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Nowruz 2019 in Berlin mit usbekischer Beteiligung

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Am 23. März 2019 feierten gleich 10 Länder das traditionelle Fest Nowruz in Berlin-Moabit. Gefeiert haben die Länder Tadschikistan, Iran, Afghanistan, Kasachstan, Turkmenistan, Aserbaidschan, Kirgisien, Türkei, Pakistan und natürlich Usbekistan.

Die Botschaften dieser Länder hatten Informationsstände in den Bolle-Festsälen aufgebaut und informierten die Besucher über landestypische Eigenarten des Nowruz. Musiker und Folkloregruppen sowie Tanzgruppen traten in den Festsälen in Berlin-Moabit ebenfalls auf. Aus Usbekistan wirkte die Folkloregruppe „Sanam" mit. „Sanam" erfreute die Besucher mit usbekischer Volksmusik und mit Tänzen. Zahlreiche Gäste hatten zum ersten Mal Berührung mit dem Frühlingsfest. Alle Länder boten in den Festsälen auch Informationen über ihre Länder an. Landestypische Speisen und Getränke fanden großen Anklang.

(Text/Foto: Volkert Neef)
 

​Turkmenischer Botschafter Herr Toyly Atayev, Foto: V. Neef

Frau Honorarkonsulin Dorothea Haller-Laible (li.), Honorarkonsulin Kasachstans in Stuttgart und Frau Jutta Höflich, Mitarbeiterin des Honorarkonsulats Tadschikistans in Hamburg; Foto: V. Neef

Ausstellung IRAN; Foto: V. Neef

Ausstellung AFGHANISTAN; Foto: V. Neef

Ausstellung USBEKISTAN: Frau Hulkar; Foto: V. Neef

 Folkloregruppe Kasachstan; Foto: V. Neef

Folkloregruppe Iran - Shapol; Foto: V. Neef

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Das alljährliche NAWRUZ-Fest – ein Fest der Freude und des Friedens!

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Das Frühlingsfest NAWRUZ wird in vielen Ländern in Zentralasien im Frühling gefeiert. Nach dem Sonnenkalender beginnt das „Neue Jahr" mit der Tagundnachtgleiche im Frühling, am 21. März. Das Ereignis der Tag/Nachtgleiche wird mit festlichen Veranstaltungen öffentlich und im privaten Bereich, vorwiegend in Zentralasien ausführlich und fröhlich gefeiert. In vielen Ländern ist NAWRUZ ein offizieller Feiertag.

Auch in diesem Jahr feiert man nicht nur in Usbekistan, Festlichkeiten haben sich inzwischen auch in Deutschland etabliert. Man feiert „NAWRUZ" in Großstädten wie Berlin, Dresden, Frankfurt und u.a. auch in München, mit einem bunten kulturellen Festprogramm.

Das Fest kommt ursprünglich aus dem Persischen und wird als „neuer Tag" übersetzt. Das NAWRUZ/Frühlingsfest wurde vor 3.000 Jahren im antiken Iran geboren, entstammt der zoroastrischen Kultur. Später breitete sich das Fest in ganz Zentralasien aus und wird heute von mehr als 300 Millionen Menschen, 30 Nationen und Völkerschaften friedlich und fröhlich gemeinsam gefeiert. Das Frühlingsfest zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.

Am 30. September 2009 hatte die UNESCO den Nawruz-Tag in die Liste des Menschheitskulturerbes bzw. als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Seit dem 10. Mai 2010 ist Nawruz auf Beschluss der 64. Generalversammlung der Vereinten Nationen als internationaler Nawruz-Tag anerkannt.
Die UN-Generalversammlung stellte in ihrer Erklärung fest, dass „Nawruz ein Frühlingsfest ist, das von mehr als 300 Mio. Menschen seit mehr als 3.000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregionen, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert wird". Es ist das einzige Fest, das von allen Volksgruppen gefeiert wird.

„NAWRUZ – Jeder Tag deines Lebens sei Nawruz“

Alischer Navoij

Hinter diesem Ausspruch von Alischer Navoij, des weltweit verehrten Dichters, Gründer der Usbekischen Literatur verbirgt sich eine besondere „Lebens-Philosophie", insbesondere zum Nawruz-Fest. Es ist ein Wunsch für alle Erdenbürger – für eine segensreiche Zeit, Glück, Gesundheit, Freude, Liebe, Frieden im inneren und äusseren Sinne…

Alischer Navoij war ein tiefgründiger Poet, Gelehrter und Staatsmann. Was ihn u.a. auszeichnete sind seine bedeutungsvollen Texte, Verständnis für das Leben, seine unvergänglichen Werke die in die Weltliteratur eingegangen sind. Neben seinem bekanntesten Werk «Chamsa» hat Alischer Navoij einige Sinnsprüche hinterlassen, die auch heute noch für den modernen Menschen eine tiefgründige Bedeutung haben, moralische und ethische Werte darstellen – denken und handeln der „Usbeken" bis zum heutigen Tag widerspiegeln.

Von 1441-1501 lebte der in Zentralasien wirkende herausragende Dichter, Denker und Staatsmann Nizamiddin Mir Alishēr Nawā'ī. Sein Name steht in einer Reihe mit den Namen solcher großen Vertreter der Weltliteratur wie Homer und Dante, Shakespeare und Goethe, Ferdowsi und Nizami.

Empfohlene LINKS:
Feierlichkeiten in Berlin anlässlich 575. Geburtstag des großen usbekischen Dichters 
Alishēr Nawā'ī
Internationale Konferenz zum 575. Geburtstag des großen usbekischen Dichters Alishēr Nawā'ī in Berlin

Brauchtum und Sitte zum NAWRUZ-Fest
Zur Vorbereitung auf Nawruz werden Häuser und Höfe, Strassen vor den Häusern, in allen Mahallas (usbekische Verwaltungsbezirke) in Ordnung gebracht, überall herrscht Sauberkeit und Ordnung.
Es ist auch von früheren Zeiten her zu einer guten Tradition geworden, den Festtisch mit üppigen Spezialitäten zu bedecken sowie Bekannten und Verwandten Geschenke zu überreichen.

Es ist Brauch, vor dem Fest alle Schulden zu begleichen, damit man nicht mit Schulden das neue Jahre beginnt. In diesen Tagen werden alle Ärgerlichkeiten vergessen. An den Feiertagen werden Streitigkeiten eingestellt, es sind keine Vorwürfe zu hören. In früheren Zeiten wurden sogar Kriege und Fehden eingestellt.
Junge Frauen und Bräute nähen an Nawruz Trachten und Taschentücher, die mit speziellen Ornamenten verziert werden.

Die wichtigste Speise an NAWRUZ: SUMALAK (…auch als Samanak, Samanu bekannt)
Traditionell wird dieses Gericht in Usbekistan zum Frühlingsbeginn (Nawruz) aus Getreidesorten zubereitet. Nach der langen Winterzeit braucht der Körper wieder neue Kräfte, der durch, bei der Zubereitung entstandenen „Malz-Zucker", willkommen aufnimmt und gestärkt wird. Sumalak ist auch als Kur- oder Heilgericht bekannt, gleicht einen Mangel an Vitaminen nach den dunkeln Tagen der Winterzeit aus. Es wird von blutdrucksenkenden Wirkungen, Gesundheit für Darm- und Magen, Blutreinigung, Normalisierung des Nervensystems berichtet. Muslimische Geistliche bezeichnen SUMALAK als eine göttliche, heiligen Speise für die Gesundheit, die seit 3.000 Jahren bekannt ist.

Etwa zwei Wochen vor dem eigentlichen NAWRUZ-Fest, werden sieben Sorten Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Hafer, Hirse und Grünkern) in Schalen zum Keimen angesetzt. Das Getreide, welches am besten wuchs, wird dann von den Bauern ausgesät. Das beste Getreide wird unter einer speziellen Prozeudure zu einem Brei – ohne weitere Zutaten – eingekocht.

Uzbek sumalak Yalla Toronto 2015 - Youtube Video
НАМАНГАНДА РЕКОРД: 5 ТОННА СУМАЛАК ТАЙЁР - Youtube Video
Sumalak in cafe Rokhat - Uzbek TV New York,Inc - Youtube Video

Empfohlene LINKS:
Wikipedia Samanak | Samanu

Zubereitung von SUMALAK
Für einen optimalen Genuss muss die Speise Sumalak ca. 24 Std. lang unter laufendem Umdrehen zubereitet werden. Die Hitze darf dabei nicht zu wenig bzw. auch nicht zu viel sein, ansonsten brennt alles schnell an. Durch langsame und beachte Zubereitung wird aus Wasser und Getreidekeimlingen eine dunkelbraune, zähflüssige Masse, die süßlich nach Malz schmeckt.
Bei der Zubereitung von Sumalak wechseln sich mehrere Frauen beim Kochen regelmäßig ab. Auch Männer dürfen bei der Zubereitung anwesend sein, feiern kräftig mit. Für alle Beteiligten ein willkommener Anlass für Geselligkeit, Fröhlichkeit, Lachen, Singen, eine Vorfreude auch die Tag/Nachtgleiche - auf NAWRUZ.

Rezept: Sumalak-Süßspeise aus Usbekistan zum Frühlingsanfang (Nawruz)

NAWRUZ und seine heutige Bedeutung
Heutzutage trägt das gemeinsame feiern von NAWRUZ bei den Völker dazu bei, die kulturellen Beziehungen zu festigen und den kulturellen Tourismus zu fördern, sind ein wertvoller Beitrag für mehr Toleranz, gegenseitiger Wertschätzung, Ausdruck und Beitrag für eine Friedenspolitik, schaffen neue Verbindungen – über alle Grenzen hinweg.

Die NAWRUZ-Veranstaltungen sind ein wichtiger Beitrag für die kulturelle Präsentation und Selbstdarstellung der zentralasiatischen Staaten. Das NAWRUZ-Fest verbindet alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft/ Gesellschaftskreis, Konfession …gerade in der jetzigen Zeit ein wichtiges Zeugnis für eine friedliche und freundschaftliche Zusammenarbeit der Nationen und Völker, ein Aufruf für mehr Offenheit, Sprache des Herzens und des Gemüts!

Beitrag/ Foto: G. Birkl


NAWRUZ-Veranstaltungen mit Beteiligung von USBEKISTAN

22.3.2019 • Frankfurt
NAVRUZ - Frühlingsfest

23.3.2019 •  Berlin
Einladung zum Nowruz und Frühlingsfest 2019
• Tadschikistan • Türkei • Kirgististan • Turkmenistan • Usbekistan • Afghanistan • Aserbaidschan • Kasachstan

31.3.2019 • München
NAWRUZ – Frühlingsfest

Empfohlene Links zum Thema NAWRUZ:
UNESCO – Nowruz Day 21 March
UNESCO – International Day of Nowruz
UNESCO - Nowruz: Celebrating the New Year on the Silk Roads
UNESCO – Nawrouz, Novruz, Nowrouz, Nowrouz, Nawrouz, Nauryz, Nooruz, Nowruz, Navruz, Nevruz, Nowruz, Navruz

WIKIPEDIA: NOURUZ
Persisches Neujahr 2019 - Wie und warum wird das Persische Neujahr gefeiert?

Message from U.S. Ambassador Pamela Spratlen on Navruz

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Berliner Sparkasse informiert sich über aktuelle Entwicklungen in Usbekistan

Informationsgespraech_Berliner_Sparkasse Informationsgespräch: Aktuelle Entwicklungen in Usbekistan
Am 13. März wurde gemeinsam mit dem deutschen Finanzinstitut Berliner Sparkasse ein Unternehmergespräch organisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden über die aktuelle Entwicklung Usbekistans, sowie die Finanz- und Wirtschaftsreformen in unserem Land ausführlich informiert. An der Veranstaltung nahmen die an der Entwicklung einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit mit Usbekistan interessierten Vertreter der Wirtschafts- und Finanzkreise Deutschlands teil.

Beitrag/Fotos: Botschaft der Republik Usbekistan


Empfohlener LINK: Berliner Sparkasse unterzeichnet Vertrag über 30 Millionen Euro
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ITB 2019 erneut mit usbekischer Beteiligung

UZ_ITB_Teilnehme_20190312-075923_1 Tourismusminister Usbekistans Abdulaziz Akkulov, Teltower Stadtblatt-Verleger Andreas Gröschl, Kulturattaché Shokhrukh Golumov (Von li. na. re)
Vom 6. bis zum 10. März 2019 fand in den Berliner Ausstellungshallen unter dem Funkturm die weltweit größte Messe für Tourismus statt. 

Die ITB, die Internationale Tourismusbörse, zog insgesamt 160.000 Besucher an. Davon waren rund 113.500 Fachbesucher. Bei den Fachbesuchern ergab sich ein Besucheranstieg von über drei Prozent im Vergleich zu 2018. In den 26 Hallen zeigten mehr als 10.000 ausstellende Unternehmen aus 181 Ländern und Regionen den Besuchern ihre touristischen Schönheiten oder ihre Produkte zum Thema Tourismus. Dazu zählten beispielsweise Fachbücher und Reisemedizin.

In diesem Jahr hatte auch Usbekistan wieder einen sehr stark frequentierten Messestand in Berlin aufgebaut. Der usbekische Tourismusminister Abdulaziz Akkulov reiste eigens aus Taschkent nach Berlin zur ITB an. Ein immer wieder aufkommendes Gesprächsthema am Messestand war die seit Anfang dieses Jahres geltende Visafreiheit für Besuche in Usbekistan. Dadurch sind spontane Besuche nun möglich geworden.

Auf die Vielfältigkeit Usbekistans machte auch Kulturattaché Shokhrukh Golumov persönlich aufmerksam. Er sprach, ebenso wie der Tourismusminister, mit zahlreichen Gästen am usbekischen Messestand, der sich in diesem Jahr in der Halle 3.1 befunden hatte.

Die Länder der Seidenstraße, wie beispielsweise Tadschikistan, Kasachstan, Turkmenistan und Aserbaidschan, stellten ebenfalls in der Halle 3.1 aus. Somit konnte der Besucher sich in einer einzigen Messehalle intensiv über die Länder der Seidenstraße informieren lassen.

Die nächste ITB Berlin findet von Mittwoch bis Sonntag, 4. bis 8. März 2020, statt. Natürlich wird Usbekistan auch 2020 wieder in den Berliner Messehallen unter dem Funkturm seine touristischen Schönheiten rund 160.000 Gästen aus aller Welt vorstellen.

Text/Fotos: Volkert Neef


Titelbild: Tourismusminister Usbekistans Abdulaziz Akkulov, Teltower Stadtblatt-Verleger Andreas Gröschl, Kulturattaché Shokhrukh Golumov (Von li. na. re); Foto: Volkert Neef

Usbekistan Airways am usbekischen ITB-Messestand; Foto: Volkert Neef

 Frl. Hulkar am usbekischen ITB-Messestand

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Die neue Afghanistanpolitik unter Präsident Mirsijojew


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Usbekistans Politik gegenüber Afghanistan: Ein neuer Ansatz für ein altes Problem?

Zusammenfassung
Neben umfassenden Reformen im Innern hat der Machtwechsel in Usbekistan Ende 2016 auch zu einer Revision der Außenpolitik des Landes geführt. Seitdem ist Usbekistan von seiner traditionell die Eigenständigkeit betonenden außenpolitischen Haltung zu einer proaktiven Politik übergegangen. Dieser Paradigmenwechsel ist am deutlichsten an der Politik Taschkents gegenüber seinen Nachbarn erkennbar. Das seit langem bestehende Muster usbekischer Außenpolitik, mit der Begriffe wie Skepsis, Isolationismus und Arroganz assoziiert wurden, hat sich gewandelt zu intensivem Dialog, gegenseitigem Verständnis und enger Zusammenarbeit. Dieser neue Ansatz hat auch Auswirkungen auf die Beziehungen zu Afghanistan. Usbekistans von Sicherheitsüberlegungen dominierte Politik hat sich in Richtung eines verstärkten politischen Dialogs, intensiveren Handels und humanitärer Zusammenarbeit verändert und steht damit in einem eindeutigen Kontrast zur früheren Praxis. Gleichzeitig ist die usbekische Afghanistanpolitk, deren Wurzeln bis in die frühen 1990er Jahren zurückreichen, im Kern die gleiche geblieben. Nach wie vor nimmt das Land einen äußerst wichtigen Platz auf der usbekischen außenpolitischen Agenda ein.

Die neue Afghanistanpolitik unter Mirsijojew

Die außenpolitische Praxis unter Schawkat Mirsijojew steht in klarem Kontrast zu der seines Vorgängers. Am offensichtlichsten manifestiert sich dieser Unterschied in seiner Nachbarschaftspolitik. Anstelle von Selbstisolierung, Konfrontation und Skepsis betreibt der neue Präsident eine Nachbarschaftspoltik, die auf proaktivem Engagement, intensivem Dialog und gegenseitigem Vertrauen gründet. Diesem Muster unterliegt auch seine Afghanistanpolitik, die zu einer signifikanten Intensivierung in den usbekisch-afghanischen Beziehungen geführt hat. In den letzten beiden Jahren haben sich die Präsidenten beider Staaten sechs Mal zu Gesprächen getroffen. Darüber hinaus gab es Dutzende Besuche unterschiedlicher Regierungsdelegationen in beiden Richtungen. Auch das Spektrum der Beziehungen hat sich erweitert. Jenseits der traditionell wichtigen Bereiche Sicherheit und Wirtschaft hat Usbekistan die Zusammenarbeit auch auf humanitäre Bereiche wie Bildung und Kultur ausgeweitet.

In Taschkent ist man immer noch über die Situation in Afghanistan besorgt, aber der tradionelle, von Sicherheitsüberlegungen dominierte Ansatz hat der Vereinfachung wirtschaftlicher Verbindungen und der Konnektivität den Vorrang gegeben. 2017 verabschiedeten beide Seiten eine Roadmap über Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft, die ein ambitioniertes Ziel beinhaltet: Das bilaterale Handelsvolumen soll in den kommenden Jahren auf über 1,5 Mrd. US-Dollar gesteigert werden (2018 hatte es ca. 601 Mio. US-Dollar betragen). Seit November 2017 gibt es eine direkte Flugverbindung zwischen Kabul und Taschkent. Darüber hinaus hat Usbekistan in Termes, einer usbekischen Stadt an der Grenze zu Afghanistan, die grenzüberschreitende Konnektivität verbessert. Afghanische Unternehmer hatten sich z. B. beschwert, dass ihre Fracht andauernd an der usbekischen Zollstation festgesetzt wurde, was zu häufigen Verspätungen führte. Seit August 2018 gibt es nun ein Abkommen, das das Transitregime vereinfachen soll. Ebenso wird über die Einrichtung einer Freihandelszone an der Grenze diskutiert. Darüber hinaus hat Afghanistan im Oktober 2018 in Termes ein Konsulat eröffnet.

Energie- und Verkehrsprojekte sind traditionelle Prioritäten der usbekischen Afghanistanpolitik. Bereits 2011 wurde die Eisenbahnstrecke Termes–Hairatan bis nach Masar-e-Sharif verlängert. Diese grenzüberschreitende Route ist zu einer strategisch wichtigen Transitstrecke in Nordafghanistan geworden, und zwar für den Handel wie für den militärischen Nachschub (für die NATO-Mission). Jetzt stehen zwei Projekte zum Ausbau dieser Verbindung auf der Tagesordnung. Das erste ist die Eisenbahnstrecke Masar-e-Scharif–Herat, über die während des Staatsbesuchs des afghanischen Präsiden- ten Aschraf Ghani in Usbekistan im Dezember 2017 ein Abkommen unterzeichnet wurde. Das zweite ist das Projekt Masar-e-Scharif–Kabul–Peschawar, das im Dezember 2018 eine vorläufige Unterstützung durch Usbekistan, Afghanistan, Pakistan, Kasachstan und Russland erfuhr.
Mit der Unterstützung dieser beiden Projekte verfolgt Usbekistan das Ziel der Schaffung von grenzüberschreitenden Korridoren, die von Termes bis in die iranischen Seehäfen Tschabahar und Bendar Abbas einerseits, und bis zum pakistanischen Hafen Karatschi andererseits reichen sollen.

Ebenso beabsichtigt Usbekistan, seine Stromexporte nach Afghanistan zu erhöhen. Die Präsidenten beider Staaten haben ein Abkommen über den Bau der Stromtrasse Surchan–Puli-Chumri unterzeichnet, mit der die Stromlieferungen um 70 % auf bis zu 6 Mrd. kWh erhöht werden können. Zusätzlich reduzierte Usbekistan den Preis für Stromlieferungen nach Afghanistan von 7,6 auf 5 US-Cent pro kWh. Darüber hinaus verkündeten usbekische Offizielle, dass die neue Stromtrasse Afghanistan in das zentralasiatische Energiesystem integrieren und Teil des »Zentralasien-Südasien-Stromprojektes« (CASA-1000) sein werde. Usbekistans Unterstützung für CASA- 1000 erscheint logisch, da Mirsijojew die Wasserkraftprojekte Rogun (Tadschikistan) und Kambar-Ata (Kirgistan) bereits akzeptiert und eine Wiederherstellung des einheitlichen zentralasiatischen Energiesystems befürwortet hat.

Auch die jüngste Kooperation Usbekistans mit Afghanistan im humanitären Bereich kann als Neuerung in Taschkents Afghanistanpolitik betrachtet werden. Ende Januar 2018 wurde in Termes ein Bildungszentrum für afghanische Studierende eröffnet. Bis Anfang 2019 hat das Zentrum rund 130 afghanische Studierende aufgenommen, die in einem zweijährigen Programm usbekische Sprache und Literatur sowie technische Fächer mit Bezug zur Eisenbahnindustrie studieren. Eine andere neue Institution ist die »Usbekisch-afghanische Freundschaftsgesellschaft«, die Mitte September 2018 in Taschkent gegründet wurde. Die Gesellschaft plant für das Jahr 2019 Kulturveranstaltungen, die den »100 Jahren usbekisch-afghanischer Freundschaft« gewidmet sein sollen.

Diplomatische Aktivitäten, die sich auf den Friedensprozess konzentrieren, bilden aber nach wie vor das Hauptmerkmal der usbekischen Afghanistanpolitik. Die internationale Afghanistan-Konferenz, die im März 2018 in Taschkent stattfand, erinnerte in vielem an die früheren Bemühungen Usbekistans, in den Friedensverhandlungen zu Afghanistan seine Vermittlung anzubieten. Gleichzeitig sind aber auch neue Nuancen in der usbekischen Diplomatie zu erkennen. Erstens war diese Konferenz verglichen mit den 6 + 2-Verhandlungen sehr viel breiter angelegt, sowohl hinsichtlich der Tagesordnung wie auch der Anzahl der teilnehmenden Länder. Neben Afghanistan waren dessen unmittelbare Nachbarn sowie die USA und Russland und eine Reihe anderer wichtiger Akteure vertreten, u. a. Indien, Saudi-Arabien, die VAE, Katar, Japan, die Türkei und die EU. Zweitens verkündete die Abschlusserklärung der Konferenz u. a. die Unterstützung einer Integration Afghanistans in das regionale Netz der Wirtschaftsbeziehungen in Süd- und Zentralasien. Dies ist mit Blick auf Usbekistan deshalb besonders bemerkenswert, weil sich das Land nun, im Gegensatz zu früher, aktiv für eine bessere Konnektivität der Region einsetzt. Diese neue Tendenz wird auch in anderen Aktivitäten Taschkents sichtbar, etwa in dem jährlichen Ministertreffen unter dem Titel »Indien–Zentralasien–Afghanistan– Dialog«, das im Januar 2019 in Samarkand gestartet wurde, oder auch bei der 8. Afghanistan-Konferenz für regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit (RECCA- VIII), die in der zweiten Jahreshälfte 2019 erstmals in Taschkent stattfinden soll. Drittens besteht die Taschkenter Plattform diesmal nicht auf Exklusivität. Zuvor war das Scheitern des 6 + 3-Formats als eine Art persönliche Beleidigung wahrgenommen worden. Als Reaktion hat Usbekistan andere, alternative Plattformen wie den »Istanbul-Prozess« ignoriert. Jetzt treibt Taschkent nicht nur die eigene Verhandlungsplattform voran, sondern unterstützt auch andere Formate wie den »Kabul- Prozess«, den »Istanbul-Prozess«, das »Moskau-Format« sowie die Kontaktgruppe »SCO – Afghanistan«, die von 2005 bis 2009 tätig war und 2017 reaktiviert wurde.

Entgegen allen Erwartungen nahmen die Taliban nicht an der internationalen Afghanistan-Konferenz in Taschkent teil. Gleichwohl haben Vertreter der usbekischen Diplomatie (in erster Linie Außenminister Abdulasis Kamilow und der Sonderbeauftragte des Präsidenten für Afghanistan, Ismatulla Irgaschew) Gespräche mit den Taliban geführt. Im Juni 2018 fanden in Doha und im August 2018 in Taschkent bilaterale Unterredungen statt. Neben den Taliban unterhält die usbekische Seite auch zu anderen wichtigen afghanischen Politikern Kontakte. Offensichtlich möchte Usbekistan, dass seine Vermittlerrolle von allen interessierten Seiten – sowohl innerhalb, wie auch außerhalb Afghanistans – akzeptiert wird, um die Taschkenter Plattform als passender und stärker auf Konsens basierend darzustellen.

Fazit
Sicherheitsfragen, wirtschaftliche Interessen und Diplomatie sind die traditionellen Komponenten der usbekischen Afghanistanpolitik. Seit dem Machtwechsel 2016 hat die usbekische Außenpolitik einen Wechsel weg von ihrem seit langem vorherrschenden isolationistischen und restriktiven Ansatz hin zu einem Vorgehen vollzogen, das stärker auf proaktivem Engagement und intensivem Dialog gründet. Dieser neue Ansatz leitet auch die usbekische Afghanistanpolitik. Usbekistan setzt nun stärkere Akzente auf wirtschaftliche Zusammenarbeit und regionale Konnektivität. Darüber hinaus markiert die Kooperation in den Bereichen Bildung und Kultur den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte der usbekisch-afghanischen Beziehungen nach 1991. Letztlich steht aber der Friedensprozess in Afghanistan auf der Prioritätenliste der usbekischen Diplomatie nach wie vor ganz oben. Das Fortbestehen dieser neuen Dynamik in der Afghanistanpolitik Usbekistans kann die Stabilität im südlichen Nachbarn begünstigen und die Chancen der praktischen Realisierung der transregionalen Verbindungen deutlich erhöhen.

Aus dem Englischen von Hartmut Schröder
Auszug aus dem Beitrag von Azam Isabaev, Hamburg; (Zentralasien-Analysen 133 vom 22.2.2019)
Mit freundlicher Genehmigung durch Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH


Über den Autor:
Azam Isabaev ist Fellow am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) in Hamburg und forscht zur Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Zentralasiens. Er promovierte im November 2018 an der Universität Hamburg mit einer vergleichenden Analyse der Afghanistanpolitiken Tadschikistans und Usbekistans.

Lesetipps:
• For Uzbekistan, teaching spells prosperity in Afghanistan. A teacher's college in Termez is the first fruit of Uzbekistan's pledge to assist Afghan development through education, in: Eurasianet, 25.10.2018,
= https://eurasianet. org/for-uzbekistan-teaching-spells-prosperity-in-afghanistan. 

• Ramani, Samuel, Can Uzbekistan help mediate the Afghan conflict? In: The Diplomat, 13.7.2018,
= https:// thediplomat.com/2018/07/can-uzbekistan-help-mediate-the-afghan-conflict/. 

• Teles Fazendeiro, Bernardo, Soft power under Mirziyoyev: Change and continuity in Uzbekistan's foreign policy, in: openDemocracy, 9. 7. 2018,
= https://www.opendemocracy.net/od-russia/bernardo-teles-fazendeiro/ soft-power-under-mirziyoyev. 

• The Permanent Mission of the Republic of Uzbekistan to the United Nations: Declaration of the Tashkent Conference on Afghanistan: Peace Process, Security Cooperation & Regional Connectivity, 30. 3. 2018,
= https://www. un.int/uzbekistan/news/declaration-tashkent-conference-afghanistan-peace-process-security-cooperation-regional.

Kontakt:
Die Redaktion der Zentralasien-Analysen
Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH
Mohrenstraße 60 • 10117 Berlin
beate.eschment(at)zois-berlin.de
https://www.zois-berlin.de/
https://www.laender-analysen.de/zentralasien/

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Erstes Internationales Forum über Tourismus für Pilgerreisen (Ziyorat)

International_Forum Erstes Internationales Forum für Tourismus – Pilgerreisen

Vom 21. bis 23. Februar findet in Buchara und Samarkand das Erste Internationale Forum über Tourismus für Pilgerreisen (Ziyorat) statt. Am Forum nehmen Vertreter wichtiger internationaler Organisationen in der islamischen Welt, spezialisierte Agenturen, Universitäten, Geistliche, Hochschulen und Tourismusunternehmen aus dem Bereich Pilgerreisen teil.

Die Nachricht von der geplanten Veranstaltung löste eine breite Reaktion in der globalen Gemeinschaft aus. Vertreter des größten TV-Senders in Europa und Asien - EuroNews (Frankreich) und Al Jazeera (Katar), Al-Ahram al-Iqtisadi (Ägypten) und Diplomatic News (Pakistan), Kommersant (Russland), Al-Wajhat (Omon) und Al Hayat (Saudi) u.a. werden in Buchara erwartet.

Zur Information: EuroNews der führende europäische 24-Stunden-Informationskanal, der Video-Chroniken von Weltereignissen in acht Sprachen kombiniert. Der 1993 gegründete Fernsehsender deckt Ereignisse aus der Welt ab, die aus europäischer Sicht relevant sind. Kabel, Satellit und Rundfunk EuroNews decken über 199 Millionen Haushalte in 130 Ländern ab.


Quelle/Foto: Pressedienst des Staatlichen Ausschusses für Tourismus der Republik Usbekistan


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Perspektiven der kulturellen und humanitären Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland

UZ_DE_Zusammenarbeit Perspektiven kultureller und humanitärer Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland

Am 8. Februar 2019 fand im Komitee für zwischennationale und Freundschaftsbeziehungen mit den ausländischen Ländern beim Ministerkabinett der Republik Usbekistan einen Runden Tisch zum Thema "Aktuelle Fragen der kulturellen und humanitären Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland" statt.

An dem Treffen nahmen Vertreter zuständiger Ministerien und Behörden, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Usbekistan, Vertretungen der Stiftungen von Konrad Adenauer und Friedrich-Ebert teil.

Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Komitees für zwischennationale und Freundschaftsbeziehungen mit den ausländischen Ländern beim Ministerkabinett der Republik Usbekistan K. Eshonkhodjayev, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Usbekistan G.Overfeld und andere betonten, dass der Besuch des Präsidenten Shavkat Mirziyoyev in Deutschland kulturelle und humanitäre Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern auf ein neues Niveau gehoben hat.

„Die Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland im Bereich Wissenschaft und Bildung hat eine lange Geschichte", sagte der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Usbekistan Günther Overfeld. In der letzten Zeit entwickeln sich die bilateralen Beziehungen in Bereichen wie Wissenschaft, Kultur, Hochschulbildung, allgemeine Bildung und Fachbildung, Berufsbildung, Wiederherstellung von Kulturdenkmälern und Werten in beschleunigten Tempos.

Während des Treffens fand ein Meinungsaustausch über die effektive Nutzung deutscher Technologien und Erfahrung in der Schulbildung, einschließlich der Umsetzung der Initiative „Schulen: PASCH: Partner der Zukunft und Entwicklungszukunft für die kultureller Beziehungen zwischen den beiden Völkern statt.

Derzeit lernen Deutsch in Usbekistan etwa 19 Tausend Studenten. Über 3 Tausend LehrerInnen unterrichten Deutsch in Schulen. Über 800 Studenten und Forscher aus Usbekistan studieren an Universitäten Deutschlands.

In Usbekistan werden gemeinsam mit den zuständigen Ministerien und Behörden, dem Deutschen Akademischen Austauschdienstes, dem GOETHE Institut Taschkent, den Vertretungen der Stiftungen KONRAD ADENAUER und FRIEDRICH EBERT​ sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Deutschen Vereins der Volkshochschulen DVV International die Möglichkeiten zum Studium moderner Auslandserfahrung und die Einführung zukunftsorientierter Technologien in Usbekistan geschaffen.

Das Kulturzentrum Wiedergeburt von in Usbekistan lebenden deutschen Staatsbürgern, deutschen Kulturzentren in Samarkand, Bukhara und Fergana tragen auch zur Stärkung der kulturellen und humanitären Beziehungen bei.

Beim Gespräch unterbreiteten die Seiten die Vorschläge und Empfehlungen zu den Perspektiven der kulturellen und humanitären Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland.

Quelle/Foto: UzA.uz

Empfohlene LINKS:
• PASCH Schulen: Partner der Zukunft – Usbekistan
• KONRAD ADENAUER STIFTUNG
• FRIEDRICH EBERT STIFTUNG
• GIZ Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
• DVV International
• Kulturzentrum Wiedergeburt
• GOETHE Institut Usbekistan
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EFM fester Bestandteil der Berlinale - und mit usbekischer Beteiligung

Berlinale_VN EFM mit Beteiligung von Usbekistan
Das vom 7. bis zum 17. Februar 2019 stattfindende weltweit hochangesehene Filmfestival Berlinale hat sozusagen eine „kleine Schwester." Es ist abgekürzt EFM. Diese drei Buchstaben stehen für
European Film Market.


Es ist einer der drei bedeutendsten Branchentreffs der internationalen Film- und Medienindustrie und sehr eng verbunden mit dem Publikumsfestival und seine Position im Zentrum einer lebendigen Berliner Kreativwirtschaft geben dem Filmmarkt der Berlinale sein Profil. Der EFM ist mehr als ein agiler Marktplatz für den Handel mit Film und audiovisuellem Content, auch als Plattform für Innovation und Wandel hat er sich erfolgreich positioniert. Im Martin-Gropius-Bau und in einem Hotel am Potsdamer Platz ist der EFM beheimatet. Der Direktor des EFM ist Matthijs Wouter Knol.

Usbekistan ist mit drei Vertretern am EFM-Stand vertreten. Standleiter ist Oybek Abdushukurov. Er stammt aus der usbekischen Hauptstadt Taschkent. Er ist Direktor des Internationalen Filmfestival PROLOGUE. Der Gast aus Taschkent betonte im Pressegespräch: „Die unkonventionelle Hilfe vor Ort spart Zeit und Geld. Man teilt mir beispielsweise mit, man brauche für eine deutsche Filmproduktion in Usbekistan 10 PKWs sowjetischer Bauart aus den Jahren 1950 bis 1960 und einen Bus sowie zwei Lastwagen aus dieser Ära, stellen wir das gewünschte problemlos zurecht. Um solches in die Tat umzusetzen, ist der EFM eine wirklich gute Einrichtung, die allseits großes Lob erfährt."

Man ist natürlich auch in Berlin präsent, um bereits gedrehte Filme aus dem Land der Seidenstraße einem internationalen Fachpublikum vorstellen zu können. Ebenso hält man im Rahmen der Berlinale und des EFM Ausschau nach Filmen, die demnächst in usbekischen Kinos und im dortigen Fernsehen ihr begeistertes Publikum finden werden.
(Text/Fotos: VTN)
 


Empfohlener LINK: EFM Berlin

Usbekistan Nationale Filmkommission
Die Nationale Filmkommission von Usbekistan bietet Unterstützung bei der Organisation des Technologiedienstes für ausländische Filmunternehmen in der Republik Usbekistan sowie bei der Werbung für ausländische Filmemacher in Usbekistan.
https://www.uzbekistanfilmcommission.com

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Fruit Logistica in Berlin mit usbekischer Beteiligung

UZ_Fruit_Logistica_VN Usbekistan ist auf der Fruit Logistica vertreten

Auf dem Messegelände in Berlin-Charlottenburg unter dem Funkturm öffneten sich am 6. Februar die Pforten zur Fruit Logistica 2019

Auf der Fachmesse werden mehr als 78.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt erwartet. In den Messehallen präsentieren rund 3.250 Aussteller aus 130 Ländern Produkte und Dienstleistungen. Die Fruit Logistica umfasst weltweit alle Fresh Produce-Geschäftsbereiche und -Marktteilnehmer und bietet den kompletten Überblick über sämtliche Innovationen, Produkte und Dienstleistungen in allen Handelsstufen. Natürlich auch mit usbekischer Beteiligung findet die Fruit Logistica in Berlin-Charlottenburg statt.

In Halle 1.1 zeigen die Mitarbeiter aus dem Land an der Seidenstraße ihre köstlichen Produkte den Fachbesuchern aus aller Welt. Mit dem ZEIGEN allein ist es nicht getan. Ausgiebig darf gekostet werden. Eine Weisheit lautet ja: „Probieren geht über Studieren!“

Bis zum 8. Februar sind die Tore zur Fruit Logistica für Fachbesucher geöffnet.
(Text/Fotos: Volkert Neef)


HALLENPLAN | Aussteller aus Usbekistan: 
Uzexpocentre National Exhibition Company open joint-stock ... Halle 1.1/D-04
Brand Investment Group LLC Halle 1.1/ E-02

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Neue Attraktion – Der erste „WINTERPALAST ICE CITY“ mit BERGSKI-KOMPLEX wurde in TASCHKENT eröffnet

Ice_City_00_UzNews Neue Attraktion in Taschkent – ICE CITY

Am 1. Februar eröffnete in Taschkent ein einzigartiger Themenpark für Wintersport. Der Komplex wurde am 2. Februar für die Öffentlichkeit freigegeben.

Winter und Schnee auf Wunsch zu jeder Jahreszeit 
ICE CITY ist ein einzigartiger Winter-Themenpark, der in nur zwei Jahren erbaut wurde. Das Projekt ist einzigartig für seine Attraktionen mit Naturschnee. Hier kann man Winterspaß auch im Sommer voll genießen. Auf dem Territorium des Komplexes beträgt die Lufttemperatur das ganze Jahr über +18 Grad.
 
In ICE CITY, mit einer Fläche von 16.000 Quadratmetern, gibt es eine Vielzahl von Attraktionen und Unterhaltungszonen, die die Atmosphäre und das Leben der Helden der nördlichen Völker genau vermitteln. Die Kapazität des Komplexes ist für 3.000 Personen ausgelegt, einschließlich der Mitarbeiter des Themenparks.

Ski und Snowboard nicht nur in den Bergen!
ICE CITY hat den ersten und einzigen schneebedeckten Ski- und Snowboardpfad in Usbekistan. Die Strecke ist für Profis und für Anfänger geeignet. Darüber hinaus bietet der Park Leihausrüstung: Snowboards, Ski.
 
Eishockey und Eiskunstlauf noch näher und zugänglicher
Der Park bietet Skifahren und eine Eisfläche mit einer Gesamtfläche von 1.800 Quadratmetern. Die technische Ausstattung und die komfortablen Zuschauerplätze ermöglichen die Durchführung von Freundschaftsturnieren, internationalem Eishockey und Eiskunstlaufwettbewerben auf höchstem Niveau.
 
Für die Kleinsten und sogar für Erwachsene
Der Schneemangel in Taschkent ist kein Grund mehr zum Frust. Der ICE CITY-Park bietet zu jeder Jahreszeit einen Besuch der Schneezone mit Naturschnee. Hier können kleine Winterfreunde im Winter und im Sommer mit Schneebällen spielen. Der Komplex wurde mit einer italienischen Beschneiungsanlage ausgestattet.
 
Die am Projekt beteiligten Künstler haben u.a. eine Atmosphäre für mehrere historische Epochen geschaffen – darunter ist die Ära der Wikinger und des Mittelalters. Die großzügige vorhandene Flora betont die geografischen Merkmale der nördlichen Region, Vertreter der Fauna liegen im fantasievollen Bereich.

Der Komplex bietet auch Spielhallen, in denen die Gäste in die Welt der virtuellen Realität eintauchen können. Vertigo VR bietet Spielplätze, ein 5D-Kino und einen Veranstaltungsbereich.
 
Darüber hinaus ist ICE CITY mit einer umfassenden Palette an Service für Personen mit eingeschränkter Mobilität ausgestattet: es sind Rampen und Aufzüge für einen einfachen Zugang installiert. Bei Bedarf steht im medizinischen Zentrum Erste Hilfe zur Verfügung.
 
Der Park befindet sich auf dem Gelände des Einkaufszentrums „Next".
Adresse: Babur Street, Tashkent/Usbekistan

Quelle/ Fotos: UzNews/UzA

Empfohlener LINK: ICE CITY

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