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Verordnete Bescheidenheit: Usbekistan schränkt Hochzeitsfeiern ein – Dekret zum 1. Januar 2020

UZ_Hochzeitsfeier

Usbekistan folgt dem Beispiel des Nachbarlandes Tadschikistan und hat ein Gesetz zur Beschränkung von Hochzeitsfeiern verabschiedet. Das usbekische Parlament möchte somit verhindern, dass sich Familien finanziell übernehmen.

Am 14. September haben die Abgeordneten von Senat und Oliy Majlis ein Gesetz verabschiedet, das den Hochzeitsfeiern in Usbekistan gewisse Beschränkungen auferlegt. Wie Fergana-News berichtet gelten die Restriktionen nicht nur für Hochzeiten, sondern auch für Begräbnisse und andere feierliche Rituale.

Das Gesetz, das auch „Gesetz der Bescheidenheit“ genannt wird, wurde passenderweise am „Tag der Bescheidenheit" verabschiedet und soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Laut Gazeta.uz folgt es auf verschiedene Äußerungen von Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev, der stets die Notwendigkeit betonte, familiäre Rituale zu rationalisieren und Protzerei und Verschwendung zu verhindern.

Maximal 200 Gäste
Das Gesetz, das in den Regierungsbüros aber auch in den sozialen Netzwerken ausgiebig diskutiert wurde, besteht aus vier wesentlichen Punkten. Erstens müssen die Feiern tagsüber zwischen 6 und 23 Uhr organisiert werden. Der Mahalla-Ausschuss, der Gemeindeverband der EinwohnerInnen, muss mindestens eine Woche im Voraus über die Feierlichkeiten informiert werden. Eine weitere Einschränkung gilt für das Verteilen des Plovs. Dieser wurde ursprünglich um 5 Uhr morgens angeboten, soll nun aber erst zu dem Zeitpunkt ausgeteilt werden, zu dem die von den örtlichen Behörden erlassenen Vorschriften dies vorsehen. Diese Zeiten sind je nach Region verschieden.

Außerdem beschränkt das „Gesetz der Bescheidenheit“ die Anzahl der Gäste bei Hochzeitszeremonien auf maximal 200. 50 weitere dürfen vom Plov essen. Wenn in Usbekistan eine Veranstaltung mit mehr als 50 TeilnehmerInnen geplant ist, ist eine Vereinbarung mit einem Restaurant, einem Bankettsaal oder einem Café erforderlich. Diese Restriktion gilt allerdings nicht für Begräbnisse.

Ethische Regeln und eine limitierte Anzahl an Autos
Das Gesetz enthält auch Regeln zu den Zeremonien des „Kelin kuyev chakirdi“, „Ota-Kurdi“ oder „Tora Juborish“. Dabei handelt es sich um eine Feier für den Bräutigam im Haus seiner Frau, um eine Übergabe von Geschenken seitens des Vaters der Braut direkt an den Bräutigam oder um ein gemeinsames Essen und einen Austausch von Geschenken zwischen den Frischvermählten. Das Gesetz sieht Aufklärungskampagnen vor, um sicherzustellen, dass diese Traditionen respektiert werden, dabei aber nicht von ihrem ursprünglichen Sinn abweichen und zu unbedachten Ausgaben und in der Folge zu Schulden führen.

Usbekische Hochzeiten sind sehr teuer
Die letzte Einschränkung betrifft die Anzahl der Hochzeitsautos. Diese darf drei Wagen nicht überschreiten. Allerdings gibt es keine Anweisungen in Bezug auf Fahrzeugtyp oder Farbe, Limousinen sind also zulässig.

Die Überwachung der Regeln soll den Abgeordneten, den Vorsitzenden der Mahalla-Ausschüsse und den InspektorInnen des Innenministeriums obliegen. Darüber hinaus sollen nach Angaben von Fergana-News demnächst „Bezirkspolizeioffiziere“ wirken. Diese werden von Amts wegen eingeladen, zählen die Anzahl der Gäste, folgen dem Hochzeitskorso auf seinem Weg und sorgen dafür, dass alle um 23 Uhr nach Hause gehen.

Ein Gesetz nach tadschikischem Vorbild
Wie Fergana News berichtet, geht das usbekische Gesetz auf ein tadschikisches Vorbild zurück. Tadschikistans Präsident Emomali Rahmon hatte im Nachbarland bereits 2007 ein entsprechendes Gesetz initiiert und unterzeichnet. Seitdem wird es gewissenhaft umgesetzt und die Anzahl der Gäste und die Ausgaben werden eingeschränkt. Diese Regeln gelten für alle „toi“ – Feiern, die die wichtigsten Etappen des tadschikischen Lebens markieren, wie Hochzeiten, Geburten und Geburtstage.

Das „Gesetz zur Regelung der Traditionen" beschränkt die Zahl der Gäste auf 150 bei Hochzeiten und 60 bei der Beschneidung eines Kindes oder einem muslimischen Ritual. Ursprünglich wurde das Gesetz eingeführt, um Familien zu schützen, die ihr gesamtes Kapital ausgeben, um ihren Ruf zu bewahren. Früher gab es Feiern, bei denen bis zu 1000 Personen zusammenkamen. Familien, die heute mehr als die erlaubte Anzahl an Personen einladen, werden mit hohen Geldstrafen belegt.

Trotz allem hat das Verbot eine Schwachstelle, die die TadschikInnen gerne nutzen. Im benachbarten Kirgistan unterliegen Hochzeiten keinen Beschränkungen und so hat das Land eine Soft-Power-Karte auf der Hand. Trotz der Spannungen zwischen den beiden Ländern, die im Fergana-Tal zu zahlreichen Toten geführt haben, reisen tadschikische Brautpaare und ihre Verwandten gerne ins nördliche Nachbarland. Tadschikische Familien aus Chudschand, im Norden des Landes, kommen ins benachbarte Kirgistan, auch wenn man 2.000 US-Dollar allein für die Miete des Veranstaltungsorts zahlen muss. Die Preise sind lächerlich im Vergleich zu denen in Tadschikistan und darüber hinaus sind die Preise für das tägliche Leben in Kirgistan niedriger, was viele TadschikInnen dazu verleitet, viel zu konsumieren.

Aufgrund des neuen Gesetzes in Usbekistan könnte Kirgistan noch mehr Hochzeitsfeiern seiner Nachbarn erleben. Die Wahrscheinlichkeit ist um so größer, da es insbesondere rund um die Stadt Osch im Süden des Landes eine bedeutende usbekische Minderheit gibt.

Quelle/Foto: novastan.org/ Louis Levêque, Redakteur bei Novastan
Aus dem Französischen von Robin Roth

Empfohlene LINKS:
Geschichtliche Entwicklung und heutige Bedeutung der Mahalla in der usbekischen Gesellschaft
WIKIPEDIA: MAHALLA


Kommentar zum Dekret des Präsidenten, das ab 1.1.2020 umgesetzt wird
Hochzeiten zählen in Usbekistan zu den traditionell besonderen gesellschaftlichen Ereignissen und Werten, werden seit Jahrhunderten als Gründung der neuen Familie vielseitig und je nach Region des Landes sehr unterschiedlich gefeiert. Meist in der Mahalla, der Gemeinde oder eines Bezirks in einer Stadt. Mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs seit der Unabhängigkeit hat sich auch die Ausführung der traditionellen Hochzeit verändert. Eine usbekische Hochzeit zählt zweifelsohne zu den schönsten Erlebnissen, es wird im Kreis der Familie, mit Freunden, Nachbarn, Bekannten, … zufällig eingeladenen Gästen, ausführlich und vergnügt gefeiert!

Dies hat nicht nur erfreuliche Aspekte sondern auch ernste Konsequenzen: Aufwendungen für Hochzeitsfeiern wurden im Laufe der Zeit immer mehr und mit allem nur denkbarem an Ausstattung, Räumlichkeiten, Hochzeitsmenüs, an repräsentativen Status und durch künstlerische Darbietungen ausgeschmückt und dadurch immer teurer, luxuriöser. So war/ist es an nachvollziehbar, dass jedes Hochzeitspaar, den Familienangehörigen, Nachbarn ein noch größeres und noch schöneres Fest präsentieren wollte. Diese Entwicklung führte zwangsläufig dazu, dass die hohen Kosten hierfür mit immer mehr Krediten abgedeckt werden mussten.
Manche Familie zahl(t)en dafür Jahrzehnte an Angehörige und an Banken Kredite zurück!. Bedenkt man zudem, dass in der Bevölkerung, in den Städten 2-3 Kinder geboren werden, in ländlichen Bereichen 4-5 Kinder üblich sind, so wird schnell klar, welche finanziellen Folgen üppige Hochzeitsfeier für die Familien, Angehörigen haben. Bedauerlicherweise gibt es auch in den ersten Ehejahren immer mehr Scheidungen, so dass sich die Situation verschärft, gelegentlich „eskaliert".

So ist es nur zu verständlich, dass der Staat sich mit „ausufernden Formen" von Feierlichkeiten befassen musste und Wege sucht, einer verschwenderischen Verschuldung entgegenzuwirken. Ohne Zweifel, ist es sinnvoller finanzielle Mittel in die Gründung, Stabilisierung junger Familien, in die Ausbildung künftiger Generationen zu investieren, als in eine „einmalige Party". Das Dekret des Präsidenten zum 1.1.2020 ist keine restriktive Einmischung des Staates in private Angelegenheiten, sondern ein Appell an die Verantwortlichkeit der Familien, ein Aufruf zur Vernunft und Rückbesinnung auf die Wurzeln echter usbekischer Traditionen, Wertschätzung der Familie.

Langfristig ist die Umsetzung des Dekrets ein gesellschaftlicher Gewinn, von dem alle profitieren werden. Es gilt Familien wirtschaftlich abzusichern, Kindern eine solide Erziehung und Ausbildung zu gewährleisten. Es liegt an der Politik die Bevölkerung auf den gesellschaftlichen Wandel hinzuweisen und mit Mechanismen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Freude, Vergnügen und Spaß sind motivierende Faktoren, stehen ausser Frage, aber wer will Teil einer „Spassgesellschaft" sein, ohne Zukunftsperspektiven für Bildung, Beruf zu haben ?

GERHARD BIRKL

YOUTUBE: Traditionelle Hochzeitsbegrüssung - Karnayspieler

YOUTUBE: Usbekische Hochzeitszeremonie

YOUTUBE: Hochzeit in Samarkand

YOUTUBE: Hochzeit in Usbekistan/ Trailer

​Restaurant Taschkent, Foto: G. Birkl

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Usbekistan feiert 8. Dezember • Tag der Verfassung

Tag-der-Verfassung USBEKISTAN – Tag der Verfassung 8. Dezember

Bei der Ausarbeitung der Verfassung wurden historische Entwicklung der usbekischen Staatlichkeit, moderne Ideen des Verfassungsaufbaus, allgemeine demokratische Grundsätze und Werte, sowie die bewährten Praktiken der Welt berücksichtigt. Dass der Mensch, sein Leben, seine Freiheit, seine Ehre, seine Würde und seine Rechte den höchsten Wert haben, wurde in der usbekischen Verfassung festgelegt. Diese Vorschrift findet ihren Niederschlag in der Praxis. In Usbekistan wurde eine starke Rechtsgrundlage für Menschenrechte und den sozialen Schutz der Bevölkerung sowie für die günstigen Arbeitsbedingungen geschaffen.

Durch die Verfassung wird respektvoller Umgang mit Sprachen, Religion, Bräuchen und Traditionen von Vertretern über 130 Nationen und Völkerschaften, die auf dem Territorium Usbekistans leben, gewährleistet. Die Festigung aller Bürger der Landes bei der Erreichung nationaler Ziele wie Wohlstand des Vaterlandes, die Erhaltung und die Stärkung von Frieden und Stabilität ist größtes Gemeingut des usbekischen Volkes.

Quelle: Nachrichtenagentur „Jahon"

Wichtige Termine/ Erinnerungen
1991 • 1. September Tag der Unabhängigkeit
1991 • 18. November Einführung Flagge Usbekistan
1992 • 8. Dezember Tag der Verfassung
1992 • 10. Dezember Verabschiedung der Nationalhymne

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Seidentraum und Köstlichkeiten für alle Sinne

T_BASAR_der_KULTUREN_GB Ausstellung USBEKISTAN • Rano Frosch

Am 30. November fand die Veranstaltung BASAR der KULTUREN im EineWeltHaus statt. Das Ereignis wird seit der Gründung im Jahr 2004 regelmässig in München durchgeführt. Veranstalter war, wie in den letzten Jahren, der multikulturelle Stammtisch in Kooperation mit dem Nord Süd Forum. In diesem Jahr feierte man das 15 jährige Jubiläum mit einem besonderen Programm.

Auf 26 Infotischen konnten die Besucher des Basars sich über aussergewöhnliche Präsente der ausstellenden Länder erfreuen und sich von einem vielfältigen Kulturerlebnis verzaubern lassen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: erkunden, unterstützen und erleben!
Die vertretenden Gruppen und Vereine standen den Besuchern für Gespräche und zum Kauf von Produkten zur Verfügung, die es sonst nirgendwo zu bestaunen und zu kaufen gibt.

Die Ansprache übernahm Frau Özlem Sarikaya vom Bayerischen Rundfunk. Moderation hatte Harald Hackländer, Gründer und Initiator des Basars der Kulturen.

Auf der Bühne wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten:
• Chor der fünf Kontinente
• Initiative uighurischer Frauen mit Gesang und Tänzen
• Tümata, Heil- und Sufimusik
• Musikgruppe Farhang, afghanischer Kultur- und Bildungsverein.

Seit mehreren Jahren ist auch das Land USBEKISTAN als Aussteller vertreten. In diesem Jahr mit dem Thema: „Seidentraum und Köstlichkeiten der Seidenstrasse". Die gebürtige Usbekin Frau Rano Frosch lebt seit 30 Jahren in Deutschland, kam eigens aus Würzburg angereist um auf dem Basar der Kulturen ausgewählte usbekische Handwerkskunst vorzustellen. Die Reiseleiterin verbindet ihre Leidenschaft zu Usbekistan, den Besuchern des Basars auch die wunderschönen Kunsthandwerk-Tradition Usbekistans näher zu bringen. Es wurde Porzellan aus Rishtan, edle Atlas-Seide aus Margilan, handgeschmiedete Musikinstrumente – Maultrommel aus Buchara, Holzschnitzerei aus Kokand und vieles mehr präsentiert.

USBEKISTAN-ONLINE präsentierte das Land Usbekistan mit einer Diashow, zeigte die schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes, touristische Attraktionen bekannter UNESCO-Weltkulturerbestätten: Samarkand, Buchara, Chiwa, Sharizabs, Taschkent… . Zahlreiche Gäste informierten sich am Stand über Land, Kultur und Tourismus, erkundigten sich über die Gesellschaft, Leben in Usbekistan und konnten nebenbei usbekische Köstlichkeiten kennenlernen und geniessen.

Zum Höhepunkt der Veranstaltung zählte zweifelsohne die Verköstigung der Gäste des Basars mit dem traditionellen Gericht Usbekistans, einem original PLOV – vom Feuerkessel – der vor dem Publikum zubereitet wurde. Gastgeber und Vertreter des usbekischen Konsulats Frankfurt, Herr Konsul Nuriddin Mamajonov freuten sich sehr über das große Interesse der Teilnehmer am Basar der Kulturen und an der vielseitigen Präsentation Usbekistans. Zahlreiche usbekische Landsleute beteiligten sich an der Zubereitung von weiteren Köstlichkeiten um die Gäste nach usbekischer Art zu verwöhnen. Es wurde TschakTschak, Samsa, „Kreble" und eine usbekische Eis-Torte serviert. (Rezepte siehe Anhang).

Alles in Allem, wieder einmal eine gelungene Veranstaltung, von usbekischer Seite ein Zeichen der Herzlichkeit und Gastlichkeit, Einladung an Besucher und Leser Usbekistan kennenzulernen.

Ausstellungen und Auftritte von Künstlern und Gruppen begeisterten die Besucher so sehr, dass am Ende der Veranstaltung der Hausmeister das Licht ausmachen musste, um die Besucher nach Hause zu bewegen…

An dieser Stelle ein besonderer Dank an Harald Hackländer, der mit einem abwechslungsreichen, multikulturellen Programm wieder einmal eine bezaubernde Veranstaltung dem Münchner Publikum geboten hat. Wir freuen uns schon jetzt, wenn es wieder heißt: „…der BASAR der KULTUREN öffnet seine Türen…2020 und Usbekistan ist wieder dabei!".

Beitrag: Gerhard Birkl; Fotos: G. Birkl

​Begrüssung der Gäste; v.L. Ansprache Veranstalter Harald Hackländer, Konsul Nuriddin Mamajonov; Foto: G. Birkl

Interessierte Besucher am Stand von Usbekistan; Foto: G. Birkl

Herzlich Willkommen: Nina, Nilufar, Rano und der „Bayerische Emir“ begrüssen Gäste am Stand von Usbekistan; Foto: N. Birkenstock

Warteschlange … für die begehrte usbekische Nationalspeise; Foto: G. Birkl

​Original usbekischer PLOV nach Samarkander Art vom Feuerkessel – ein köstlicher Genuß!; Foto: G. Birkl

Traditioneller usbekischer PLOV nach Samarkander Art; Foto: G. Birkl

​YOUTUBE: Nationales Gericht: PLOV/ PLOW: Usbekistans Leib- und Magenspeise

Usbekische SOMSA mit Rezept von HABIBA; Foto: G. Birkl
Zutaten: 500g Weizenmehl, 1 T/L Salz, 180-210 ml kaltes Wasser, Feinspeisestärke, Margarine/Butter, 300 gr. Hackfleisch, 300 gr Kartoffel (als Würfel schneiden); 150 gr. Zwiebeln

Zubereitung: Teig rühren. 30 Min. bedeckt ausruhen lassen.
Mit Feinspeisestärke bestreuen und Teig rollen. Auf dünnen Teig soll man geschmolzene Margarine oder Butter streichen und als Schlange rollen.

Füllung: 300 gr. Hackfleisch + 300g Kartoffel (als Würfel schneiden) + 150 gr. Zwiebeln würzen und mischen.

Teig im Kühlschrank 30 Minuten ausruhen lassen. Danach 3 cm lange Stücke schneiden und jedes Stückchen wieder Rollen. Es werden kugelrunde Stücke. Vorbereitete Fleischmasse mit Kartoffel pro 1 E/L in die Mitte des Teigs legen. Teig als Dreiecke oder Rund formen. Zum Glanz mit Ei bestreichen und Schwarzkümmel bestreuen. Ofen vorheizen. Für 40 Minuten auf 200 Grad backen.

Usbekische SOMSA mit Rezept von RANO; Foto: G. Birkl
Zutaten: 
1kg Mehl( für ungefähr 25 Stück groß, eine Butter 250g, 2 Eier, 1 EL Salz; 700g Rinderfleisch !!! kein Hackfleisch !!!, 500g Zwiebeln, 0,5 Liter Wasser, Sesam oder Mohn als Betreuung

Zubereitung: Somsa mache ich sowie üblich. Was ich da anders mache, ist, den gut ausgeruhten Teig mit Händen (Kein Teigtoller) und mit Öl ausrollen (kein Mehl verwenden). So bekomme ich die Schichten hin. Der Backofen muss etwa 20 Minuten bei 200 Grad vorgeheizt werden. Eigelb wird nur fürs Aufstreichen auf die rohe Somsas benötigt.
Am besten kommt ihr zu mir um SOMSA zu essen, …so ist es am einfachsten 😍

„TschakTschak“ mit Rezept von NINA; Foto: G. Birkl
TschakTschak ist eine Süßspeise, die in den Küchen verschiedener Turkvölker, besonders der tatarischen und baschkirischen Küche, verbreitet ist. TschakTschak wird aus einem weichen Teig aus Weizenmehl und rohen Eiern hergestellt, die zu kurzen, dünnen Stäbchen geformt werden.

Zutaten für den Teig: 6-7 Eier, Mehl 350-400g, Soda 0,5 g ( oder 1/2 pck Backpulver), 0,5 TL Essig, (bzw. Vodka), Brise Salz. Ca. 500ml Sonnenblumen-Öl zum Braten. Sirup: 400ml Honig, 100-150gr Zucker, 100ml Wasser.

Zubereitung: Alle Ingredienzen für den Teig zusammen mischen und für ca. 20 min liegen lassen. Teig muss stabil aber nicht hart sein, dass man ihn ausrollen können. Danach mit Mehl ausrollen und in lange dünne Streifen schneiden, mit Breite 2-3 cm. Zusammenlegen und mit Messer ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Anschliessend sofort ins heiße Öl geben, bis zu einer hellbraunen Farbe braten. Den fertigen Teig in eine große Schüssel geben. Dazu kann man auch Walnüsse, Sultaninen und Granbeere bestreuen und alles mischen.
Honig mit Zucker und Wasser in einem Topf am Herd erhitzen und etwas aufkochen lassen, bis Zucker im Honig gelöst wird. Den so erstellten, ganzen Sirup auf gebratenen Teig übergießen und sofort mit Küchenlöffel beidseitig mischen. Auf vorbereitete Teller aufteilen und formen. Zum abkühlen stehen lassen.

„Chworost/Krebli" mit Rezept von NINA; Foto: G. Birkl
Zutaten: 
500 ml Buttermilch, 200 gr Creme Fraiche, 2 Eier, 1-2 Pck. Backpulver, 600-700 gr. Mehl, ca 600-700 ml Sonnenblumen-Öl zum Braten, Brise Salz, Zucker nach Geschmack. 

Zubereitung: Alles zusammen mischen, Teig muss weich, nicht klebrig sein.
Ca. 20 min. ruhen lassen, dann ausrollen, lange 5-6cm Streifen und mit 3-4 cm Breite schneiden, (…oder nach Geschmack formen) und im heißem Öl (in einem Topf) schwimmend hellbraun braten. Am Schluss mit Puderzucker bestreuen.

Usbekische EIS-Torte mit Rezept von HABIBA; Foto: Habiba
Zutaten: 6 Eier, 180 mg Zucker, 200 mg Mehl. Creme: 1,5 Schlagsahne + 1 Mascarpone. Glasur und Früchte.

Zubereitung: 6 Stck Eier mit Mixer fest schlagen. Wenn die Masse schaumig wird, einen Löffel Zucker reintun und weiter rühren. Mehl langsam mit Löffel in die Masse geben und langsam mischen. Ofen vorheizen, auf 170 Grad 50 Minuten backen. Schlagsahne zusammen mit Mascarpone mit Mixer schlagen (vorher lieber Mixerstangen im Tiefkühlschrank halten, es soll sehr kalt sein, sonst schmilzt Creme sofort). Dann ca. 130g Zucker rein tun, nicht alles auf einmal, mit Löffel unterheben.
Creme wird durch schlagen schaumig. Man kann zu 3 oder 4 Portionen aufteilen. Mit verschieden Farben ggf. mischen.

Wenn der Tortenteig kühl ist, auf 2 Stücke durchschneiden und in der Mitte mit Creme bestreichen. 2ten Teil bedecken und wieder mit restlicher Creme bestreichen. Oben mit mit Schokoglasur und farbigen Blumen oder Früchten z.B. mit Blaubeeren, Mandarinen, Bananen etc. schmücken.

Guten Appetit!

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Jubiläum ! – 15 Jahre BASAR der KULTUREN in München

BASAR_der_KULTUREN

In diesem feiert der Veranstalter, der multikulturelle Stammtisch in Kooperation mit dem Nord Süd Forum, das 15. jährige Jubiläum. Ein besonderes Ereignis! Die Besucher des Basars erwartet ein aussergewöhnliches und vielfältiges Kulturerlebnis, ein Programm mit Ausstellungen und Auftritten von Künstlern und Gruppen.

Wie schon in den letzten Jahren ist auf dem BASAR der KULTUREN das Land USBEKISTAN mit einem eigenen Stand vertreten. Unterstützt wird die Ausstellung durch Frau Rano Frosch, die farbenprächtiges Kunsthandwerk aus dem zentralasiatischen Land präsentiert. Die gebürtige Usbekin kommt zu diesem Ereignis extra aus Würzburg und zeigt handgefertigte Unikate, die es sonst nirgendswo zu bestaunen und kaufen gibt.

Am Samstag, den 30. November werden auf 26 Infotischen sich verschiedene Kulturgruppen und Organisationen vorstellen und ihre unterschiedlichen Gegenstände verkaufen. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: erkunden, unterstützen und erleben!

Auf der Bühne werden Musik und Tanz zu erleben sein.

Als Gruppen sind vertreten:
• FIAN • Marie-Schlei Verein • Fest der Einheit -
• Gesellschaft für bedrohte Völker • Ruandahilfe e. V.
• Tümata • Menschen für Menschen
• Freunde der Mongolei • Portugal Delphina
• Initiative Lateinamerika Arte & Kultur • KultEurasia
• Initiative uighurischer Frauen für muttersprachliche Angebote
• Integration und Kultur • Usbekistan, Gerhard Birkl
• Farhang afghanischer Kultur- und Bildungsverein
• Chinesische Frauenvereinigung in Süddeutschland e.V.
• Aktion Entwicklungspolitik und Selbstbesteuerung • B. Zane.

Als besonderes Schmankerl gibt es auch diesem Jahr bei den Gästen begehrten traditionellen usbekischen Plov, der am offenen Feuerkessel zubereitet wird. Das usbekische Konsulat und Herr Konsul Nuriddin Mamajonov lädt schon jetzt alle Gäste sehr herzlich für eine Kostprobe des usbekischen Nationalgerichts ein. Weitere usbekische Köstlichkeiten wie SAMSA, TschakTschak u.a. warten ebenfalls auf die Teilnehmer des BASARS der KULTUREN… es lohnt sich dabeizusein!

Auf der Bühne wird ein abwechslungsreiches Programm geboten:
• Chor der fünf Kontinente
• Initiative uighurischer Frauen
• Tümata, Heil- und Sufimusik
• Farhang afghanischer Kultur- und Bildungsverein

Die Ansprache übernimmt Frau Özlem Sarikaya vom Bayerischen Rundfunk.

Schirmherr ist Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Veranstalter: Multikultureller Stammtisch in Kooperation mit dem Nord Süd Forum
Kontakt: Multikultureller Stammtisch: Harald Hackländer, Tel. 089-85 63 63 60,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.multikultitreff.de

Termin: Samstag 30. November 2019; 18:00 bis 22:30 Uhr
Ort: Im EineWeltHaus Schwanthalerstr. 80, München
File Name: Einladung-zum-Basar-der-Kulturen-2019---2
File Size: 235 kb
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EINLADUNG: BASAR der KULTUREN


Empfohlene LINKS: USBEKISTAN-GALERIEUsbekische Spezialitäten • Usbekische Cuisine

NEU USBEKISTAN-ONLINE-MEDIATHEK – Literatur • Reisebücher • Hörbücher • CD/DVD/BlueRay ... und mehr!

Traditioneller usbekischer Plov; Foto: G. Birkl

Usbekische SAMSA - köstlich! Foto: G. Birkl

Usbekische Süßspeise: TschakTschak; Foto: G. Birkl

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Mirzo beim BME

Mirzo_BME

In Berlin-Charlottenburg tagte vom 13. bis zum 15. November das 54. Symposium des BME. Der „Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V." (BME) wurde 1954 gegründet. Der im hessischen Eschborn ansässige BME ist als Dienstleister für rund 9.750 Einzel- und Firmenmitglieder tätig. Der Verband hat es sich zum Ziel gesetzt, den Erfahrungsaustausch für Unternehmen und Wissenschaft für die Beschaffungs- und für die Anbieterseite zu fördern. Offen ist der BME für alle Branchen und Unternehmensformen. 

Der aus Usbekistan stammende und in Stuttgart lebende Student Mirzo (24) schaute bei dem 54. BME-Symposium einmal als Gast vorbei. Er betonte: „Es ist hochinteressant, einmal eine solche beeindruckende Veranstaltung miterleben zu dürfen. Hier sind fast 2.000 Teilnehmer vor Ort. Sie alle repräsentieren Firmen vom Mittelstand bis hin zum führenden Weltkonzern mit vielen tausenden Mitarbeitern." 

Dirk Steffel ist ‎Leiter Produktmanagement / Mitgliederbetreuung / Key-Account Manager beim BME. Man kennt Dirk Steffel auch in seinen Funktionen als Stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzender vom Berliner Bezirk Reinickendorf und Mitglied der dortigen Bezirksverordnetenversammlung. Er teilte im Pressegespräch mit: „Mirzo hat sich hier aufmerksam umgesehen und sich sehr wissbegierig gezeigt. Es ist ja für uns BME-Verantwortliche auch sehr schön, dass wir von Teilnehmern, die aus dem Land der Seidenstraße stammen, Aufmerksamkeit erfahren."
Mirzo erklärte: „Nochmals möchte ich mich bei Herrn Steffel bedanken, dass er sich trotz seines prallgefüllten Terminkalenders so viel Mühen mit mir gemacht hat. Er fand Zeit, mir viele Informationen mitzuteilen. Mir ist nicht bekannt, dass es in meinem Heimatland auch so einen Einkaufsverband gibt. Das muss man in unserem noch so sehr jungen Staat unbedingt nachholen. Vor der Gründung eines solchen Einkaufsverbandes in Usbekistan werde ich in der usbekischen Hauptstadt Taschkent die dortigen Verantwortlichen bitten, Herrn Dirk Steffel als Experten zu Rate zu ziehen. Von seinem Wissen und Erfahrungsschatz können die usbekischen Stellen bestens profitieren."

Text/Fotos: Volkert Neef

54. Symposium BME in Berlin, Mirzo war dabei!

Dirk Steffel (li.) und Mirzo
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Usbekistan und Japan intensivieren Zusammenarbeit

Zusammenarbeit USBEKISTAN & JAPAN

Unter Berufung auf Daten des Außenministeriums plant der Präsident Usbekistans, Shavkat Mirziyoyev einen ersten offiziellen Besuch in Japan. Japan ist seit nahezu zwei Jahrzehnten einer der wichtigsten und verlässlichsten Partner Usbekistans. Die Beziehungen zwischen den Staaten entwickeln sich im Geiste der 2002 unterzeichneten „Gemeinsamen Erklärung über Freundschaft, strategische Partnerschaft und Zusammenarbeit".

Die Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Japan ist in fast allen Bereichen stabil und dynamisch und beruht auf den Grundsätzen des gegenseitigen Respekts, des Vertrauens und der engen Zusammenarbeit bei der Umsetzung von gemeinsamen Zielen. Das Handelsvolumen zwischen Usbekistan und Japan wächst kontinuierlich. Im vergangenen Jahr hat die Handelsbilanz zwischen Japan und Usbekistan die Marke von 300 Millionen US-Dollar überschritten. Japanische Hightech-Unternehmen sind führend bei der Zulieferung von Baugruppen für Wärmekraftwerke in Usbekistan.
In der Republik Usbekistan gibt es mehr als 15 Unternehmen, an denen japanische Beteiligungen in den Bereichen Öl, Gas, Chemie, Energie, Maschinenbau, Produktion von technischen Ausrüstungen, Erbringung von Transport- und Logistikdienstleistungen, Handel und Fremdenverkehr beteiligt sind. Es wurden Repräsentanzen von 15 führenden japanischen Unternehmen eröffnet, darunter ständige Vertretungen der weltberühmten japanischen Unternehmen Mitsui, Mitsubishi, Sumitoto, Tomen, Marubeni und Nishe Iwai.
Die japanische Regierung, Dutzende von Firmen und Unternehmen, haben in die Entwicklung der Öl- und Gasfelder Kokdumalak und Shurtan, in den Bau der Ölraffinerie Bukhara, in den Wiederaufbau der Ölraffinerie Ferghana sowie in den Wiederaufbau der Fernsehkommunikationsindustrie investiert. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Interaktion ist die Zusammenarbeit zwischen Uzavtosanoat und dem japanischen Unternehmen Isuzu. Auf Basis der Einheiten des japanischen Unternehmens wurden mehr als 10.000 Busse und mehr als 11.000 Lkw produziert, die Produktion neuer Modelle, basierend auf Erdgas-Antrieb wurde gemeistert.

Im Bereich Wissenschaft und Bildung findet ebenfalls ein dynamischer Austausch statt. Gegenwärtig erstreckt sich die Zusammenarbeit auf der Hochschulebene mit Japan in Bereiche wie: Entwicklung der Berufsbildung, den akademischen Austausch, sowie die berufliche Entwicklung. Am 8. Juli fand an der staatlichen Wirtschaftsuniversität Taschkent die III. Konferenz der Rektoren der Hochschulen Usbekistans und Japans statt, an der Vertreter der zuständigen Ministerien und Abteilungen, Rektoren der Hochschulen, Professoren und Lehrer, Forscher und Studenten beider Länder teilnahmen. Im Rahmen der Konferenz wurden Fragen der akademischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit, des Studentenaustauschs, der Stärkung des gegenseitigen Dialogs auf dem Weg zur Weiterbildung von Professoren und Lehrern sowie der weiteren Stärkung der Verbindungen zwischen führenden Innovationszentren, Technologieparks und Universitäten beider Länder ausführlich erörtert.

Über die japanische Agentur für internationale Zusammenarbeit (JICA) und das japanische Zentrum für internationale Zusammenarbeit (JICC) wird die japanische Seite Mittel für die Umrüstung von Forschungsinstituten der Akademie der Wissenschaften Usbekistans bereitstellen. Die Beziehungen auf parlamentarischer Ebene wurden ebenfalls vertieft. Die Legislative des Landes der aufgehenden Sonne rief die „Japanische Liga der Freundschaft mit Usbekistan und die Liga der Freundschaft „Demokratische Partei Japans - Usbekistan" ins Leben. Im Oliy Majlis der Republik wiederum gibt es eine interparlamentarische Fraktion „Oliy Majlis - Parliament Japans".

Seit 2002 finden regelmäßig politische Konsultationen zwischen den Außenministerien statt, deren 17. Runde im Juli in Taschkent stattfand. Die Delegationen tauschten sich zu einer Vielzahl von Themen aus, darunter zum Stand und zu den Perspektiven des Austausches der Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Handel, Wirtschaft, Investitionen, Kultur, Humanität und anderen Bereichen sowie innerhalb der Vereinten Nationen und anderer globaler und regionaler Organisationen.
Zweifellos wird der bevorstehende offizielle Besuch des Präsidenten Usbekistans in Japan eine qualitativ neue Etappe in der Entwicklung der usbekisch-japanischen Beziehungen einleiten.

Beitrag: Quelle UZA; Übersetzung Kuvanova Shaxnoza (Karschi, Usbekistan)
Fotos : Pressestelle des Präsidenten Usbekistans
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Sprache als kulturelle Identität

Shavkat-Mirziyoyev Präsident Usbekistan • Shavkat-Mirziyoyev

Shavkat Mirziyoyev: „Die usbekische Sprache ist ein Symbol des Nationalbewußtseins und der staatlichen Unabhängigkeit, grosser geistigen Werte für unser Volk"

Im internationalen Kongresszentrum fand eine feierliche Sitzung statt, die dem 30. Jahrestag der Verleihung des Status der usbekischen Sprache als Amtssprache gewidmet war. An der Veranstaltung nahm der Präsident von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev teil.

„Die usbekische Sprache, eine der ältesten und reichsten Sprachen der Welt, ist für unser Volk ein Symbol für Nationalbewußtsein und staatliche Unabhängigkeit, ein grosser geistiger Wert. Jeder, der die Schönheit, den Zauber und den Reichtum unserer Sprache und ihre enormen Möglichkeiten spüren möchte, lässt sich die Wiegenlieder unserer Mütter anhören, alte Dastans (Epos) und Makoms (eine nationale Liederkunst), Lieder unserer Hafiz (bezeichnet eine Person, die den Koran auswendig kennt) und Bakshi (usbekische Volkssänger)", sagte der Präsident.

Weltweit sprechen fast 50 Millionen Menschen die usbekische Sprache.

Außerdem wies der Präsident auf die Notwendigkeit der Staatssprache hin, dass diese im Staats- und Gesellschaftsleben weiter erhöht werden muss, sowie auf das Gesetz „Über die Staatssprache". Ausgehend von heutigen Anforderungen muss diese verbessert werden und bestimmte aktuelle Herausforderungen in diesem Bereich.

„Wir müssen unser Verhalten zur Staatssprache als ein Verhältnis zu unserer Unabhängigkeit, Treue und Achtung, als Hingabe und Achtung vor der Heimat betrachten. Das sollte die Regel unseres Lebens sein. Und jeder von uns muss an dieser edlen Arbeit zuerst seine eigenen Fehler und dann die Fehler seiner Familie und seiner Belegschaft berichtigen", betonte der Staatschef.

Wir erinnern daran, dass Präsident Usbekistans Shavkat Mirziyoyev eine Verordnung „Über die Maßnahmen zur grundlegenden Stärkung der Rolle und des Ansehens der usbekischen Sprache als Staatssprache unterzeichnet hat, der 21. Oktober als „Der Feiertag der usbekischen Sprache“ erklärt wurde. 

Quelle/Fotos: uza.uz/president.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA: Nationale IdentitätListe der meistgesprochenen Sprachen​ | Usbekische Sprache

f |w|i|d Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland
Nationale Identität, Sprache und Glaube
LMU München • Studium/Lehre (PDF)
Wissenswertes zur usbekischen Sprache/ Sprachenlernen24

Empfohlene Literatur: USBEKISTAN-ONLINE/ MEDIATHEK

​Usbekisch ist eine wichtige türkische Sprache. Es wird von fast 50 Millionen Menschen auf der ganzen Welt gesprochen.

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Usbekistan setzt auf SOLAR-ENERGIE

solar-power-station-pap Solarenergie - Panel

Usbekistan schreitet rasch voran, um seine Energiematrix zu diversifizieren und das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung des Landes bis 2030 auf über 25 Prozent, mit bis zu 5 Gigawatt Solarenergie, zu erreichen.

In Usbekistan wurde ein Mandat bei International Finance Corporation (IFC), einem Mitglied der Weltbankgruppe unterzeichnet, um bis zu 900 Megawatt Solarstrom durch öffentlich-private Partnerschaften (PPPs) zu entwickeln.

Die Unterzeichnung folgt auf die Bekanntgabe des Auftragnehmers für das erste Solar-PPP des Landes für 100 Megawatt zu Beginn dieses Monats, mit dem ein äußerst wettbewerbsfähiger Tarif von nur 2,7 US-Cent pro Kilowattstunde erzielt wurde.

In den kommenden Monaten wird Usbekistan eine PPP-Ausschreibung für zwei weitere Solarprojekte mit jeweils bis zu 200 Megawatt starten, gefolgt von einer weiteren Runde für die verbleibenden 500 Megawatt.

„Das erste Solar-PPP hat in unserem Land Maßstäbe für die Solarpreise gesetzt. Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Erfolg mit Hilfe der IFC in den nächsten Runden wiederholen und erneut hochkarätige private Akteure für die Entwicklung und Finanzierung dieser Projekte gewinnen können", sagte Shukhrat Vafaev, stellvertretender Minister für Investitionen und Außenhandel.

Als Transaktionsberater unterstützte IFC das Ministerium für Investitionen und Außenhandel sowie das Energieministerium bei der Konzeption und Ausschreibung des ersten PPP, an dem elf vorqualifizierte Bieter und fünf wettbewerbsfähige Angebote teilnahmen. Dieses starke Investoreninteresse war wegweisend, in dem der Energiesektor traditionell staatlich geführt wurde. Gleichzeitig hat die Weltbank eng mit der Regierung bei wichtigen politischen Fragen im Energiesektor zusammengearbeitet, beispielsweise bei der Tarifreform, der Entwicklung erneuerbarer Energien und der Investitionsplanung.

„Wir sind stolz darauf, die positive Dynamik des privatwirtschaftlichen Wachstums in Usbekistan zu unterstützen. Ich freue mich, dass die Regierung zügig weitere 900 MW Solarenergie ausschreibt, die dazu beitragen wird, Privatinvestitionen in Höhe von nahezu einer Milliarde US-Dollar anzuziehen und verlässlich und zuverlässig zu generieren, eine saubere Energie für die Bevölkerung des Landes", sagte Georgina Baker, IFC-Vizepräsidentin für Lateinamerika und die Karibik sowie für Europa und Zentralasien." 

Die Ankündigung der beiden zusätzlichen PPP-Projekte unmittelbar nach dem Erfolg der ersten Solarausschreibung ist ein Beweis für Usbekistans Engagement für den Privatsektor.

Quelle/ Foto: uzdaily.com

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Berühmte indische Filmfirma beginnt Dreharbeiten in Usbekistan

TV_Team-India TV-Team Panorama Studios India in Usbekistan

Panorama Studios, eine der größten indischen Filmproduzenten, hat mit den Dreharbeiten zum romantischen Actionfilm "Khuda Haafiz" in Usbekistan begonnen. Indischer Filmschauspieler und Regisseur, der hauptsächlich für seine Arbeit in Hindi-Filmen bekannt ist, ist Faruk Kabir.

Um an den Dreharbeiten teilzunehmen kamen 130 Personen aus Indien und 30 Personen aus den USA, Russland sowie aus mehreren europäischen Ländern nach Usbekistan. Aus Usbekistan werden über 1000 Personen in den kreativen Prozessen involviert sein - Schauspieler, technisches Personal, Statisten und  weitere Personen. Das Budget für Dreharbeiten in Usbekistan wird voraussichtlich etwa 1 Million US-Dollar betragen. Der Film wird nicht nur in Taschkent, sondern auch in Chiwa gedreht.

Darüber hinaus wird das Kreativteam seine Arbeit in Indien fortsetzen. „Wir freuen uns sehr, in Usbekistan zu filmen. Für uns ist dies nicht nur eine Gelegenheit, hier zu arbeiten, sondern auch das Land besser kennenzulernen. Die Führung Ihres Landes widmet dem Bereich des Kinotourismus jetzt große Aufmerksamkeit. Bald wird die ganze Welt über einzigartige Drehorte Bescheid wissen, zumal ein Rabattsystem in Usbekistan 2020 eingeführt wird. Ich bin mir sicher, dass danach ein Zustrom ausländischer und insbesondere indische Filmunternehmen erfolgt", sagte der Filmproduzent Satish Sharma. Er dankte auch dem Staatlichen Komitee für Tourismusentwicklung, der Nationalagentur Usbekistans und der Nationalen Filmkommission Usbekistans für ihre Unterstützung bei den Dreharbeiten in Usbekistan. Gleichzeitig betonte er, dass er in naher Zukunft mehrere größere Projekte in Usbekistan realisieren werde.

Quelle/Foto: uzdaily.uz

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WIKIPEDIA Faruk KabirPanorama Studios/ India

Nationale Filmkommission Usbekistan​ | Nationale Tourismus Agentur Usbekistan
Tourismusentwicklung USBEKISTAN



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MADE IN UZBEKISTAN • Internationale Ausstellung 23. bis 25. Oktober in Taschkent

made_in_uzbekistan Internationale Messe • MADE IN UZBEKISTAN

Vom 23. bis 25. Oktober 2019 organisiert das Investitionsministerium in Taschkent, im Uzexpocenter JSC, in den Pavillons Nr. 3 und 4 der Atrium-Halle Nr. 2 und in den offenen Bereichen eine internationale Ausstellung nationaler Produkte „Made in Usbekistan".

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Außenhandel der Republik Usbekistan und der NEC "Uzexpocenter" JSC, mit Ministerien und anderen Organisationen durchgeführt.

Ziel und Zweck der Ausstellung ist es, die exportorientierten Produkte einheimischer Unternehmen zu demonstrieren, das Exportpotential des Landes zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit einheimischer Produkte zu fördern sowie eine nachhaltige und langfristige Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern aufzubauen.

Die Ausstellung präsentiert folgende Wirtschaftssektoren:
• Bergbau • Öl - und Gasindustrie • chemische und pharmazeutische Industrie • Automobil - und Maschinenbauindustrie, Elektroindustrie • Bauindustrie • Textil -, Leder - und Schuhindustrie • Industrie für Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie sowie die Dienstleistungen von Finanzinstituten • nationale angewandte Künste • und das Tourismuspotential Usbekistans.

Vor besonderer Bedeutung ist, dass regionale Unternehmen und regionale Verbände aus der ganzen Republik an dieser Ausstellung teilnehmen werden, um den Export und die Investitionen in die Wirtschaft zu steigern.

Die Ausstellung umfasst Präsentationen des Exportpotenzials der nationalen Wirtschaftssektoren, eine Modenschau für textile Fertigerzeugnisse, eine Demonstration des Herstellungsprozesses von Handwerksprodukten und der nationalen Küche usw.

Weitere Informationen gibt es auf der Website: www.uzexpocentre.uz.
Call Center: + (99871) 238-56-00 / 26/41
E-Mail: office(at)uzexpocentre.uz

Herzlich Willkommen zur Ausstellung „Made in Uzbekistan!

Beitrag/Titelbild: Uzexpocenter JSC
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