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Berliner Sparkasse unterzeichnet Vertrag über 30 Millionen Euro

Euro

Die Bank Usbekistans und die Berliner Sparkasse - Niederlassung der Landesbank Berlin AG (Deutschland) haben eine Vereinbarung über 30 Millionen Euro unterzeichnet.

Die Berliner Bank wird der usbekischen Seite Kreditmittel zur Verfügung stellen. Die Mittel werden für die Entwicklung der Landwirtschaft in Usbekistan verwendet.
Insbesondere können Kreditmittel für den Import von Ausrüstung zur Herstellung von exportorientierten Produkten oder den Erwerb von reinrassigen Rindern verwendet werden.

Quelle/Foto: UzDaily.com
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Großinvestor aus Singapur plant 225 Millionen US-Dollar in Usbekistan zu investieren

Indorama

Indorama Corporation mit Sitz in Singapur plant, 225 Millionen US-Dollar in die Schaffung eines Baumwollclusters in Usbekistan zu investieren. Dies wurde vom Vertreter von Indorama Industries Amit Jain bekanntgeben.

Ihm zufolge will das Unternehmen 100 Tausend Tonnen Baumwolle pro Jahr vermarkten. Dieser Beitrag werde die Bedürfnisse von Textilunternehmen und neue Projekte in Usbekistan decken, fügte er hinzu.
Jain sagte, dass das Unternehmen jetzt verhandle, um Land für dieses Projekt zu bekommen. Er fügte hinzu, dass das Projekt globale Marken anziehen wird, um weitere Produktionsstätten in Usbekistan zu eröffnen.

Quelle: UzDaily.com

Empfohlener LINK: INDORAMA Corporation

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Reise ins Land der Kindheit

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Am 15. Juli fand das Jahresabschlusskonzert des Zentrums russischer Kultur in München MIR e.V. statt. Es wurde vom Tanzstudio „Kaleidoskop" aufgeführt. Wie jedes Jahr präsentierten die Kinder und Pädagogen der Tanzschule eine Veranstaltung, auf welcher sie sich mit harter Arbeit und Fleiß vorbereitet hatten. Die jungen Künstler und Veranstalter freuten sich sehr, den zahlreichen Besuchern des Konzerts ihre außergewöhnliche Leistung präsentieren zu dürfen.

In diesem Jahr wurde beschlossen, eine Reise zu machen: keine gewöhnliche Reise, sondern „eine Reise ins Land der Kindheit!
".
Die Kindheit ist unsere sorgloseste und glücklichste Zeit: wir Erwachsen träumen davon, sei es nur für einen Augenblick in diese wunderbare Welt zurückzukehren!

Eröffnet wurde das Konzert von einem Schüler des Gesangstudios von Svetlana Prandetskaya mit dem Lied „Hijo de la Luna" (span. „Sohn des Mondes"), einer Ballade und einer der romantischsten Versionen darüber, wie der Mond seine Phasen durchläuft. Zuerst wurde das Lied 1986 von der Band „Mecano" gesungen. Autor des Liedes ist José Maria Cano. Dieses berühmte Lied wurde bereits in vielen verschiedenen Sprachen gesungen.

Die Gründerin und Leiterin der Tanzschule „Kaleidoskop" im Kulturzentrum „MIR e.V." ist Irina Mikhnovitch. Irina hat die Staatliche Akademische Ballettschule „A. Selesnyov" in Taschkent/Usbekistan besucht und als beste Balletttänzerin ihres Jahrgangs absolviert. Es folgten 11 erfolgreiche Jahre auf der Bühne des usbekischen Staatlichen Musiktheaters „Mukimi", wo sie als erste Solotänzerin tanzte.

Seit 2009 nehmen Schülerinnen und Schüler von Irina Mikhnovitch regelmäßig an regionalen, nationalen und internationalen Ballettwettbewerben teil, wo sie ebenso regelmäßig mit Preisen und Auszeichnungen geehrt werden. Ende Mai 2018 ist die Schule auf dem „DanceStar World Finals Wettbewerb" in Poreč/Kroatien aufgetreten. „DanceStar" ist ein Tanzwettbewerb von höchstem Niveau. Dieses Jahr waren mehr als 7.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt zum Wettbewerb nach Poreč gekommen. Umso wertvoller sind auch die Ergebnisse, die beim Wettbewerb erzielt wurden. „DanceStar“ ist viel mehr als ein Tanzwettbewerb. Dieses Ereignis entfacht die Leidenschaft zum Tanzen und stärkt den Teamgeist. Die Tanzschule von Irina Mikhnovitch hat mit allen vorgestellten Tänzen die höchste A-Liga erreicht.

Die preisgekrönten Teilnehmer des „DanceStar World Finals Wettbewerbs" stellten auf der Bühne des MIR, vor heimischen Publikum ihr ganzes Können mit großer Begeisterung und Enthusiasmus erneut unter Beweis. Die Zuschauer des Konzerts quittierten die Auftritte der jungen Künstler mit tosendem Applaus.

Was auf der Bühne so wundervoll und einfach aussah, wurde nur mit viel Arbeit, Fleiß und Geduld erzielt. Denn Talent allein reicht hier leider nicht aus.

In der Tanzschule von Irina Mikhnovitch gibt es auch eine Jungenklasse, welche vom Pädagogen und Choreographen Merab Uchava geleitet wird. Merab Uchava, von Beruf Regisseur, arbeitet mit Kindern und vor allem mit Jungen, die unter seiner Leitung virtuos kaukasische Volkstänze vollführen. In seiner Kindheit und Jugend tanzte Merab Uchava im Staatlichen Ensemble „Scharatin", einem der besten Kollektive in Abchasien (Region am Schwarzen Meer, im Süden des Kaukasus), unter der Leitung von Eduard Bebia. In der Tanzschule ist Merab Uchava selbst künstlerisch tätig und entwickelt einzigartige Tänze und Kompositionen.

Alle Kinder lieben Märchen. Märchen treten ganz früh in das Leben der Kinder ein, begleiten sie die ganze Kindheit hindurch und bleiben mit Ihnen für ihr ganzes Leben verbunden. Dabei lernen die Kinder die Welt der Literatur, die Welt der zwischenmenschlichen Beziehungen und ihre Umwelt im Ganzen kennen.

Gewöhnlich werden die Märchen von den Erwachsenen vorgelesen, aber im „Land der Kindheit" ist alles umgekehrt. Die Schülerin Alisa Lafer aus der Gruppe „Schauspielkunst" las einen Ausschnitt aus dem „Märchen von der toten Prinzessin und den sieben Recken" von A. S. Puschkin vor.

Die „Ballettgruppe 2" präsentierte den georgischen Gruppentanz „Einladung zum Fest" unter einer Choreographie und Inszenierung von Merab Uchava.

Das begeisterte Publikum konnte auf der Bühne die preisgekrönten Teilnehmer des „DanceStar Wettbewerbs" noch einmal live erleben und sich von der Leistung der Kinder und des Teams von Irina Mikhnovitch überzeugen lassen.

Das Team konnte auf dem „DanceStar Festival 2018" 4x Gold, 4x Silber gewinnen sowie folgende Auszeichnungen erhalten:

Russischer Formation-Showtanz „The Little Daredevils", in der Kategorie „Kinder":

103 Punkte, 1. Platz Gold. Choreographie und Inszenierung: Irina Mikhnovitch.
Usbekischer Solotanz „The Bukhara Moonflower", in der Kategorie „Kinder":
100 Punkte, 1. Platz Gold. 
Choreographie und Inszenierung: Irina Mikhnovitch.
Kasachischer Solotanz „The Little Swan", in der Kategorie „Kinder":
97 Punkte, 1. Platz Gold. Choreographie und Inszenierung: Irina Mikhnovitch.

Georgischer Quartetttanz „Malika", in der Kategorie „Kinder":

92 Punkte, 1. Platz Gold. Choreographie und Inszenierung: Merab Uchava.

Kosakischer Solotanz „Marussia", in der Kategorie „Mini":

95 Punkte, 2. Platz Silber. Choreographie und Inszenierung: Irina Mikhnovitch
Georgischer Formationstanz „The Golden Fleece", in der Kategorie „Kinder":
96 Punkte, 2. Platz Silber. Choreographie und Inszenierung: Merab Uchava.
Georgischer Quartetttanz „Georgian Suite", in der Kategorie „Kinder":

86 Punkte, 2. Platz Silber. Choreographie und Inszenierung: Merab Uchava.
Moldauischer Solotanz „Three Moldavian Dances", in der Kategorie „Mini":

83 Punkte, 2. Platz Silber. Choreographie und Inszenierung: Irina Mikhnovitch.

Kasachischer Solotanz „The Wings of Beauty", in der Kategorie „Kinder":

75 Punkte, 5. Platz. Choreographie und Inszenierung: Irina Mikhnovitch.

Im Wettbewerb „DanceStar World Finals" widmete sich die ganze Aufmerksamkeit dem Gala-Abend. Es wurden 20 auserkorene Choreographien aus dem Wettbewerb um den Titel „DanceStar Gala Night" und die Gewinner des Festivals vorgestellt.

Der Formationstanz „The Little Daredevils" wurde in die Top 20 der besten Tänze gewählt und durfte bei der „DanceStar Gala Night" mitmachen.

Traditionell verkörpern die Frauen der kaukasischen Völker Bescheidenheit und Schönheit. Aber es kann auch anders sein: sie können wunderbare Reiterinnen oder Jägerinnen sein und auf gleicher Augenhöhe mit den Feinden kämpfen. Das alles verkörperte der Tanz „lesgische Reiterin", der von Aglaia Malatsay aufgeführt wurde, die dabei ihr erstes Solo tanzte. Choreographie und Inszenierung: Irina Mikhnovitch.

Die „Neuen Sternchen", die das ganze Jahr über fleißig geübt hatten, zeigten auf dem diesjährigen Konzert mit Stolz ihre Leistungen und ihre erste Berührungen mit der Tanzkunst. Im Rahmen der Veranstaltung wurde u.a. der Gruppentanz „Der Frieden im Tanz aller Weltvölker" der „Ballettgruppe 3" präsentiert. Choreographie und Inszenierung hatte Merab Uchava.


Die Kinder konnten nicht nur toll tanzen, sondern erfreuten sich auch an der „Schauspielkunst" unter der Leitung von Merab Uchava.
Aber wozu braucht ein Tänzer überhaupt die Schauspielkunst?. Im Tanz ist es erforderlich, in verschiedene Rollen schlüpfen zu können und sich in diese hineinzuversetzen. Und genau so konnte man als Zuschauer gezielt bestimmte Emotionen erfahren. Auf der großen Bühne beim MIR e.V. Konzert stellten die Künstler in prächtigen Kleidern und goldbestickten Kostümen geschmückt ihr ganzes künstlerisches Können unter Beweis, entführten die Zuschauer in eine andere kulturelle Welt, mit den Augen von Kindern.

In seinem Unterricht bringt Merab Uchava den Kindern bei, wie sie ihre Stimme einsetzen, Gedanken formulieren können und wie sie bestimmte Emotionen mit Mimik und Gestik darstellen können. Die Schauspielkunst hilft den Kindern psychologische Barrieren zu überwinden, sich selbstbewusst auf der Bühne zu fühlen, und sich dabei auf das Leben vorzubereiten.

Es waren Kinder aus verschiedenen Nationalitäten vertreten, die nicht nur tanzten, ihr schauspielerisches Talent bewiesen, sondern auch ihre nationalen Lieder vorstellten. Tihomir Spasitel sang das Lied „Es gibt keinen besseren Freund als meinen Vater", Michail Belenki das Lied „One Call Away" des amerikanischen Sängers und Komponisten Charly Puth, und Alena Hartmann das ukrainische Volkslied „Im Kirschgarten".

Unter den jungen Künstlern waren auch als Gäste die Schüler des Gesangsstudios von Svetlana Prandetskaya. Svetlana ist eine professionelle Sängerin, Schauspielerin, Gesangspädagogin und Preisträgerin von internationalen Gesangswettbewerben. Sie absolvierte das berühmte „Gnessin" Institut in Moskau und besuchte ebenfalls das Institut für Moderne Künste in Moskau an der Fakultät für Jazz-Gesang. 10 Jahre lang unterrichtete sie in Moskau Gesang für Schüler und Studenten. Außerdem ist Svetlana Jurymitglied des internationalen Kindergesangswettbewerbs in Moskau. Als Sängerin russischer Romanzen hat sie auch in Bayern große Anerkennung erhalten. Sie arbeitet mit dem Kulturzentrum „MIR e.V." zusammen, welches von Tatjana Lukina geleitet wird.

Zum Abschluss präsentierte Alisa Lafer das Lied „Der Himmel der Slawen", dessen Melodie und Text vom Bandleader der Band „Alissa" Konstantin Kintscher stammen.

Die Zuschauer der Veranstaltung konnten die schönsten Momente noch einmal erleben, und die wohlverdienten Siege und Erfolge mit den Kindern und dem Team feiern. Schon jetzt können sich die Besucher der Veranstaltung auf das nächste Jahr freuen, wenn es wieder heißt „Willkommen im Land der Kinder", sowie auf weitere Überraschungen durch die Ballettschule „Kaleidoskop" – Tänze der Welt von Irina Mikhnovitch.

Beitrag: Olga Tiedemann, Titelbild: I. Mikhnovitch – Usbekischer Tanz BUCHARA, Gewinnerin V_Nakhmanovich;
Fotos von der Veranstaltung: G. Birkl


Kontakt: 
Balettschule Irina Mikhnovitch; „Kaleidoskop" 
Balettstudio: 80336 München, Schillerstr. 37a (Erdgeschoss), 
(5 Minuten zu Fuß von den S-Bahn- bzw. U-Bahn-Stationen: „Hauptbahnhof", „Sendlinger Tor", „Theresienwiese")
Tel.: +49 (0) 89 726 – 55 – 700;
 Fax : + 49 (0)89 – 411 588 77

Email: mikhnovitch.irina (at) gmail.com

Homepage: https://www.irinamikhnovitch.com

Kontakt:
MIR e.V. Zentrum russischer Kultur in München
MIR-Präsidentin: Tatjana Lukina
Postanschrift: Schellingstraße 115, 80798 München
Tel.: 089/52 96 73; Fax 089/523 63 40
Email: kulturzentrum (at) mir-ev.de

Sprechzeiten: Montags von 15.00 – 17.00 Uhr
in der Seidlvilla Nikolaiplatz 1b, 80802 München
Homepage: https://www.seidlvilla.de/

Anmerkung: 

Die Tätigkeit von MIR e. V. wird vom Auswärtigen Amt in Berlin und von der Bayerischen Staatsregierung unterstützt.

Empfohlener LINK: DanceStar

1. Platz „DanceStar"; Usbekischer Solotanz „The Bukhara Moonflower" – Gewinnerin in Gold, Valery Nakhmanovich; Foto: I. Mikhnovitch

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Nationalbank Usbekistan (NBU) und Deutsche Bank unterzeichnen Abkommen über 500 Mio. Euro

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Die Usbekische Nationalbank hat mit der Deutschen Bank AG eine Vereinbarung über die Finanzierung von Investitionsprojekten im Wert von 500 Millionen Euro abgeschlossen, berichtete Podrobozno.uz.
Die Vereinbarung sieht die Vergabe einer Kreditlinie für die Finanzierung von Investitionsprojekten in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, wie Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Medizin, Petrochemie, Infrastruktur, Metallurgie, Luftfahrt und andere vor.

"Die Einzigartigkeit des Abkommens besteht darin, dass es langfristige Finanzierungen für den Import von Ausrüstung und Technologien aus verschiedenen Ländern einschließlich der USA, China, Korea, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien vorsieht", teilte die Nationalbank (NBU) mit.

Zuvor hat die Nationalbank bereits Kreditverträge mit führenden deutschen Banken über insgesamt 950 Millionen Euro abgeschlossen. Mit der Deutschen Bank AG wurde der größte Vertrag in Höhe von 500 Millionen Euro zur Unterstützung von Großinvestitionsprojekten in Usbekistan unterzeichnet.

Darüber hinaus wurden Vereinbarungen mit der Commerzbank AG in Höhe von 350 Millionen Euro und der AKA Bank in Höhe von 100 Millionen Euro unterzeichnet. Die Vereinbarungen sehen laut Bank die Finanzierung von Investitionsprojekten sowie von Projekten für kleine Unternehmen und Privatunternehmer vor.

Die unterzeichneten Darlehensverträge gelten als "nicht garantiert", da sie keine staatliche Garantie erfordern.

Die Nationalbank wurde durch das Dekret des ersten Präsidenten des Landes Islam Karimov im September 1991 gegründet und ist heute das größte Finanzinstitut des Landes.

Deutschland bleibt einer der wichtigsten Handels- und Wirtschaftspartner Usbekistans in Europa. Der gegenseitige Handelsumsatz zwischen Deutschland und Usbekistan belief sich 2016 auf 520,1 Millionen US-Dollar. Deutschland belegte im Jahr 2016 mit anderen Ländern den siebten Platz beim gesamten Warenumsatz von Usbekistan.

In Usbekistan sind bis zu 123 Unternehmen tätig, an denen deutsche Unternehmen, Kapital und fortschrittliche Technologien beteiligt sind.

Große Investitionsprojekte mit deutschen Banken werden in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft umgesetzt. In Usbekistan wurden gemeinsam mit führenden deutschen Unternehmen Investitionsvorhaben in Höhe von insgesamt mehr als 1 Milliarde Euro getätigt.

Quelle: AzerNews, Asianet-Pakistan; Foto: G. Birkl

Empfohlene LINKs: NBU | Wikipedia - National Bank of Uzbekistan


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1. Internationales Maqom-Festival 6.-10. September 2018 in Shakhrisabz/ Usbekistan

Shashmaqam

Laut dem Kulturministerium der Republik Usbekistan wird ein neues internationales Festival, um die älteste einzigartige Art der Vokal- und Instrumentalmusik „Maqom" zu popularisieren, ins Leben gerufen. 

Das Maqom Art International Forum wurde gegründet, um weit verbreitet eines der seltenen Genre der klassischen und musikalischen Kunst „Maqom" - klassische Musik des Ostens zu verbreiten, zu bewahren und zu entwickeln, sowie Beziehungen der Freundschaft zwischen den Nationen zu stärken. Des Weiteren sollen wissenschaftliche und kreative Zusammenarbeit, kulturelle und spirituelle Beziehungen auf internationaler Ebene gefördert werden.

Maqom entstand als eine höfische Tradition auf dem Territorium des modernen Zentralasiens ab der vorislamischen Zeit.
Maqom in usbekischer und tadschikischer Musik repräsentiert einen großen vokal-instrumentalen Zyklus oder eine Suite-Art von 20-45 Instrumental- und Gesangsteilen. In der Regel wird immer eine Komposition von sechs Maqame, die einen „Shashmaqam" bilden, aufgeführt. Diese ist in ihrer Dauer mit der europäischen Oper vergleichbar. Bis in die 30-er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde Shashmaqam wie alle anderen lokalen musikalischen Genres auch nur mündlich, ohne Noten, vom Lehrer zum Schüler weitergegeben. Das klassische Shashmaqam-Truppe besteht traditionell aus fünf oder sechs Musikanten – zwei Tanbur-, einen Dutar-, einen Gujak- und einen Doiraspieler, zwei von denen treten auch als Sänger.

Maqom wurde als klassische Musik Mittelasiens, immer von Muslimen und Juden gespielt und gesungen. Experten glauben, dass bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts die Buchara-Juden die Meister dieser Kultur waren. Infolge der Emigration der Buchara-Juden seit den 1970er Jahren gewann der Shashmaqam in den Vereinigten Staaten, Israel und anderen Ländern an Popularität. Der Shashmaqam wurde 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Bei der Bewahrung dieses einzigartigen kulturellen Erbes spielten sowjetische Musikwissenschaftler in gleicher Maßen eine große Rolle. Die erste Notenschrift von Shashmaqam wurde 1923 in Usbekistan von dem berühmten Musiklehrer Viktor Uspensky aufgeschrieben. Heute bietet das Taschkenter Konservatorium als einzige Hochschule das Studienangebot für vokalen und instrumentalen Maqam.
Das internationale Maqom-Festival wird in der historisch bedeutenden Stadt – Shakhrisabz stattfinden. Shakhrisabz ist eine der ältesten Städte Usbekistans und liegt 80 km südlich von Samarkand entfernt.

Es sind folgende Veranstaltungen für das Festival geplant:
· Eine wissenschaftlich-praktische Konferenz zum Thema "Musikkunst der Maqom, ihre Rolle in der Weltzivilisation"
· Wettbewerb von Ensembles, Sängern und Instrumentalisten
· Solo-Konzerte von Meistern aus Usbekistan und der Welt
· Auftritt von Musikgruppen (bis zu 7 Personen).

Zum Maqom art International Forum wurden Solosänger und Instrumentalisten, Komponisten, Musiker-Wissenschaftler, Festivaldirektoren, Musikmanager, Journalisten eingeladen.

Im Rahmen des Forums werden die Gewinner des Wettbewerbs mit Diplom, Statuette und folgenden Preisen belohnt:
"Grand Prize" - 15.000 US-Dollar
1. Platz - 2, für jeweils 10.000 US-Dollar
2. Platz - 2, für jeweils 7.000 US-Dollar
3. Platz - 2, für jeweils 5.000 US-Dollar
 
Als weitere Nominierungen werden vergeben: "Professioneller Maqom-Sänger", "Professioneller Maqom-Instrumentalist", "Professioneller Meister des Maqom", "Professioneller Maqom-Propagandist", "Professioneller junger Maqom-Künstler "," Professional Maqom Composer", werden mit besonderen Geschenken und Prämien belohnt. 

Insbesondere werden kreative Arbeiten von Wissenschaftlern, Musikwissenschaftlern, Ensembles aus den USA, Iran, Italien, Afghanistan, Indien, Tadschikistan, Kirgisistan, China, Israel, der Türkei, Belgien, Deutschland und Weißrussland, die talentiertesten Beispiele der Maqom-Kunst, ausgewählt und bewertet werden.

Quelle: maqomforum.uz
Titelbild: „Der Shashmaqam aus Buchara", mit freundlicher Genehmigung Verlag-Hans-Schiler

Kontakt:
www.maqomforum.uz
E-Mail: info(at)maqomforum.uz


*** Empfohlene LINKS:
UNESCO Shashmaqom music
UNESCO Shashmaqam – Oriental Traditional Music
UNESCO Intangible Cultural Heritage Lists

Wikipedia - Shashmaqam
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Usbekistan führt Arbeitslosenversicherungssystem zum 1. August 2018 ein

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Der Präsident Usbekistans Shawkat Mirziyoyev unterzeichnete eine Resolution „Über Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz der Arbeit, zur Sicherung der Beschäftigung der Bevölkerung".

Gemäß dem Dokument, dem Ministerium für Beschäftigung und Arbeitsbeziehungen, wurde das Finanzministerium der Republik Usbekistan angewiesen, das Arbeitslosenversicherungssystem ab dem 1. August 2018 auf Kosten des Beschäftigungsbeihilfefonds einzuführen, der einen Pauschalbetrag und Subventionen vorsieht.
Das Dokument stellt fest, dass arbeitslose Personen, die in Arbeitsämtern registriert sind und eine unternehmerische Tätigkeit aufnehmen wollen, einen Zuschuss in Höhe von zwei Mindestlohngrössen erhalten. Dieser Zuschuss soll dazu beitragen, die Kosten für die Registrierung als Einzelunternehmer, die staatliche Registrierung von Kleinbetrieben und Mikrounternehmen zu decken.

Organisationen, die Personen aus sozial schwachen Schichten der Bevölkerung, einschließlich Menschen mit Behinderungen, beschäftigen, die den festgesetzten Mindestbetrag (Quote) überschreiten, erhalten einen Zuschuss in Höhe von zwei Mindestbeträgen je Beschäftigten dieser Kategorie für mindestens 12 Monate.

Arbeitgeber erhalten Zuschüsse in Höhe von drei Mindestgehältern pro Arbeitnehmer, um die Kosten für die berufliche Bildung und berufliche Entwicklung von Arbeitnehmern aus den von den Arbeitsämtern angestellten sozial schwachen Schichten der Bevölkerung, einschließlich Menschen mit Behinderungen, zu finanzieren.


Quelle: Text/Foto - UzDaily.com​

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Usbekistan führt zum 15. Juli 2018 das elektronische Visum sowie visa-freie Transitregelungen ein

E-Viza
Ein Dekret des Präsidenten der Republik Usbekistan vom 4. Juli 2018 führt neue Regelungen zur weiteren Optimierung der Einreise von Ausländern in die Republik Usbekistan ein.
Am 15. Juli 2018 beginnt Usbekistan mit der Ausstellung eines elektronischen Visums für Bürger von 51 Ländern, darunter auch Deutschland.


Ein elektronisches Visum wird für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen auf dem Territorium Usbekistans ausgestellt. Die Einreise mit einem e-Visum ist einmalig möglich. Das ausgestellte elektronische Visum ist 90 Tage ab Ausstellungsdatum gültig.

Die Frist für die Prüfung von Anträgen auf Registrierung und Ausstellung eines elektronischen Visums beträgt zwei Arbeitstage, ausgenommen des Tages der Antragstellung. Daher muss der Antrag auf Bearbeitung eines elektronischen Visums mindestens drei Arbeitstage vor dem geplanten Reisedatum nach Usbekistan gestellt werden.

Das ausgestellte elektronische Visum wird an die E-Mail-Adresse des ausländischen Staatsbürgers gesendet, die bei der Beantragung auf dem offiziellen Webportal "e-visa.gov.uz" angegeben wurde. Das Portal wird auf usbekisch, englisch, russisch und anderen Sprachen betrieben. Es liefert Informationen über den Status des Antrags und das ausgestellte elektronische Visum auf Grundlage einer eindeutigen Identifikationsnummer, die dem Antrag zugeordnet ist. Die Konsulargebühr für die Bearbeitung und Ausstellung eines E-Visums beträgt 20 USD.

Ausländische Staatsangehörige unter 16 Jahren, die im Besitz eines internationalen Reisepasses oder eines biometrischen Reisedokuments sind und von ihren gesetzlichen Vertretern begleitet werden, können während der Gültigkeitsdauer des Einreisevisums der Begleitperson, jedoch nicht länger als 90 Tage ab dem Datum der Einreise, nach Usbekistan einreisen und sich in Usbekistan aufhalten.

Sollten ausländische Staatsbürger während ihres Aufenthalts in Usbekistan das 16. Lebensjahr vollendet haben, wird ein Ausreisevisum von den Einwanderungs- und Einbürgerungsbehörden im Rahmen des festgelegten Verfahrens ausgestellt. Das Verfahren für die Registrierung eines Gruppenvisums ähnelt dem Verfahren für ein Einzelvisum.

Bei der Beantragung eines elektronischen Visums kann die Autorisierung des Antragstellers über eine E-Mail-Adresse oder anderweitig (z.B. Mobilfunknummer, Konto in sozialen Netzwerken) erfolgen.

Ab dem 15. Juli 2018 gilt das fünftägige visafreie Transitverfahren für die Bürger von 101 Ländern, einschließlich Deutschlands, auf den usbekischen Flughäfen, sofern sie im Besitz eines Flugtickets in ein Drittland sind und das Luftfahrtunternehmen den Grenzbehörden Usbekistans Informationen über die Passagiere zur Verfügung stellt.

LINK/Antrag e-VISA >>  Information << gut zu wissen VIDEO (YOUTUBE)

Quelle: traveltradejournal.com; Übersetzung J. Rösler; Titelbild: Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin

Länder, die für die visumfreie Transiteinreise nach Usbekistan in Frage kommen:
• Äquatorialguinea, Albanien, Algerien, Andorra, Antigua und Barbuda, Argentinien, Australien
• Bahamas, Bahrain, Barbados, Belgien, Belize, Bhutan, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Brunei Darussalam, Bulgarien
• Chile, China, einschließlich Hong Kong, Costa Rica
• Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik
• Ecuador, Estland
• Fidschi, Finnland, Frankreich
• Gabun, Grenada, Griechenland, Guatemala, Guyana
• Honduras
• Indien, Irland, Island, Italien
• Jamaika
• Kanada, Katar, Kolumbien, Kroatien, Kuwait
• Lettland, Libanon, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg
• Malediven, Malta, Marokko, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Monaco, Mongolei, Montenegro
• Nauru, Neuseeland, Niederlande, Norwegen
• Österreich, Oman
• Palau, Panama, Peru, Philippinen, Polen, Portugal
• Rumänien
• San Marino, Saudi Arabien, Schweden, Schweiz, Serbien, Seychellen, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Südafrika, Suriname
• Thailand, Trinidad und Tobago, Tschechien, Tunis, Turkmenistan
• Ungarn, Uruguay, USA
• Vatikan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Vietnam
• Zypern

Website e-VISA: https://e-visa.gov.uz/main

Beschluss des Präsidenten vom 4. Juli 2018

Bestimmungen e-VISA

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Usbekistan und Deutschland verstärken die Zusammenarbeit in der Textilindustrie

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Unter Förderung des Außenministeriums der Republik Usbekistan wurde das Treffen der Führung des Verbands "Uztekstilprom" mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Usbekistan Günter Overfeld organisiert.

Im Rahmen des Treffens wurden die Fragen des Ausbaus der bilateralen Zusammenarbeit und zukünftige Pläne betrachtet. Zusammen mit den deutschen Unternehmen wurde eine Investitions- (vier Millionen US-Dollar), drei Rahmen- und sechs Exportvereinbarungen (2,5 Millionen US-Dollar) für insgesamt rund 6,5 Millionen US-Dollar unterzeichnet.
Beide Seiten wiesen darauf hin, dass beim Exportausbau usbekischer Textilwaren auf den EU-Markt die Ratifizierung des Textilprotokolls zur Partnerschaft und Zusammenarbeit im Juni 2017, eine bedeutende Rolle gespielt hat.

Es wurden auch Fragen zur Exportsteigerung von fertigen Textilprodukten auf den europäischen Markt, durch Zertifizierung in der Zusammenarbeit mit europäischen Forschungsinstituten, erörtert.

Derzeit wird von der Assoziation "Uztekstilprom" zusammen mit dem deutschen Institut "Hohenstein" das Projekt zur Schaffung wissenschaftlicher Textillaboratorien auf dem Territorium Usbekistans entwickelt. Am 17. Mai 2018 wurden zwischen der Vereinigung "Uztekstilprom", Agentur "Uzstandard" und dem Institut "Hohenstein" ein Kooperationsmemorandum und ein "Fahrplan" zur Umsetzung zuvor benannter Ziele unterzeichnet.

Im Laufe der Verhandlungen wurden auch Fragen der Entwicklung eines Programms für technische Hilfe und Wissensvermittlung in den Bereichen der Textilproduktion, Färbung, Ausrüstung, Design und andere Themen besprochen.

Quelle/Foto: UzA.uz

Empfohlene LINKs: Export/Import Usbekistan Aussenwirtschaftsportal Bayern/ Statistisches Bundesamt • GTAI SWOT-Analyse - Usbekistan (Mai 2018)

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Usbekisches Sommerfest mit CTOUR

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Am 29. Juni feierte CTOUR, der Club der Tourismus-Journalisten Berlin, sein Sommer-Medientreff an sehr edlem Orte. In Berlin-Moabit stellte Seine Exzellenz der Botschafter Usbekistans, Herr Botschafter Nabijon Kasimov, das herrschaftliche Botschaftsgebäude mit dem großen Park zur Verfügung. Er sagte bei strahlendem Sonnenschein in seiner Begrüßungsrede: „Heute kann ich meinen Gästen in Berlin usbekisches Wetter präsentieren. Solche heißen Temperaturen sind in meinem Heimatland der Normalfall." Er wies auch darauf hin: „Unsere Geschichte ist mehr als 5.000 Jahre alt. Die Seidenstraße, die durch Usbekistan führt, gab der Entwicklung der Kultur und Wirtschaft der Region besondere Impulse." 

Hans-Peter Gaul, der Sprecher von CTOUR, betonte: „Wir bedanken uns sehr, dass CTOUR hier zu Gast sein darf. Es ist ja auch der Tourismus, der Brücken baut und der Völker verbindet." Er erklärte ferner: „Das Reiseland Usbekistan ist ein wirklich sehr beeindruckendes Land mit einer großen Geschichte. Städte wie Buchara, Samarkand, die Hauptstadt Taschkent und Chiva stehen für lebendige Geschichte. Mehr als 7.000 historische Objekte von kulturellem Wert sind in diesem zentralasiatischen Land an der Seidenstraße zu bewundern." 

Der Attache für Tourismus, Herr Golomuv, stellte in einem Vortrag die Sehenswürdigkeiten Usbekistans vor. Dazu zeigte man einen Film, der bereits im MDR lief und ebenfalls auf das sehr beeindruckende Urlaubsland Usbekistan hingewiesen hatte. Unter den geladenen Gästen traf man auch aus dem Berliner Abgeordnetenhaus den SPD-Politiker Robert Schaddach an. Der Parlamentarier aus dem Bezirk Treptow-Köpenick ist ebenfalls eng mit dem Tourismus verbunden. Er ist Vorstandsvorsitzender des Tourismusvereins Treptow-Köpenick von Berlin e. V. Der Abgeordnete sagte: „Gerne habe ich der Einladung Seiner Exzellenz Folge geleistet. Erstens: Berlin und Taschkent sind Partnerstädte. Zum zweiten: In Usbekistan werden die Menschen nachweislich sehr alt. In Treptow-Köpenick, meinem Heimatbezirk, leben die ältesten Einwohner Berlins. Das sind doch schöne und freundschaftliche Verbindungen." 

Den Sommermedientreff rundete man im Park der Botschaft mit Speisen und Getränken aus dem zentralasiatischen Land ab. Das usbekische Nationalgericht Plov, ein Reisgericht mit Lammfleisch, Brühe und Gemüse sowie Salat, fand bei den Gästen ganz besonderen Anklang. (Text/Fotos: Volkert Neef)

S. E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov und Hans-Peter Gaul

​S. E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov und Robert Schaddach, MdA (SPD)

Usbekischer Tourismus-Attache Herr Golomuv, Teltower Stadtblatt-Verlag Redakteur Uwe Venter, S.E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov

Heinz Ruhnau, Redakteur des "Dresden Report" und der Usbekische Tourismus-Attache, Herr Golomuv  (re.)

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Gnadenerlass zum Fest Eid ul-Fitr - Feiertage in Usbekistan

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Tashkent, Usbekistan (UzDaily.com) - Der Präsident von Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, hat am 11. Juni eine Resolution "Zur Feier des Ramadan Hait" unterzeichnet, in deren Rahmen der 15.-17. Juni als Feiertage in Usbekistan angekündigt werden.

Das Dokument wurde unter Berücksichtigung der Rolle und Wichtigkeit von Eid ul-Fitr im geistlichen Leben Usbekistans angenommen, wobei national-geistige Werte bewahrt und hervorgehoben wurden.

Dem Dokument zufolge fällt der erste Tag des Eid ul-Fitr, der das Ende des Ramadan-Monats markiert, auf den 15. Juni. Um die Feiertage weithin zu etablieren, kündigte der usbekische Präsident die Zeit vom 15. bis 17. Juni als Feiertage in Usbekistan an.

Der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoev hat am Vorabend von Eid al-Fitr Dutzende von Häftlingen begnadigt - ein Feiertag, der das Ende des muslimischen heiligen Monats Ramadan markiert, der später in dieser Woche gefeiert wird.

Laut dem Präsidialerlass vom 12. Juni werden 173 Insassen aus Gefängnissen entlassen - 71 davon auf Bewährung. Darüber hinaus werden 39 Insassen in ein milderes Sorgerecht überführt, während Haftstrafen für 14 Insassen reduziert werden.

Vierzig der begnadigten Sträflinge sind Personen älter als 60, 39 von ihnen sind Ausländer, und 37 sind Frauen, berichteten usbekische Staatsmedien.

Mirziyoevs Vorgänger, Islam Karimov, dessen Tod im September 2016 verkündet wurde, verzieh Sträflinge auf Eid al-Fitr nie. Die Begnadigung von Straftätern anlässlich des bevorstehenden Festtags durch den Präsidenten ist ein Novum in der usbekischen Geschichte, unterstreicht die Fortführung der Reformprozesse im Land.

Usbekistan hat die größte Bevölkerung - mehr als 30 Millionen Menschen - unter den fünf ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken mit tief verwurzeltem islamischen Erbe und Traditionen.

Quelle: UzDaily.com; Titelbild: G.Birkl 

Empfohlene LINKs: USBEKISTAN-GALERIE • Fest des Fastenbrechens

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