufall. Denn die im Volk schlummernden kreativen Energien wurden auch durch das Gefühl geweckt, dass die praktische Umsetzung dieser Energien materiellen Gewinn bringen kann, was wiederum zum Aufschwung nicht nur für dieses Kunsthandwerk führte.

Empfohlener LINK: USBEKISTAN-GALERIE

Text: Broschüre 25 Jahre Usbekistan/ Usbekistan-Online, Fotos: G. Birkl

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Künstlerprofil: Dilmurod Mirzayev • Traditionelle Musik

Traditionelle Musik

Dilmurod Mirzaev lebt in Taschkent/ Usbekistan, er ist Leiter der Musik- und Tanzgruppe SHODLIK.

Er studierte traditionelle usbekische Instrumente wie Karnay, Surnay und Kushnai von bekannten Meistern.

Nach seinem Abschluss an der staatlichen pädagogischen Universität Nizami, arbeitete er mit verschiedenen Ensembles, bevor er das SHODLIK-Ensemble 2008 gründete.
Dilmurod Mirzaev nahm an zahlreichen internationalen Festivals teil und gewann mehrere Ehrungen.

Weitere Informationen: Ensemble SHODLIK • Website Shodlik Group • Kontakt über: KultEurasia

Foto: ©Daniela Lieberwirth

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Künstlerprofil: Dilorom Mamedowa

Dilorom Mamedowa ist eine Malerin in Taschkent / Usbekistan. Sie wurde auch in Taschkent geboren.

Ausbildung
1992: Republikanische Lycée of Applied Art
1998: Taschkent K. Behzoda Institut für Kunst und Design an der Fakultät für Malerei

Seit 1993 ist sie ständige Teilnehmerin an Jugend-, republikanischen und internationalen Ausstellungen anlässlich des Unabhängigkeitstages, Nooruz, des Internationalen Frauentags und anderer Feiertage.

Dilorom Mamedowa ist Mitglied des Verbandes junger Künstler seit 1998 und der „Creators Union of Artists" der Kunstakademie von Usbekistan seit 2003.
Seit 2000 hat sie an zahlreichen persönliche Ausstellungen und an Ausstellungen in Usbekistan, sowie in Russland, Ägypten, China, Belgien etc. teilgenommen.

Kontakt über: KultEurasia

Beispiele aus den künstlerischen Werken von Dilorom Mamedowa:

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