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Usbekischer Botschafter Ehrengast bei Reisejournalisten-Vereinigung

Veranstaltung_CTOUR Hans-Peter Gaul & S.E. Botschafter Nabijon Kasimov
30 Jahr-Feier der Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR und der dortige Besuch des Botschafters der Republik Usbekistan, S.E. Herr Nabijon Kasimov.

Der Journalist Hans-Peter Gaul ist Sprecher des Vorstandes von CTOUR, dem Club der Tourismus-Journalisten Berlin/Brandenburg. Fast 100 Vertreter aus Presse, Funk und Fernsehen, Fotografen, PR-Leute, Online-Akteure, Pressesprecher sowie Buchautoren sind dort Mitglied. Hans-Peter Gaul war es auch, der mit anderen Medienvertretern CTOUR im November 1990 ins Leben gerufen hatte. 

Am 31.10. feierte man unter Einhaltung der strengen Corona-Bestimmungen das 30jährige Bestehen der Reisejournalisten-Vereinigung in Berlin und ernannte den Sprecher zum Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit. Seine Exzellenz, der Botschafter Usbekistans, Herr Nabijon Kasimov, nahm als Ehrengast am Jubiläumsabend teil. 

Der Botschafter erinnerte daran, dass die CTOUR-Mitglieder 2018 in der Botschaft in der Perleberger Straße zu Gast gewesen und dort mit usbekischen Tourismusmanagern ins Gespräch gekommen waren. „Wir schätzen den wichtigen Beitrag, den CTOUR im Rahmen der usbekisch-deutschen Freundschaft seit Jahren leistet. Usbekistan freut sich auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit“ erklärte der Botschafter. Er gratulierte Hans-Peter Gaul zum 30jährigen Jubiläum und zu der Ernennung zum Ehrenpräsidenten. Als Geschenk überreichte der Vertreter Usbekistans in Deutschland dem Ehrenpräsidenten ein Bild, das den Registan in Samarkand darstellt. 

Hans-Peter Gaul bedankte sich für den Besuch des Botschafters und für das beeindruckende Geschenk. Er betonte: „Es ist erfreulich, dass wir so gute Kontakte zu Usbekistan, dem Land der Seidenstraße, haben. Durch die seit Januar 2019 geltende Visafreiheit können wir Deutschen unsere usbekischen Freunde problemlos jetzt besuchen. Wir werden das auch-nach Corona natürlich-gerne tun.“ Er sagte auch: „Das Bild mit dem Registan wird bei mir in der Wohnung einen Ehrenplatz bekommen.“

Text: Volkert Neef/Foto: Svetlana Reinwarth


Empfohlener LINK:
CTOUR - Club der Tourismus-Journalisten Berlin/Brandenburg

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Usbekistan und die UNESCO: Der Weg zur Entwicklung der kulturellen Beziehungen

uzbekistan-and-unesco UNESCO - Weltkulturerbe
Die Mitgliedschaft Usbekistans in der UNESCO jährt sich zum 27. Mal.

Derzeit werden die Beziehungen zwischen Usbekistan und der UNESCO gestärkt und schrittweise ausgebaut. Dies wird durch das von Präsident Shavkat Mirziyoyev und der Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay, unterzeichnete Kooperationsprogramm belegt, das die Entwicklung der Beziehungen zwischen Usbekistan und der UNESCO bis 2021 vorsieht. In Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation finden regelmäßig wissenschaftliche und kulturelle Aktivitäten statt. Dazu gehören renommierte wissenschaftliche Konferenzen unter Beteiligung von Wissenschaftlern aus Usbekistan und dem Ausland, die im Rahmen des Internationalen Festivals „Sharq Taronalari", des Internationalen Forums für Maqom-Kunst, des Festivals „Atlas Bayrami" und des Internationalen Festivals für angewandte Volkskunst abgehalten werden.


Um die technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit zu entwickeln und zur Stärkung von Frieden und Sicherheit beizutragen, wurde am 16. November 1945 die UNESCO organisiert, die die Funktionen der Zusammenarbeit zwischen Staaten und Völkern in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie den Schutz von materiellen und materiellen Aspekten übernahm immaterielles kulturelles Erbe. Der Hauptsitz der Organisation befindet sich in Paris. Derzeit sind 200 Mitglieder in der Organisation vertreten. Innerhalb der UNESCO gibt es mehr als 60 Büros.

Die vorrangigen Bereiche der UNESCO-Aktivitäten sind die Entwicklung kultureller und humanitärer Beziehungen zwischen Völkern und Staaten auf dem Weg zur Gewährleistung und Stärkung von Frieden und Sicherheit, zur Erhaltung und zur Weitergabe künftiger Generationen von Proben jahrhundertealter materieller und immaterieller Kultur.

Die Beziehungen zwischen Usbekistan und dieser Organisation, die auf internationaler Ebene großes Ansehen erlangt hat, entwickeln sich aktiv weiter.

1993 wurde Usbekistan Mitglied der UNESCO. In Anerkennung der Verdienste des Landes wählten die Mitgliedsländer der Organisation 1997 die Republik Usbekistan in das Leitungsgremium – den Exekutivrat. Ein Ereignis von historischer Bedeutung war die Abhaltung der Abschlusssitzung der 155. Sitzung des UNESCO-Exekutivrats am 6. und 7. November 1998 in Usbekistan, auf der die Erklärung von Taschkent „Kultur des Friedens und die Aktivitäten der UNESCO in der Mitgliedstaaten", die die Feierlichkeiten zum Jubiläum unserer Vorfahren vorsahen und zur Weltwissenschaft und -kultur beitrugen. In der vergangenen Zeit wurden unter der Schirmherrschaft der UNESCO die Jahrestage unserer so großen Vorfahren wie Amir Temur, Mirzo Ulugbek, Ahmad Al-Fergani, Imam Al-Buchari, Kamoliddin Behzod sowie die weltberühmten Städte Samarkand und Buchara gefeiert, Chiwa, Termez, Shakhrisabz, Karshi, Taschkent, Margilan, unbezahlbare Perlen der Literatur „Alpamysh", „Avesto" und die Khorezm Academy of Ma'mun wurden international gefeiert. Historische und kulturelle Gebäude in den Städten Samarkand, Shakhrisabz, Buchara und Chiwa gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dies bedeutet, dass die Objekte des kulturellen Erbes in diesen Städten den Status eines Eigentums der gesamten Menschheit der Welt erlangt haben.

Im Jahr 2001 wurde Buchara durch die Entscheidung der UNESCO zur "Stadt des Friedens" erklärt. Im Rahmen der Internationalen Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes sind der Navruz-Feiertag, der Kulturraum des Boysun-Distrikts, Shoshmaqom, Katta Ashula, Askiya, usbekischer Pilaw, Atlas und Adras-Produktionstechnologie sowie der Khorezm-Tanz "Lazgi" sind in der repräsentativen Liste der UNESCO enthalten..

Unter der Führung und mit Unterstützung der UNESCO wurden der 2500. Jahrestag der Städte Buchara und Chiwa, der 2700. Jahrestag der Städte Shakhrisabz und Karshi, der 2750. Jahrestag der Stadt Samarkand und der 2200. Jahrestag der Stadt Taschkent gefeiert feierlich gefeiert. Bis heute hat das in Samarkand gegründete Internationale Institut für Zentralasienforschung gemäß diesem Dokument und mit direkter Unterstützung der UNESCO erfolgreich gearbeitet.

In der jahrelangen Zusammenarbeit mit der UNESCO wurden in Usbekistan folgende Projekte durchgeführt:

- „Erhaltung von Objekten des kulturellen Erbes aus Lehmziegeln, Verbesserung der Fähigkeiten lokaler Fachkräfte, Zertifizierung von Objekten des kulturellen Erbes entlang der Großen Seidenstraße";
- „Wirtschafts- und Umweltreform für die rationelle Nutzung der Land- und Wasserressourcen in der Region Khorezm";
- „Erhaltung buddhistischer Kulturerbestätten in Usbekistan";
- „Keramikkunst Usbekistans";
- „Erhaltung und Entwicklung von "Shoshmaqom" und sein Übergang zur zukünftigen Generation";
- „Die Kunst der Herstellung usbekischer Teppiche. Eröffnung von Zentren für Bildung sowie für die Herstellung und Bemalung von Teppichen in den Städten Buchara und Chiwa";
- „Das kulturelle Erbe der Region Baysun".

Die Organisation in Usbekistan mit Unterstützung der UNESCO bei internationalen Großveranstaltungen wie „Sharq Taronalari", Bakhshi-Kunst, Handwerksfestivals und dem Maqom-Kunstforum zeugt von der Existenz von Gründen für die Fortsetzung der Entwicklung der Beziehungen zwischen Usbekistan und der UNESCO.

Wenn es darum geht, die Beziehungen zu stärken und auszubauen, das Erbe von Kultur und Kunst zu bewahren und an zukünftige Generationen weiterzugeben, sollte beachtet werden, dass bilaterale Besuche und Treffen zur Stärkung der Zusammenarbeit beitragen. Der offizielle Besuch des Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, in Frankreich am 8. Oktober 2018 und sein Treffen im UNESCO-Hauptquartier in Paris mit der Generaldirektorin dieser Organisation, Audrey Azoulay, zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der UNESCO in der Außenpolitik und Diplomatie ist und von Bedeutung unseres Staates für diese Organisation.

Die Unterstützung Usbekistans für das benachbarte Afghanistan, die Förderung der Ausbildung von Jugendlichen und Frauen des Landes, die sich in einem langjährigen Krieg befinden, die Einrichtung von Sonderpädagogikzentren für sie in Termez wurden von der UNESCO sehr geschätzt und positiv bewertet bezeugen den diplomatischen Status und das Image des Landes.

Im September 2017 ergriff der Präsident Usbekistans die Initiative zur Annahme der Internationalen UN-Konvention über Jugendrechte und einer Sonderresolution der Generalversammlung „Bildung und religiöse Toleranz". Der Generaldirektor der UNESCO unterstützte die vom Präsidenten Usbekistans vorgelegten Initiativen, unter der Schirmherrschaft der UNESCO das nach Mirzo Ulugbek in Samarkand benannte Internationale Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien an der Universität für Informationstechnologien in Taschkent zu organisieren. Sowie der UNESCO-Lehrstuhl an der Silk Road International University of Tourism in Samarkand. Gleichzeitig wurden die Projekte zur Eröffnung von Abteilungen wie „Vergleichende Untersuchung der Weltreligionen", „Wasserdiplomatie, Wasserressourcenmanagement und Umweltschutz" und „Kulturtourismus" hoch geschätzt.

Auf den hochrangigen Treffen zwischen Usbekistan und der UNESCO wurde der gemeinsame Aktionsplan für 2018-2021 angenommen. Dieses Dokument hat strategische Bedeutung erlangt, da es sich darauf konzentriert, die Beziehungen auf ein qualitativ neues Niveau zu heben, die Aufgaben der Parteien gemeinsam innovativ zu lösen und die Zusammenarbeit zu stärken.

Bei dem Treffen in Samarkand am 26. August dieses Jahres mit der Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay, Präsidentin der Republik Usbekistan, betonte Shavkat Mirziyoyev die Konstruktivität des Dialogs und die Stärkung der Partnerschaft zwischen Usbekistan und der UNESCO eine hohe Politik in der Erhaltung des kulturellen und historischen Erbes - Schatzkammer der gesamten Menschheit.

Mamurakhon Alisherkhujayeva
Forschungszentrum für Orientalistik
Kultur und Erbe im Staat Taschkent
Universität für Orientalistik

Quelle/ Foto: UzA.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA: UNESCOListe des UNESCO-WelterbesWelterbe in Usbekistan
UNESCO - Uzbekistan
UNESCO Cultural (4)
Historic Centre of Bukhara (1993)
Historic Centre of Shakhrisyabz (2000)
Itchan Kala (1990)
Samarkand – Crossroad of Cultures (2001)

UNESCO Natural (1)
Western Tien-Shan (2016)


USBEKISTAN-ONLINE

Tourismusentwicklung UsbekistanMEDIATHEK | UNESCOUSBEKISTAN-GALERIE

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Open Sky-Modus wird in Usbekistan ab 1. August 2020 eingeführt

airport_taschkent Tashkent International Airport

Der usbekische Verkehrsminister hat eine Verordnung zur Einführung des Open-Skies-Modus auf den Flughäfen Usbekistans ab dem 1. August 2020 unterzeichnet. Durch die Unterzeichnung werden ausländischen Flugunternehmen zivile Flug- und Nutzungsrechte auf usbekischen Flughäfen ermöglicht.

Der Open-Skies-Modus1) wird für zwei Jahre vor dem Ende der IATA-Wintersaison 2022/2023 mit der Möglichkeit einer weiteren Verlängerung eingeführt.

Die Verordnung gilt an den regionalen Flughäfen von Karshi, Nukus, Termez, Buchara, Navoi und Urgench ohne Einschränkungen unter Berücksichtigung technischer Kapazitäten von Flughäfen, einschließlich der „5. Luftfreiheit2)"; auf den Flughäfen von Andijan, Fergana, Namangan und Samarkand.

Usbekistan gewährt allen ausländischen Fluggesellschaften der Mitgliedstaaten der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation das Recht, Passagierflüge zu den angegebenen Flughäfen ohne Frequenzbeschränkungen unter Berücksichtigung der technischen Kapazitäten von Flughäfen, einschließlich der „5. Luftfreiheit2)", entlang der Strecken durchzuführen, auf denen benannte Luftfahrtunternehmen der Republik Usbekistan nicht tätig sind.

Am Flughafen Samarkand wird nach Abschluss der Wiederaufbauarbeiten der Open-Skies-Modus ebenfalls eingeführt.

An den Flughäfen von Navoi und Termez sind ausländische Fluggesellschaften dazu berechtigt, Frachtflüge einschließlich der 7. Luftfreiheit3) durchzuführen.

Ausländische Fluggesellschaften, die daran interessiert sind, neue Strecken zu eröffnen oder die Anzahl der Flüge zu diesen Flughäfen zu steigern, können ab sofort einen Antrag (Termin) für bestimmte Strecken und Unterlagen an die Uzaviation Agency und an die Abteilung für Luftverkehrsentwicklung des Verkehrsministeriums stellen. Es wird betont, dass alle diesbezüglichen Anträge kurzfristig geprüft werden.

Beitrag/ Fotos: Dunyo.info

Empfohlene LINKS:

WIKIPEDIA - Open-Skies-Abkommen | Freiheiten der Luft | IATA | Städte Usbekistan

Kontakt: Uzaviation Agency
73B Nukus street, Tashkent city
+(998) 78 120-00-60, +(998) 71 254-14-82
Email: caa(at)uzcaa.uz

Open Skies Modus1: Open-Skies-Abkommen (deutsch‚ "offene/freie Lufträume") im Luftfahrtbereich sind internationale Vereinbarungen für die gegenseitige marktwirtschaftliche Liberalisierung des jeweiligen zivilen Luftfahrtsektors – verkörpert durch zivile Fluggesellschaften – zwischen den Vertragspartnern. Liberalisierte Landerechte, Streckenrechte, Kartellrechts-Vereinbarungen, Eigentumsbestimmungen etc. sind Teil dieser zivilen Verträge.

5. Luftfreiheit2: Beförderung von Passagieren oder Fracht zwischen zwei fremden Staaten, wobei entweder der Startpunkt oder Endpunkt der Reise im Heimatstaat liegt.

7. Luftfreiheit3: Beförderung von Passagieren oder Fracht zwischen zwei fremden Staaten, ohne dass die Route den Heimatstaat berührt.s


Abbildung: WIKIPEDIA - Definition Luftfreiheit 1-9

Nationale Fluggesellschaft UZBEKISTAN AIRWAYS; Foto: DUNYO

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DIE GROSSE SEIDENSTRASSE

margelan_seidenmanufaktur_gb Khanatlas - Margilan Seidenmanufaktur

Die Karawanenstraße, die im Altertum und Mittelalter den Orient mit dem Okzident verband, entstand im II. Jahrhundert vor Chr. und existierte bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Von der Geschichte ist uns bekannt, dass das Wort «Seidenstraße» mit der kostbaren Handelsware „Seide" eng verbunden war, die auf diesem Handelsweg oft geheime Seidenraupenzucht war ein streng gehütetes Geheimnis der Chinesen. Ein Geheimnisverräter wurde mit dem Tode bestraft. Deswegen blieb vielen europäischen Verfahren die Seidenraupenzucht vorenthalten. Für die Entdeckung des östlichen Teils der Seidenstraße spielten die Sogden, die im heutigen Usbekistan lebten, eine besondere Rolle. Die sogdische Sprache war eine der offiziellen Handelssprachen auf der Seidenstraße. Die Bezeichnung „Seidenstrasse" geht auf den im 19. Jahrhundert lebenden deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen zurück, der den Begriff 1877 erstmals verwendete.

Samarkand, die Perle Usbekistans, war eine der wichtigsten der Karawanenstraßen und für die Entwicklung der Seidenstraße von großer Bedeutung. Die Städte Buchara, Poykent, Termez und Taschkent förderten die Verbreitung der Handelskultur dank ihrer günstigen geographischen Lage auf der ca. 10.000km langen „internationalen Handelstrasse". Auf der antiken Seidenstraße wurde in westliche Richtung hauptsächlich Seide, gen Osten vor allem Wolle, Gold und Silber gehandelt. Nicht nur Kaufleute, Gelehrte und Armeen nutzten ihr Netz, sondern auch Ideen, Religionen und ganze Kulturkreise diffundierten und migrierten auf den Routen von Ost nach West und umgekehrt.
In den V. und VIII. Jahrhunderten vor Chr. wurde der Handel mit Seide durch den Iran nach Byzanz verboten. Deshalb suchten und fanden die sogdischen Kaufleute mi Unterstützung durch byzantinische und türkische Herrscher von Sogda und Chorezem einen Weg vom Kaspischen Meer über die Passstraße von Kaukasus, nach Konstantinopel.

Chiwa, eine der ältesten Städte des Landes, erlebte in diesem Bereich der Seidenstraße einen ungeahnten Aufschwung. Seide war für den Westen wohl eines der begehrteste Güter, wurde mit Gold und Edelsteinen bezahlt, und byzantinische Imperatoren tauschten die Seide gegen europäische Söldner. Daran kann man ermessen, welche hohe Bedeutung der Seide angesehen wurde. In dieser Zeit war die Seide in den drei großen Reichen (Byzanz, Sassaniden, Türken) das wirtschaftliche Investitionsobjekt Nummer eins. Zunehmend kam von Usbekistan nach Westen mit der Seide das berühmte Papier von Samarkand, die Stickereien und Glaswaren von Buchara, Pfeil und Bogen aus Taschkent und Schwerter sowie hochwertig geschmiedete Dolche vom Fergana-Tal mit. Vom Westen transportierte man nach Osten Porzellanwaren, Gewürze aus Iran, aus Indien, und verschiedene Edelsteine zurück.

Als in der zweiten Hälfte des VI. Jahrhunderts China sein Monopol auf dem Gebiet der Seidenproduktion verlor und nun in Byzanz viel mehr Seide prodziert wurde, gab es keinen Bedarf an chinesischer Seide mehr. Die Herstellung von Seide breitete sich über Byzanz langsam nach Transkaukasien und dann bis in den ganzen Mittelmeerraum. Einer der wesentlichen Gründe, die die Geschichte der historischen Seidenstraße beendete.
In Usbekistan versuchte man nach 1994, der Seidenstraße eine neue, jetzt touristische Bedeutung zu geben. Da durch Usbekistan historisch immer die wichtigsten Routen führten, erklärte die staatliche Tourismus-Organisation zum Zentrum der alten Seidenstraße und legte Routen fest. Viele dieser heutigen Reiserouten verlaufen wie schon einst durch die berühmten Städte von Usbekistan: Samarkand, Schahrisabz, Buchara, Chiwa, Fergana und Taschkent.

«DOCA TOURS» bietet unterschiedliche Routen an, je nach Ziel und Funktion: speziell abenteuerliche durch Dörfer im Zelt und in der Jurte, ethnische, relig ökologische und archäologische. Die professionellen Reisebegleiter führen Sie durch die Städte der alten Seidenstraße und erzählen von den Routen, Bedeutung der Seidenstraße und von Sagen und Märchen aus 1.001 Nacht.

Traditionelle Musik, Weltkulturerbe

Chiwa - Kalta Minor; Foto: G. Birkl

Chiwa Stadt, UNESCO Weltkulturerbe; Foto: G. Birkl

Buchara – Miri Arab; UNESCO Weltkulturerbe; Foto: G. Birkl

Buchara - Karawanserei; Foto: G. Birkl

Samarkand - Registan bei Nacht, UNESCO Weltkulturerbe; Foto: G. Birkl

Samarkand - Gur Emir; Foto: G. Birkl

Shakrisabz Portal – UNESCO Weltkulturerbe; Foto: G. Birkl

Shakrisabz - Konzerthalle; Foto: G. Birkl

Margelan - Seidenmanufaktur, Khanatlas; Foto: G. Birkl

Margelan - Seidenmanufaktur, Seidenkokon; Foto: G. Birkl

Taschkent – Timuridenmuseum; Foto: G. Birkl

Taschkent - Hazrati Iman; Foto: G. Birkl

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Gérard Depardieu wurde als neuer usbekischer Tourismus-Botschafter ausgezeichnet

Gerard-Depardieu-Botschafter-Tourismus-usbekistan Auszeichnung Gérard-Depardieu

Um das touristische Potenzial zu fördern und das positive Image von Usbekistan durch die Erstellung von Videos in französischen Fernsehsendern zu stärken, arbeitet das Staatliche Komitee der Republik Usbekistan für Tourismusentwicklung mit der französischen Produktionsfirma B-Tween zusammen. Das Thema des Dokumentarfilms über Usbekistan hat den Titel „Die Seidenstraße", wurde für den Fernsehsender Paris Premiere mit dem berühmten französischen Schauspieler Gérard Depardieu gedreht.

Der Schauspieler besuchte das Zentrum für Islamische Zivilisation und informierte sich über den Baufortschritt. Depardieu sprach auch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von Usbekistan, Aziz Abdukhakimov, dem Direktor des Zentrums für Islamische Zivilisation, Shoazim Minovarov, und dem Generaldirektor der usbekischen Agentur Firdavs Abdukhalikov.

Bei dem Treffen wies der französische Schauspieler auf die Bedeutung der Initiativen des Präsidenten von Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, hin, um der breiten Weltöffentlichkeit das wirklich humanistische Wesen des Islam zu vermitteln. „Ich teile die Position des Präsidenten Ihres Landes, Shavkat Mirziyoyev, der die Schaffung dieses Zentrums initiiert hat. In ihrem Land ehren sie diese heilige Religion als Zentrum humanistischer Werte und verurteilen diejenigen, die diesen großen Glauben mit Gewalt und Blutvergießen gleichsetzen. Ich teile diesen Ansatz voll und ganz. Viele Experten sagen heute, dass Usbekistan den Grundstein für ein humanistisches Entwicklungsmodell für die muslimische Welt legt. Das sind wirklich historische Momente ", sagte Depardieu. Der Schauspieler betonte, dass Usbekistan seit jeher das Land ist, in dem geniale Denker von Wissenschaftlern und Theologen geboren werden. „Seit dem 8. Jahrhundert wurde hier ein einzigartiges geistiges Umfeld geschaffen. Eindrucksvolle Erfolge wurden in Bereichen wie Mathematik, Medizin und Naturwissenschaften im Allgemeinen erzielt. Der Theologie wurde nicht weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Die maßgeblichste Sammlung von Hadithen - die Sprüche des Propheten - wurde von Imam Muhammad al-Bukhari zusammengestellt."

Der größte Sufi-Orden von Naqshbandi (entstanden im Gebiet des modernen Usbekistan) war in ganz Eurasien verteilt – vom Balkan bis nach Indonesien. Viele der prominenten Wissenschaftler lebten in Maverannahr, in Usbekistan im IX-XI Jahrhundert – dem "goldenen Zeitalter" der Islamwissenschaft. Kein einziges Land in der europäischen Welt kann sich eines solchen wissenschaftlichen Zentrums rühmen. „Ist dies nicht der klarste Hinweis darauf, dass der Islam der Träger der Ideen der Aufklärung war?", sagte Depardieu.

Als er über das im Aufbau befindliche Zentrum für Islamische Zivilisation sprach, zeigte sich der Schauspieler zuversichtlich, dass er zur Erhaltung, Erforschung und Verbreitung des reichen Erbes der Völker, die sich zum Islam bekennen, und zur Aufrechterhaltung des Respekts gegenüber anderen Religionen beitragen wird. Der Schauspieler drückte auch seine Bewunderung für die Gastfreundschaft des usbekischen Volkes und das reiche historische und kulturelle Erbe Usbekistans aus. „Usbekistan hat einen wirklich einzigartigen geografischen Standort erhalten. Das Land im Herzen Asiens hat viele kulturelle Traditionen von außen angesammelt und gleichzeitig seine eigenen Erfahrungen an die Außenwelt weitergegeben", sagte Depardieu.

Abschließend fügte er hinzu, dass das Thema des islamischen Erbes, der aufgeklärte Islam, eines der Hauptthemen des Films sein wird, mit dem in Usbekistan begonnen wurde. „Unsere Aufgabe ist es, sowohl dem französischen Publikum als auch der ganzen Welt das wahre Gesicht des Islam zu zeigen - seine Kultur, Wissenschaft, Kunst" betonte der Schauspieler. Es sei darauf hingewiesen, dass die Organisatoren der Dreharbeiten für den Dokumentarfilm mit Gerard Depardieu das Usbekkino, das Staatliche Komitee für Tourismusentwicklung und die Botschaft von Usbekistan in Frankreich sind.

Der Film wurde in 5 Städten Usbekistans gedreht - Taschkent, Samarkand, Buchara, Chiwa, Termez sowie in Nukus. Die Dreharbeiten in Usbekistan fanden vom 6. bis 26. November dieses Jahres statt.

Es ist erwähnenswert, dass die Vorführung eines Dokumentarfilms über unser Land unter Beteiligung eines berühmten französischen Schauspielers auf einem der beliebtesten Kanäle in Frankreich dazu beitragen wird, die französische Öffentlichkeit mit dem kulturellen und historischen Erbe und den Traditionen des usbekischen Volkes vertraut zu machen.

Quelle/ Fotos: Uzbektourism.uz

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Wikipedia: Gérard_Depardieu

Gérard Depardieu: Botschafter-Tourismus-Usbekistan; Gesprächsrunde mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von Usbekistan, Aziz Abdukhakimov

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Shavkat Mirziyoyev: Heute schreiben wir neue Geschichte von Usbekistan

Shavkat-Mirziyoyev_Sharq_Taronalari2019 Shavkat-Mirziyoyev • SHARQ TARONALARI

 Präsident Shavkat Mirziyoyev traf sich mit einheimischen und ausländischen Bloggern, die zum internationalen Musikfestival „Sharq Taronalari" eingetroffen sind.

„Usbekistan hat sich in den letzten Jahren der Welt geöffnet und möchte der internationalen Gemeinschaft die ganze Wahrheit bringen. Entscheidend ist, dass Sie diskutieren und kritisieren können ", sagte der Präsident.

Das Staatsoberhaupt betonte die wichtige Rolle der Blogger bei der Berichterstattung über die Reformen im Land, der Förderung der Kultur und des historischen Erbes unseres Volkes auf internationaler Ebene und der Fortsetzung der Politik der Offenheit in Usbekistan.

„Ich freue mich sehr, Sie im usbekischen Land in der alten Wiege der Zivilisation Samarkand zu sehen. Heute schreiben wir eine neue Geschichte Usbekistans. Wir möchten den Menschen ein angenehmes Leben ermöglichen, damit sie mit Zuversicht in die Zukunft blicken können. Ich hoffe, Sie werden zu diesen Bemühungen beitragen und ihre Beiträge dazu leisten", schlug Shavkat Mirziyoyev vor.

Unter Ihnen sehe ich auch unsere einheimischen Blogger und bin sehr stolz darauf. Sie müssen wissen, dass der Präsident Sie immer unterstützen wird", sagte der Staatschef.

Quelle/Foto: UzA.uz


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Eröffnung: Internationales Musikfestival SHARQ TARONALARI 2019

Musik u.a. von SULTON ALI • Konzert • Samarkand

SHARQ TARONALARI • grandiose 3D Lasershow !!!

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Joe Weingarten: Usbekistan ist unser engster Partner in Zentralasien

Joe-Weingarten Verwaltungsleiter des Wirtschaftsministeriums des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, Joe Weingarten
In der letzten Zeit kommt der politische Dialog zwischen Usbekistan und Deutschland in Schwung. Dies basiert auf den Grundsätzen der Freundschaft und Zusammenarbeit, des gegenseitigen Vertrauens und der gemeinsamen Interessen.

Der UzA-Korrespondent interviewte den Verwaltungsleiter des Wirtschaftsministeriums des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, Joe Weingarten über neue Richtungen des politischen Dialogs und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit:

„Im Mai 2019 stattete der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, Usbekistan einen offiziellen Besuch ab. Nach dem Besuch traf sich der Bundespräsident mit Vertretern deutscher Wirtschaftskreise aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen und forderte sie auf, in Usbekistan zu investieren und eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit usbekischen Unternehmern und Unternehmen aufzubauen. Und dies erleichterte den Besuch unserer Delegation in Usbekistan.

Die Innen- und Außenpolitik, die Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev in den letzten Jahren durchsetzt, die unter seiner Führung durchgeführten Reformen, insbesondere das besondere Augenmerk auf die Entwicklung des Wirtschaftsbereiches, ruft ein besonderes Interesse in politischen Kreisen und in der breiten Öffentlichkeit in Deutschland hervor. Infolgedessen wünschen deutsche Großunternehmer in Usbekistan Geschäfte zu machen.

Usbekistan hat auf uns einen grossen Eindruck gemacht. Im Laufe des Besuchs im Gebiet Taschkent haben wir die Verhandlungen über die Perspektiven für die Entwicklung des Weinbaus im Bezirk Parkent geführt, wo tiefe Traditionen in dieser Branche angelegt wurden.

In Usbekistan ist mir aufgefallen, dass fast alle Einwohner ein Lächeln auf den Lippen haben. Sie sind heute glücklich und sicher fürs Gedeihen auf morgen. Dies zeugt noch einmal davon, dass die Reformen im Land zeitgerecht umgesetzt werden. Wir freuen uns sehr, dass wir einen verlässlichen Partner in Zentralasien wie Usbekistan haben.

Die Gelegenheit nutzend möchte ich das usbekische Volk im Namen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz zu dem bevorstehenden großen Feiertag - dem Unabhängigkeitstag ganz herzlich gratulieren.

Quelle/Titelbild: Gayrat Honnazarov, UzA


Empfohlene LINKS: USBEKISTAN-GALERIE | Wein-Plus Weinlexikon
SAMARKAND – Weinkellerei & Spirituosen
Weltberühmte Tropfen, „Medizin" und edle Spezialitäten!

ReiseTravel - Cognac & Wein aus Samarkand

​Historischer Weinanbau in Usbekistan seit 1868; ​Foto: G.Birkl

​Traditionelle Weinanbaugebiete Usbekistan; Foto: G.Birkl

​Samarkander Weinproduktion; Foto: G.Birkl

Edle Tropfen aus Usbekistan, weltweit begehrt und beliebt; Foto: G.Birkl

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USBEKISTAN kennenlernen – das Herz der Seidenstraße!

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USBEKISTAN-ONLINE und USBEKISTAN-GALERIE erreichen ... mehr als 1.000.000 Hits/Zugriffe!

Verrehrte Besucher des Portals von USBEKISTAN-ONLINE, liebe Freunde Usbekistans,

seit der Wahl des Präsidenten Shavkat Miromonovich Mirziyoyev im Dezember 2016 und den eingeleitenden Reformen zur Liberalsierung und Öffnung des Landes, besteht zunehmendes Interesse Deutschlands an engeren Kontakten mit Usbekistan für die Bereiche Wirtschaft, Tourismus, Kultur.

Auch über die Entwicklung von USBEKISTAN-ONLINE gibt es erfreuliches zu berichten. Das Internetportal dient der Förderung des bilateralen Dialogs, den freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Usbekistan. Seit dem Start des Portals im Dezember 2014 entwickelt sich die Internetseite kontinuierlich und zunehmends mit großem Interesse beim Publikum weiter. Ein wichtiges Kriterium und Indikator für die Akzeptanz in der Öffentlichkeit ist das Interesse bei den Besuchern des Portals und somit die Anzahl der erreichten Hits/ Zugriffe auf der Internetseite.

Mit dem Ziel die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Nationen zu fördern, Wissenswertes über Usbekistan bekannter zu machen wurden zwei Projekte initiiert - USBEKISTAN-ONLINE und USBEKISTAN-GALERIE. 


Projekt USBEKISTAN-ONLINE

Die Idee ein eigenes Portal zu gründen entstand nach mehreren Usbekistan Reisen und der Erkenntnis, Vor Ort ist einiges anders als man bei uns in den Medien warnimmt, über das Leben der Menschen in Usbekistan, über die Gesellschaft erfährt. Auch heute gibt es vieles zu entdecken, das von Bedeutung für die Entwicklung der Menschheitsgeschichte, für Europa ist!

Das Portal www.Usbekistan-Online.de ist unabhängig, eine wertvolle Orientierungshilfe für alle die sich privat oder beruflich für Usbekistan interessieren, mehr über das Land im Herzen der Seidenstrasse wissen möchten, nach authentische Informationen suchen. Hauptaufgabe dieses Projekts ist es, die Integration der usbekischsprachigen Mitbürger zu fördern sowie zahlreiche Reisende, Geschäftsleute und alle, die sich für den Dialog zwischen Deutschland und Usbekistan interessieren, mit nötigen Informationen zu unterstützen.

USBEKISTAN-ONLINE ist eine Community, eine offene Plattform für einen Wissensaustausch zwischen Deutschland und Usbekistan. Im Portal werden Berichte aus eigenen Erfahrungen und Beiträge von zuverlässigen Quellen veröffentlicht.

Das Portal USBEKISTAN-ONLINE beinhaltet ein umfangreiches Serviceangebot: 

Aktuelle Beiträge (Neuigkeiten aus Usbekistan/ Deutschland)

Kunst & Kultur (kulturelle Besonderheiten, Präsentation von Künstlern & und mehr!)

• Mediathek (Bildergalerie, Literatur, CD/DVDs, Hörbücher…), 

• Publikationen (Downloads, Veröffentlichungen)

• Kalender (Veranstaltungen, Konzerte, Vorträge…)

• Webservice (Kontakte, Ansprechpartner)




Projekt USBEKISTAN-GALERIE

Die USBEKISTAN-GALERIE ist eine öffentliche Galerie, an 365 Tagen, 24 Std. geöffnet, der Eintritt ist frei. Es werden repräsentive Aufnahmen über das Land Usbekistan mit seinen kulturellen Schätzen, Sehenswürdigkeiten präsentiert. Seit der Gründung im April 2013 beteiligen sich am Projekt 15 Fotografen aus Usbekistan, Deutschland und Österreich. Im Internet ist die Galerie unter dem LINK: www.flickr.com/usbekistan_news/sets/ erreichbar.

Grundsätzlich kann sich jeder Fotograf mit eigenen Aufnahmen/ Themen beteiligen. Die USBEKISTAN-GALERIE bietet aktuell mit 205 thematisierten Alben und mit 6.435 repräsentativen Aufnahmen eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Reiseplanung zur Besichtigung von UNESCO Weltkulturerbe Stätten, legendere Städten wie Samarkand, Buchara, Chiwa, Schachrisabz, Taschkent, Termez, Kokand und Margilan, Heiligtümer (z.B. in Taschkent eine der ältestesten Abschriften des Koran). 

Darüber hinaus kann man sich über kulturelle Besonderheiten des Landes von A (Architektur) bis Z (Züge) informieren, es werden u.a. Spezialitäten, usbekische Cuisine, Lokalitäten und Hotels vorgestellt.

Respektable Ergebnisse… 1.060.375 Hits/Zugriffe

Mit Stand Juni 2019 haben die initierten Projekte wichtige Meilensteine erreicht, die markante Marke mit jeweils mehr als 500.000 Hits überschritten!. Das Portal USBEKISTAN-ONLINE hat seit der Gründung mehr als 550.556 Hits/Zugriffe registriert. Die USBEKISTAN-GALERIE konnte mehr als 509.801 Hits/ Zugriffe erzielen.
... mit diesem Ergebnis ist USBEKISTAN-ONLINE in Deutschland als Informationsmedium über Usbekistan auf den 1. Platz gerückt! (siehe Google Suche, USBEKISTAN ONLINE)
…zudem wurden seit der Gründung des Portals über 53.837 Downloads registriert, das ist mehr als alle jemals verkauften Bücher über Usbekistan in Deutschland!

Der Beitrag über die Wahlen in Usbekistan wurde mit 12.026 Hits/Aufrufen bewertet, ein Beleg dafür, dass sachliche Informationen bei den Besuchern des Portals einen hohen Stellenwert genießen. siehe -> Bericht über die Präsidentschaftswahlen in Usbekistan 12/2016 – Rückblick und Ausblick... 

(siehe auch Bilddokumentation).

Sehr herzlich bedanke ich mich bei den Besuchern des Portals für das Interesse an den Beiträgen von USBEKISTAN-ONLINE, den Besuchern der USBEKISTAN-GALERIE sowie bei den Autoren, Fotografen für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Über eine Weiterempfehlung würde ich mich freuen.

Ideen, Vorschläge, …Beiträge sind immer herzlich willkommen! RAHMAT

Was ist Reisen? Ein Ortswechsel? Keineswegs! Beim Reisen wechselt man seine Meinungen und Vorurteile.
Anatole France

Mit herzlichen Grüßen, wünschen für eine Usbekistan-Reise!
GERHARD BIRKL 

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Lebenslauf des Präsidenten der Republik Usbekistan - Shavkat Miromonovich Mirziyoyev


Reisezitate:
Die 50 inspirierendsten Reisezitate
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„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“
Johann Wolfgang von Goethe

„Die tägliche Erfahrung lehrt, daß diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; daß die Gewohnheit – fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit."

François Pierre Guillaume Guizot

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SAMARKAND nimmt am XII. INTERNATIONALEN MUSIKFESTIVAL „SHARQ TARONALARI“ teil

Sharq-taronalari

Vom 26. bis 30. August 2019 findet zum zwölften Mal das traditionelle internationale Musikfestival Sharq Taronalari, Melodie des Ostens, in der Stadt Samarkand statt.

Dieses Festival zeichnet sich durch seinen einzigartigen Geist und sein einzigartiges Erscheinungsbild aus. Ziel ist die Entwicklung der Musikkunst des Ostens, die Popularisierung der Folklore, der Austausch von Musik- und Kunsttraditionen zwischen den Völkern Usbekistans und anderen Ländern sowie der wissenschaftliche Austausch in diesem Bereich.

Das SHARQ TARONALARI International Musik Festival findet in der dritten Augustdekade alle zwei Jahre in Samarkand unter der Schirmherrschaft der UNESCO statt. In diesem Jahr ist das Sharq Taronalari International Music Festival eines der Mitglieder der International Folklore Organization (IOV) geworden.

In der gesamten Geschichte des Festivals nahmen Vertreter von 110 Ländern sowie hochrangige Gäste internationaler Organisationen wie der UNESCO, der Shanghai Cooperation Organization, der International Folklore Organization und der Asian Development Bank teil.

Das aktuelle Festival wird voraussichtlich von über 400 ausländischen Teilnehmern aus 80 Ländern besucht. In diesem Rahmen werden eine wissenschaftlich-praktische Konferenz zum Thema „Perspektiven für die Entwicklung der traditionellen Musikkunst der Völker des Ostens" sowie Konzerte und internationale Wettbewerbe traditioneller Musikmeister Usbekistans organisiert.

An der Konferenz nehmen prominente Musikkritiker, Wissenschaftler, populäre Künstler, Fachleute und Ehrengäste teil. Darüber hinaus finden während des Festivals spezielle „Runde Tische", Präsentationen und Seminare statt.

Die traditionellen Gäste des Forums werden Vertreter der UNESCO und der AISESKO (Islamische Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur) sein, und die Teilnehmer werden professionelle Interpreten und Teams aus Armenien, Afghanistan, Indien, Indonesien, Iran, Irak, Spanien, Italien, Kasachstan, Kirgisistan, der Mongolei sein. Pakistan, Russland, USA, Tadschikistan, Turkmenistan, Türkei, Äthiopien und andere Länder sein.

Es wird eine internationale Jury aus bekannten Experten der nationalen Musikkunst zur Beurteilung der künstlerischen Beiträge gebildet. Das Hauptkriterium für ihre Bewertung bleibt ein hohes Maß an Können und Musik-Kultur.

Über das Sharq Taronalari International Music Festival wird in den Medien, auf den nationalen Fernsehsendern und auf der Website www.sharq-taronalari.uz ausführlich berichtet.

Beitrag: UzA

Empfohlene LINKS: UNESCO | IOV World International Organization of Folk Art

Festival history | Deutsche Beteiligung 2017
Festival 2017
Sharq taronalari music festival (Sharofiddin Husniddinov)
Music with Sulton Ali

• Reportage SHARQ TARONALRI
• Participants are getting ready for Shark taronalari festival
• SAMARKARD


USBEKISTAN-ONLINE
• SAMARKAND begrüßte internationales Publikum zum XI. Folklorefestival "Sharq Taronalari"
• SHARQ TARONALARI – Internationales Musikfestival im Dienst der Wissenschaft


USBEKISTAN-GALERIE
• 2017 SHARQ TARONALRI - Deutsche Beteiligung
• 2017 SHARQ TARONALRI - Impressionen

Registan Samarqand "Sharq taronalari-2015" 3D MAPING ORIGINAL!!!!

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53. Usbekistan Hilfseinsatz - Friedensdorf International

Treffen-mit-Partner-und-Ehemaligen-in-Samarkand
Seit 17 Jahren hilft Friedensdorf International in Usbekistan

Vergangenen Sonntag kehrten die Friedensdorf-Mitarbeiter Kevin Dahlbruch und Rebecca Wenzel von ihrer Projektreise aus Usbekistan zurück. In den sieben Tagen besuchten sie verschiedene Hilfsprojekte der Kooperation zwischen Friedensdorf International und der Partnerorganisation „Soglom Avlod Uchun – Stiftung für eine gesunde Generation" und wählten Kinder für die kommenden Charterflüge aus.

Für drei genesene Jungen im Alter von 12, 11 und 2 Jahren war es darüber hinaus die lang ersehnte Heimreise. Sie konnten vier Monate vor dem nächsten Hilfseinsatz für Zentralasien und Afghanistan gesund zu ihren Familien zurückkehren. „Da die drei Jungs bereits gesund genug sind, um den Weg nach Hause anzutreten, möchten wir ihnen ihre Familie, ihre gewohnte Umgebung und ihre Kultur nicht länger vorenthalten als notwendig. Die Freude der drei Kinder darüber, dass es für sie früher nach Hause geht, war für uns der schönste Moment", berichtet Friedensdorf-Mitarbeiterin Rebecca Wenzel.

Rund 200 kranke oder verletzte Kinder wurden den Friedensdorf-Mitarbeitern in verschiedenen Städten in Usbekistan vorgestellt. „Erfreulicherweise konnten wir vielen Kindern, die wir gesehen haben, eine Absage erteilen. Denn durch die erfolgreiche Projektarbeit müssen mittlerweile viele Kinder ihre Heimat nicht mehr verlassen, sondern haben die Möglichkeit vor Ort behandelt zu werden. Es ist ein schönes Gefühl, dass die Projektarbeit ihren Sinn voll und ganz erfüllt und dazu beiträgt, das Gesundheitssystem in Usbekistan zu stärken", erzählte der stellvertretende Friedensdorf-Leiter Kevin Dahlbruch nach seiner Rückkehr. Unter anderem besuchte das Friedensdorf-Team gemeinsam mit Dr. Jumaboy Nurov, dem Vertreter der usbekischen Partnerorganisation, eine Klinik, in der beispielsweise Herzoperationen durch das Friedensdorf finanziert werden. Auch die erfolgreiche Behandlung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten stellte ihnen ein Arzt in der Stadt Qarshi vor. Bei ihrem Besuch in einer Klinik begegnete das Friedensdorf-Team zudem Angehörigen von Kindern, denen durch die Projektarbeit zu einer gesunden Zukunft verholfen wurde. „Die Familien der Kinder haben uns trotz Sprachbarriere ihre unendliche Dankbarkeit spüren lassen. Das war auch für uns sehr emotional und überwältigend", waren sich Kevin Dahlbruch und Rebecca Wenzel einig.

Eine weitere schöne Begegnung durfte das Friedensdorf-Team in der Stadt Samarkand erleben. Dort gab es ein Wiedersehen der besonderen Art mit einem ehemaligen Friedensdorf-Kind. In Samarkand trafen sie Inoyatulla, der vor 13 Jahren mit Friedensdorf International zur medizinischen Behandlung nach Deutschland kam. „Nach einem Autounfall hätte ich fast mein linkes Bein verloren. Nachdem ich in Deutschland geheilt wurde, wusste ich genau was ich werden wollte", so Inoyatulla. Mittlerweile ist er ein junger, gestandener Mann, der heute Assistenzarzt in Usbekistan ist und als Mediziner jetzt in seinem Heimatland hilft. „Bei dem Treffen drückte Inoyatulla seine unendliche Dankbarkeit an das Friedensdorf aus. Er erzählte uns, dass er seine Zeit im Oberhausener Friedensdorf für immer im Herzen hat und sich gut daran erinnern kann, wie sich alle Kinder vor dem Essen an die Hände fassen und Frieden rufen – ein Ritual, das auch heute noch täglich im Dorf durchgeführt wird", so das Friedensdorf-Einsatzteam.

Hintergrund:

Seit 2002 werden im Zuge der Afghanistan-Kombinationseinsätze auch usbekische Kinder nach Deutschland mitgenommen und erhalten eine Chance auf Heilung ihrer Krankheiten und Verletzungen. 2003 begann die Projektarbeit des Friedensdorfes in Usbekistan. Seitdem konnte Friedensdorf International rund 5.600 usbekischen Kindern die Reise nach Deutschland ersparen und sie im Rahmen der Projektarbeit in ihrer Heimat behandeln. Das jüngste Projekt wurde 2015 ins Leben gerufen und widmet sich kleinen Patienten, die dringend notwendige Herz-Operationen erhalten. 

Beitrag/ Foto: Eva Kammhuber
Titelbild: Treffen mit Partner und Ehemaligen in Samarkand

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Kontakt: FRIEDENSDORF INTERNATIONAL
Koordinationsstelle München
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Seit 1967 hilft FRIEDENSDORF INTERNATIONAL verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten. Kinder werden zur kurzfristigen medizinischen Behandlung nach Europa geholt und weltweite Projekte verbessern die medizinische und humanitäre Versorgung in den Heimatländern. Die friedenspädagogische Arbeit des FRIEDENSDORFES fördert zudem soziales Bewusstsein und Engagement.
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WIKIPEDIA: Friedensdorf International

YOUTUBE: Frieden im Dorf - Das Friedensdorf International 

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Erstes Internationales Forum über Tourismus für Pilgerreisen (Ziyorat)

International_Forum Erstes Internationales Forum für Tourismus – Pilgerreisen

Vom 21. bis 23. Februar findet in Buchara und Samarkand das Erste Internationale Forum über Tourismus für Pilgerreisen (Ziyorat) statt. Am Forum nehmen Vertreter wichtiger internationaler Organisationen in der islamischen Welt, spezialisierte Agenturen, Universitäten, Geistliche, Hochschulen und Tourismusunternehmen aus dem Bereich Pilgerreisen teil.

Die Nachricht von der geplanten Veranstaltung löste eine breite Reaktion in der globalen Gemeinschaft aus. Vertreter des größten TV-Senders in Europa und Asien - EuroNews (Frankreich) und Al Jazeera (Katar), Al-Ahram al-Iqtisadi (Ägypten) und Diplomatic News (Pakistan), Kommersant (Russland), Al-Wajhat (Omon) und Al Hayat (Saudi) u.a. werden in Buchara erwartet.

Zur Information: EuroNews der führende europäische 24-Stunden-Informationskanal, der Video-Chroniken von Weltereignissen in acht Sprachen kombiniert. Der 1993 gegründete Fernsehsender deckt Ereignisse aus der Welt ab, die aus europäischer Sicht relevant sind. Kabel, Satellit und Rundfunk EuroNews decken über 199 Millionen Haushalte in 130 Ländern ab.


Quelle/Foto: Pressedienst des Staatlichen Ausschusses für Tourismus der Republik Usbekistan


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Tourismusentwicklung USBEKISTAN

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Kurzer Überblick
Usbekistan, in Zentralasien und im Zentrum der alten Seidenstraße gelegen, zieht immer mehr ausländische Reiseveranstalter an. Usbekistan ist ein Land der großen Möglichkeiten, einzigartiger Naturschätze und wachsender Perspektiven.

Usbekistan ist seit der Unabhängigkeit 1991 ein selbständiger Staat, gehört zu den an Naturschätzen reichsten Ländern der Erde. Der größte Schatz Usbekistans ist jedoch sein grenzenloses geistiges Vermächtnis, tief verwurzelte handwerkliche Traditionen, Landwirtschaft und Kommerz.

Schon seit dem Altertum sind wunderschöne Architekturdenkmäler, berühmte Moscheen von Samarkand, Buchara, Chiwa und Taschkent bekannt. Diese sind jedoch nur ein Bruchteil der Sehenswürdigkeiten usbekischer Städte, die auf der Seidenstraße liegen. Usbekistan ist die Heimat von Tamerlan, des legendären Herrschers des Orients und Zentralasiens, sowie so herausragender Gelehrter, Denker und Philosophen des Mittelalters wie Avizenna, Al-Buchorij, Navoi, Ulukbek, Berunij, Nakschbandi und vieler anderer.

Eine weitere berühmte Persönlichkeit, die Usbekistan gut kannte, war Alexander von Grosse. Seine Armee machte beim Feldzug nach Indien auf dem Territorium von Usbekistan Halt. Viele berühmte Reisende und Historiker Europas, Arabiens, Persiens, Chinas, Indiens, des Kaukasus und der Mongolei haben dieses große Kultur- und Handelszentrum besucht. Dank den Aufzeichnungen von Marco Polo verbreitete sich der Ruhm usbekischer Städte im Westen. Sie werden bis heute mit dem Schönen, Exotischen und Unbekannten in Verbindung gebracht.

Tourismus in Usbekistan
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zur Wachstumsentwicklung und Schaffung von Beschäftigung beiträgt. Heute werden in allen Regionen Usbekistans die zukunftsträchtigen Projekte im Tourismusbereich umgesetzt.


TOP Reiseziele

TASCHKENT
ist die Hauptstadt Usbekistans, ist auch die größte Stadt Zentralasiens. Daher ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Zentralasien. Taschkent ist eines der wichtigsten Geschäftszentren in der Region. Heutzutage ist Taschkent eine der schönsten Städte in Asien in der sich in besonderer Weise Vergangenheit und Moderne widerspiegeln. Seine Architektur ist einzigartig, die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen ist unvergleichlich.


SAMARKAND
– Die antiken Städte Usbekistans haben in verschiedenen Jahrhunderten eine Hauptrolle auf der Seidenstraße gespielt. Aber „Das Herz der Großen Seidenstraße" ist Samarkand. Die Stadt wurde auf die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Die einzigartigen Bauten der antiken Architektur, Erbe der Wissenschaften und Kunsthochschulen, und die Zentren des einheimischen Handwerks dieser alten Stadt, sind in der ganzen Welt berühmt.


BUKHARA
an der Großen Seidenstraße gelegen, ist mehr als 2.000 Jahre alt. Es ist das umfassendste Beispiel für eine mittelalterliche Stadt in Zentralasien, in der ganze Stadtteile mit ihrem alten Gesicht bis zum heutigen Tag erhalten geblieben sind.


KHIWA
ist eine der am weitesten entfernten zentralasiatischen Städte entlang der alten Seidenstrasse, eine faszinierende Wüstenstadt, ist seit dem Mittelalter in seiner Gesamtheit erhalten geblieben. Die Chiwa Oase, die südlich des Amu-Darja Flusses liegt, war die letzte Station der Karawanen vor der Durchquerung der Wüste nach Persien.


SHAKHRISABZ
ist eine der schönsten und farbenfrohen Städte in Usbekistan und liegt ca. 80 km südlich von Samarkand. Die 2.700 Jahre alte Stadt spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der zentralasiatischen Region.


FERGHANA-TAL
– Für seine malerische Landschaft wird Ferghana-Tal zu Recht als eine Perle Zentralasiens bezeichnet. Das Tal ist vor allem durch die Tyan-Shan-, Hissar- und Alay-Berge umgeben und nur im Westen für den Fluss Syrdarja offen. ...

Es ist gut zu wissen...

„... nach der Schlacht von Talas in Samarkand im Jahr 751 wurde das Geheimnis der Papierherstellung von zwei chinesischen Gefangenen bekannt. Im Anschluss daran wurde die erste Papiermühle in der islamischen Welt in Samarkand gegründet. Die Erfindung verbreitete sich danach auf den Rest der islamischen Welt, und von dort nach Europa aus."

„... das Ensemble in Samarkand wie die Bibi-Khanum-Moschee und Registan- Platz spielte eine grundlegende Rolle bei der Entwicklung der islamischen Architektur über den gesamten Bereich, vom Mittelmeer bis nach dem indischen Subkontinent."

„... Samarkand stellt in seiner Kunst, Architektur und Stadtstruktur die wichtigsten Etappen der zentralasiatischen kulturellen und politischen Geschichte aus dem 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart dar."

„... das Wort Algebra kommt aus dem Arabischen al-jabr („Wiederherstellung") und seine Wurzeln gründen auf frühere Traditionen, haben ihren Ursprung und einen direkten Einfluss auf den Gründer Abu Dscha'far Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi, der auch im Westen als al-Khwārizmī (ca. 780 bis 850) bekannt ist. Er entwickelte auch das Dezimalsystem, so dass das Gesamtsystem der Ziffern, „Algorithmus" oder „Algorithmus" nach ihm benannt sind. Al-Khorezmi schrieb später das kompendiöse Buch „Berechnung nach Fertigstellung und Balance, die Algebra als mathematische Disziplin", das sich unabhängig von der Geometrie und Arithmetik etabliert hat."

Beitrag/Fotos: UZBEKISTAN-TRAVEL; mit freundlicher Genehmigung Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin

Download: Presentation UZBEKISTAN.TRAVEL (ca. 7.1MB)

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Das erste Weinfestival "Art of Winemaking" findet Ende November in Taschkent statt

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Das erste Weinfestival "Art of Winemaking", wird auf Initiative des Präsidenten Usbekistans abgehalten und von Uzsharobsanoat (Usbekische Weinindustrie) mit Unterstützung der Mitglieder des Organisationskomitees organisiert. Das Festival gilt als Beginn der Verstärkung der Aktivitäten der neuen Weinbereitung, der gesteigerten Beteiligung und der Entwicklung der Zusammenarbeit ausländischer Fachleute mit Wein, Tourismus und anderen Wirtschaftssektoren.

Es wird ein ungewöhnliches Festival, für Bildungs-, Wissenschafts- und Unterhaltungsveranstaltungen sein. Das reichhaltige Programm bietet vielfältige Möglichkeiten, um sich mit der Kunst der Weinherstellung in verschiedenen Ländern vertraut zu machen, Erfahrungen bei Meisterklassen auszutauschen und die Errungenschaften der Weinindustrie auf der Ausstellung zu präsentieren. Während des Festivals werden neben Präsentationen und Verkostungen von Weinproben aus heimischer Produktion aber auch ausländische Weine angeboten.
 
Eine der wichtigsten Veranstaltungen des Festivals wird die Internationale Wissenschafts- und Technikkonferenz "Innovative Technologien in der Weinbereitung und im Weinbau" sein, an der führende Experten aus Russland, Italien, Bulgarien, Frankreich, Georgien und anderen Ländern teilnehmen werden.

Das Konzert- und Unterhaltungsprogramm des Weinfestivals zeigt das große touristische Potenzial Usbekistans, die ursprüngliche Kultur und Kunst, Volkskunst und nationale Küche in verschiedenen Regionen des Landes.

Das Festival findet vom 21. bis 23. November 2018 im UzExpoCenter, in Taschkent statt.

Quelle: UzDaily.com; Fotos: G. Birkl

Empfohlene LINKS:
USBEKISTAN-GALERIE | Samarkand/ Weinkellerei

Weinproduktion und Weinanbaugebiete Usbekistan; Foto: G.Birkl

Weinanbau seit 1868 in Usbekistan; Foto: G.Birkl

Grosse Auswahl an Wein- und Spirituosen, internationale Anerkennung; Foto: G.Birkl

Edle Tropfen zur Verköstigung in gemütlicher Atmosphäre; Samarkand, Weinkellerei; Foto: G.Birkl

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ASIEN/USBEKISTAN - Apostolischer Administrator: “Religiöse Toleranz ist in der usbekischen Kultur selbstverständlich”

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Taschkent (Fides) - "Aufgrund seiner Geschichte ist Usbekistan ein Kreuzweg der Kulturen und Religionen. Aus diesem Grund sind Toleranz und Religionsfreiheit bis heute ein selbstverständliches Merkmal der Kultur und der lokalen Bevölkerung", sagt der Apostolische Administrator von Usbekistan, Pater Jerzy Maculewicz (ofmConv).

"Die Seidenstraße hat die Besonderheiten dieses Landes stark geprägt: Reisende, die auf dem Weg von Europa nach China waren, machten hier oft Halt. Aber das Zusammenleben zwischen Kulturen und Religionen geht auf viel frühere Zeiten zurück: In Buhara gibt es seit mindestens 600 Jahren eine Synagoge und die jüdische Gemeinde sagt, dass die Ankunft der ersten jüdischen Gläubigen bis in die Zeit vor etwa 2000 Jahren zurückreicht. Im achten Jahrhundert nach Christus kamen die ersten Muslime und eine große Gemeinde nestorianischer Christen lebte hier bis zum 13. Jahrhundert. Außerdem hat die sowjetische Herrschaft die Ankunft und Vermischung verschiedener Nationalitäten begünstigt. Nach dem Ende der Zwangsarbeit in den Gulags von Sibirien gingen polnische Gefangene oft wegen des günstigen Klimas und der Anwesenheit vieler anderer Landsleute nach Usbekistan."

Heute leben in Usbekistan Menschen aus 80 verschiedenen Nationalitäten, die sich fast immer in Gemeindezentren versammeln, mit denen die katholische Gemeinschaft ständig in Verbindung steht. "Es sind vor allem Vereine in Taschkent und Fergana", so der Franziskanerpater, „die sich darum bemühen, die Aspekte der Tradition des Herkunftslandes aufrecht zu erhalten. Wir haben gute Beziehungen zu diesen Einrichtungen, darunter auch die Kulturzentren der Deutschen, Russen und Tataren. Wir kommen oft zusammen, um die wichtigsten Feiertage oder andere Momente des Zusammenseins miteinander zu verbringen. Zum Beispiel wurde zu Beginn des Sommers ein Mitbruder aus Fergana vor der Abreise in den Urlaub, von Mitgliedern des Kulturzentrums der Tataren mit einem Konzert mit traditioneller Musik verabschiedet".

Das Klima des Dialogs begünstigt auch die Beziehungen zwischen verschiedenen Religionen: "Zusammen mit den orthodoxen, jüdischen und christlichen armenischen Religionsvertretern nehme ich jedes Jahr als religiöser Vertreter der katholischen Kirche in Usbekistan an den Feiern zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan teil. Darüber hinaus haben wir eine privilegierte Beziehung zu anderen Christen. Zum Beispiel haben wir in den vergangenen Monaten in Fergana gemeinsam mit anderen Gemeinden der protestantischen Kirche an einem Gebet einer pfingstkirchlichen Gemeinde teilgenommen ", so der Ordensmann abschließend.

In Usbekistan gibt es fünf katholische Pfarrgemeinden mit insgesamt etwa 3.000 getauften Mitgliedern, verteilt auf die wichtigsten Städte des Landes: Taschkent, Samarkand, Buchara, Urgench und Fergana. Rund 80% der usbekischen Bevölkerung sind Muslime, 8% gehören der russisch-orthodoxen Kirche an.
Beitrag: (LF) (Fides 21/8/2018); Foto: G. Birkl; Katholische Kirche Taschkent

Empfohlene LINKS:
Beitrag: Religiöse Toleranz – Orthodoxes Osterfest in Usbekistan

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TASCHKENT
• Katholische Kirche
• Evangelisch-Lutherische Kirche
• Russisch-Orthodoxe Kirche

SAMARKAND
• Orthodoxe Kirche
Jüdische Synagoge
 Mausoleum Hl. Daniel


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Internationaler Mobilitätsdienstleister Sixt eröffnet Standorte in Usbekistan

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Sixt, internationaler Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen, baut sein Stationsnetz in Zentralasien aus und eröffnet in touristischen Zentren in Usbekistan, einem bedeutenden Binnenstaat im Herzen des Kontinents.

"Sixt bietet Autovermietungen in mehr als 100 Ländern weltweit an. Seit kurzem können Einwohner und Gäste von Usbekistan diesen Service nutzen. Der Vorteil des Unternehmens ist, dass man ein Auto mit oder ohne Fahrer zu erschwinglichen Preisen für Ausflüge in Usbekistan mieten kann", teilte der usbekische Verband privater Tourismusorganisationen mit.

Sixt ist die älteste Autovermietung Europas, die 1912 in München gegründet wurde. Bis heute hat das Unternehmen 4.500 Autovermietungsbüros auf der ganzen Welt.

SIXT ist einziger Anbieter von Autovermietungen, internationalen Mietwagenbuchungen, operativem Leasing und dem Verkauf von Autos für Privat- und Firmenkunden. Die jährlich erneuerte Fahrzeugflotte besteht aus Audi, Mercedes-Benz, Volkswagen und anderen Marken.

Seite Ende Juli darf man in Usbekistan für 30 Tage ein Auto ohne ein notariell beglaubigtes Dokument mieten. Dies geschieht auf der Grundlage von Änderungen und Ergänzungen, die in Artikel 565 des Bürgerlichen Gesetzbuches eingeführt wurden.

Infolgedessen können juristische Personen, Dienstleistungen für die Vermietung von Autos und Kraftfahrzeugen erbringen, Verträge mit Einzelpersonen in einfacher schriftlicher Form für bis zu 30 Tage abschließen. Um einen Mietvertrag zu registrieren, wird zusätzlich zum Reisepass nur ein internationaler Führerschein benötigt. Aus diesem Grund können Bürger Usbekistans und ausländische Touristen ein Auto für bis zu 30 Tage mieten, ohne die bisher erforderlichen notariellen Formalitäten.

Die neuen Stationen befinden sich in Taschkent, der Hauptstadt des Landes und seit den Tagen der alten Seidenstraße ein wichtiges Handelszentrum, sowie in dem 300 Kilometer entfernten Samarkand. Weitere Standorte sind für touristische Zentren in Buchara sowie in Khorezm geplant. Six arbeitet mit einer Tochtergesellschaft der Dolores Travel Group zusammen und bietet ab sofort über diesen leistungsfähigen Franchisepartner umfassende Mobilitätsdienstleistungen sowie vielfältige Premium-Fahrzeuge an. Das Leistungsspektrum umfasst ein breites Angebot von der klassischen Kurzzeitmiete bis hin zur komfortablen Langzeitmiete sowie Transferservices oder geführten Tagesausflügen durch Stadt und Land.

Rüdiger Proske, Senior Vice President Franchise der Sixt SE: „Zentralasien ist ein bedeutender und dynamischer Wirtschaftsraum. Deshalb treibt Sixt seine Expansion auf diesem Kontinent stetig voran. In Zusammenarbeit mit unserem starken Franchisepartner Avtobus Rent bieten wir als erster internationaler Autovermieter unseren Kunden in Usbekistan für ihre Reisen professionelle Mobilitätsdienstleistungen auf höchstem Niveau."

Farkhad Rasulev, Geschäftsführer von Avtobus Rent: „Usbekistan entwickelt sich sehr dynamisch und hat ein reiches Erbe an Architektur und Geschichte. Die Eröffnung der ersten Sixt-Standorte ist ein freudiges Ereignis für Geschäftskunden oder Reisende, die die Sehenswürdigkeiten des Landes erkunden wollen. Sixt ist eine weltbekannte Marke, die zu Recht das Vertrauen der Kunden genießt. Ich bin stolz, dass ich die Gelegenheit habe, dieses legendäre Unternehmen in Usbekistan zu vertreten."

Die Mobilitätsservices von Sixt sind im Internet unter www.sixt.de und per Hotline unter Tel. 0180/ 6 66 66 66 erhältlich.

 
Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG
Die Sixt SE mit Sitz in Pullach bei München ist ein international führender Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen für Geschäfts- und Firmenkunden sowie Privatreisende. Sixt ist in mehr als 100 Ländern weltweit vertreten und weitet seine Präsenz kontinuierlich aus. Stärken wie der hohe Anteil an Premiummarken in der Fahrzeugflotte, die konsequente Dienstleistungsorientierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis ermöglichen dem 1912 gegründeten Unternehmen eine ausgezeichnete Marktpositionierung. Das Unternehmen unterhält Kooperationen mit renommierten Adressen der Hotelbranche, bekannten Fluggesellschaften und zahlreichen namhaften Dienstleistern aus dem Touristiksektor. Der Sixt-Konzern erwirtschaftet Umsatzerlöse von 2,4 Mrd. Euro (2016).

Quelle: azernews.az; Fotos: Sixt; Opening Ceremony – Taschkent

Empfohlene LINKS:
Über Sixt Mietwagen Usbekistan

Gruppenbild: Foto Sixt; 

1. Reihe von li. na re.: Shakhnoza Bayzakova – Dolores Travel Services Director
Nasiba Saidova – Sales Director (Dolores Travel Group/Sixt Uzbekistan (LLC Avtobus Rent))
Farkhad Rasulev – Owner/General Director Dolores Travel Group (Dolores Travel Services/Sixt Uzbekistan (LLC Avtobus Rent))

2. Reihe li. na re.:
Stanislav Gasanov – Deputy General Director LLC Avtobus Rent/Sixt Uzbekistan Operations Manager
Bakhtiyor Tairov (last one in the row) – General Director LLC Avtobus Rent

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Usbekisches Sommerfest mit CTOUR

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Am 29. Juni feierte CTOUR, der Club der Tourismus-Journalisten Berlin, sein Sommer-Medientreff an sehr edlem Orte. In Berlin-Moabit stellte Seine Exzellenz der Botschafter Usbekistans, Herr Botschafter Nabijon Kasimov, das herrschaftliche Botschaftsgebäude mit dem großen Park zur Verfügung. Er sagte bei strahlendem Sonnenschein in seiner Begrüßungsrede: „Heute kann ich meinen Gästen in Berlin usbekisches Wetter präsentieren. Solche heißen Temperaturen sind in meinem Heimatland der Normalfall." Er wies auch darauf hin: „Unsere Geschichte ist mehr als 5.000 Jahre alt. Die Seidenstraße, die durch Usbekistan führt, gab der Entwicklung der Kultur und Wirtschaft der Region besondere Impulse." 

Hans-Peter Gaul, der Sprecher von CTOUR, betonte: „Wir bedanken uns sehr, dass CTOUR hier zu Gast sein darf. Es ist ja auch der Tourismus, der Brücken baut und der Völker verbindet." Er erklärte ferner: „Das Reiseland Usbekistan ist ein wirklich sehr beeindruckendes Land mit einer großen Geschichte. Städte wie Buchara, Samarkand, die Hauptstadt Taschkent und Chiva stehen für lebendige Geschichte. Mehr als 7.000 historische Objekte von kulturellem Wert sind in diesem zentralasiatischen Land an der Seidenstraße zu bewundern." 

Der Attache für Tourismus, Herr Golomuv, stellte in einem Vortrag die Sehenswürdigkeiten Usbekistans vor. Dazu zeigte man einen Film, der bereits im MDR lief und ebenfalls auf das sehr beeindruckende Urlaubsland Usbekistan hingewiesen hatte. Unter den geladenen Gästen traf man auch aus dem Berliner Abgeordnetenhaus den SPD-Politiker Robert Schaddach an. Der Parlamentarier aus dem Bezirk Treptow-Köpenick ist ebenfalls eng mit dem Tourismus verbunden. Er ist Vorstandsvorsitzender des Tourismusvereins Treptow-Köpenick von Berlin e. V. Der Abgeordnete sagte: „Gerne habe ich der Einladung Seiner Exzellenz Folge geleistet. Erstens: Berlin und Taschkent sind Partnerstädte. Zum zweiten: In Usbekistan werden die Menschen nachweislich sehr alt. In Treptow-Köpenick, meinem Heimatbezirk, leben die ältesten Einwohner Berlins. Das sind doch schöne und freundschaftliche Verbindungen." 

Den Sommermedientreff rundete man im Park der Botschaft mit Speisen und Getränken aus dem zentralasiatischen Land ab. Das usbekische Nationalgericht Plov, ein Reisgericht mit Lammfleisch, Brühe und Gemüse sowie Salat, fand bei den Gästen ganz besonderen Anklang. (Text/Fotos: Volkert Neef)

S. E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov und Hans-Peter Gaul

​S. E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov und Robert Schaddach, MdA (SPD)

Usbekischer Tourismus-Attache Herr Golomuv, Teltower Stadtblatt-Verlag Redakteur Uwe Venter, S.E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov

Heinz Ruhnau, Redakteur des "Dresden Report" und der Usbekische Tourismus-Attache, Herr Golomuv  (re.)

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SAMARKAND begrüßte internationales Publikum zum XI. Folklorefestival "Sharq Taronalari"

SAMARKAND begrüßte internationales Publikum zum XI. Folklorefestival "Sharq Taronalari"

Usbekistan öffnete vom 25.- 30. August 2017 für die Gäste aus der ganzen Welt seine Türen – zum größten Folklorefestival in Samarkand. Unter der Leitung der Schirmherrschaft der UNESCO findet alle zwei Jahre in Samarkand das Internationale Musikfestival Sharq Taronalari (dt: „Melodien des Orients“) statt. Das XI. Festival war ein kultureller Treffpunkt, das sich seit 1991 als fester Bestandteil usbekischer Tradition etabliert hat, ist ein besonderer inter-kultureller Treffpunkt.

In diesem Jahr beteiligte sich für Deutschland erstmals eine Bayerische Musikgruppe, mit den Mitgliedern der Band von Reinhardt Reissner aus Neuburg a.d. Donau. „Es ist uns eine Ehre, am Festival teilnehmen zu können, wir präsentieren Deutsche/Bayerische Kultur auf dem Musikfestival“, so Reinhardt Reißner, Bandleader und Gründer der gleichnamigen Musikgruppe.

Die Teilnehmer der Veranstaltung konnten Folklore, Musik und Kostüme aus verschiedenen Ländern der Welt in einer einmaligen Atmosphäre an dem weltberühmten Registan-Platz genießen. Samarkand liegt im Zentrum, im Herzen der legendären Seidenstraße, auf der bereits vor langer Zeit intensiver Handel aller Art zwischen China und Europa betrieben wurde und auch kulturelles Gut, Wissen ausgetauscht wurde.

Kunst und Musik basieren auf einer langen Tradition in dieser Region, haben in Zentralasien historische Wurzeln und spielten bekanntermaßen eine große Rolle in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte. So wurden auf den Ruinen von Afrosiab Musikinstrumente aus dem 2 Jahrtausend v. Chr. bis ins 8 Jahrhundert gefunden und sind heute im Historischen Museum von Samarkand zu bewundern.

Es ist aus historischen Quellen bekannt, dass bereits vor mehr als 600 Jahren – in der Epoche von Amir Timur in Samarkand – die besten Musiker und Sänger in dieser Stadt zusammenkamen und hier feierliche Veranstaltungen abhielten. Aus der historischen Überlieferung durch Sharofiddin Ali Yaydiy aus der Zeit im 14. Jahrhundert ist bekannt, dass bereits lange vor unserer Zeit Musikfestivals stattfanden. Er beschreibt: „Die Sänger mit angenehmen Stimmen sangen, Türken, Mongolen, Chinesen, Araber lasen Gedichte, spielten auf alten Musikinstrumenten“. Der spanische Gesandte Ruy Gonzáles de Clavijo berichtete, dass der zentralasiatische Herrscher große Festlichkeiten und die schönen Künste in seiner Hauptstadt Samarkand sehr liebte und förderte.

Ehrerbietung und eine besondere Gastfreundschaft für die Gäste des Festivals
Die international geladenen Gäste kamen aus allen Kontinenten und wurden mit großen Ehren am Flughafen der Hauptstadt Usbekistans in Taschkent empfangen. Mit dem modernen Schnellzug Afrosiab wurden die Gäste nach Samarkand gebracht und danach in mehreren Hotels untergebracht. Für den Transport wurden eigens 30 fabrikneue, bunt geschmückte Busse der Firma MAN eingesetzt, um die zahlreichen Gäste sicher durch die Stadt an ihr Ziel zu bringen. Wie bei uns nur für hochrangige Staatsgäste üblich, wurden die Busse auf allen Fahrten von einer Polizeieskorte begleitet, Straßenzüge für den üblichen Verkehr gesperrt. Ein beeindruckendes Erlebnis und eine hohe Ehre, die bis dahin noch keinem der Gäste in einem anderen Land zuteil wurde.

Samarkand, Perle der Welt…
Für das XI. internationale Musikfestival verwandelte sich der berühmte Registan-Platz mit seinen drei überdimensional großen timuridischen Bauwerken, UlugBek-Madrasa, Tillya-Kori-Madrasa, Shir-Dor-Madrasa zu einer unvergleichlichen beeindruckenden, bunt dekorierten Bühne und kunstvoll beleuchteten Kulisse. Die Grundfläche auf der 38 Künstlergruppen ihre volkstümliche Kunst, ihre Musikkultur einem internationalen Publikum präsentierten war mit einem überdimensionalen Teppich, der eine Landkarte von Zentralasien darstellte, ausgelegt. Die Künstler und Gäste waren gekommen, um Gedanken und Erfahrungen auszutauschen, aber auch Freundschaften zu schließen.

Das Musikfestival «Sharq Taronalari» (Melodien des Orients) wurde zum Zweck der Erhaltung und Entwicklung der großen Folklore-Traditionen und der Ausweitung der internationalen Kulturbeziehungen von Usbekistan, von dem ersten Präsidenten in der Geschichte Usbekistans nach der Unabhängigkeit 1991, Islam Karimov, in Zusammenarbeit mit der UNESCO im Jahr 1997 initiiert.

Ausgesprochen fröhlich wurde neben den offiziellen Veranstaltungen auf dem Festival auch in den Hotels ausgelassen gefeiert. Dabei spielte es keine Rolle aus welchen Teilen der Erde die Teilnehmer angereist waren. Schnell entwickelten sich Freundschaften zwischen den Nationen: Griechen, Teilnehmer aus Peru, Israel, Bayern/Deutschland und Kasachstan…USA, Russland. Es wurden heiterte Melodien und gemeinsame Rhythmen gefunden. Klassische Instrumente und moderne Musik im neuen Stil komponiert, wurden zusammen gespielt, sowie bekannte Melodien neu interpretiert. Es wurde bis spät in die Nacht hinein musiziert, gelacht, getanzt.
Es herrschte ein kunterbuntes, fröhliches Miteinander. Man konnte viele Sprachen und fremde Kulturen wahrnehmen, Menschen mit bunten Kostümen, in nationaler Kleidung, in folkloristischer Tracht sehen, darunter auch bayerische Tracht mit Lederhosen und typischem grünem Hut. Franzosen, Amerikaner…, erklärten ihre Instrumente, darunter auch exotische anmutende Instrumente aus Malaysia. Wenn keine sprachliche Übersetzung möglich war, wurden melodisch klingende Melodien gefunden. Dazu spielten Geige, Dudelsack, Tamburin, Flöte, Gitarre, Harmonika. Es fanden viele private Konzerte, spontane Auftritte in den Hotels statt, die bis spät in die Nacht…bzw. bis in den frühen Morgen andauerten.

Entsprechend dem Ziel des Festivals, zur Stärkung der Völkerverständigung beizutragen, wurde in diesem Rahmen durch die Sharq Taronalari Organisationsleitung Treffen und Konferenzen organisiert und für die Bevölkerung Konzerte sowohl in der Stadt, als auch in den angrenzenden Bezirken Samarkands, abgehalten. Die usbekische Bevölkerung empfing die Gäste sehr herzlich mit großem Beifall und traditioneller Musik, unverkennbar durch den Klang von Karnay (Blasinstrument) und Dojra (Handtrommel). Trotz aller kulturellen Unterschiede und Sprachbarrieren gab es eine Gemeinsamkeit, die alle Teilnehmer vereinte: Musik als Verbindung, Brücke der Kulturen, Musik als gemeinsame Sprache des Herzens.

Überall präsent, auf der Eröffnungsshow wie auch im öffentlichen Raum war die Musik des usbekischen Musikers und Komponisten Sulton Ali Rahmatov zu hören. Eine Auswahl seiner Kompositionen gibt es zum Nachhören in der USBEKISTAN-ONLINE Mediathek (LINK)

Auch in diesem Jahr wurden exzellente Leistungen aus dem Bereich nationaler musikalischer Kunst auf dem XI. Festival dargeboten. Traditionen, usbekische Kultur, die Geschichte des Landes wurde in einer spektakulären Show mit Hunderten von Künstlern und Tänzern präsentiert, einem begeisterten Publikum näher gebracht. Mehr als 300 Künstler, traditionell in bunter, meist in edler Seide gehüllt, in kostbaren Kostümen gekleidet, Frauen in goldbestickten, reich und kunstvoll verzierten Kleidern in allen Farbnuancen. Männer zeigten sich in farbigen Jacken und bunten gestreiften Hosen. Ein nicht endender Strom an Künstlern beteiligte sich an der farbenprächtigen Eröffnungszeremonie, die fast drei Stunden dauerte.

Neben den zentralasiatischen Teilnehmern präsentierten auch viele westliche Länder, Europäer mit musikalischen Einlagen ihre kulturellen, musikalischen Besonderheiten und Eigenheiten. Zum ersten Festival vor 20 Jahren waren durch Einladung des 1. Präsidenten des Landes, Islam Karimov, 33 Nationen gekommen. Inzwischen beteiligen sich viele Länder regelmäßig, am diesjährigen Festival nahmen 58 Nationen teil und es werden mit jeder Veranstaltung zunehmend mehr Nationen und Teilnehmer registriert.

SHARQ TARONALARI – Melodie des Ostens …als Vorbild
Das Festival dient der Entwicklung musikalischer Kultur, Spiritualität und der Aufklärung und soll auch bürgerliche sowie freundschaftliche Beziehungen unter allen Völkern stärken. Die Fundamente des Festivals beruhen auf der Idee des Friedens, der Freundschaft, gegenseitigem Verständnis, Kultur-spirituelleren Zusammenarbeit.

Feierliche Zeremonie – Eröffnungsansprache durch den Präsidenten
Der Präsident der Republik Usbekistans H.E. Herr Shavkat Mirziyoyev begrüßte die Gäste und Teilnehmer mit einem herzlichen Assalom Alaykum.
Der Präsident hieß alle Teilnehmer und Gäste des Internationalen Musikfestivals „Sharq Taronalari“ willkommen und eröffnete dieses bedeutende Musikfest mit folgenden Grußworten: „Meine tiefe Dankbarkeit äußere ich für Ihre Teilnahme an der heutigen Zeremonie den Ehrengästen –dem Stellvertreter des Generalsekretärs der UNO, dem Generalsekretär der Weltreiseorganisation, Taleb Rifai, der Vorsitzenden der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Christine Muttonen, dem Generaldirektor der Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Organisation für Islamische Zusammenarbeit – Abdulaziz Usmon al-Tuvaidjari“.

„In der heutigen außergewöhnlich schwierigen Zeit, in der sich weltweit verschiedene Herausforderungen und Bedrohungen verstärken, Konfrontationen vertiefen, wachsen immer mehr die Rolle und Bedeutung der Kunst, die ohne Übersetzer die Millionen von Menschen verschiedener Nationen, Sprachen und Religion vereint und die Freundschaftsbande, die Zusammenarbeit und die Eintracht festigen.

In diesem Zusammenhang spielt das internationale Musikfestival „Sharq Taronalari“ eine ganz besondere Bedeutung.

Heute, an diesem feierlichen Tag, erinnern wir uns mit großer Dankbarkeit an die Menschen, die die Grundlage zu unserem Musikforum legten, die damit einen großen Beitrag zur Etablierung seines internationalen Ansehens leisteten, an ihre unvergesslichen Verdienste.

Darüber sprechend zollen wir Tribut vor allem dem Gedenken des großen Politikers und Staatsmanns, dem Ersten Präsidenten Usbekistans Islam Abduganievich Karimov. Islam Abduganievich Karimov liebte ohne Ende Samarkand, den ältesten Platz Registan – das Herz dieser Stadt. Er schätzte stets das Festival „Sharq Taronalari“.

In kurzer Zeit erwarb das Musikfestival „Sharq Taronalari“ ein hohes Ansehen und Beliebtheit dank seiner Einmaligkeit, seiner Ziele wie die Freundschaft zwischen den Völkern zu vertiefen, die Traditionen der nationalen Musikkunst zu erhalten, den Dialog zwischen den Kulturen zu fördern.

Während zum ersten Musikfest nach Samarkand 57 Künstler aus 31 Ländern kamen, nahmen dieses Jahr 241 talentierte Künstler aus 58 Ländern am Wettbewerb teil. Heute ist das Festival „Sharq Taronalari“ von der UNESCO als ein internationales Forum anerkannt, und sein Name ist in der Musikwelt zu einem einzigartigen Markenzeichen geworden, was eindeutig von seinem wachsenden Ansehen und seiner Bedeutung zeugt.

Sie auf diesem schönen, einmaligen Registan-Platz willkommen heißend sind wir davon überzeugt, dass sich Samarkand, das im Laufe seiner 2.750 jährigen Geschichte der Zeuge von vielen Ereignissen war, verändert hat und noch schöner wurde, sowie sich zum Zentrum der Weltmusikkunst, im wahren Sinne zum „Schmuck des Antlitzes der Erde“ entwickelte.

Der Staatspräsident betonte: „Wir ehren Sie, unsere lieben Gäste, als Botschafter des Friedens und der Freundschaft, die durch die Musik die Schönheit der geistigen Welt verschiedener Völker, ihre gutherzigen Wünsche zeigen. Wir schätzen Ihre edlen Bestrebungen, die durch die Musik auf den Kampf gegen Unwissenheit, auf Erhaltung und Verstärkung hoher Ideale des Humanismus gerichtet sind“.

„Im Rahmen des Festivals werden Sie auch neben der Präsentation des musikalischen Erbes Ihrer Länder auch die Möglichkeit haben, sich in unseren Städten und Dörfern aufzuhalten, unsere Landsleute zu treffen, das Leben des usbekischen Volkes, seine Hoffnungen und Bestrebungen, Gastfreundschaft und Offenherzigkeit kennenzulernen. Ich bin überzeugt, dass dies alles Ihre Vorstellungen über unser Land und Volk erweitern und Ihnen als Quellen Ihrer künstlerischen Inspiration dienen wird.

Liebe Freunde, wir befinden uns auf diesem heiligen und segensreichen Boden von Samarkand, wo gute Träume in Erfüllung gehen, wünschen wir uns alle eins:
Mögen in der ganzen Welt die Harmonie vom Leben, Humanismus und Gutherzigkeit herrschen!
Mögen alle Völker auf dieser Erde in Frieden und Eintracht leben!“  Der Präsident der Republik Usbekistan – Shavkat Mirzoyoyev.

Eine einzigartige fröhliche Stimmung und Flair herrschten auf dem Festival, gepaart mit herzlicher Gastfreundschaft
38 musikalische Gruppen kamen aus so unterschiedlichen Ländern wie Afghanistan, Australien, Aserbaidschan, Belgien, China, Deutschland, Ecuador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Indonesien, Iran, Israel, Italien, Jamaika, Japan, Kasachstan, Kirgisische Republik, Kolumbien, Litauen, Malaysia, Nepal, Österreich, Peru, Polen, Russland, Slowakei, Slowenien, Spanien, Süd Korea, Türkei, Turkmenistan, Ukraine, USA, Usbekistan und Vietnam.

Pina VALENTINO, Teilnehmerin der Band „Nantisia“ aus Italien sagte vertretend für viele Teilnehmer:
„Es ist ganz einfach, Usbekisch auch auf Italienisch zu verstehen, meine Eindrücke von Samarkand: Grandioso! Sehr herrlich! Es ist eine Kombination aus meinen Eindrücken von der Schönheit der Stadt, ihren Formen, der usbekischen Architektur. Sie haben eine Fülle an kulturellem Erbe, die kulturelle Intelligenz der Nation ist auf einem hohen Niveau. Es ist schwer für jemanden zu verstehen, der noch nie in Usbekistan war. Aber wenn du an diesen Ort kommst, wirst Du überrascht sein von dem, was du gesehen hast“.

Vertretung für Deutschland – Die Bayerische Band von Reinhardt Reissner
Wenn Reinhardt Reissner auf der Bühne steht, ist „Musik in der Luft“. Mit seiner Musik sorgte er beim Publikum für gute Stimmung und half dabei, Brücken zwischen Ländern und Menschen zu bauen. Seine Band kommt aus Bayern, im Süden Deutschlands, aus Neuburg a.d. Donau.

Reinhardt Reissner hat im Laufe der Jahre mit seiner Big Band schon viele Länder Europas wie Frankreich, Polen und Rumänien, Russland mit Moskau, Omsk und Nowosibirsk in Sibirien, er war jetzt zum ersten Mal mit einer 6 köpfigen Gruppe in Usbekistan.

Auf dem XI. Musikfestival in SAMARKAND begeisterte er mit bayrischer Lebensfreude sowohl das einheimisches Publikum wie auch internationale Gäste. Sein Wunsch: „Bayerische, traditionelle Musik soll die Herzen der Menschen berühren“ wurde erfüllt. Wo immer die Band auftrat, fand die Blasmusik große Aufmerksamkeit und begeisterten Beifall beim internationalem Publikum, insbesondere bei den sonst an orientalische Musik gewöhnten Usbeken.

Musikern und Gäste blieb neben den offiziellen Veranstaltungen auch Zeit, um für private Eindrücke zu sammeln, sie lernten historische Sehenswürdigkeiten, den Basar von Samarkand, Bildungseinrichtungen, u.a. das Museum für Geschichte und Kultur in Usbekistan, Bereiche der örtlichen Industrie (SAG, Teppichfabrikation, Samarkander Weinproduktion und Destillerie) kennen.

Usbekistan ist eine multikulturelle Nation, ein Islamischer Staat mit Toleranz und Religionsfreiheit
Usbekistan demonstrierte seine Offenheit, sein Interesse an friedlichen und guten freundschaftlichen Beziehungen zu den zentralasiatischen Nachbarstaaten, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan als auch zu anderen an Zentralasien östlich angrenzenden Nationen und der westlichen Welt. Der zentralasiatische Staat Usbekistan, in dem mehr als 120 Nationen friedlich miteinander zusammen leben, praktiziert diese Offenheit, Herzlichkeit, insbesondere seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991. Aus der russischen Zeit unter Katharina der Großen existiert auch eine Deutsche Minderheit.

In Usbekistan gibt es 16 registrierte Religionsgruppen, neben der Staatsreligion des Islam darunter Hinduisten, Baptisten, Christen (Katholiken, Protestanten, Orthodoxe), Juden. Die Gäste konnten sich von der praktizierten religiösen Toleranz überzeugen, eine Katholische- und Orthodoxe Kirche sowie einer jüdischen Synagoge besuchen und deren Vertretern sprechen.

Konferenz mit namhaften Wissenschaftlern
Am 26. August fand im Rahmen des Festivals die Konferenz „Die Entstehung und Entwicklung nationaler Sitten und Bräuche, Traditionen der musikalischen Kultur der Völker des Ostens“ statt. Führende ausländische Wissenschaftler und bekannte Musikexperten aus Usbekistan, die sich mit der Geschichte, der Theorie und der Aufführung im Bereich der musikalischen Kultur der Völker des Ostens Beschäftigten, berichteten über ihre Ergebnisse. Die Referenten kamen u.a. aus Deutschland, Georgien, Großbritannien, Indonesien, Iran, Kanada, Lettland, Litauen, Ungarn, Ukraine, Vietnam, …sowie aus verschiedenen Ländern Zentralasiens; insgesamt waren 20 Länder an der Konferenz beteiligt.

Das Musikfestival war ein großartiger Erfolg!
Die Veranstalter leisteten einen bedeutenden Beitrag zur Bereicherung des geistigen Lebens einer Gesellschaft und sogar der ganzen Weltgemeinschaft, demonstrierten gerade jetzt, nach den Ereignissen der letzten Monate, dass ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen möglich ist, multikulturelle Veranstaltungen dieser Art – internationale, kulturelle Beziehungen auch unter schwierigen Umständen um den globalen Herausforderungen unserer Zeit – möglich sind.

Musik ist auch ohne Worte verständlich, berührt die Seelen der Menschen unabhängig von Herkunft und Religion, weltanschaulichen Ansichten und ist eine Quelle der Bereicherung für das Leben in vielfältiger Weise.

Alles in Allem war das XI. Festival SHARQ TAROLANALI 2017 eine erfolgreiche spektakuläre multikulturelle Veranstaltung ohne gleichen, die es in dieser Form nur in Usbekistan, in SAMARKAND gibt. Wer dieses grandiose Ereignis einmal selbst geniessen möchte, kann dies wieder in zwei Jahren erleben, wenn es wieder heißt: Das XII. Festival SHARQ TARONALARI wird eröffnet, im August 2019. Es lohnt(e) sich…dabei zu sein!

Beitrag/ Titelbild: GERHARD BIRKL

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Samarkand - Registan; Foto: SHARQ TARONALARI

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Teilnehmer BAYERN Reinhardt Reissner; Foto: SHARQ TARONALARI

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Teilnehmer IRAN; Foto: SHARQ TARONALARI

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Teilnehmer ISRAEL; Foto: SHARQ TARONALARI

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Teilnehmer ITALIEN; Foto: SHARQ TARONALARI

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Teilnehmer JAPAN; Foto: SHARQ TARONALARI

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Teilnehmer TAILAND; Foto: SHARQ TARONALARI

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Teilnehmer USBEKISTAN; Foto: SHARQ TARONALARI

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Teilnehmer USBEKISTAN; Foto: SHARQ TARONALARI

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Pressekonferenz; Foto: SHARQ TARONALARI

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Preisverleihung; Foto: SHARQ TARONALARI

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Gewinner Aserbaidschan; Foto: SHARQ TARONALARI

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Gewinner USBEKISTAN; Foto: SHARQ TARONALARI

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Gewinner KIRGISISCHE REPUBLIK; Foto: SHARQ TARONALARI

 

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Willkommensgruss des Präsidenten – Shavkat Mirzoyoyev

 

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Liebe Freunde Usbekistans,
viele Touristen die nach Usbekistan kommen, kennen die Hauptstadt von Usbekistan TASCHKENT eigentlich nur als Zwischenstation bei der An- bzw. Abreise von/zu den UNESCO Weltkulturstätten Samarkand, Buchara, Chiwa, Shahrisabz. Dabei hat die Metropole (2,5 Mio Einwohner, 50 km Durchmesser) mit seiner mehr als 2.000 jährigen Geschichte als „Schasch bzw. Bikent, die Stadt aus Stein“ eine Fülle an kulturellen Erlebnissen anzubieten. Bikent, die Stadt aus Stein“ eine Fülle an kulturellen Erlebnissen anzubieten. Mit dieser Ausgabe von USBEKISTAN NEWS 02/2013 erhalten Sie einen  Einblick in die faszinierende Welt des Orients, dem märchenhaften Zauber der alten Seidenstrasse, mit einem eigenen, modernen usbekischen Stil.

© Beitrag/Fotos: Gerhard Birkl

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