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Usbekistan feierte mehrfach

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Am 12. September gab es in der Botschaft Usbekistans viel zu feiern. Zum einen feierte das Land an der Seidenstraße seinen 27. Geburtstag.

Zum zweiten: Der Taschkenter Bürgermeister Djakhongir Artkkhodjaev war zuvor vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller empfangen worden und hatte sich ins Goldene Buch der Stadt Berlin eingetragen.

Der dritte Grund war: Internationale Teilnehmer des Musikfestes „Maqom Art", dass sehr erfolgreich vom 6. bis zum 10. September im usbekischen Shakhrisabz stattgefunden hatte, wurden in der Botschaft von Seiner Exzellenz, Herrn Botschafter Nabijon Kasimov und dem Taschkenter Bürgermeister freudig begrüßt. Dazu zählten u. a. Mahide Lein, Inhaberin der Künstlervermittlung „AHOI artists & events" aus Kreuzberg; die Künstler Djatou Toure-Gentges aus der Elfenbeinküste, Grace Kelly DJ aus Brasilien und Aly Keita aus Mali.

Man traf an Diplomaten u. a. die Botschafter von Russland, Aserbaidschan, Armenien, Kirgisien und den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Mongolei sowie den Gesandten von Afghanistan als Gäste in der Botschaft Usbekistans an. Anwesend waren auch die Professoren Udo Steinbach, der Islamwissenschaftler; Hans-Joachim Knaupe, Geschäftsführer der „Akademie für Internationale Wirtschaft-Bildungszentrum am Müggelsee" und Edgar Klose. Er ist Vorstandsvorsitzender des Märkischen Instituts für Technologie und Innovationsförderung in Strausberg (Miti). 

Michael Siebert, Referatsleiter für die Länder Zentralasiens und Süd-Kaukasus des Auswärtigen Amtes traf man ebenso an wie Dr. Frank Nägele, Staatssekretär für Verwaltungsrecht- und Infrastruktursteuerung in der Senatskanzlei Berlin. Zu Gast war auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund. Der Thüringer Bundestagsabgeordnete ist Vorsitzender der Parlamentarier Gruppe „Deutschland – Zentralasien." Er sagte u. a.: „Das usbekische Volk ist ein stolzes Volk mit einer großen Geschichte. Usbekistan öffnet sich und das zahlt sich aus." Manfred Grund wies auch darauf hin, im Jahre 2017 sei die Wirtschaftsleistung Usbekistans um 5,3 Prozent gestiegen. Man rechnet mit einem Wachstum von 6 Prozent für dieses Jahr.

Botschafter Kasimov betonte: „Zentralasien ist eine Region des Friedens." Die internationale Zusammenarbeit soll noch verstärkt werden. Für „mein Heimatland Usbekistan ist Deutschland der wichtigste Partner in Europa." Dipl.-Ing. Volker Tschapke ist Ehrenvorsitzender der „Preußischen Gesellschaft". Sie hat ihren Sitz im Hotel Hilton am ehrwürdigen Gendarmenmarkt. Volker Tschapke erinnerte daran: „Schon Preußen hatte einst sehr gute und freundschaftliche Beziehungen zu der Region Seidenstraße aufgebaut. Gerne erinnere ich auch immer wieder daran, dass es der preußische Kartograf und Geograf Ferdinand von Richthofen war, der 1877 den Begriff Seidenstraße ins Leben gerufen hatte. Das ist doch ein wunderbarer Beleg für die ausgezeichneten Beziehungen, die wir Deutschen zur Region Seidenstraße haben."

Die geladenen Gäste durften auch ein beeindruckendes usbekisches Kulturprogramm sowie usbekische Köstlichkeiten genießen.

(Text: Volkert Neef/Fotos: Gerhard Birkl/VTN)

Botschafter der Republik Usbekistan; S.E. Herr Nabijon Kasimov;
Foto: G.Birkl

Jahongir Artikhodzhaev; Bürgermeister von Taschkent;
Foto: G.Birkl

Michael Siebert; Referatsleiter für die Länder Zentralasiens und Süd-Kaukasus des Auswärtigen Amtes;
Foto: G. Birkl

Manfred Grund; Vorsitzender der Parlamentarier Gruppe „Deutschland – Zentralasien";
Foto: G. Birkl

Dr. Frank Nägele; Staatssekretär für Verwaltungsrecht- und Infrastruktursteuerung in der Senatskanzlei Berlin;
Foto: G.Birkl

Festliche Gesellschaft mit 300 Ehrengästen…
Foto: G.Birkl

v.L. Prof. Dr. Udo Steinbach; Mahide Lein, Inhaberin der Künstlervermittlung „AHOI artists & events" aus Kreuzberg; Künstlerin Djatou Toure-Gentges aus der Elfenbeinküste (Teilnehmerin Musikfest „Maqom Art", im usbekischen Shakhrisabz); Foto: G. Birkl

v.L. Redakteur Volker Neef und Oberstleutnant Martin Gerster;
Foto: G. Birkl

v.L. Künstlerin Djatou Toure-Gentges aus der Elfenbeinküste und Prof. Dr. Edgar Klose, Vorstandsvorsitzender des Märkischen Instituts für Technologie und Innovationsförderung in Strausberg (Miti);
Foto: V. Neef

Festlicher Empfang in der Botschaft der Republik Usbekistan. Ein reich gedeckter Tisch mit usbekischen Köstlichkeiten für die Gäste;
Fotos: G. Birkl

Der Virtuose Abdukhashim Ismailov begeisterte das Publikum mit trationeller Musik;
Foto: G.Birkl

Prominenter Gast aus Usbekistan, die Popsängerin Zulaycho Boykhonova;
Foto: G. Birkl

Zauberhafte Tänze aus Usbekistan, dem Herzen der Seidenstrasse;
Foto: G. Birkl

Die Botschaft der Republik Usbekistan ist in einem historischen Gebäude untergebracht, bietet ein faszinierendes Ambiente! Fotos: G.Birkl

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Ein Vierteljahrhundert Städtepartnerschaft Berlin-Taschkent

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Seit 25 Jahren besteht zwischen der deutschen Bundeshauptstadt Berlin und der usbekischen Hauptstadt Taschkent eine Städtepartnerschaft. Aus diesem Anlass trug sich am 12. September der Taschkenter Bürgermeister Djakhongir Artkkhodjaev ins Goldene Buch der Stadt Berlin ein. 

Im Festsaal des Roten Rathauses begrüßte der Regierende Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) seinen Amtskollegen und die mitreisende Delegation. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), nahm an dem Empfang ebenfalls teil. Michael Müller sprach von einer sehr erfolgreichen Städtepartnerschaft, die für beide Städte eine Bereicherung sind.
Der Gast aus Taschkent bedankte sich „für die Einladung und die Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation. Wir haben viel Interessantes bisher gesehen."

Nach den Ansprachen überreichten beide Bürgermeister ihre Gastgeschenke. Die usbekische Delegation überreichte ein Model des Fernsehturms von Taschkent und einen kunstvollen ziselierten Schmuckteller. Der Berliner Regierende Bürgermeister überreichte ein Model des Brandenburger Tores.

Unsere Redaktion hat einmal bei politisch Verantwortlichen aus Berlin nachgefragt, wie sie persönlich die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Taschkent bewerten. Im Deutschen Bundestag sprachen wir mit dem direkt gewählten Reinickendorfer Volksvertreter Frank Steffel (CDU).

Der Bundestagsabgeordnete Frank Steffel erklärte: „Gerade in einer Zeit der globalen Umbrüche, Krisen, Kriege und geopolitischen Herausforderungen, aber auch der Wiederkehr strategischer Zölle und sogenannter Handelskriege ist eine Städtepartnerschaft etwas sehr Wertvolles. Partner achten einander und sprechen miteinander, sobald Probleme entstehen. Ich kann mich gut an die Begründung dieser Städtepartnerschaft erinnern, denn ich saß als junger Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus. Die Menschen in Tashkent und in Berlin trennen nicht 4.300 Kilometer Entfernung, sondern verbinden viele Kontakte, auch und gerade zwischen jungen Menschen in beiden Städten. Ich wünsche uns allen 25 weitere erfolgreiche Jahre - von Hauptstadt zu Hauptstadt.“ 

Im Berliner Abgeordnetenhaus teilte uns die CDU-Abgeordnete und Staatssekretärin a. D. Emine Demirbüken-Wegner mit: „Taschkent, die Hauptstadt Usbekistans, ist eine Stadt voller Kultur und Historie. Die märchenhafte Seidenstraße durchzieht das zentralasiatische Land. Über so eine Städtepartnerschaft kann Berlin sich glücklich schätzen."

Robert Schaddach (SPD) sagte: „Von vielen Freunden und Bekannten, die bereits Taschkent besucht haben, weiß ich, wie wunderschön diese Region ist. Leider konnte ich mich bisher noch nicht persönlich davon überzeugen. Ein Besuch der Berliner Partnerstadt Taschkent ist meinerseits aber eingeplant."

Thomas Seerig (FDP) sagte: „Die Städtepartnerschaft mit Taschkent zeigt, dass es nicht um repräsentative Besuchsprogramme gehen muss, sondern dass der Sinn von solchen Partnerschaften gerade im Erfahrungsaustausch auf Arbeitsebene geht. Die Partnerschaft mit der usbekischen Hauptstadt zeigt seit 25 Jahren, dass es beiden Seiten nutzt."

(Text: Volkert Neef/Fotos: FOTAC, W.-G. Kirst)

Titelbild: Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Berlin​; FOTAC, W.-G. Kirst

Treffen der Amtskollegen im Berliner Rathaus, v.L. Taschkenter Bürgermeister Djakhongir Artkkhodjaev, Regierender Bürgermeister der Stadt Berlin: Michael Müller
Foto: FOTAC, W.-G. Kirst

Herzlicher Empfang des Taschkenter Bürgermeisters durch Berlins Bürgermeister Michael Müller
Foto: FOTAC, W.-G. Kirst

Gastgeschenk des Taschkenter Bürgermeisters…
Foto: FOTAC, W.-G. Kirst

 Gastgeschenk des Berliner Bürgermeisters an den Kollegen aus Taschkent…
Foto: FOTAC, W.-G. Kirst

Festliche Feier 25 Jahre Städtepartnerschaft Berlin/ Taschkent mit Gedankenaustausch der Delegation
Foto: FOTAC, W.-G. Kirst

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Internationaler Mobilitätsdienstleister Sixt eröffnet Standorte in Usbekistan

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Sixt, internationaler Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen, baut sein Stationsnetz in Zentralasien aus und eröffnet in touristischen Zentren in Usbekistan, einem bedeutenden Binnenstaat im Herzen des Kontinents.

"Sixt bietet Autovermietungen in mehr als 100 Ländern weltweit an. Seit kurzem können Einwohner und Gäste von Usbekistan diesen Service nutzen. Der Vorteil des Unternehmens ist, dass man ein Auto mit oder ohne Fahrer zu erschwinglichen Preisen für Ausflüge in Usbekistan mieten kann", teilte der usbekische Verband privater Tourismusorganisationen mit.

Sixt ist die älteste Autovermietung Europas, die 1912 in München gegründet wurde. Bis heute hat das Unternehmen 4.500 Autovermietungsbüros auf der ganzen Welt.

SIXT ist einziger Anbieter von Autovermietungen, internationalen Mietwagenbuchungen, operativem Leasing und dem Verkauf von Autos für Privat- und Firmenkunden. Die jährlich erneuerte Fahrzeugflotte besteht aus Audi, Mercedes-Benz, Volkswagen und anderen Marken.

Seite Ende Juli darf man in Usbekistan für 30 Tage ein Auto ohne ein notariell beglaubigtes Dokument mieten. Dies geschieht auf der Grundlage von Änderungen und Ergänzungen, die in Artikel 565 des Bürgerlichen Gesetzbuches eingeführt wurden.

Infolgedessen können juristische Personen, Dienstleistungen für die Vermietung von Autos und Kraftfahrzeugen erbringen, Verträge mit Einzelpersonen in einfacher schriftlicher Form für bis zu 30 Tage abschließen. Um einen Mietvertrag zu registrieren, wird zusätzlich zum Reisepass nur ein internationaler Führerschein benötigt. Aus diesem Grund können Bürger Usbekistans und ausländische Touristen ein Auto für bis zu 30 Tage mieten, ohne die bisher erforderlichen notariellen Formalitäten.

Die neuen Stationen befinden sich in Taschkent, der Hauptstadt des Landes und seit den Tagen der alten Seidenstraße ein wichtiges Handelszentrum, sowie in dem 300 Kilometer entfernten Samarkand. Weitere Standorte sind für touristische Zentren in Buchara sowie in Khorezm geplant. Six arbeitet mit einer Tochtergesellschaft der Dolores Travel Group zusammen und bietet ab sofort über diesen leistungsfähigen Franchisepartner umfassende Mobilitätsdienstleistungen sowie vielfältige Premium-Fahrzeuge an. Das Leistungsspektrum umfasst ein breites Angebot von der klassischen Kurzzeitmiete bis hin zur komfortablen Langzeitmiete sowie Transferservices oder geführten Tagesausflügen durch Stadt und Land.

Rüdiger Proske, Senior Vice President Franchise der Sixt SE: „Zentralasien ist ein bedeutender und dynamischer Wirtschaftsraum. Deshalb treibt Sixt seine Expansion auf diesem Kontinent stetig voran. In Zusammenarbeit mit unserem starken Franchisepartner Avtobus Rent bieten wir als erster internationaler Autovermieter unseren Kunden in Usbekistan für ihre Reisen professionelle Mobilitätsdienstleistungen auf höchstem Niveau."

Farkhad Rasulev, Geschäftsführer von Avtobus Rent: „Usbekistan entwickelt sich sehr dynamisch und hat ein reiches Erbe an Architektur und Geschichte. Die Eröffnung der ersten Sixt-Standorte ist ein freudiges Ereignis für Geschäftskunden oder Reisende, die die Sehenswürdigkeiten des Landes erkunden wollen. Sixt ist eine weltbekannte Marke, die zu Recht das Vertrauen der Kunden genießt. Ich bin stolz, dass ich die Gelegenheit habe, dieses legendäre Unternehmen in Usbekistan zu vertreten."

Die Mobilitätsservices von Sixt sind im Internet unter www.sixt.de und per Hotline unter Tel. 0180/ 6 66 66 66 erhältlich.

 
Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG
Die Sixt SE mit Sitz in Pullach bei München ist ein international führender Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen für Geschäfts- und Firmenkunden sowie Privatreisende. Sixt ist in mehr als 100 Ländern weltweit vertreten und weitet seine Präsenz kontinuierlich aus. Stärken wie der hohe Anteil an Premiummarken in der Fahrzeugflotte, die konsequente Dienstleistungsorientierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis ermöglichen dem 1912 gegründeten Unternehmen eine ausgezeichnete Marktpositionierung. Das Unternehmen unterhält Kooperationen mit renommierten Adressen der Hotelbranche, bekannten Fluggesellschaften und zahlreichen namhaften Dienstleistern aus dem Touristiksektor. Der Sixt-Konzern erwirtschaftet Umsatzerlöse von 2,4 Mrd. Euro (2016).

Quelle: azernews.az; Fotos: Sixt; Opening Ceremony – Taschkent

Empfohlene LINKS:
Über Sixt Mietwagen Usbekistan

Gruppenbild: Foto Sixt; 

1. Reihe von li. na re.: Shakhnoza Bayzakova – Dolores Travel Services Director
Nasiba Saidova – Sales Director (Dolores Travel Group/Sixt Uzbekistan (LLC Avtobus Rent))
Farkhad Rasulev – Owner/General Director Dolores Travel Group (Dolores Travel Services/Sixt Uzbekistan (LLC Avtobus Rent))

2. Reihe li. na re.:
Stanislav Gasanov – Deputy General Director LLC Avtobus Rent/Sixt Uzbekistan Operations Manager
Bakhtiyor Tairov (last one in the row) – General Director LLC Avtobus Rent

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Usbekischer Botschafter besuchte Magische Ausstellung Margiana

Prof_Dr_Matthias_Wemhoff

Am 31. August lud Seine Exzellenz, der Botschafter Turkmenistans, Herr Toyly Atayev, zu einer Sonderführung durch die Ausstellung „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan" mit anschließendem Empfang im Neuen Museum in Berlin-Mitte ein. 

Der Botschafter und Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte, konnten zu diesem Anlass zahlreiche Gäste begrüßen. So folgten u. a. die Botschafter von Usbekistan, Russland, Kasachstan, Armenien, Tadschikistan und Kirgisien sowie der Gesandte von Afghanistan der Einladung. Botschafter Atayev betonte: „Es ist sehr erfreulich, dass das Interesse an der turkmenischen Kultur so groß ist. Turkmenistan ist ein Bestandteil der Großen Seidenstraße. Die Große Seidenstraße verbindet seit vielen tausend Jahren Völker." Er wies auch darauf hin, die Bereiche Wirtschaft und Kultur sowie ganz besonders der Tourismus erfahren durch so eine erfolgreiche Ausstellung einen gewaltigen Schub. 

Prof. Wemhoff erklärte: „Die Staatlichen Museen zu Berlin sind sehr stolz darauf, so eine Ausstellung präsentieren zu dürfen. So etwas hat es vorher noch nie so gegeben. Margiana fasziniert uns auch deshalb so sehr, weil wir noch gar nicht alle Rätsel gelöst haben. Margiana steht auch für Magie. Diese Ausstellung erweitert unseren Horizont." 

Bis zum 7. Oktober ist „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan" im Neuen Museum zu sehen. Im November wandert diese Ausstellung dann nach Hamburg.

(Text: Volkert Neef/Fotos: FOTAC/W.-G. Kirst)

Von li. na re.:
Botschafter Tadschikistan, Botschafter Armenien, Botschafter Kirgisien, Prof. Wemhoff, Botschafter Turkmenistan, Botschafter Russland, Botschafter Usbekistan
Foto: FOTAC/W.-G. Kirst

Botschafter Turkmenistan & Prof. Dr. M. Wemhoff
Foto: FOTAC/W.-G. Kirst

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Neues Verfahren zum Erhalt von Schengen-Visa in Usbekistan

Schengen_Agreement_1985_signatures
Seit Anfang August 2018 können Schengen-Visa nicht mehr direkt in der deutschen Botschaft in Taschkent beantragt werden. 
Die Antragstellung für Schengenvisa soll erleichtert und beschleunigt werden. Deshalb werden Anträge auf ein Schengenvisum künftig nicht mehr in der deutschen Botschaft Taschkent, sondern in einem von drei neuen Annahmezentren in Usbekistan entgegengenommen.


Visaannahmezentrum Taschkent
Business Center „Inconel"
Mustakillik Straße 75
2. Stock, Office Nr. 1
Tel: +998 71/120 09 93

Visaanahmezentrum Andijan
Boburstraße 53
Business Center "Hamkor"
3. Stock, Büro Nr. 312
Tel.: +998 74/ 325-35-21

Visaannahmezentrum Buchara
S.Ayniy-Straße 19A
1. Stock
Tel.: +998 65/ 223-58-14

Für alle Zentren müssen für die Antragstellung Termine vereinbart werden.

Zur Terminvereinbarung sowie zu Informationen zu Adresse, Öffnungszeiten gelangen Sie über die folgende Webseite des Annahmezentrums:
https://www.visametric.com/Uzbekistan/Germany/de

Für Fragen zu Schengenvisa können Sie sich entweder telefonisch unter der Telefonnummer +998 (71) 120 09 93 oder aber per E-Mail unter der
E-Mailadresse:  info.uzbekistan(at)visametric.com wenden.

Die Eröffnung der Annahmezentren ermöglicht Ihnen die Antragstellung mit geringeren Wartezeiten. Termine über die Botschaft können nur noch in Ausnahmefällen und mit längeren Wartezeiten vereinbart werden.

Für die Antragstellung im Visaannahmezentrum wird das dienstleistende Unternehmen eine zusätzliche Servicegebühr erheben. Diese Servicegebühr fällt auch dann an, wenn es sich um ein gebührenfreies Visum handelt. Die Höhe der von der Botschaft erhobenen Visagebühren ändert sich nicht.

Das Verfahren für die Beantragung von nationalen Visa bleibt unverändert, d.h. Terminvereinbarung sowie Antragstellung erfolgen nur in der Botschaft wie bisher.

Links:
https://www.visametric.com/Uzbekistan/Germany/de

Quelle: AHK Delegation der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien

Foto: WIKIPEDIA; Schengen Agreement, Originalurkunde 1985 

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Zentralasiatische Präsidenten diskutierten über die Rettung des Aralsees

IFAS_Komitee-Zentralasien

Am 24.8. fand in Turkmenistan, in der AVAZA Tourismus-Zone der Stadt Turkmenbashi, ein Gipfel des Rates – Leiter der Gründerstaaten des Internationalen Fonds zur Rettung des Aralsees statt.

Die Leiter der Gründerstaaten der IFAS hielten ein Treffen im engen Kreis ab. An der Sitzung nahmen teil: Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev, Präsident von Turkmenistan Gurbanguly Berdimuhamedow, Präsident der Republik Tadschikistan Emomali Rahmon, Präsident der Republik Kasachstan Nursultan Nasarbajew, Präsident der Kirgisischen Republik Sooronbay Jeenbekov.
Es wurde die Verbesserung der Aktivitäten des Fonds, Umweltsituation in der Region, koordinierte Bewirtschaftung der Wasserressourcen besprochen.

Der Internationale Fonds zur Rettung des Aralsees ist eine regionale Organisation, gegründet durch Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan, um die ökologische Krise zu beseitigen und die wirtschaftliche und soziale Lage in dem Aralsee-Becken zu verbessern. Die Gründerstaaten haben abwechselnd den Vorsitz zur Leitung des Fonds für einen Zeitraum von drei Jahren. Der Präsident des Internationalen Fonds zur Rettung des Aralsees wird abwechselnd aus den Präsidenten der Staaten in Zentralasien gewählt. Turkmenistan leitet den Fonds von 2017 bis 2019.

Ein historisches Treffen des Fonds fand erstmals 2009 in Taschkent statt. Auf dem Treffen der Staatsoberhäupter wurden in Taschkent Maßnahmen zur Umsetzung der wichtigen Bemühungen zur Verhütung von Umweltkatastrophen in der Region identifiziert.

Heute, wo die ökologische Situation in der Region Aralsee irreparable ist und die negativen Auswirkungen zunehmen, ist die Einheit der Meinungen und Ansichten der Staatsoberhäupter in Fragen der Gewährleistung einer sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Sicherheit von besonderer Bedeutung.

Im Laufe der letzten Zeit wurde eine Reihe von Verträgen und Abkommen über die Zusammenarbeit bei komplexen Fragen der Wasserbewirtschaftung in der Region, Wasserverteilung, eine gemeinsame Verwaltung, Nutzung und Schutz der Wasserressourcen im Aralsee-Becken im Rahmen des IFAS unterzeichnet.

Usbekistan führte Großprojekte zur Stabilisierung der Umweltsituation durch und verbesserte die Lebensbedingungen der Bevölkerung im Aralsee. Auf dem Trockengebiet des Aralsees wurden auf einer Fläche von ca. 350 Tausend Hektar Schutzpflanzen von Saxaul und anderen salztoleranten Pflanzen angepflanzt. Die Gesamtfläche betroffener Territorien beträgt etwa 700 Tausend Hektar.

Mehr als 500 Projekte wurden im Rahmen des umfassenden Maßnahmenprogramms in den Jahren 2013-2017 zur Milderung der Folgen der Aral Katastrophe und die Entwicklung der Aralseeregion, entworfen und umgesetzt. Mehr als die Hälfte von ihnen sind von nationalem Charakter.

Weitere Investitionsprojekte wurden beschlossen, um die wirtschaftliche und soziale Lage sowie den Lebensstandard zu verbessern und die Folgen der Umweltkatastrophe im Bereich Aralsee abzumildern. Das staatliche Programms zur Entwicklung der Aralsee-Region für 2018-2021, ist eine Initiative von Präsident Shavkat Mirziyoyev.

Der Entwicklungsfonds für den Aralseeraum wurde unter dem Finanzministerium der Republik Usbekistan geschaffen, dem mehr als 200 Milliarden SUM zugewiesen wurden. Aufgrund dieser Mittel werden weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserversorgung, der Lebensbedingungen der Bevölkerung der Republik Karakalpakstan und der Region Khorezm ergriffen.

In der Sitzung wurde festgestellt, dass die Wasserkooperation in Zentralasien deutlich zugenommen hat und weitere bilaterale und multilaterale Projekte zur Nutzung und Bewirtschaftung der Wasserressourcen in den Ländern der Region umgesetzt werden sollen. Es wurden Anstrengungen der zentralasiatischen Länder zur Konsolidierung um die Folgen des Aral Problems zu mildern, Wasser einzusparen und die ökologische Situation in der Region zu verbessern diskutiert. Zudem wurden ausländische Investitionen zur Entwicklung und Einführung umweltfreundlicher Technologien für die Aralsee Region besprochen.

Präsident Shavkat Mirziyoyev stellte fest, dass das Aral Problem ist ein dringendes Problem in Bezug auf das Leben und die Zukunft der ganzen Region ist. Themen, die sich über einen langen Zeitraum hinweg angesammelt haben wurden offen und konstruktiv in den Verhandlungen diskutiert, es wurde beschlossen, den Worten praktische Aktionen folgen zu lassen.

Quelle/Foto: UzDaily.com, Pressedienst des Präsidenten der Republik Usbekistan


Empfohlene LINKS:
• WIKIPEDIA - Aralsees; ARALSEA
• WIKIMIL - Aral Sea • WIKIVISUALLY - Aral Sea

• Executive Committee International Fund for saving den Aral Sea
• IFAS • Efforts to Resolve the Aral Sea Crisis

(PDF-Download) ZEF/UNESCO Khorezm project Urgench State University NGO KRASS

Literatur:
Der Aralsee: Eine ökologische Katastrophe
Verlag: Springer; Auflage: 1996 (1. Dezember 1995)
ISBN-13: 978-3540587309

Umweltzerstörung und Politik in Zentralasien: Eine ökoregionale Systemuntersuchung
Verlag: Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften (1. Juni 1997)
ISBN-13: 978-3906757179

Umweltzerstörungen in Trockengebieten Zentralasiens (West- und Ost-Turkestans): Ursachen, Auswirkungen, Maßnahmen
Verlag: Franz Steiner Verlag; Auflage: 1 (1. Juli 1998)
ISBN-13: 978-3515073745

Der Aralsee stirbt: Die grösste Umweltkatastrophe der Welt?
Verlag: TORO-Verlag (1. Dezember 2000)
ISBN-13: 978-3935514002

Der sterbende See (Kasachische Bibliothek)
Verlag: Dagyeli, J & D; Auflage: 1., (15. Dezember 2006)
ISBN-13: 978-3935597470

Tagebuch der Aralsee-Expedition 1848/49
Verlag: Edition Buran; Auflage: 1., Aufl. (August 2008)
ISBN-13: 978-3000251870

Das Konfliktpotenzial der Ressource Wasser
Verlag: GRIN Verlag; Auflage: 1. (29. April 2011)
ISBN-13: 978-3640902613

Eine Untersuchung des Rohstoffs Wasser als Kriegsgrund der Zukunft
Verlag: GRIN Verlag; Auflage: 1. (6. Oktober 2011)
ISBN-13: 978-3656022749

Der Aralsee. Eine beispiellose ökologische Katastrophe
Verlag: GRIN Verlag; Auflage: 1 (23. Dezember 2012)
ISBN-13: 978-3656339663

Water Unites - From the Glaciers to the Aral Sea
Verlag: TrescherVerlag; Auflage: 1. Aufl. (6. März 2012)
ISBN-13: 978-3897948006

Disaster by Design: The Aral Sea and Its Lessons for Sustainability
Verlag: EMERALD GROUP PUB (27. November 2012)
ISBN-13: 978-1781903759

Novel Measurement and Assessment Tools for Monitoring and Management of Land and Water Resources in Agricultural Landscapes of Central Asia (Environmental Science and Engineering)
Verlag: Springer; Auflage: 2014 (4. Oktober 2013)
ISBN: 978-3319010175

Präsidenten Zentralasiens; Foto: Pressedienst der Republik Usbekistan

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Usbekischer Außenminister Kamilov empfängt Abgeordnete des Europäischen Parlaments

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Der usbekische Außenminister Abdulaziz Kamilov hielt am 21. August eine Sitzung mit einer Delegation von Mitgliedern der Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament ab.

Laut dem Pressedienst des usbekischen Außenministeriums haben beide Seiten ihre Zufriedenheit über die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den parlamentarischen Strukturen Usbekistans und der Europäischen Union im Rahmen der positiven Dynamik der Interaktion "Usbekistan-EU" geäussert.

Allein im vergangenen Jahr hat die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, zweimal Usbekistan besucht und fruchtbare Verhandlungen mit der Führung Usbekistans geführt. Die Kontakte wurden auf allen Ebenen, unter anderem zwischen Wirtschaftskreisen, Vertretern staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen, Bildung, Kultur und Kunst intensiviert.

Auf dem Treffen wurden konkrete Vorschläge für bilaterale Veranstaltungen sowie ein Meinungsaustausch zu anderen Fragen der gemeinsamen Agenda sowie zu internationalen und regionalen Fragen formuliert.

Quelle/Foto: UzDaily.com
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Usbekistan Airways wurde erneut zum pünktlichsten Luftfahrtunternehmen ausgezeichnet.

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Das Unternehmen rangierte unter den ausländischen Fluggesellschaften, die nach / von Moskaus Domodedovo-Flughafen fliegen, an erster Stelle, erklärte das usbekische Unternehmen.

Uzbekistan Airways betreibt derzeit 36 Linienflüge pro Woche von den Städten Usbekistans zum Flughafen Domodedovo, einschließlich 16 Flüge pro Woche von Taschkent. Im Herbst-Winter plant die nationale Fluggesellschaft, die Häufigkeit der Flüge von der Hauptstadt nach Moskau auf 21 Flüge pro Woche zu erhöhen.

Die usbekische Fluggesellschaft plant 2018 über 3 Millionen Passagiere zu befördern. Mit der aktiven Unterstützung einer Werbefirma wurde eine Reihe von Tarifen reduziert und die Geografie von Flügen, besonders in den GUS-Staaten, erweitert.

Darüber hinaus plant Uzbekistan Airways, seine gesamte Flugzeugflotte mit Wi-Fi auszustatten. Die Arbeiten zur Nachrüstung der Flugzeuge werden auf der Basis von Uzbekistan Airways Technics durchgeführt.

Quelle/Foto: trend news agency.az


Empfohlene LINKS: Uzbekistan Airways | Uzbekistan Airways Flüge | Flüge Taschkent

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Berliner Sparkasse unterzeichnet Vertrag über 30 Millionen Euro

Euro

Die Bank Usbekistans und die Berliner Sparkasse - Niederlassung der Landesbank Berlin AG (Deutschland) haben eine Vereinbarung über 30 Millionen Euro unterzeichnet.

Die Berliner Bank wird der usbekischen Seite Kreditmittel zur Verfügung stellen. Die Mittel werden für die Entwicklung der Landwirtschaft in Usbekistan verwendet.
Insbesondere können Kreditmittel für den Import von Ausrüstung zur Herstellung von exportorientierten Produkten oder den Erwerb von reinrassigen Rindern verwendet werden.

Quelle/Foto: UzDaily.com
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Großinvestor aus Singapur plant 225 Millionen US-Dollar in Usbekistan zu investieren

Indorama

Indorama Corporation mit Sitz in Singapur plant, 225 Millionen US-Dollar in die Schaffung eines Baumwollclusters in Usbekistan zu investieren. Dies wurde vom Vertreter von Indorama Industries Amit Jain bekanntgeben.

Ihm zufolge will das Unternehmen 100 Tausend Tonnen Baumwolle pro Jahr vermarkten. Dieser Beitrag werde die Bedürfnisse von Textilunternehmen und neue Projekte in Usbekistan decken, fügte er hinzu.
Jain sagte, dass das Unternehmen jetzt verhandle, um Land für dieses Projekt zu bekommen. Er fügte hinzu, dass das Projekt globale Marken anziehen wird, um weitere Produktionsstätten in Usbekistan zu eröffnen.

Quelle: UzDaily.com

Empfohlener LINK: INDORAMA Corporation

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