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Streaming in Zentralasien: Die Musik-Revolution

pasted_graphic Streaming in Zentralasien

Im vergangenen Jahr sorgte Musikstreaming-Marktführer Spotify für Furore, als er die Expansion in zahlreiche neue Länder ankündigte. Inzwischen ist das Unternehmen auch in Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan aktiv. Doch auf dem zentralasiatischen Markt tummeln sich auch noch andere Player, die zum Teil vorrangig heimische Künstler voranbringen.

Das Jahr 2020 stellt in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes dar. Wegen der Corona-Pandemie mussten viele Selbständige, Unternehmen und ganze Industrien, sich notgedrungen neu orientieren. In der Musikbranche wurde dabei der Konzertbereich besonders hart getroffen, da ein Großteil der geplanten Veranstaltungen und Festivals ausfiel. Viele Musiker und ihre Labels griffen daher auf den Verkauf von Musikträgern zurück. Das vergangene Jahr markiert aber auch einen Wendepunkt in der Musikgeschichte, denn es war das erste Jahr seit 1987, in welchem global mehr Langspielplatten (LPs) als CDs verkauft wurden. Trotz der Renaissance der LPs hat im Musikgeschäft jedoch bereits ein anderer Bereich die Führung übernommen: das Streaming.

Während sich Musikgruppen wie die Rolling Stones, Eagles oder AC/DC jahrzehntelanger Beliebtheit erfreuten, änderten sich die Speichermedien ihrer Fans grundsätzlich. Zunächst dominierten Langspielplatten und Kassetten, die später von CDs abgelöst wurden. Mit der Entwicklung des Internets ergaben sich neue Möglichkeiten, Musik durch Downloads mobil auf iPods und MP3-Playern zu konsumieren. Die Nostalgie mancher Musikfans, die heute für die hohe Nachfrage nach LPs verantwortlich ist, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass nun mit dem Streaming die fünfte Revolution in der Musikbranche begonnen hat.

Spotify steigt beim Streaming in Zentralasien ein

Über Smartphones und Tablets können Musikfans auf der ganzen Welt auf die Portale der großen Anbieter zugreifen. Diese verkaufen somit keine Datenträger, sondern vermieten einen befristeten Zugang zu gigantischen Titelsammlungen, die sowohl Musik als auch immer häufiger Hörbücher und Podcasts beinhalten. Neben den kostenpflichtigen Abonnements bieten viele Dienste auch kostenlose Varianten an, die durch Werbung finanziert werden. Streaming stellt dabei mit steigender Tendenz bereits über 68 Prozent des gesamten Umsatzes (13,4 Mrd. US-Dollar) dar, während alle anderen analogen Tonträger auf 19,5 Prozent (4,2 Mrd.) kommen. Trotz der Pandemie generierte die Musikindustrie einen globalen Zuwachs von 7,4 Prozent, wobei Asien (9,5 Prozent) und Lateinamerika (15,9 Prozent) das größte Wachstum verzeichneten. Obwohl die wichtigsten Märkte weiterhin in Europa, Nordamerika und Ostasien liegen, gewinnen die Schwellenländer stetig an Bedeutung.

Im vergangenen Jahr erweiterte der Streaming-Marktführer Spotify, der etwa 36 Prozent der Marktanteile (108 Millionen Abonnenten) hält, sein Geschäft um gleich zehn Staaten in Europa und Zentralasien, inklusive Russland und Kasachstan. Vizepräsident Gustav Gyllenhammar erklärte diesen Schritt als elementaren Teil einer globalen Marketingstrategie, die sowohl eine Verbindung zur globalen Musikkultur als auch Raum für die Förderung lokaler Gruppen schaffen solle. Als Folge einer weiteren Expansionswelle im Februar 2021 verkündete der Konzern den Markteintritt in 80 Staaten weltweit, wozu auch Kirgisistan und Usbekistan gehören.

Hip-Hop besonders beliebt
Gerade die zentralasiatischen Länder sind für Streaming-Anbieter sehr interessant, da sie über eine junge, urbane und internetaffine Generation verfügen. Aufgrund dieser Musikkonsumenten stellt Hip-Hop laut Spotify weltweit das beliebteste Musik-Genre dar. Gerade in Kasachstan werden nicht nur internationale Größen der Szene, sondern auch lokale Stars gehört. Auf der Plattform gehört der kasachische Rapper „Skriptonit" mit 1,3 Millionen monatlichen Hörern zu den lokalen Superstars. Zu den bekannten Künstlern des Hip-Hops in der Region zählen zudem „Begish" und „7gen" aus Kirgisistan sowie „Shoxrux" und „Konsta" aus Usbekistan. Auch andere Genres wie etwa Pop, Alternative Rock, Electronic und Heavy Metal werden in Zentralasien gerne gehört, doch die lokalen Künstler sind selten über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

YOUTUBE: UZBEKISTAN 🇺🇿 TOP 100 SONGS - MUSIC CHART 2021 (Popnable Uzbekistan)

Mit der steigenden Marktmacht von Spotify gegenüber anderen Streamingdiensten häufte sich zuletzt die Kritik am schwedischen Konzern: Dieser gehe mit den Daten seiner Nutzer häufig unsensibel um und zeige zu wenig Unterstützung für die kleineren Künstler. Speziell in Kasachstan sorgte zudem die Preissetzung für Unmut, da ein einfaches Abonnement mit circa 2.100 Tenge (4 Euro) doppelt so teuer wie in Russland ist. Darüber regte sich ein Nutzer auf der Spotify-Website auf, indem er auf das geringe Durchschnittseinkommen von etwa 400 Euro verwies. Der Konzern unterstrich hingegen die länderspezifischen Unterschiede innerhalb der Lizensierungsverfahren.

Streaming in Zentralasien keine Einbahnstraße
Spotify verfügt nicht nur über Millionen Musiktitel, sondern ist ebenso bekannt für eine große Auswahl von Podcasts. Diese stellen ein breites Potpourri aus verschiedensten Wissenssendungen, Comedy, Nachrichten und themenbezogenen Gesprächen dar. Wie verhält es sich also mit dem Angebot von Spotify in Ländern, die regelmäßig die unteren Plätze in den Rankings zur Pressefreiheit einnehmen? Gespannt wurde das Erscheinen der ersten zentralasiatischen Podcasts und die Reaktion der staatlichen Behörden erwartet. Doch Spotify erhielt bisher keine Lizenz, um Podcasts in Zentralasien zu veröffentlichen. Ob dies eine reine Formalie sein wird oder als Vorsichtsmaßnahme der Staaten verstanden werden muss, wird sich zeigen.

YOUTUBE: Shahzoda va Dj Piligrim - Layli va Majnun - 7.715.297 Aufrufe

Neben dem Marktführer Spotify haben sich zahlreiche weitere Anbieter auf dem russischen und zentralasiatischen Markt angesiedelt. Dazu gehören unter anderem Deezer und Apple Music sowie einige nationale Unternehmen. Ein Beispiel dafür ist etwa die von Kazakhtelekom entwickelte Streaming-App „MUSIC NUR". Der nationale Streamingdienst bietet ebenso eine große Auswahl mit dem klaren Fokus auf kasachische Künstler und kostet außerdem nur etwa 840 Tenge (1,60 Euro). Die beliebtesten Musiker auf der Plattform sind Kairat Nurtas, Toregali Toreali, Jah Khalib und Ernar Aidar.

Obwohl derzeit die Musikbranche unter den coronabedingten Einschränkungen leidet, konnte der Musikmarkt im Streaming rapide wachsen. Damit steigt seine Bedeutung im globalen Musikgeschäft. Der Markteinstieg in Zentralasien ist aber keineswegs eine Einbahnstraße für die Verbreitung westlicher Musik, sondern hat das Potenzial, eine Brücke zwischen den Kulturen zu entwickeln, um auch zentralasiatische Künstler in Europa und Amerika bekannter zu machen.

Quelle/ Titelbild: DAZ.asia; Jonas Prien

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BRI - Wasserzukunft für Zentralasien?

duschanbe_foto_david_trilling Strassenreinigung

Die Belt and Road Initiative (BRI) könnte die Wasserspannungen in Zentralasien verschärfen, argumentiert eine neue Studie, und Peking scheint wenig über die Risiken nachgedacht zu haben.

Für Zentralasien ist Chinas Belt and Road Initiative der größte Infrastrukturantrieb seit Generationen. Und wie die sowjetischen Megadämme, Minen und die verheerende Baumwollmonokultur, die ihr vorausgingen, ist das BRI bereit, Probleme der Wasserverteilung und der Umweltverschmutzung für kommende Generationen zu schüren.

In einem neuen Papier werden Fragen aufgeworfen, wie sich das BRI - eine formlose und sich wandelnde Gruppe von Projekten, die von Peking finanziert werden, oft in extrem korrupten Ländern - auf die prekäre Wasserversorgung in Zentralasien auswirkt. Fragen, die die Regionalregierungen und ihre chinesischen Partner nicht beantwortet haben.

Wasser ist „möglicherweise das schwerwiegendste Problem auf dem Weg des [BRI]“, schreiben Melinda Davies von der University of Queensland und Nathanial Matthews vom King's College London im International Journal of Water Resources Development. Und es ist unklar, „ob die durch das BRI vorgeschlagene Entwicklung und die damit verbundene rasche wirtschaftliche Belebung ein bereits unzusammenhängendes und funktionsgestörtes Wassermanagementsystem zu stark belasten werden“.

Seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991 haben sich die fünf zentralasiatischen Republiken über die einst von Moskau verwalteten gemeinsamen Ressourcen gestritten. Obwohl Usbekistans Führungswechsel im Jahr 2016 einige der schlimmsten Streitigkeiten beigelegt hat, haben die fünf Staaten nur geringe Fortschritte bei der Koordinierung zur Bewältigung anhaltender Wasserknappheit gezeigt, die durch wachsende Bevölkerung und Klimawandel verstärkt wird.

Die Autoren hoffen, dass China eine konstruktive und einigende Rolle spielen kann; es wird keinen Nutzen aus der gesellschaftspolitischen Instabilität an seiner Westflanke ziehen. Der Präzedenzfall deutet jedoch darauf hin, dass Peking nicht über die nötige Geschicklichkeit verfügt. Chinesische Unternehmen haben eine gut dokumentierte Geschichte undurchsichtiger Geschäfte in der Region. Es besteht ein anhaltender Mangel an Koordination zwischen den BRI-Auftragnehmern und chinesische Entwickler sind nicht dafür bekannt, die öffentliche Meinung zu berücksichtigen, selbst angesichts der tiefen Skepsis gegenüber ihren Motiven. (Als Zeichen der Zukunft macht sich Kasachstan bereits Sorgen darüber, dass China die Flüsse Irtysch und Ili nutzt, bevor sie über die Grenze fließen, so die Autoren)

Davies und Matthews untersuchen die vorhandene Literatur, unter anderem zum Wassermanagement bei chinesischen Investitionen in anderen Ländern, und befragen regionale Experten und Interessengruppen zu den Auswirkungen von Industrie, Wasserkraft und Landwirtschaft auf die Wasserversorgung und die Zusammenarbeit. Sie finden kaum Hinweise auf einen durchdachten Ansatz zur Bewältigung der unvermeidlichen Kompromisse, beispielsweise wenn ein vorgelagertes Land den Wasserverbrauch für die Zementproduktion erhöht und ein nachgelagertes Land dieses Wasser für den Tomatenanbau benötigt: „Die Wasserressourcen und ihre Bewirtschaftung scheinen derzeit nicht spezifisch zu sein in politischen Dokumenten oder Vorschlägen im Zusammenhang mit dem BRI verwiesen; und der Initiative sind keine grenzüberschreitenden Rahmenbedingungen für die Wasserkooperation zugeordnet."
Die Zementproduktion ist eine von vielen Branchen, die Bedenken wecken, dass China bei seinen Bemühungen um eine Ökologisierung seiner eigenen Wirtschaft seine umweltschädlichsten Industrien exportiert.

Tadschikistans Zementproduktion hat sich in den letzten fünf Jahren dank chinesischer Finanzen verzehnfacht. In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 wurden fast 1 Million Tonnen exportiert. Die Regierenden Tadschikistans zeigen jedoch wenig Interesse daran, die Industrie zu regulieren oder Aktivisten der Zivilgesellschaft einen Platz am Tisch zu gewähren.

Obwohl der BRI häufig mit Straßen- und Schienennetzen in Verbindung gebracht wird, sorgt die Landwirtschaft in letzter Zeit für Aufregung. Während China zu einem der weltweit größten Lebensmittelimporteure heranwächst, sind die zentralasiatischen Regierungen an den Möglichkeiten zur Schaffung von Arbeitsplätzen interessiert. Höhere Erträge könnten auch den Einheimischen zugute kommen. Eine Ausweitung der Landwirtschaft erhöht jedoch den Druck auf die Wasserversorgung.

Wird China Wissen darüber teilen, wie man Wasser effizient nutzt und dabei helfen, undichte sowjetische Infrastruktur zu reparieren?. Jeder, der durch das Ferghana-Tal fährt, kann sehen, wie dringend die Kanäle repariert werden müssen. Der Abfall ist monumental. Dies gilt auch für die Möglichkeiten: „Chinas Provinz Xinjiang, die über das BRI eng mit Zentralasien verbunden sein wird, verfügt über fortschrittliche Kenntnisse und Technologien zur Verbesserung der Bewässerungseffizienz und zur Bewältigung von Versalzungsproblemen."

Leider sind derzeit „spezifische [landwirtschaftliche] Projekte und Initiativen weitgehend unklar“. Und die Vorteile vor Ort können begrenzt sein, „zumal chinesische Unternehmen […] regelmäßig ihre eigenen Arbeitskräfte entsenden, was die Nachfrage nach lokaler Beschäftigung begrenzt, und es besteht auch das Risiko der Übernutzung und Verschlechterung der Wasserressourcen."
Auch hier sind Kompromisse erforderlich. Aber wer trifft die schwierigen Entscheidungen?
Das ist unklar - und mit der Austrocknung des Aralsees eine frische Erinnerung, ein Grund zur Sorge.

Ohne sorgfältige Planung und einen ausgewogenen, ganzheitlichen Ansatz für die regionale Wasserversorgung heißt es in dem Papier: „Die Geschichte des nicht integrierten Ressourcenmanagements in der Region zeigt, dass eine nicht nachhaltige Entwicklung eine begrenzte und kostspielige Lebensdauer hat.“
 
Quelle/Foto eurasianet.org; Foto von David Trilling - Straßenreinigung von Duschanbe

Research Article - Water futures along China's Belt and Road Initiative in Central Asia
eurasianet.org - Northern Aral's promise stunted by dam height, international disputes

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Sprachkurs für Urlaubs- und Geschäftsreisende • Usbekisch …Deutsch

Sprachenlernen24 Sprachkurse - sprachenlernen24.de

Sprachen wesentlich schneller als mit herkömmlichen Lernmethoden lernen“

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Anders als üblich wird eine schnelle und höchsteffiziente Lernmethode angeboten. Eine erste Unterhaltung ist nach nur vier Stunden möglich – fließende Sprachkenntnisse nach nur 50 Stunden. Das Lernprogramm im Selbststudium wird für PC, Smartphone und Tablet angeboten.

Die Kurse von „sprachenlernen24.de“ unterscheiden sich von anderen Sprachkursen durch ausgeklügelte Lernmethoden: Die empfohlene Lernzeit beträgt nur 17 Minuten pro Tag. Durch die einzigartige Langzeitgedächtnis-Lernmethode kann ein einmal erworbenes Wissen, Sprachkenntnisse nie wieder verlernt werden. Die neuartige Superlearning-Technologie erlaubt in kürzerer Zeit schneller voranzukommen und man kann sich besser auf sein Ziel konzentrieren.

Alle Übungen werden durch die unterstützende Software jeden Tag genau vorgegeben, dadurch kann die neue Sprache ganz automatisch und höchsteffizient erlernt werden. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Die abwechslungsreichen Lernmethoden garantieren Lernspaß und Erfolg und motivieren dazu jeden Tag weiterzulernen.

„sprachenlernen24.de“ bietet zum Einstieg erste Schritte zum Erlernen einer neuen Sprache, eine kostenlose Sprachkurs-Demoversion an.

Für einen ersten Eindruck, wie schnell und effektiv eine neue Sprache erlernt werden kann, gibt es eine Demoversion, die zwei Tage lang kostenlos ausprobiert werden kann. Sie werden überrascht sein, wie viel in diesen beiden Tagen gelernt werden kann!.

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Der Usbekisch-Expresskurs bietet einen thematisch sortierten Wortschatz mit den 450 wichtigsten Wörtern zur Verständigung im Urlaub oder auf Geschäftsreisen.
• 21 Wortlisten mit realistischen Urlaubssituationen für ein ausgedehntes Lese- und Hörvergnügen. Ein multimedialer Lernspaß mit vielfältigen Lern- und Testmethoden sowie einen zusätzlichen Audio-Trainer mit allen 21 Wortlisten und Vokabeln.
• die wichtigsten 450 usbekischen Vokabeln und Redewendungen um sich einen Wortschatz aufzubauen, damit man sich VorOrt schnell zurecht finden kann.

Beispiele aus dem Usbekisch-Kurs:

• Wie man jemanden begrüßt und sich verabschiedet
• Ja, nein, bitte, danke: Das sollte man in jeder Sprache sagen können!
• Wie heißen Sie und wo kommen Sie her?
• Für den Fall der Fälle eine Liste mit Redewendungen, die man im Notfall braucht.
• Wo ist der Notausgang? Hinter welcher dieser Türen ist die Toilette? Wo ist Parken verboten?
• Eine Sammlung mit den wichtigsten Schildern, deren Beschriftungen man unbedingt lesen können soll
• Wie komme ich zum Bahnhof? Entschuldigung, wo ist die nächste Post?
• Fragen/Anworten zum Thema Unterkunft und Zimmer
• Selbstverständliche Fragen, wenn es darum geht ein Restaurant zu besuchen und regionalen Spezialitäten zu probieren
• Die Zahlen auf Usbekisch, nützliches, wenn's um Bezahlungen geht
• Für autonome Reisende; Eine Sammlung mit allem wichtigen Fragen rund ums Auto
• Für den Notfall: wie man sich beim Arzt oder in der Apotheke verständlich machen kann.
• Und noch vieles mehr!.

Für usbekische Landsleute gibt es einen speziellen DEUTSCH-KURS als Fremdsprache. Deutsch als Fremdsprache lernen

Der Sprachkurs „Deutsch für Usbeken" bietet:
Einen thematisch sortierten Wortschatz mit den 450 wichtigsten Wörtern zur Verständigung. 21 Wortlisten mit realistischen Situationen um sich sprachlich in Deutschland orientieren zu können. Alle Vokabeln und Wortlisten wurden im Tonstudio von usbekischen Muttersprachlern aufgenommen um von Anfang an eine klare, akzentfreie Aussprache und die richtige Betonung zu erlernen!

Für Schnelleinsteiger werden Onlinekurse angeboten. Der Onlinekurs funktioniert unter Windows (10, 8, 7, Vista, XP), unter Mac OS und unter Linux, auf mobilen Geräten, dem iPhone und auf Android-Smartphones, auf dem iPad sowie Android-Tablets. Der Onlinekurs ist 10 Jahre lang nutzbar.

Über den Autor von „sprachenlernen24.de"
Udo Gollub hat Sprachenlernen24.de gegründet und ist der Geschäftsführer.
Er entwickelt laufend neue Lernkonzepte und Sprachkurse.
Udo Gollub hat Bauingenieurwesen studiert, entschied sich danach aber für seine große Leidenschaft, Sprachen und Reisen. Er reiste 36 Monate um die Welt und besuchte dabei 42 Länder. Ein Jahr davon verbrachte er in Südostasien und Indien, ein weiteres in Frankreich und Spanien. In dieser Zeit lernte er auch die Sprachen besser kennen, so spricht er neben seiner Muttersprache Deutsch noch fließend Englisch, Französisch und Spanisch, außerdem kann er sich auf Hindi verständigen.
Udo Gollub lebt in einer zweisprachigen Ehe. Beim Reisen war er auf Fremdsprachen angewiesen. In der Familie wird Französisch gesprochen - das hat dabei enorm geholfen, die Sprachkurse so zu entwickeln, dass der Wortschatz auch wirklich relevant ist.

Sie können sich gerne mit ihm auf Xing oder LinkedIn verbinden oder ihn auf Facebook abonnieren:
www.facebook.com/udo.gollub
www.linkedin.com/in/udogollub
www.xing.com/profile/Udo_Gollub

Weitere Informationen gibt es unter: sprachenlernen24.de | Usbekisch-Sprachkurs

Beitrag: G. Birkl, Abbildungen „sprachenlernen24.de“ 

Der Usbekisch-Expresskurs von "sprachenlernen24.de“ bietet:
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Usbekistan: Transport- und Logistikdrehscheibe in Zentralasien

Usbekistan_Railway Usbekistan Railway - Verkehrskorridore Zentralasien

Usbekistan investiert Milliarden in die Infrastruktur und neue Technologien.

In den vergangenen Jahren hat das Land Milliarden in neue Eisenbahn- und Energieinfrastrukturen investiert. Damit schafft der Binnenstaat, der ausschließlich von Binnenstaaten umgeben ist, neue Verkehrskorridore und verwandelt sich in ein wichtiges Zentrum des internationalen Handels.

2-Milliarden-Dollar-Eisenbahnprojekt
Usbekistan baut seine Transport-Infrastruktur aus: ein weiterer Schritt auf dem Weg, eine logistische Drehscheibe Zentralasiens zu werden. Bis vor kurzem mussten Güterzüge aus dem kohlereichen Angren-Becken zwei Landesgrenzen überqueren, um zu Kunden im östlichen Ferghanatal zu gelangen. Das änderte sich mit einem neuen direkten Bahnabschnitt über einen Bergpass. Der neue Streckenverlauf beinhaltet zwei Kilometer Brücken und den längsten Tunnel in Zentralasien.

"Vor der Eröffnung der Eisenbahnlinie Angren-Pop mussten wir unsere Produkte für das Ferghanatal durch die Republik Tadschikistan verschiffen" erklärt Zaynutdin Umarov, Versorgungsleiter Usbekkumir. "Das war ein langsamer und kostspieliger Weg. Durch die Eröffnung des Kamchiq-Tunnels erhöhte sich unser Versandvolumen in das Ferghana-Tal um ein Vielfaches.

Das 2-Milliarden-Dollar-Eisenbahnprojekt wurde von der usbekischen Regierung und internationalen Darlehen finanziert. Der von der China Railway Tunnel Group gebaute Tunnel kurbelt die lokale Wirtschaft an und macht das Reisen zwischen dem Ferghanatal und dem Rest des Landes zu allen Jahreszeiten schneller, billiger und sicherer.

Verkehrskorridore durch Eurasien
In den vergangenen Jahren hat Usbekistan Milliarden in den Bau neuer Eisenbahnen und Straßen investiert. Das Ziel ist, effiziente Verkehrskorridore durch Zentralasien zu schaffen und langfristig direkte Seehafenrouten zu ermöglichen, die den Zugang zu internationalen Markten vereinfachen.

"Die wichtigste Aufgabe für Usbekistan ist natürlich, Wege zu den Seehafen mit dem wirtschaftlichsten Transportmittel zu schaffen, also mit der Bahn", so Sodiq Safoyev, erster stellvertretender Vorsitzender, Senat von Usbekistan. "Es ist kein Zufall, dass in Usbekistan in den vergangenen Jahren über 7 Milliarden US-Dollar ausgegeben und 2.500 Kilometer Eisenbahn gebaut wurden."

Als eins von weltweit zwei Binnenländern, die ausschließlich von Binnenländern umgeben sind, baute Usbekistan eine Eisenbahn nach Mazar-e-Sharif in Afghanistan und arbeitet mit anderen Ländern zusammen, um die Strecke bis zum Persischen Golf und zum Indischen Ozean zu verlängern.

Quelle/Foto; EURONEWS, Von Denis Loctier


Empfohlene LINKS:

WIKIPEDIA - Bahnstrecke Angren–Pop | Kamchiq-Tunnel
China Railyway Tunnel Group
Eisenbahn nach Mazar-e-Sharif


 YOUTUBE: EURONEWS - USBEKISTAN: Transport- und Logistikdrehscheibe in Zentralasien

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Ballsport vor 3.000 Jahren in Zentralasien

Zentralasien_Baelle_UZH Ballsport vor 3.000 Jahren in Zentralasien

In Reitergräbern im Nordwesten Chinas haben Wissenschaftler der Universität Zürich (UZH) die ältesten Bälle Eurasiens untersucht. Gemäß dem internationalen Forscherteam sollen die Lederbälle rund 3.000 Jahre alt sein. Der Fund legt nahe, dass sich die aufkommenden Reitertruppen Zentralasiens mit Ballspielen fit hielten.

Ballspiele gehören heute zu den beliebtesten Sportarten und Freizeitbeschäftigungen. Aber wer erfand überhaupt Bälle, wo und wann? Die ältesten, derzeit bekannten Bälle wurden aus Leinen vor ungefähr 4500 Jahren in Ägypten gemacht. In Mittelamerika spielte man mit Bällen seit mindestens 3700 Jahren, wie aus monumentalen Stadien und entsprechenden Darstellungen zu schliessen ist. Die dortigen ältesten Bälle waren aus Gummi. Bisher glaubte man, dass Europa und Asien erst viel später folgten: Griechenland vor rund 2500 Jahren und China etwa 300 Jahre später.

Wissenschaftler der UZH haben nun zusammen mit deutschen und chinesischen Forschenden drei Lederbälle mit Durchmessern zwischen 7,4 und 9,2 cm in Gräbern des alten Friedhofs Yanghai in der Nähe der Stadt Turfan im Nordwesten Chinas genauer untersucht. Die Auswertungen ergaben ein Alter zwischen 3200 und 2900 Jahren für diese Bälle. «Damit sind diese Bälle etwa fünf Jahrhunderte älter als die bisher bekannten antiken Bälle und Darstellungen von Ballspielen in Eurasien», sagt Erstautor Patrick Wertmann vom Asien-Orient-Institut der Universität Zürich. «Leider reichen die zugehörigen archäologischen Informationen jedoch nicht aus, um die Frage zu beantworten, wie diese Bälle genau eingesetzt wurden.»

Die frühesten Bilder aus Griechenland zeigen laufende und die aus China reitende Spieler mit Stöcken. Vergleichbare gebogene Stöcke wurden zwar auch in Yanghai gefunden, jedoch nicht in direkter Verbindung mit den Bällen. Zudem sind sie auf einen jüngeren Zeitraum datiert. «Daher erweitern die Yanghai-Lederbälle weder die Geschichte von Hockey noch von Polo, auch wenn zwei der Bälle in Gräbern von Reitern gefunden wurden», so Wertmann.
In einem der Reitergräber haben sich die Überreste eines Kompositbogens und von Hosen erhalten, die damals in der Region hergestellt wurden und zu den ältesten der Welt gehören. Beides sind Anzeichen für eine neue Ära des Reitens, des Kampfes zu Pferd und grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen, die damals mit zunehmenden Klimaveränderungen und steigender Mobilität im östlichen Zentralasien einhergingen. Die aktuelle Studie zeigt, dass Bälle und Ballspiele als eine Form der körperlichen Ertüchtigung und des militärischen Trainings von Anfang an dazugehörten. Genau wie heute war Sport aber auch zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und diente der allgemeinen Unterhaltung. Die Studienergebnisse unterstreichen einmal mehr, dass diese Region vor mehreren Jahrtausenden eines der innovativen Zentren Eurasiens war.

Diese Publikation ist Teil des Forschungsprojekts «Sino-Indo-Iranica rediviva – Early Eurasian migratory terms in Chinese and their cultural implications» des Asien-Orient-Instituts der Universität Zürich, das durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert wird, und ein Beitrag zum Projekt «Silk Road Fashion» der Aussenstelle Peking der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI). Im Rahmen des Projekts «Sino-Indo-Iranica rediviva» wird anhand von sprachlichen, historischen und archäologischen Daten der früheste Austausch von materiellen Gütern zwischen Zentralasien und China untersucht. An dem Projekt beteiligt sind Wissenschaftler der Universität Zürich, des Deutschen Archäologischen Instituts, der Freien Universität Berlin, des Museums der Autonomen Region der Uiguren Xinjiang, der Academia Turfanica und der Renmin-Universität Peking.

Quelle/Foto: Archaeologie-Online;
Titelbild: Die drei Lederbälle mit Durchmessern zwischen 7,4 und 9,2 cm sind zwischen 3.200 und 2.900 Jahre alt. (Bild: UZH)


Empfohlene LINKS:
Asien-Orient-Institut Universität Zürich UZH
Deutsches Archäologisches Insitut - Freie Universität Berlin

WIKIPEDIA - Chinesische Volksuniversität
China-entdecken.com

ScienceDirect: Fachartikel: Journal of Archaeological Science: Reports, doi:10.1016/j.jasrep.2020.102576
Klassische Archäologie Uni Erlangen - Spiele und Spielzeug in der Antike

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Der Enthusiast der Wüste – Wie in Nukus eine der bedeutendsten Avantgarde-Sammlungen entstand

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Das Kunstmuseum Nukus, auch als Sawitzkij-Museum bekannt, beherbergt heute eine der bedeutendsten Sammlungen russischer Avantgarde-Kunst. Doch wie kamen die Meisterwerke in die Wüste Usbekistans? Der folgende Artikel erschien im russischsprachigen Original auf The Open Asia. 

Igor Sawitzkij wurde in eine adlige Familie hineingeboren, überlebte die Revolution, machte eine Ausbildung zum Elektroinstallateur, liebte Kunst sein ganzes Leben lang, verließ seine Moskauer Wohnung und ging an einen gottverlassenen Ort um dort die größte Sammlung russischer Avantgarde-Kunst zusammenzutragen. Was wie das Drehbuch eines Films über einen fiktiven Abenteurer klingt, sind Fakten aus dem Leben des sowjetischen Künstlers und Kunsthistorikers Igor Sawitzkij. Sein Lebensprojekt war sein Museum in Nukus. Dieses ist heute ein Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt, die immer noch nicht verstehen können, wie ein begeisterter Mann mit dem Geld der sowjetischen Regierung ein Museum mit verbotenen Werken schaffen konnte.

Sawitzkij gelangte nach Zentralasien, als er eingeladen wurde bei einer archäologisch-ethnografischen Expedition in Choresm mitzuarbeiten. Seine Aufgabe war es, die Festungen und die während der Ausgrabungen gefundenen Alltagsgegenstände zu skizzieren. Während der Expedition wird Sawitzkij von der karakalpakischen Volkskunst verzaubert. Aus der Sympathie des fremden Künstlers wird ernsthafte Begeisterung.

1957 verlässt Sawitzkij seine Moskauer Wohnung am Arbat und zieht nach Karakalpakistan, nach Nukus. Er widmet sich archäologischen Forschungen und der Ethnografie der KarakalpakInnen. Während seiner Reisen durch die zahlreichen Dörfer sammelte der Künstler alles, was zum Kunstobjekt oder Kulturerbe werden konnte. Deswegen nannten ihn die Einheimischen mit einer Mischung aus Wohlwollen und Ironie „Trödler".

Später wird Sawitzkij eingeladen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für angewandte Kunst des Karakalpakischen Wissenschaftlichen Instituts für Wirtschaft und Kultur zu arbeiten. Währenddessen setzt er seine Beschäftigung fort und sammelt so viele Gegenstände, dass sie für eine vollständige Ausstellung ausreichen würden.

Die Eröffnung des Museums
Irgendwie schafft er es, die örtliche Verwaltung zu überzeugen, dass Nukus ein vollwertiges Museum braucht. Sawitzkij – Künstler und Kunsthistoriker in einer Person – gestaltet die Arbeit vom ersten Tag an. Die erste Ausstellung stellt er aus einer eigenen Sammlung zusammen.

Die Abgeschiedenheit von Nukus gibt Sawitzkij eine carte blanche. Er sammelt die Bilder, die ihm gefallen, an die er glaubt und von denen er weiß, dass ihr Wert mit den Jahren steigen wird. Geld erhält er von den örtlichen Behörden, aber Sawitzkijs Eifer wächst mit jedem Erwerb. Irgendwann läuft das Geld aus, und er schafft es, Arbeiten auf Schulden zu bekommen.

Einige Künstler schreiben sogar Beschwerden und das Finanzministerium streicht seine Subventionen. Sawitzkij bekommt eine Depression und sorgt sich um sein Museum mehr als um alles andere in seinem Leben.

Verbotene Kunst
Die offiziell genehmigte Strömung in der sowjetischen Malerei war der Sozialistische Realismus. Der avantgardistische Stil, der noch in der vorsowjetischen Zeit entstanden war, wurde zensiert. Er wurde nicht verstanden und nicht akzeptiert. Avantgarde-KünstlerInnen gerieten in Vergessenheit und wurden manchmal sogar verfolgt. Kein großes Museum in der Sowjetunion nahm ihre Arbeiten auf.

KünstlerInnen, die nicht den von den KommunistInnen gesetzten Idealen des Sozialistischen Realismus entsprachen, waren in Gefahr. Ihnen drohte das Gefängnis oder sogar der Tod. Viele flohen aus den großen Städten und ließen sich an den Rändern der Sowjetunion nieder.

Sawitzkij suchte sie im ganzen Land. Familienmitglieder der verbotenen KünstlerInnen versteckten Bilder in Kellern und auf Dachböden. Da das Risiko mit verbotener Kunst erwischt zu werden sehr hoch war, wurden in einigen Fällen Meisterwerke für immer vernichtet. Sawitzkij bewahrte die Werke vieler russischer Meister. Ohne seine Intervention wären sie mit ziemlicher Sicherheit verloren, irreparabel beschädigt oder sogar zerstört worden.

Heute kann man die Weitsicht von Sawitzkij in seiner eigenartigen Rolle als Kunst-Dealer verstehen. Schließlich beruht die weitweite Bekanntheit des Sawitzkij-Museums auf der Sammlung russischer Avantgarde-Kunst aus den 20er bis 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. Heute gilt diese nach der Sammlung des Russischen Museums in St. Petersburg als die zweitwichtigste der Welt.

Das Sawitzkij-Museum heute
Heute umfasst die Sammlung des Sawitzkij-Museums mehr als 90.000 verschiedene Exponate. Nach dem Zerfall der Sowjetunion trat die Avantgarde-Kunst aus dem Schatten. Heute wird sie auf der ganzen Welt geschätzt. Alle Bilder, die Sawitzkij mit manischer Leidenschaft gesammelt hat, erzielen heute Millionen US-Dollar bei den angesehensten Auktionen des Westens.

Angesichts der Bekanntheit des Museums erschienen zahlreiche Artikel darüber in der Weltpresse. Unter anderem schrieben The New York Times und Al-Jazeera über diesen erstaunlichen Ort, an dem sich Meisterwerke der Kunst konzentrieren. Im Jahr 2010 erschien der Dokumentarfilm „Die Wüste der Verbotenen Kunst" (The Desert of Forbidden Art). Der Film wurde auf vielen Filmfestivals zur Sensation.

Quelle: novastan.org: Aydana Toktarkyzy für The Open Asia; Aus dem Russischen von Robin Roth

Titelbild: Wikimedia Commons: "Samarkand Mills", 1918, by Nikolay Mikhailovich Grigoriev (1880 – 1943), Oil on canvas. I.V. Stavisky Museum of Art, Nukus, Uzbekistan

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA: Igor Witaljewitsch SawizkiKunstmuseum Nukus
WIKIPEDIA COMMONS: Savitsky Museum Nukus
Uzbek Journeys - Homage to Savitsky

WIKIPEDIA COMMONS: Savitsky Museum Nukus

WIKIPEDIA COMMONS: "Minaret Kalyan", 1929, Oil on canvas. By Pavel Benkov (1879-1949)

WIKIPEDIA COMMONS: "Still-life with a cake", 1957, Oil on Canvas by Mikhail Kurzin (1888-1957) I.V. Stavisky Museum of Art, Nukus, Uzbekistan

WIKIPEDIA COMMONS: "Still-life Meat dumplings", 1956, Oil on Canvas by Mikhail Kurzin (1888-1957) I.V. Stavisky Museum of Art, Nukus, Uzbekistan

YOUTUBE: Louvre in desert (by А.Yakubov) State Museum of Arts by I.Savitsky

YOUTUBE: ΚΑΡΑΚΑΛΚΠΑΣΤΑΝ - KARAKALPAKSTAN: Nukus, The Desert of Forbidden Art

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Coronavirus in Zentralasien – zwischen Quarantäne und Ausräuchern

Coronavirus in Zentralasien – zwischen Quarantäne und Ausräuchern

Lange war Zentralasien ein weißer Fleck auf der Landkarte des Coronavirus: Offiziell gab es die gefährliche Lungenkrankheit nicht, doch Experten vermuteten anderes. Mit der weltweiten Ausbreitung von Covid-19 gibt es nun auch bestätigte Fälle in dieser Region. Beim Umgang mit der Pandemie gehen die fünf Länder sehr unterschiedlich vor.

 Chemie gegen Corona: Im kasachischen Almaty werden Busse regelmäßig desinfiziert. (Foto: Othmara Glas)

Kasachstan
Ausnahmezustand, geschlossene Grenzen und Fernunterricht: Das ist derzeit die Lage in Kasachstan. Am 13. März wurden hier die ersten Corona-Fälle in Zentralasien bestätigt. Bald wurden die größten Städte Almaty und Astana unter Quarantäne gestellt. Sie sind bis heute die Hotspots der Infektionen. Quarantäne heißt vor allem: Ausgangssperre. Erlaubt sind nur noch Einkäufe und der Weg zur Arbeit, wenn unbedingt notwendig. Ein Überwachungssystem aus China verfolgt Autofahrer, um sicherzustellen, dass sie nicht die festgelegten Routen verlassen. Während der Zug- und internationale Flugverkehr eingestellt worden sind, funktioniert der öffentliche Nahverkehr aber weiterhin. Sanitärbrigaden desinfizieren die Busse an ausgewählten Haltestellen. In einer Rede zur Lage der Nation kündigte Präsident Qassym-Schomart Toqajew Hilfen für Bevölkerung und Unternehmen an. Bis zum 1. Juli haben alle Bürger das Recht auf kostenlose Gesundheitsversorgung. Für Unternehmen werden Steuern und Sozialabgaben ausgesetzt. Auch Nursultan Nasarbajew meldete sich zu Wort: Der langjährige Ex-Präsident rief die Bürger dazu auf, für in Not geratene Unternehmen zu spenden. Der Höhepunkt der Coronakrise wird im größten Land der Region für die erste Aprilhälfte erwartet. Der Gesundheitsminister geht dann von etwa 3500 Erkrankten aus.

Kirgistan
Mitten in der Krise den Gesundheitsminister feuern? In Kirgistan ging Präsident Sooronbai Dscheenbekow diesen Schritt und entließ am 1. April die stellvertretende Premierministerin gleich mit. Er warf beiden vor, nicht genug zur Eindämmung des Ausbruchs unternommen zu haben. Am 18. März wurden die ersten Corona-Fälle in Kirgistan bestätigt. Dabei handelt es sich nach Regierungsangaben um drei Männer, welche einige Tage zuvor von einer Pilgerfahrt aus Saudi-Arabien zurückgekehrt waren. Sie stammen aus dem Süden des Landes, der sich zum Zentrum der Epidemie in Kirgistan entwickelt hat. Zu Redaktionsschluss waren offiziell knapp 300 Personen mit dem Coronavirus infiziert und vier Menschen daran bereits gestorben. In allen Bezirken mit mindestens einem Covid-19-Fall wurde der Ausnahmezustand ausgerufen, vorerst bis zum 15. April. Dabei wurde auch eine nächtliche Sperrstunde von 20 bis 7 Uhr festgelegt. Selbst die für April geplanten Kommunalwahlen wurden verschoben. Das Land sucht international nach Hilfe. Das Nachbarland China soll Ärzte schicken; der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Kirgistan als erstem Land eine Nothilfe in Höhe von 120,9 Millionen US-Dollar zugesagt.

Menschenleer: In Kasachstans Städten herrscht eine strikte Ausgangssperre. (Foto: Othmara Glas)

Tadschikistan
Offiziell ist Tadschikistan coronafrei. Doch an dieser Version bestehen berechtigte Zweifel. Laut Medienberichten wurden bisher mehr als 6000 Menschen unter Quarantäne gestellt, allerdings nur etwas mehr als 700 Tests durchgeführt. Neben den Quarantänemaßnahmen haben die tadschikischen Behörden Busfahrer dazu aufgefordert, Masken zu tragen. Ansonsten geht das Leben im Land seinen gewohnten Gang. Einer der wichtigsten Feiertage in Zentralasien, das Frühlingsfest Nauryz, wurde mit Massenveranstaltungen im ganzen Land gefeiert. Der Langzeit-Präsident Emomali Rachmon ließ es sich bei dieser Gelegenheit nicht entgehen, ein Bad in der Menge zu nehmen. Er schüttelte Hände, umarmte Besucher und küsste Kinder. Nach dem Ende der Frühlingsferien öffneten die Schulen wieder. Moscheen wurden desinfiziert und konnten danach ebenfalls den Betrieb wieder aufnehmen. Die Landesgrenzen bleiben zwar geschlossen, sind aber allgemein ziemlich durchlässig, da sie kaum bewacht werden. Im drittärmsten Land Asiens kam es zu Hamsterkäufen besorgter Bürger, was die Lebensmittelpreise für Grundgüter wie Kartoffeln oder Zwiebeln nach oben schnellen ließ.

Turkmenistan
Turkmenistans Präsident scheint die Lösung gegen Corona gefunden zu haben: Seit Wochen lässt er im öffentlichen Raum ein Steppenkraut verbrennen, das das Virus töten soll. Tatsächlich hat das Land noch keine Corona-Fälle gemeldet. Aber auch hier kann man davon ausgehen, dass das kaum der Wahrheit entspricht – insbesondere mit dem stark betroffenen Iran als direktem Nachbar. Schon im Februar hatte Turkmenistan die Grenzen geschlossen. Turkmenen wurde die Ausreise in Länder, wo es eine große Anzahl an Corona-Fälle gibt, untersagt. Auch die Bewegungsfreiheit innerhalb des Landes wurde stark eingeschränkt. So wird an Checkpoints die Temperatur kontrolliert, bevor man in die Hauptstadt Aschgabat fahren darf. Das Gesundheitsministerium hat eine Telefonhotline eingerichtet, bei der man sich über das Coronavirus informieren kann. Anders als eine Meldung Anfang April nahelegte, wurde das Wort „Corona" in Turkmenistan nicht verboten. Laut dem US-finanzierten Radio Free Europe/Radio Liberty sind die Lebensmittelpreise extrem gestiegen und die Grundversorgung gefährdet.

Fast noch wichtiger als sonst: Sauberkeit im öffentlichen Raum. (Foto: Othmara Glas)

Usbekistan
Usbekistan überrascht in der Coronakrise: Nicht nur, dass frühzeitig Maßnahmen ergriffen worden sind, um den Ausbruch einzudämmen, die Regierung übt sich auch in Transparenz. Recht bald schaltete die Regierung eine Website, die über die aktuelle Situation informiert. Nachdem am 15. März der erste Corona-Fall bestätigt worden war, schloss Usbekistan seine Grenzen und stellte den Flugverkehr komplett ein. Weder Ein- noch Ausreise sind möglich. Auch Schulen und Universitäten wurden geschlossen, Sport- und Kulturveranstaltungen abgesagt. Das betraf auch das Frühlingsfest Nauryz. Seit dem 24. März steht die Hauptstadt Taschkent unter Quarantäne. Der öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt und Autofahrten für Privatpersonen untersagt. Außerdem müssen alle Menschen in der Öffentlichkeit Masken tragen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer erheblichen Geldstrafe rechnen. Damit es genügend Masken gibt, wurde in lokalen Unternehmen die Produktion erheblich ausgeweitet. Nach chinesischem Vorbild will Usbekistan neue Kliniken für Quarantäne- und Corona-Patienten innerhalb weniger Tage errichten. Zuvor waren bereits Ärzte aus China eingeflogen worden, um ihre usbekischen Kollegen zu beraten. Doch trotz aller Maßnahmen steigt die Zahl der Erkrankten täglich an. Zu Redaktionsschluss waren mehr als 500 Menschen betroffen und zwei Personen verstorben.

Titelbild: Zentralasien – politische Karte 2010, Wikipedia.org

Vom gewaltigen Kasachstan bis zum gebirgigen Tadschikistan: Zentralasien umfasst die ehemaligen Sowjetrepubliken zwischen dem Kaspischem Meer und China. Kasachstan und Usbekistan reagieren in der Krise mit Transparenz. USBEKISTAN bietet im Kampf gegen die Corona-Pandemie nun sogar Afghanistan humanitäre Hilfe an. -> LINK: USBEKISTAN-ONLINE

Quelle: mdz Moskauer Deutsche Zeitung; Fotos: Othmara Glas

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Coronavirus: Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland nach Kasachstan und Kirgistan, Quarantäne in Usbekistan

corona

Die Behörden in Usbekistan haben beschlossen, alle Personen, die sich kürzlich in Deutschland aufgehalten haben, für 14 Tage unter Quarantäne zu stellen. In Kasachstan und Kirgistan wurde für diese Personen sogar ein Einreiseverbot verhängt.

Usbekistan hat beschlossen, allen Reisenden, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in Deutschland aufgehalten haben, wegen der Coronavirus-Epidemie eine obligatorische Quarantäne vorzuschreiben. Zentralasien hat trotz seiner Nähe zu China bisher keine Fälle von Infektionen mit dem Virus zu vermelden.

Die französische Botschaft in Taschkent schreibt auf ihrer Seite, dass die Quarantäne in Usbekistan 14 Tage dauert. Während dieser Zeit dürfen die eingereisten Personen ihre Häuser (Hotel, Hostel, Wohnung) nicht verlassen und werden täglich von einem Arzt besucht. Anschließend werden sie zehn Tage lang durch den täglichen Anruf eines Arztes aus der Ferne überwacht. Neben Frankreich und Deutschland sind auch die Spanien, Italien, die USA, China, Südkorea, Iran, Afghanistan, Japan, Singapur, Hongkong, Macau und Taiwan von diesen Maßnahmen betroffen.

Einreiseverbot nach Kasachstan und Kirgistan
Am 11. März hat Kasachstan seine Maßnahmen weiter verschärft. Nachdem die kasachstanischen Behörden bis dahin lediglich eine Quarantäne forderten, haben sie nun ein ab dem 12. März geltendes Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland, Italien, Frankreich, Südkorea und dem Iran verhängt. Das Auswärtige Amt informiert darüber, dass Staatsangehörige dieser Staaten, die aus einem Drittland einreisen, nachweisen müssen, dass sie sich innerhalb der letzten 30 Tage nicht in einem der betroffenen Länder aufgehalten haben. Auch muss mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu Quarantänezwecken gerechnet werden.

Laut der kasachstanischen Nachrichtenagentur Kazinform hat Lufthansa bereits auf die neuen Gegebenheiten reagiert und bis zum 24. April alle Flüge nach Kasachstan ausgesetzt. Die Deutsche Fluggesellschaft flog bis zuletzt viermal wöchentlich von Frankfurt nach Almaty und zurück sowie dreimal pro Woche auf der Strecke Frankfurt – Almaty – Nur-Sultan.

Am 13. März berichtete das Nachrichtenportal Akipress, dass auch Kirgistan nachziehen wird. Das Einreiseverbot erfolgt nach den gleichen Regeln wie in Kasachstan und tritt ab dem 14. März in Kraft.

Tadschikistan und Turkmenistan noch nicht betroffen
Tadschikistan hat bisher keine Maßnahmen in diese Richtung ergriffen. Auch in Turkmenistan werden Reisende aus Deutschland nicht kollektiv unter Quarantäne gestellt. Sie müssen jedoch einen Speicheltest durchführen, auf dessen Ergebnis mindestens sechs Stunden gewartet werden muss.

Außerdem werden Flüge in die Hauptstadt Aschgabat vorübergehend nach Türkmenabat umgeleitet, wo die Tests durchgeführt werden. Wie Radio Azatlyk berichtet, kommen allerdings zur Zeit so wenige Flüge in Turkmenistan an, dass die derzeitige Situation den Eindruck einer echten Abriegelung entstehen lässt.

Die hier angegebenen Informationen können sich schnell ändern. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher, sich vor Reiseantritt bei der diplomatischen Vertretung des entsprechenden Landes zu informieren.

Quelle/ Bild: Die Redaktion NOVASTAN

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Auswärtiges Amt
WHO Representative in Uzbekistan called for pro-active measures, not panic
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Coronavirus: Wie ist die Situation in Zentralasien?

Coronatest

Angesichts des neuen Coronavirus wurden die Länder Zentralasiens früh in Alarmbereitschaft versetzt. Bisher wurden jedoch keine Fälle in der Region gemeldet. Während die Coronavirus-Epidemie Europa erreicht hat und weltweit mehr als 100.000 Infizierte und 3.400 Todesopfer zu beklagen sind, stehen die Länder Zentralasiens an vorderster Front. Sie gehörten zu den ersten, die Anfang Februar mit Grenzschließungen und dem Aussetzen von Flugverbindungen von und nach China reagiert haben.

Bisher wurde in den zentralasiatischen Staaten kein einziger Fall einer Infektion mit Covid-19 gemeldet, aber die Regierungen verschärfen derzeit weiterhin die Maßnahmen in Bezug auf Risikogebiete. Diese sind vor allem auf den Iran ausgerichtet, der mit mindestens 1.500 Infektionen und 66 Todesfällen die schwerste Bilanz hinter China aufweist. Zudem wird auch die Lage in Aserbaidschan stärker beobachtet.

Kirgistan begrenzt die Einreise für Staatsangehörige von fünf Ländern
Ab dem 1. März hat Kirgistan seine befristete Einreisebeschränkung, die ursprünglich nur chinesische BürgerInnen betraf, auf Staatsangehörige von vier anderen Ländern (Südkorea, Japan, Iran und Italien) ausgeweitet. Das kirgisische Nachrichtenportal Kloop.kg gibt an, dass die Regierung beabsichtigt, diese Einreisebeschränkung je nach der Verbreitung des Virus auf andere Ländern auszuweiten.

Die kirgisischen Behörden haben bisher keine Infektionen gemeldet, aber das kirgisische Nachrichtenportal Kaktus berichtete, dass zwei russische Staatsangehörige, die aus Südkorea nach Kirgistan gereist waren, vorsorglich unter Quarantäne gestellt wurden. Ihre Infektion mit dem Coronavirus ist jedoch bislang nicht bestätigt worden.

Kasachstan reduziert seine Flüge nach Aserbaidschan
Nachdem Aserbaidschan drei infizierten Personen meldete, reduzierte Kasachstan ab dem 5. März die Anzahl der Flüge nach Aserbaidschan. So werden Flüge von Nur-Sultan aus komplett ausgesetzt. Flüge auf der Strecke Almaty – Baku werden von fünf Flügen auf einen Flug pro Woche und auf der Strecke Aqtau – Baku von sieben auf ebenfalls einen Flug pro Woche reduziert. Mit diesen Maßnahmen geht auch die Schließung der kasachischen Häfen Aqtau und Kuryk für aserbaidschanische und iranische Schiffe einher, die über das Kaspische Meer ankommen.

Ab dem 8. März tritt auch ein Einreiseverbot für iranische, chinesische und südkoreanische Staatsangehörige in Kraft, wie das Nachrichtenportal Informburo unter Berufung auf den stellvertretenden Minister für Industrie und Infrastrukturentwicklung Berik Kamaliev berichtete. Obwohl etwa tausend Menschen kontrolliert und 358 Menschen präventiv unter Quarantäne gestellt wurden, gibt es bislang keinen nachgewiesenen Covid-19-Infektionen in Kasachstan. Nach einer Verfügung der Regierung werden KasachInnen, die aus China oder dem Iran kommen, im Krankenhaus isoliert, während diejenigen, die aus Ländern wie Südkorea, Hongkong, Taiwan, Japan und Italien zurückkehren, für 14 Tage zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

Usbekistan kontrolliert präventiv
Auch Usbekistan ist durch Kontrollen ebenfalls proaktiv tätig geworden. Seit dem 15. Januar wurden 6.000 Menschen aus Ländern mit erwiesenen Covid-19-Fällen in Usbekistan getestet, ohne dass jedoch eine Infektion festgestellt wurde. Dennoch sind 600 Personen für 14 Tage unter ärztliche Aufsicht gestellt worden. Laut Sputnik sagte Bahrom Almatov, Direktor der Agentur für sanitäre und epidemiologische Wohlfahrt des usbekischen Gesundheitsministeriums, dass er mit dem staatlichen Komitee für Tourismus die Frage erörtern werde, ob der Tourismus aus den am stärksten von dem Virus betroffenen Ländern Iran, Südkorea und Italien beschränkt werde.

In Bezug auf den Iran meldete das usbekische Außenministerium die Anwesenheit von 60 usbekischen Staatsangehörigen im Land. Diese seien nicht vom Virus betroffen, sollen aber nach ihrer Rückkehr in die Hauptstadt Taschkent für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden.

Tadschikistan setzt öffentliche Gebete aus
Obwohl Tadschikistan bis zuletzt das einzige zentralasiatische Land war, das seine Grenze zu China nicht geschlossen hatte, wurde am 5.März ein Einreiseverbot für Staatsangehörige von fünf Ländern (China, Südkorea, Iran, Italien, Afghanistan) erlassen.

Tadschikistan, das keine Coronavirus-Infektion zu beklagen hat, hat eine Reihe von Einschränkungen eingeführt, die seine Angst vor dem Auftreten des Virus veranschaulichen. Ab dem 5. März sind öffentliche Gebete vom Rat der Ulema des Islamischen Zentrums von Tadschikistan verboten und in den Moscheen ist nur das Totengebet erlaubt. Moscheebesuche wurden ebenfalls vorübergehend verboten.

Turkmenistan schließt die Grenzen zu Afghanistan und zum Iran
Turkmenistan baut die im Februar beschlossenen vorübergehenden Beschränkungen aus. Nachdem das Land alle Flüge nach China verboten und die Grenze zu Usbekistan geschlossen hatte, versuchte es, sich vor Risiken aus mehreren Ländern zu schützen. Am 26. Februar kündigte der turkmenische Dienst von Radio Free Europe Radio Azatlyk die Schließung der Grenze zu Afghanistan am Grenzübergang Turgundi an. Einige Tage zuvor war auch die Grenze zum Iran geschlossen worden, wie das oppositionelle turkmenische Nachrichtenportal Chronika Turkmenistana berichtete.

Am 2. März schloss die turkmenische Regierung den Hafen von Türkmenbaşy am Kaspischen Meer ausnahmslos für alle Schiffe. Misstrauen wird auch den gegenüber Ländern ausgedrückt, die keine Fälle des Coronavirus verzeichnen. So behauptet Turkmen News, dass die jüngst durch die Fluggesellschaft Turkish Airlines vorgenommene Annullierung von Flügen nach Aschgabat nur eine Folge dessen sei, dass die turkmenischen Behörden verboten haben, in die Türkei zu reisen.

Wie der französische Botschafter in Turkmenistan auf seiner Facebook-Seite berichtet, müssen alle in Turkmenistan ankommenden Reisende einen Speicheltest durchführen, bei dem mindestens sechs Stunden auf die Ergebnisse gewartet werden müsse. Außerdem werden Flüge in die Hauptstadt Aschgabat vorübergehend nach Türkmenabat umgeleitet, wo die Tests durchgeführt werden.

Die Medien gehen davon aus, dass die meisten dieser Maßnahmen zwar auf die Angst vor dem Coronavirus zurückzuführen, aber nicht kategorisch sind. Turkmenistan führe solche Maßnahmen regelmäßig durch, ohne dass eine grenzüberschreitende Epidemie bekämpft werden muss.

Konstante Beziehungen zu China
So wie es aussieht, betreffen die Maßnahmen, die die zentralasiatischen Staaten kürzlich ergriffen haben, eher neue Risikogebiete als China, welches das globale Epizentrum des Virus ist. Obwohl die Maßnahmen gegenüber China im Hinblick auf den Coronavirus verstärkt wurden, haben die zentralasiatischen Staaten seit den ersten Maßnahmen mehrfach ihre Unterstützung für China bekanntgegeben.

So berichtete die kasachische Website BaigeNews am 3. März über das Treffen zwischen Präsident Qassym-Jomart Toqaev und einem Mitglied des chinesischen Politbüros. Der Präsident Kasachstans nutzte das Treffen, um seine Solidarität mit dem chinesischen Volk auszudrücken und seinen Willen zu bekräftigen, die Epidemie gemeinsam zu bekämpfen. Im Rahmen des Treffens wurden die Aussichten für eine Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern erörtert.

Trotz aller Maßnahmen und Verbote scheinen die zentralasiatischen Länder China nicht als Verbündeten im Bereich Politik und Handel aufgegeben zu haben. Stattdessen wollen sie diese Beziehungen vor dem Hintergrund der mittlerweile globalen Epidemie weiterhin ausbauen.

Quelle/ Titelbild: NOVASTAN.ORG; Victor Nicolas, Redakteur für Novastan France
Aus dem Französischen von Robin Roth

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Usbekistan lud ein zum Nationalfeiertag - 28 Jahre Unabhängigkeit

Botschaft-der-Republik-Usbekistan

Am 10. September lud S.E. der usbekische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Herr Nabijon Kasimov, in die Botschaft im Berliner Ortsteil Moabit ein. Das zentralasiatische Land an der Seitenstraße konnte den 28. Jahrestag seiner Unabhängigkeit feiern. 

Dazu begrüßte der Hausherr zahlreiche geladene Gäste aus den Bereichen Diplomatie, Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. So traf man aus dem Deutschen Bundestag Manfred Grund an. Der aus Thüringen stammende Volksvertreter ist Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 

Aus den Reihen des Diplomatischen Corps waren u. a. die Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan, der Republik Armenien, der Republik Turkmenistan und der Republik Kirgisien zu Gast in der usbekischen Botschaft. Herr Botschafter Kasimov wies daraufhin, dass der noch „so junge Staat Usbekistan mittlerweile sehr viele Erfolge erzielt hat und ein vollwertiges Mitglied der Weltgemeinschaft geworden ist". Die Beziehungen zwischen Deutschland und Usbekistan sind sehr gut. Das belegen u. a. die kürzlichen beiderseitigen Staatsbesuche. Der usbekische Staatspräsident Shavkat Mirziyoyey weilte im Januar zu einem offiziellen Staatsbesuch in Deutschland. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war im Mai zu Gast in Usbekistan. 

Der usbekische Botschafter zeigte sich auch sehr erfreut darüber, dass „die Zahl der Touristen aus Deutschland um ca. 33 Prozent gestiegen ist im Vergleich des ersten Halbjahres 2019 zum Vergleich zu 2018. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die Visafreiheit, die Anfang 2019 in Kraft getreten ist“.

Herr Botschafter Michael Siebert, der Leiter der Abteilung für Zentralasien und Südkaukasus im Auswärtigen Amt, ging in seinen Ausführungen ebenfalls auf die freundschaftliche Beziehung zwischen Deutschland und Usbekistan ein. Er betonte: „Ich freue mich, dass Usbekistan immer bekannter wird. Ebenso nehme ich mit Freude zur Kenntnis, dass immer mehr deutsche Unternehmen sich für Usbekistan interessieren".

Die geladenen Gäste in der usbekischen Botschaft verwöhnte der Gastgeber Herr Botschafter Nabijon Kasimov mit Speisen und Getränken aus seiner Heimat. Eigens aus der Hauptstadt Taschkent angereiste Musiker unterhielten die Besucher mit musikalischen Weisen aus Usbekistan. (Text: Volkert Neef, Fotos: Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin)

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Joe Weingarten: Usbekistan ist unser engster Partner in Zentralasien

Joe-Weingarten Verwaltungsleiter des Wirtschaftsministeriums des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, Joe Weingarten
In der letzten Zeit kommt der politische Dialog zwischen Usbekistan und Deutschland in Schwung. Dies basiert auf den Grundsätzen der Freundschaft und Zusammenarbeit, des gegenseitigen Vertrauens und der gemeinsamen Interessen.

Der UzA-Korrespondent interviewte den Verwaltungsleiter des Wirtschaftsministeriums des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, Joe Weingarten über neue Richtungen des politischen Dialogs und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit:

„Im Mai 2019 stattete der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, Usbekistan einen offiziellen Besuch ab. Nach dem Besuch traf sich der Bundespräsident mit Vertretern deutscher Wirtschaftskreise aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen und forderte sie auf, in Usbekistan zu investieren und eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit usbekischen Unternehmern und Unternehmen aufzubauen. Und dies erleichterte den Besuch unserer Delegation in Usbekistan.

Die Innen- und Außenpolitik, die Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev in den letzten Jahren durchsetzt, die unter seiner Führung durchgeführten Reformen, insbesondere das besondere Augenmerk auf die Entwicklung des Wirtschaftsbereiches, ruft ein besonderes Interesse in politischen Kreisen und in der breiten Öffentlichkeit in Deutschland hervor. Infolgedessen wünschen deutsche Großunternehmer in Usbekistan Geschäfte zu machen.

Usbekistan hat auf uns einen grossen Eindruck gemacht. Im Laufe des Besuchs im Gebiet Taschkent haben wir die Verhandlungen über die Perspektiven für die Entwicklung des Weinbaus im Bezirk Parkent geführt, wo tiefe Traditionen in dieser Branche angelegt wurden.

In Usbekistan ist mir aufgefallen, dass fast alle Einwohner ein Lächeln auf den Lippen haben. Sie sind heute glücklich und sicher fürs Gedeihen auf morgen. Dies zeugt noch einmal davon, dass die Reformen im Land zeitgerecht umgesetzt werden. Wir freuen uns sehr, dass wir einen verlässlichen Partner in Zentralasien wie Usbekistan haben.

Die Gelegenheit nutzend möchte ich das usbekische Volk im Namen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz zu dem bevorstehenden großen Feiertag - dem Unabhängigkeitstag ganz herzlich gratulieren.

Quelle/Titelbild: Gayrat Honnazarov, UzA


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SAMARKAND – Weinkellerei & Spirituosen
Weltberühmte Tropfen, „Medizin" und edle Spezialitäten!

ReiseTravel - Cognac & Wein aus Samarkand

​Historischer Weinanbau in Usbekistan seit 1868; ​Foto: G.Birkl

​Traditionelle Weinanbaugebiete Usbekistan; Foto: G.Birkl

​Samarkander Weinproduktion; Foto: G.Birkl

Edle Tropfen aus Usbekistan, weltweit begehrt und beliebt; Foto: G.Birkl

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Renault erwägt Kwid-Produktion in Usbekistan

Renault-KWID Budget Car für Zentralasien
Renault will einem Medienbericht zufolge in Usbekistan zukünftig ein Billigmodell vom Typ Kwid Stufenheck produzieren und auch ins Ausland exportieren.

Wie die AZERNEWS berichten, plant der französische Autobauer zunächst mit der Montage von Autos aus dem A-Segment zu beginnen, um sein lokales Portfolio danach auch auf andere Segmente auszudehnen. In Usbekistan gefertigte Autos sollen dabei zudem auf die Märkte in Zentralasien und Afghanistan exportiert werden. Laut dem AZERNEWS-Bericht verkaufte Renault im Jahre 2018 insgesamt 6.000 Lada-Fahrzeuge in Usbekistan, wobei die Gesamtproduktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen innerhalb der ehemaligen russischen Republik bei insgesamt 220.660 Einheiten lag. Davon entfielen rund 98 Prozent auf Fahrzeuge der Marke Chevrolet; der Rest auf Daewoo.

Usbekistan erweckt seit kurzem das Interesse globaler Autohersteller für die lokale Montage von Fahrzeugen. Berichten zufolge plant Hyundai, 300 Millionen US-Dollar in die Produktion von Elektrofahrzeugen zu investieren. Bereits im September letzten Jahres soll das belarussische Automobilwerk Minsk (MAZ) Pläne zur Errichtung eines Montagewerks in Usbekistan erwogen haben.

Quelle/Foto: automobil-produktion

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OWC Aussenwirtschaft • Renault plant Produktion in Usbekistan
Wikipedia: Renault Kwid
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LITERATUR • Usbekistan – das Herz der Seidenstraße!

OYBEK-OSTANOV OYBEK OSTANOV • Autor, Literaturübersetzer und Reiseexperte in Zentralasien
Usbekistan ist eines der ältesten Länder der Welt. Vor unserer Zeitrechnung wurde auf diesem Territorium das Handelsnetz «Lapislazuli-Straße» gegründet. Händler transportierten den Lasurstein, kostbare Rubine und andere Juwelen mit Karawanen über Usbekistan (damals hieß das Land «Turan») nach China und Europa. Dank der Fortentwicklung dieses Handelsnetzes entstand später die «Große Seidenstraße». Die Karawanen transportierten über Turan die berühmten chinesischen Seidenstoffe und Porzellanwaren, die samarkandischen Seidenpapiere, Adras- und Atlasstoffe und andere in Europa seltene Waren. Entlang dieser Routen befanden und befinden sich uralte, weltbekannte, historische und kulturelle Handels- und Handwerkzentren, die legendären Städte Samarkand, Buchara, Chiwa, Schachrisabz, Taschkent, Termez, Kokand und Margilan.

Die usbekische Literatur ist genauso eigenartig, bewundernswert und faszinierend wie das Land selbst!

Im Laufe von fast 3000 Jahren wurde das Land von vielen Invasoren erobert. Infolgedessen entstand eine kulturelle Vielfalt, die sich in den verschiedenen Künsten, Sitten und Gebräuchen des Landes manifestiert.

Die Literatur Usbekistans zeichnet diese historischen Epochen nach. Sie, liebe Leserin und lieber Leser, werden viel über Land, Leute, Kultur, Sitten und Gebräuche erfahren und vom Alltag der Menschen und deren einzelner Schicksalen in Gegenwart und Vergangenheit eine Vorstellung bekommen.

Das Meisterwerk der turksprachigen Literatur «Devoni lugotit turk» (Die Sammlung der turksprachigen Dialekte) von Machmud Koschgariy ist fast tausend Jahr alt. Dieses Buch ist das Kriterium des Wortes, das die Vergangenheit der Turkvölker mit ihrer Gegenwart verbindet. Bevor Machmud Koschgariy, der während der Herrschaftstzeit der Karachaniden-Dynastie Anfang des XI Jahrhunderts lebte, das Meisterwerk der Turkvölker «Devoni lugotit turk» schrieb, wanderte er 14 Jahre lang von Oberchina aus durch ganz Transoxanien, Choresm, Ferghana, Buchara und alle turksprachigen Länder bis ins heutiges Nordafghanistan, lernte die Eigenschaften der verschiedenen Dialekte und Mundarten kennen und verglich sie mit der Literatursprache. Im Jahre 1072, im Alter von 64, begann er sein Meisterwerk, den reichlichen Einblick in das Schicksal des Volkes, der Menschen, der Kultur und sozialen Gerechtigkeit gab, zu schreiben. Es umfasste das Wissen über Sprache, Literatur, Medizin, Geschichte, Geografie, Ethnografie, Handwerk und Astronomie der damaligen Epoche und beendete es im Jahre 1074.

Machmud Koschgariy betonte die Wichtigkeit der Ehrung seiner Heimat, der Vereinigung der Turkvölker und der Umsetzung der Forderungen sozialer Gerechtigkeit. Obwohl seit der Veröffentlichung dieses Werkes und dem Heute eine tausendjährige Geschichte liegt, verlor dieses unschätzbare Erbe ihre Aktualität und Relevanz nie. Deshalb hat sich die Abteilung Wissenschaft und Kultur von UNESCO entschieden, 1000 jähriges Jubiläum Machmud Koschgariys in großem Maßstab zu feiern.

Im XI Jahrhundert schaffte der große Sufi-Wissenschaftler Yusuf Chos Chojib sein philosophisch und didaktisches Epos «Kutadgu bilik» («Das zur Glückseligkeit führende Wissen»), welches von den zeitgenössischen Gelehrten als «Turksprachige Schahname» bezeichnet wurde. In dem Werk wurde über die Probleme der Vollkommenheit des Menschen, sein Platz in der Gesellschaft und im Leben, seine Pflicht und Aufgaben eigenartig beschrieben.

Die Werke unserer berühmten Vorfahren wie Al-Choresmiy, Zamachschariy, Al-Ferghaniy, Beruniy, Ibn Sino, Alisher Navoij​, Machmud Koschgariy, Yusuf Chos Chodschib dienten nicht nur dem usbekischen Volk, sondern auch allen Völkern der Welt, um von diesem Licht des Wissens und den Visionen für die Zukunft der Gesellschaft zu profitieren. Solch nützliche Bücher schärfen den Verstand und fordern zur Schönheit auf, hebt die Stimmung und tragen zur Bildung der Menschen bei. Gute Werke sind wie gute Freunde. Unbedeutende Bücher ähneln einem herzlosen Geldwechsler auf dem Basar.
Die usbekische Literatur hat eine lange Geschichte, die Volksepen wie «Alpomisch», «Kuntugmisch», «Malikai ayyor» und «Ravschan und Zulchumor» wurden in jeder Familie mit Vergnügen gelesen. Die Werke von Tschulpon, Abdulla Kodiriy, Oybek, Said Ahmad, Odil Yokubov, Pirimkul Kodirov, Utkir Hoshimov, Erkin Vohidov, Abdulla Oripov, Muhammad Yusuf und vieler anderen sind Werke weltberühmter Schriftsteller durchaus gleichgestellt.

Beitrag/Fotos: Oybek Ostanov | BIOGRAFIE​ | LITERATUR 
Autor, Literaturübersetzer
und Reiseexperte in Zentralasien
www.oybekostanov.com
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Kontakt DOCA TOURS
Tel.: 
+998 93 350 2020

info(at)doca-tours.com
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LITERATUR OYBEK OSTANOV

Geschichten entlang der Seidenstraße – Weisheiten des Orients
Herausgeber: Oybek Ostanov

Der Titel: Geschichten entlang der Seidenstraße – Weisheiten des Orients(aktualisiert und ergänzt. Illustriert mit 16 Miniaturbildern)Orientalische Legenden und Sagen
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Akademnashr Verlag; Auflage: 3 (2015)
Sprache: Deutsch
ISBN: (UZ) 978-9943-985-25-4
Größe: 13,2 x 1,5 x 18 cm


In dieser kleinen «Schatztruhe» entdecken Sie den Orient aus einer völlig neuen Perspektive. Die über Jahrhunderte tradierten orientalischen Geschichten erzählen spannend aus dem täglichen Leben von Menschen verschiedener Gesellschaftsklassen. Sie sind tiefsinnig und oft hintergründig moralisch. Häufig geht es um Gerechtigkeit und Ehrlichkeit von Menschen oder um die Aufforderung zu einem solchen Handeln. Der Band ist eine gelungene erweiterte Sammlung von bekannten Märchen, Sagen, Traditionen, Sitten und Gebräuchen u. a. auch Usbekistans beschreiben und insbesondere westliche Leser in die bisher verborgene Welt des geheimnisvollen Orients entführen.Die ergänzenden kunstvollen und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeiteten Grafiken und Illustrationen lassen die Geschichten noch lebendiger wirken, eröffnen eine zauberhafte Welt aus vergangenen Tagen der alten Seidenstraße und der Märchen von tausendundeiner Nacht.Der Band „Geschichten entlang der Seidenstraße – Weisheiten des Orients" stellt für den Liebhaber usbekischer Literatur ein besonderes Schmuckstück seiner Bibliothek dar.
 

Der Schelm
Autor: Gafur Gulom
Übersetzer: Oybek Ostanov und Azamat Azizov

Der Titel: Der Schelm
Originaltitel: Shum bolaNovelle
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Akademnashr Verlag (2014)
Sprache: Deutsch
ISBN: (UZ) 978-9943-4293-5-2
Größe: 14,2 x 1,8 x 21,1 cm

Taschkent, zu Beginn des Ersten Weltkrieges:Der Schelm, ein vierzehnjähriger usbekischer Junge, reißt auf Grund unglücklicher Missverständnisse von zu Hause aus. Er erfährt auf seiner ungewollten Odyssee Kameradschaft und Verrat, Prügel und Zuneigung und stolpert buchstäblich von einer Katastrophe in die nächste. Er muss in der oft ungerechten Welt der Erwachsenen lernen, wie man erfolgreich ums Überleben kämpft. Gafur Gulom schildert in dem spannenden Roman augenzwinkernd und mit viel Humor und Anteilnahme das oft harte und entbehrungsreiche Leben der einfachen Leute in Zentralasien, ihre Sitten und Gebräuche. Den Leser entführt er in eine Welt, die außerhalb dieses Kulturkreises weitgehend fremd und unbekannt ist.

Kein Himmel auf Erden
Autor: Utkir Hoshimov
Übersetzer: Oybek Ostanov

Der Titel: Kein Himmel auf Erden
Originaltitel: Dunyoning ishlari
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Akademnashr Verlag (2014)
Sprache: Deutsch
ISBN: (UZ) 978-9943-4298-6-4
Größe: 13,4 x 1,7 x 20,2 cm

Utkir Hoshimov hat dieses Buch als Hommage an seine Mutter geschrieben und erweist damit auch allen Müttern dieser Welt seine Hochachtung. Er schildert die Mutter vor allem im Umgang mit ihrer Familie, insbesondere mit dem Autor und Ich-Erzähler als Kind, Jugendlichen und später als Erwachsenem, der als bekannter Journalist die enge Bindung zu ihr immer aufrechterhalten hat.
Die an Vergleichen, Lyrismen, Sprichwörtern, Segnungen und Verwünschungen reiche Sprache erlaubt einen faszinierenden Blick auf die Mentalität des usbekischen Volkes, und so wird Utkir Hoshimov zum Zeitzeugen eines Stückes Ge­schich­­te in einem Land, in dem wie fast über­all die Moderne längst Einzug gehalten hat.

Yana she´riyat | Noch´n GedichtGedichte
Autor: Heinz Erhardt
Übersetzer: Oybek Ostanov

Der Titel: Yana she´riyat
Originaltitel: Noch´n GedichtGedichte
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Navruz (2012)
Sprache: Deutsch – Usbekisch
ISBN: (UZ) 978-9943-381-24-8
Größe: 14,2 x 1 x 20,5 cm

Der Granatapfel
Autor: Abdulla Qahhor
Übersetzer: Oybek Ostanov

Der Titel: Der Granatapfel
Originaltitel: AnorErzählungen
Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Akademnashr Verlag (2013)
Sprache: Deutsch
ISBN: (UZ) 978-9943-4116-6-1
Größe: 13,2 x 1 x 20 cm

«Der Granatapfel» ist eine Sammlung von zwanzig Erzählungen des berühmten usbekischen Schriftstellers Abdulla Kahhor aus dem XX. Jahrhundert. Die teils mit einem «Augenzwinkern» humorvollen, teils tiefsinnigen Geschichten geben einen Einblick in das Leben der usbekischen Landbevölkerung vor dem 2. Weltkrieg und danach.Die Hauptpersonen in seinen Werken musste Abdulla Kahhor nie erfinden, er nahm alles aus dem Leben seiner Umgebung. Seinem eigenen Stil zufolge stellt er in seinen Kurzgeschichten und Romanen immer alltägliche Situationen im Umfeld von Tradition, Sitten und Gebräuchen dar. Beim Lesen seiner Geschichten und Werke reist man in die nahe Vergangenheit. In der noch ein wenig der Einfluss der «modernen» Zeit und der sowjetischen Kultur zu spüren ist.

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ifo Institut: Handel zwischen Bayern und China steigt durch neue Seidenstraße um 8 Prozent

ifo-INSTITUT

Die Seidenstraßen-Initiative Chinas kann bayerischen Unternehmen dabei helfen, neue Absatzmärkte zu erschließen und den Zugang zu Rohstoffen zu erleichtern. Das ist das Ergebnis einer neuen ifo-Studie für die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Das ifo Institut erwartet, dass der Handel zwischen Bayern und China durch die neue Seidenstraße um acht Prozent zunimmt, wobei die Exporte um 2,2 Milliarden Euro wachsen dürften. Mit den Transitländern in Zentralasien könnte der Handel um drei Prozent steigen, die Exporte um 53 Millionen Euro wachsen.

Die bessere Infrastruktur helfe vor allem, Transportkosten zu verringern. Bei Investitionen in Zentralasien sei allerdings weiterhin Vorsicht geboten, weil das wirtschaftliche und politische Risiko in diesem Gebiet nach wie vor hoch ist. Es sei denkbar, dass China oder die Transitländer Andere vom Zugang zur neuen Seidenstraße ausschließen. Die Politik müsse die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die neue Seidenstraße auch für Bayern und Deutschland zum wirtschaftlichen Erfolg werde, fordern die Autoren. Auf diese Weise könnten europäische Unternehmen von Veränderungen in den Ländern entlang der Seidenstraße profitieren und konkurrenzfähig bleiben. Es lohne sich, die Beziehungen zu diesen Ländern zu vertiefen und sich für eine verlässliche rechtliche und wirtschaftliche Geschäftsgrundlage einzusetzen, weil das den Marktzugang für deutsche Unternehmen erleichtere. Zudem gelte es, Risiken zu verringern, z.B. diesen Ländern Exportgarantien zu gewähren, aber auch den Zahlungsverkehr im Fall von Sanktionen durch Drittstaaten abzusichern.

Der Studie zufolge will China über sechs Landkorridore sowie mit Hilfe einer besseren Seeverbindung zwischen Asien und Europa über knapp 30 Häfen mit 71 Ländern zusammenarbeiten, in denen (inklusive China) 65 Prozent der Weltbevölkerung leben. In diese Länder seien seit Beginn der Initiative im Jahr 2013 Investitionen und Bauverträge in Höhe von 489 Milliarden US-Dollar geflossen.

Zum Nachlesen: Studie Megatrends im Welthandel - IHK Impulse

Kontakt:
Harald Schultz
Pressesprecher

Telefon: 089 / 9224-1218
Mobil: 0151 / 1748 2980
E-Mail: Schultz(at)ifo.de
Fax: 089 / 9224-1267

Quelle: ifo INSTITUT

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Lufthansa ist an einer Zusammenarbeit mit Usbekistan interessiert

Partnerschaft
Am 6. Dezember 2018 fand ein Treffen des stellvertretenden Premierministers der Republik Usbekistan Aziz Abdukhakimov mit dem Regionaldirektor des Konzerns Lufthansa AG in den GUS-Staaten und der Russischen Föderation Ronald Schultz statt. Ziel war es, vielversprechende Bereiche einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit zu diskutieren. Die Parteien diskutierten die Möglichkeit regelmäßiger Flüge zwischen Usbekistan und Deutschland.

Während der Gespräche informierte die usbekische Seite den ausländischen Partner über die Maßnahmen, die von der Führung des Landes bei der Entwicklung des Tourismussektors in Usbekistan ergriffen wurden. Es wurde festgestellt, dass die Zahl der Ausländer, die Usbekistan besuchten, im Verlauf von zehn Monaten des Jahres 2018 fast doppelt so hoch war wie das Vorjahresniveau und rund 4,4 Millionen betrug.

Durch das 2018 eingeführte visafreie Regime für Bürger aus neun Ländern wurde ein erhebliches Wachstum sichergestellt. Es wurde betont, dass die Einführung einer visafreien Regelung für eine Reihe von Staaten, einschließlich der Länder der Europäischen Union, in Betracht gezogen wird.

Lufthansa wird gebeten, die Möglichkeit zu prüfen, regelmäßige Flüge nach Usbekistan zu organisieren.

Ronald Schultz wies darauf hin, dass er in Usbekistan eingetroffen sei, um die Möglichkeiten der Fluggesellschaft zu prüfen, ihre Präsenz auf dem usbekischen Markt wiederaufzunehmen. Nun beabsichtigt Lufthansa, die Flüge auf der Strecke "Frankfurt-Baku-Ashgabat" nach "Frankfurt-Baku-Taschkent" zu übertragen. In diesem Fall sind zu Beginn drei Flüge pro Woche geplant.

Die usbekische Seite drückte ihrerseits ihre Bereitschaft aus, bei dieser Frage mitzuhelfen. Bei dem Treffen diskutierten sie über die Einführung des „Open Sky" -Prinzips für eine Reihe von Regionalflughäfen in Usbekistan, darunter in Karshi und Andijan. So ist es möglich, einen der Regionalflughäfen Usbekistans zu einem Transit-Hub für Lufthansa zu machen.

Ronald Schultz wurde auch über die Diversifizierung der nationalen touristischen Infrastruktur informiert, insbesondere beim Bau von Hotelanlagen. Während des Gesprächs wurde eine Zusammenarbeit mit der deutschen Hotelkette Plaza Hotel und RIMC Hotel festgestellt.

Darüber hinaus betonten die Parteien, dass die deutsche Fluggesellschaft Usbekistan als Transit-Luftverkehrsdrehscheibe für Flüge von Europa nach Südostasien betrachten könnte.

Quelle/ Foto: UzDaily.com

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Tourismusentwicklung USBEKISTAN

Uzbekistan_tourism
Kurzer Überblick
Usbekistan, in Zentralasien und im Zentrum der alten Seidenstraße gelegen, zieht immer mehr ausländische Reiseveranstalter an. Usbekistan ist ein Land der großen Möglichkeiten, einzigartiger Naturschätze und wachsender Perspektiven.

Usbekistan ist seit der Unabhängigkeit 1991 ein selbständiger Staat, gehört zu den an Naturschätzen reichsten Ländern der Erde. Der größte Schatz Usbekistans ist jedoch sein grenzenloses geistiges Vermächtnis, tief verwurzelte handwerkliche Traditionen, Landwirtschaft und Kommerz.

Schon seit dem Altertum sind wunderschöne Architekturdenkmäler, berühmte Moscheen von Samarkand, Buchara, Chiwa und Taschkent bekannt. Diese sind jedoch nur ein Bruchteil der Sehenswürdigkeiten usbekischer Städte, die auf der Seidenstraße liegen. Usbekistan ist die Heimat von Tamerlan, des legendären Herrschers des Orients und Zentralasiens, sowie so herausragender Gelehrter, Denker und Philosophen des Mittelalters wie Avizenna, Al-Buchorij, Navoi, Ulukbek, Berunij, Nakschbandi und vieler anderer.

Eine weitere berühmte Persönlichkeit, die Usbekistan gut kannte, war Alexander von Grosse. Seine Armee machte beim Feldzug nach Indien auf dem Territorium von Usbekistan Halt. Viele berühmte Reisende und Historiker Europas, Arabiens, Persiens, Chinas, Indiens, des Kaukasus und der Mongolei haben dieses große Kultur- und Handelszentrum besucht. Dank den Aufzeichnungen von Marco Polo verbreitete sich der Ruhm usbekischer Städte im Westen. Sie werden bis heute mit dem Schönen, Exotischen und Unbekannten in Verbindung gebracht.

Tourismus in Usbekistan
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zur Wachstumsentwicklung und Schaffung von Beschäftigung beiträgt. Heute werden in allen Regionen Usbekistans die zukunftsträchtigen Projekte im Tourismusbereich umgesetzt.


TOP Reiseziele

TASCHKENT
ist die Hauptstadt Usbekistans, ist auch die größte Stadt Zentralasiens. Daher ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Zentralasien. Taschkent ist eines der wichtigsten Geschäftszentren in der Region. Heutzutage ist Taschkent eine der schönsten Städte in Asien in der sich in besonderer Weise Vergangenheit und Moderne widerspiegeln. Seine Architektur ist einzigartig, die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen ist unvergleichlich.


SAMARKAND
– Die antiken Städte Usbekistans haben in verschiedenen Jahrhunderten eine Hauptrolle auf der Seidenstraße gespielt. Aber „Das Herz der Großen Seidenstraße" ist Samarkand. Die Stadt wurde auf die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Die einzigartigen Bauten der antiken Architektur, Erbe der Wissenschaften und Kunsthochschulen, und die Zentren des einheimischen Handwerks dieser alten Stadt, sind in der ganzen Welt berühmt.


BUKHARA
an der Großen Seidenstraße gelegen, ist mehr als 2.000 Jahre alt. Es ist das umfassendste Beispiel für eine mittelalterliche Stadt in Zentralasien, in der ganze Stadtteile mit ihrem alten Gesicht bis zum heutigen Tag erhalten geblieben sind.


KHIWA
ist eine der am weitesten entfernten zentralasiatischen Städte entlang der alten Seidenstrasse, eine faszinierende Wüstenstadt, ist seit dem Mittelalter in seiner Gesamtheit erhalten geblieben. Die Chiwa Oase, die südlich des Amu-Darja Flusses liegt, war die letzte Station der Karawanen vor der Durchquerung der Wüste nach Persien.

SHAKHRISABZ ist eine der schönsten und farbenfrohen Städte in Usbekistan und liegt ca. 80 km südlich von Samarkand. Die 2.700 Jahre alte Stadt spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der zentralasiatischen Region.


FERGHANA-TAL
– Für seine malerische Landschaft wird Ferghana-Tal zu Recht als eine Perle Zentralasiens bezeichnet. Das Tal ist vor allem durch die Tyan-Shan-, Hissar- und Alay-Berge umgeben und nur im Westen für den Fluss Syrdarja offen. ...

Es ist gut zu wissen...

„... nach der Schlacht von Talas in Samarkand im Jahr 751 wurde das Geheimnis der Papierherstellung von zwei chinesischen Gefangenen bekannt. Im Anschluss daran wurde die erste Papiermühle in der islamischen Welt in Samarkand gegründet. Die Erfindung verbreitete sich danach auf den Rest der islamischen Welt, und von dort nach Europa aus.“

„... das Ensemble in Samarkand wie die Bibi-Khanum-Moschee und Registan- Platz spielte eine grundlegende Rolle bei der Entwicklung der islamischen Architektur über den gesamten Bereich, vom Mittelmeer bis nach dem indischen Subkontinent.“

„... Samarkand stellt in seiner Kunst, Architektur und Stadtstruktur die wichtigsten Etappen der zentralasiatischen kulturellen und politischen Geschichte aus dem 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart dar.“

„... das Wort Algebra kommt aus dem Arabischen al-jabr („Wiederherstellung“) und seine Wurzeln gründen auf frühere Traditionen, haben ihren Ursprung und einen direkten Einfluss auf den Gründer Abu Dscha'far Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi, der auch im Westen als al-Khwārizmī (ca. 780 bis 850) bekannt ist. Er entwickelte auch das Dezimalsystem, so dass das Gesamtsystem der Ziffern, „Algorithmus" oder „Algorithmus“ nach ihm benannt sind. Al-Khorezmi schrieb später das kompendiöse Buch „Berechnung nach Fertigstellung und Balance, die Algebra als mathematische Disziplin“, das sich unabhängig von der Geometrie und Arithmetik etabliert hat.“

Beitrag/Fotos: UZBEKISTAN-TRAVEL; mit freundlicher Genehmigung Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin

Download: Presentation UZBEKISTAN.TRAVEL (ca. 7.1MB)

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Die geostrategische Rolle Usbekistans in Zentralasien

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Usbekischer Abgeordneter im Interview: US-Militärbasis wird es nicht mehr geben

RT Deutsch sprach mit dem usbekischen Abgeordneten Akmal Burhanov über die Beziehungen zu Russland. Die größte regionale Herausforderung sei die Stabilisierung Afghanistans. Eine US-Militärbasis in Usbekistan soll es unter dem neuen Präsidenten nicht geben.

von Ali Özkök
Akmal Burhanov ist Abgeordneter im usbekischen Parlament und Direktor des sogenannten Strategiezentrums für Entwicklung. Die usbekische Regierung hat die Einrichtung des Forschungsinstituts (DSC) initiiert, das die Umsetzung der neuen Nationalen Aktionsstrategie Usbekistans unter dem neuen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev koordiniert.

Welche regionalen Geopolitik-Präferenzen hat Usbekistan unter Mirziyoyev?
Für Usbekistan hat die zentralasiatische Region in seiner Außenpolitik höchste Priorität. Die Politik Usbekistans in der zentralasiatischen Region zielt darauf ab, Frieden und Stabilität zu gewährleisten, zentrale Probleme der regionalen Sicherheit zu lösen und die Lösung der Situation in Afghanistan zu erleichtern. Ein stabiles und wohlhabendes Afghanistan ist eine Garantie für die regionale Sicherheit in Zentralasien.
Insbesondere die Zusammenarbeit im Rahmen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) hat zur Verbesserung der politischen Situation in Zentralasien beigetragen. Wie der usbekische Präsident auf dem SOZ-Gipfel in Qingdao feststellte, "bleibt eine wichtige Voraussetzung für die Gewährleistung der regionalen Sicherheit die Erreichung des Friedens in Afghanistan und die Förderung seiner sozioökonomischen Entwicklung".

Welche Staaten sind besonders wichtig, um für Stabilität in Afghanistan zu sorgen?
Indien und Pakistan können einen großen Beitrag zu den Aktivitäten der Organisation zur Stabilisierung der Lage in Afghanistan und zur Lösung der damit verbundenen Probleme leisten, insbesondere zur Stabilisierung der afghanischen Wirtschaft. Die Arbeit von Indien und Pakistan wird im Rahmen der internationalen Organisation zur Intensivierung eines konstruktiven bilateralen Dialogs beitragen.

Welche Rolle spielt Russland, wenn es um Kooperationsaktivitäten in Zentralasien geht?
Es sei darauf hingewiesen, dass der Beitritt der genannten Staaten zur SOZ einen sicheren Zugang zum Indischen Ozean gewährleisten wird. Heute sind Russland und Indien dabei, einen Nord-Süd-Korridor zu schaffen, der Russland mit dem Indischen Ozean verbindet. Auch zentralasiatische Länder hoffen, sich dem Nord-Süd-Korridor anschließen zu können.
Es liegt auch auf der Hand, dass die Anbindung so großer Volkswirtschaften wie der indischen und der pakistanischen Wirtschaft an die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) die Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit fördern und der Durchführung einer Reihe wichtiger multilateraler Projekte Impulse verleihen kann. Und die SOZ selbst wird als wichtige Plattform für den Dialog zwischen den betroffenen Staaten dienen.

Der russische Präsident Putin wird im Oktober Usbekistan besuchen. Wie wichtig ist Russland als wirtschaftlicher und politischer Partner für die neue Regierung in Taschkent?
Die Beziehungen der strategischen Partnerschaft und des Bündnisses mit Russland sind ein fester Bestandteil der usbekischen Außenpolitik. Usbekistan und Russland unterstützen sich gegenseitig auf der internationalen Bühne.
Die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen spielen eine Schlüsselrolle in den usbekisch-russischen Beziehungen. Im Einklang mit dem Regierungsabkommen über die Entwicklung und Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit für 2015 bis 2019 entwickelt sich die Zusammenarbeit in diesem Bereich dynamisch. Russland ist einer der wichtigsten Handelspartner Usbekistans.
Heute entwickelt sich die interregionale Zusammenarbeit zwischen der Republik Usbekistan und der Russischen Föderation aktiv. Usbekistan und Russland haben dennoch viele ungenutzte Möglichkeiten für die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit, ihre Nutzung ist für beide Länder von Vorteil.

Wo gibt es Kooperationsfelder, in denen Moskau von Usbekistan profitieren könnte?
Russland ist an einer Zusammenarbeit mit Usbekistan im militärisch-technischen Bereich interessiert. Insbesondere der Ausbau der Zusammenarbeit in Bereichen wie der Lieferung moderner militärischer Ausrüstung durch die russische Seite, der Reparatur und Modernisierung von Waffen und des militärisch-industriellen Komplexes.
Sowohl Moskau als auch Taschkent sind sich in den wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Gewährleistung der regionalen Sicherheit und der multilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Rahmen der SOZ einig. Das gilt vor allem für das Afghanistan-Problem. Die führenden Vertreter beider Länder treten für eine friedliche Lösung der Probleme im Zusammenhang mit den von Afghanistan ausgehenden terroristischen und narkotischen Bedrohungen ein, wobei die Führung dieses Landes in diesen Prozess einbezogen wird.
Heute ist Russland der führende wirtschaftliche Partner Usbekistans, auch das Interesse der Republik am russischen Markt wächst. Der Umsatz Usbekistans mit Russland betrug im ersten Halbjahr 2,83 Milliarden US-Dollar. Das entspricht 16 Prozent des Gesamtumsatzes Usbekistans mit anderen Ländern.

Russland wiederum ist daran interessiert, geologische Erkundungsarbeiten in Usbekistan durchzuführen und neue vielversprechende Rohstoffvorkommen zu erschließen, Unternehmen für die Tiefenverarbeitung von Erdgas in Surxondaryo und Qashqadaryo zu gründen, eine Ölraffinerie in Jizzax, ein Stahlwerk in Karakalpakistan, einen kupferkonzentrierenden Komplex und ein Hüttenwerk in der Region Taschkent. Darüber hinaus untersuchen russische Partner die Öffnung der High-Tech-Textil- und Pharmaindustrie und starten Projekte zur Organisation der Tiefverarbeitung von Obst- und Gemüseprodukten und vieles mehr.

Wo sieht Usbekistan Optionen, seine Zusammenarbeit mit Moskau auszubauen?
Taschkent ist daran interessiert, technologische Ausrüstung aus Russland zu erhalten, die moderne industrielle Produktion mit den neuesten Technologien zu schlüsselfertigen Bedingungen zu multiplizieren. Russland ist dafür sehr wichtig. Usbekistan möchte dabei das Freihandelsabkommen der GUS komplett umsetzen.

In Usbekistan erfreut sich die russische Hochschulbildung einer großen Nachfrage. Die Gesamtzahl der Usbeken, die in den Bildungseinrichtungen der Russischen Föderation studieren, liegt nach verschiedenen Quellen bereits bei 12.000 bis 22.000 Menschen. Eine der jüngsten für diejenigen, die eine russische Ausbildung wünschen, erfreulichen Nachrichten sind die Pläne zur Eröffnung einer neuen Niederlassung der russischen Universität in Taschkent, nämlich der Russischen Akademie für Arbeit und Sozialbeziehungen.

Könnte es unter Mirziyoyev eine neue US-Militärbasis in Usbekistan geben?
Nein, im Januar 2018 verabschiedete Usbekistan eine neue Verteidigungsdoktrin, die die Grundsätze und Ansätze zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit der Republik Usbekistan im militärischen Bereich definiert.
Nach der Doktrin ist eines der Prinzipien der Verteidigungspolitik der Republik die Verhinderung des Einsatzes ausländischer Militärbasen und -einrichtungen auf ihrem Territorium. Es ist hervorzuheben, dass die Militärdoktrin Usbekistans defensiver Natur ist und dass das Land keinen militärischen und politischen Bündnissen und Koalitionen beitreten sowie keine ausländischen Militärbasen und -einrichtungen auf seinem Territorium etablieren wird.

Neben Moskau baut Usbekistan auch seine Beziehungen zur Türkei und zu China aus. Warum diese Staaten, und welche Rolle spielt das chinesische Seidenstraßenprojekt bei den strategischen Überlegungen Usbekistans?
Usbekistan betrachtet die Türkei als einen wichtigen und langfristigen Partner sowie als Unterstützer der Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen. Die Türkei ist nach Russland und China einer der traditionellen und wichtigsten Handelspartner Usbekistans. Rund 500 türkische Unternehmen sind im Land tätig. Das Volumen der türkischen Investitionen, die von der usbekischen Wirtschaft angezogen wurden, übersteigt inzwischen eine Milliarde US-Dollar. Es sei darauf hingewiesen, dass Usbekistan die konsequente Politik der Stärkung der Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Türkei fortsetzen wird, mit der das Land durch eine jahrhundertealte gemeinsame Geschichte, eine gemeinsame Sprache und Religion, gemeinsame Werte, ähnliche Bräuche und Traditionen verbunden ist.

Unterdessen ist die Republik Usbekistan daran interessiert, die strategische Partnerschaft mit der Volksrepublik China als engem regionalem Nachbarn weiter zu stärken, und der Staat spielt eine der Schlüsselrollen bei der Lösung globaler Probleme. Die Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und China entwickelt sich konsequent in alle Richtungen, das Projekt "One Belt, One Road" spielt eine wichtige Rolle beim Ausbau der bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen.
Diese Initiative wurde erstmals 2013 von Xi Jinping vorgestellt. Ihr Hauptziel ist es, den Geist der alten Seidenstraße wieder aufleben zu lassen, sich durch diese regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Vereinheitlichung der Verkehrsinfrastrukturen, die kulturelle Annäherung der beteiligten Länder und die Stärkung von Frieden und Sicherheit in der Region zu entwickeln.

Usbekistan unterstützt das Projekt "One Belt, One Road", Initiativen in den Bereichen Verkehr, Handel, Investitionen, Energie und Hochtechnologie. Das vorliegende Projekt ist wichtig für den weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die Schaffung von Handels- und Investitionsmöglichkeiten, die Entwicklung der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, die Stärkung der Zusammenarbeit in Landwirtschaft, Tourismus, Bildung und Kultur.

Quelle/RT-Deutsch, Ali Özkök

Foto/Quelle Sputnik: Der russische Präsident Wladimir Putin und der Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev kurz vor einem informellen Treffen der GUS. 

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USBEKISTAN-ONLINE veröffentlicht 3. Ausgabe KOMPENDIUM-USBEKISTAN • Begegnung mit Unbekanntem, mehr Wissen über fremde Kulturen

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KOMPENDIUM-USBEKISTAN, Ausgabe 2018

Usbekistan liegt mitten in Zentralasien, im Zentrum der Seidenstrasse. Einst, auf den Handelswegen der alten Seidenstrasse, war das Gebiet von Usbekistan berühmt für seine edlen Früchte und Handwerkserzeugnisse. Historisch spielt dieser geographische Bereich seit mehr als 3.000 Jahren auch für die Entwicklung der Menschheit eine wichtige Rolle. Berühmte Persönlichkeiten Al-Khwarizmi, Al-Biruni, Al-Bukhari, Alisher Navoi, Ulugh Beg und Ibn Sina, im Westen besser bekannt als Avicenna (der Medicis – um nur einige Personen zu nennen – haben weltweite Anerkennung für wissenschaftliche Leistungen erhalten, haben zum kulturellen Erbe der Menschheit beigetragen. Zum UNESCO Weltkulturerbe zählen u.a. die Städte Samarkand, Buchara, Chiwa, Shahkrisabz, siehe USBEKISTAN-GALERIE

In unseren Tagen befindet sich Zentralasien und das Land Usbekistan erneut wieder in einem Aufbruch, einer neuen Blütezeit, ist wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung der neuen Seidenstrasse. Der junge Staat spielt seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991 eine bedeutende Rolle für eine ganze Region, ist Dreh- und Angelpunkt für die Belebung, weitere wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische Entwicklung in ganz Zentralasien, ist bedeutsam für die Weltwirtschaft!.

Im Westen ist das Land und die Kultur Usbekistans in der breiten Öffentlichkeit weithin noch unbekannt, in heimischen Bibliotheken finden Interessenten nur wenig Informationsmaterial. So bleibt meist nur die Suche im Internet, auf tausenden von Webseiten, das Richtige zu finden… ein mühsamer und aufwendiger Prozess.
Auf der Suche nach „mehr Wissen über Usbekistan", Landesinformation, über Kultur, Tourismus, Wirtschaft, gesellschaftliche und politische Entwicklungen, wurde das Projekt „Kompendium 1001 Bücher und mehr" im Frühjahr 2016 initiiert. Zur Erfassung der Daten wurde eine eigene Datenbank entwickelt, um eine bessere Übersicht verfügbaren Materials (Medien und Links) anzubieten. In der elektronischen Version KOMPENDIUM-USBEKISTAN 2018 stehen alle gesammelten Informationen übersichtlich und thematisiert zur Verfügung. Für einen schnellen und einfachen Zugriff auf „Referenzen" und Bezugsquellen genügen wenigen Klicks, siehe Abbildung, Anlage.

Die dritte, erweiterte Ausgabe KOMPENDIUM-USBEKISTAN 2018 wurde anlässlich der Feierlichkeiten 27 Jahre Unabhängigkeit Usbekistans veröffentlicht, hat sich gegenüber der ersten Ausgabe im Umfang mehr als verdoppelt. Das KOMPENDIUM ist ein persönliches Geburtstagsgeschenk für Interessenten/Freunde Usbekistans. Das KOMPENDIUM-USBEKISTAN ist im Umfang, mit mehr als 235 Rubriken in dieser Art, einmalig!.

Das gesammelte Wissen im KOMPENDIUM-USBEKISTAN ist ein fundierter Grundstock, eine solide Basis für eigene Forschungen und Erweiterung des persönlichen Horizonts. Für Experten in verschiedenen Disziplinen und Reisende/Touristen gleichermassen bietet die Zusammenfassung im Kompendium einen tiefen Einblick in eine reichhaltige Kultur und aktuelle Entwicklungen in Zentralasien. Wer sich einmal mit diesem Land und seiner Kultur eingelassen hat, wird von der Faszination nicht mehr losgelassen…

Das KOMPENDIUM-USBEKISTAN 2018, 3. Ausgabe beinhaltet:
2.614 Einträge (Stand 9/2018)

2.200 Medien (Bücher/Druckwerke [2.012], Kindle/eBooks [419], CDs/DVDs [130]) 
•    414 Internet-Links (Landesinformationen, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Tourismus…)

Themen in den Rubriken sind u.a.:

• Architektur • Bauwerke 
• Ausbildung 
• Berühmte Persönlichkeiten u.a. Gelehrte/ historische Personen Usbekistans
 z.B. Ibn Sina (Avicenna), Al-Beruni, Ulug Beg, Al-Bukhari...Musa Al-Khwarazmi
• Geschichte des Landes, historisch/Neuzeit 
• Gesellschaft, Gender
 • Kultur, Zentralasien 
• Land und Umwelt 
• Sehenswürdigkeiten, UNESCO Weltkulturerbe 
• Sport: Fussball, Ski, Tennis 
• Tourismus/Reiseplanung, Sehenswürdigkeiten 
• Tradition und Handwerk
• Wirtschaft, Ressourcen • Handel
 • Wissenschaft, Geographie, Mathematik, Religion
...sowie wichtige Hinweise auf kulturelle Besonderheiten/ multikulturelles Verhalten..., KNIGGE.

Das Stichwortverzeichnis umfasst 124 Themen/Begriffe:
Achämeniden, Adoption, Allg. Nachschlagewerk, Aral See/Aral Sea, Archäologie, Architektur, Astromonie, Atlas, Ausbildung,
Baumwolle, Baukunst, Belletristik/Roman/Erzählung, Biologie, Bildband/Fotografie, Botschaft, Briefmarken,
CIA, Cuisine,
Essen/Küche, Eisenbahn, Erziehungswissenschaft, Ethnographie, Expedition, Finanzen,
Kapital,
Folklore, Fotografie, Früchte/Obst/Gemüse,
Gender, Geowissenschaft, Geografie, Germanistik, Gelehrter, Geschichte, Gesellschaft, Gesundheitswesen,
Handel, Handwerk,
Industrie, Information,
Jagd,
Kalender, Kalligraphie, Kinderrechte, Klima, KNIGGE, Kommunikation, Konsulat, Krimis & Triller, Kultur/cultural, Kufi, Kunst, Kunsthandwerk,
Landkarte, Landwirtschaft, Lexikon, Literatur,
Märchen und Geschichten, Mathematik, Medizin, Messen/Ausstellung, Militär, Mittelalter, Museum, Musik/Music,
Natur, Naturwissenschaft, Navruz/Nowruz/Navrouz, Neue Seidenstrasse, NGO,
Organisation, Ornamentik, Person(en), Paket/Post, Philosophie, Physik, Politik, Presse, Psychologie, Prähistorie,
Radio/TV, Recht/Verfassung, Regierung, Regionalia, Reiseführer, Reisen, Religionswissenschaft, Resourcen/Energie, Roman,
Sachbuch, Schaibaniden, Sibaniden, Schmuck, Seidenstrasse/Silk Road, Sehenswürdigkeit, Sozialwissenschaft, Shop, Slavistik, Sport, Sprache, Staatswissenschaft, Studium, Sufi, Susani,
Tourismus, Tauben, Technik, Theologie, Tiere, Timuriden, Tradition, Transport,
Verkehr,
Umwelt, UNESCO, Unterkunft/Hotel/Pension, Unternehmen/Firma, United Nations,
Vegetation, Verein, Visum,
Wasser/Water, Webservice, Wetter, Weltliteratur, Wirtschaftswissenschaft, Wissenschaft,
Zoologie,
SONSTIGES

66 Persönlichkeiten (Historisch/ Neuzeit):
Amir Timur, Timur Lenk, Tamerlan, Abd al-Razzaq al-Samarqandi, Abu Ali ibn Sina, Avicenna, Abu Mansur al-Qumri, Abu Nasr al-Farabi, Abu Nasr Mansur ibn Ali ibn Iraq, Abu Rayhan al-Biruni/Al-Biruni, Abu Said, Abu Sahl al-Masihi, Ahmad ibn Muhammad ibn Kathir al-Farghani , Ahmad Yugnaki, Al-Buchari, Al-Bukhari, Al-Khwarazmi al-Kathi, Al Hakim Termesi, Ali al-Qushchi , Alisher Nawai, Alisher Navoiy, Bibi Khanum, Dschingis Khan, Fasih Khawafi, Fakhr al-Din al-Razi, Ghiyath al-Din al-Kashi, Ghiyath al-Din al-Naqqash, Hafiz-i Abru, Hamid al-Khwajandi , Ismail al-Jurjani, Mahmud al-Chagmini, Mahmud al-Kashgari, Mahmud al-Zamakhshari, Mirza Ulugh Beg, Mohammed Babur Shah, Mu'in al-Din al-Natanzi, Muhammad ibn Musa al-Khwarazmi, Baha-ud-Din Naqschband, Muhammad ibn Najib Bakran, Muhammad Khwandamir, Nizam al-Din al-Shami, Sharaf al-Din Ali Yazdi, Ruhabat, Yusuf al-Hirawi, Yusuf Khass Hajib, Zahir al-Din Muhammad Babur, Nasreddin Hodscha, Alexander Burnes, Rosita Forbes, Nicolaus Murawiew, Ruy Gonzalez de Clavijo, Alexander der Grosse, Arminius Vámbéry/Hermann Vambery, Burnaby, Frederick, Josef Zangel, Colonel F. M. Bailey, Muhammad, Goethe, Friedrich Rückert, Stalin, Schiltberger, Max Penson, Khudaybergen Divanov.

Islam Karimov/Karimow; Shavkat Mirziyoyev; Abdulla Qodiriy; Munadjat Yulchieva; YALLA; Juldus Usmanova; Sulton Ali Rahmatov, Oybek Ostanov.

45 Einträge Ortsverzeichnis/ Städte:
Afrosiyab, Amudarja, Amu-Darja, Andijan/Andischan, Aralsee/Aral Sea, Asaka, Baktrien, Baktria, Buchara/Bukhara/Buxoro, Charvak, Chimgan, Chirchiq, Ferghana/Fargona, Gajdiwan, Gurganj, Karakalpakstan, Karakum, Kysylkum/Kizilkum, Karschi/Qarshi, Khiva/Chiwa/Xiva, Khokand, Khorezm/Choresmien, Margilan/Margilon, Mittelasien, Namangan, Navoi/Navoiy, Nukus, Oxus, Pamir-Gebirge, Risthan, Samarkand/Samarqand, Sarafschan, Shahrisabz/Schahr-i Sabz, Sogdian, Surchandarja, Syrdarja, Syr-Darja, Jaxartes, Taschkent/Tashkent/Toshkent, Termez/Termiz/Termes, Tienshang-Gebirge/Tian Shan, Charvak-Stausee/Chorvoq, Tschirtschik, Transoxanien, Turkestan, Urgent/Urgench/Urgentsch, Usbekistan/Uzbekistan, Ustjurt-Steppenplateau, Zarafshon/Scharafschan, Zentralasien.

Das KOMPENDIUM-USBEKISTAN bietet Beiträge in 15 Sprachen:
(25) Arabisch, (5) Chinesisch, (1.153) Deutsch, (1.147) Englisch, (160) Russisch, (108) Usbekisch, (94) Französisch, (27) Spanisch, (20) Italienisch, (4) Polnisch, (39) Türkisch, (2) Japanisch, (2) Persisch, (1) Portugiesisch (2) Urdu.

Ergänzend zu Medien/Links befinden sich im KOMPENDIUM-USBEKISTAN:
NEU Webservice, Adressen von Organisationen, Institutionen, Regierungseinrichtungen, Ministerien (115)

• Unternehmen,

• Wichtige Adressen, Botschaften, Konsulate etc.,

• Referenzen, Internetlinks zu den Themen: Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft, Geschichte... internationale Presse, Internetradio und mehr!

Die umfangreiche, überarbeitete 3. Auflage umfasst:
• Literatur: 453.640 Seiten Dokumentation
• …hat einen Beschaffungswert für registrierte Medien (Bücher, eBooks, CDs/DVDs) in Höhe von 107.271 EUR.

Herausgeber: GERHARD BIRKL/ Usbekistan-Online;
Titelbild: Samarkand Sher-Dor-Madrasa, G.Birkl

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Abb.: KOMPENDIUM-USBEKISTAN – DATENMASKE 
A) Bibliografische Daten B) Kurzbeschreibung C) REGISTER: Themen, Persönlichkeiten, Orte & Städte D) Referenz: Quelle, Einkauf/Bezug

Abb.: KOMPENDIUM-USBEKISTAN – Listenübersicht

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