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DIE GROSSE SEIDENSTRASSE

margelan_seidenmanufaktur_gb Khanatlas - Margilan Seidenmanufaktur

Die Karawanenstraße, die im Altertum und Mittelalter den Orient mit dem Okzident verband, entstand im II. Jahrhundert vor Chr. und existierte bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Von der Geschichte ist uns bekannt, dass das Wort «Seidenstraße» mit der kostbaren Handelsware „Seide" eng verbunden war, die auf diesem Handelsweg oft geheime Seidenraupenzucht war ein streng gehütetes Geheimnis der Chinesen. Ein Geheimnisverräter wurde mit dem Tode bestraft. Deswegen blieb vielen europäischen Verfahren die Seidenraupenzucht vorenthalten. Für die Entdeckung des östlichen Teils der Seidenstraße spielten die Sogden, die im heutigen Usbekistan lebten, eine besondere Rolle. Die sogdische Sprache war eine der offiziellen Handelssprachen auf der Seidenstraße. Die Bezeichnung „Seidenstrasse" geht auf den im 19. Jahrhundert lebenden deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen zurück, der den Begriff 1877 erstmals verwendete.

Samarkand, die Perle Usbekistans, war eine der wichtigsten der Karawanenstraßen und für die Entwicklung der Seidenstraße von großer Bedeutung. Die Städte Buchara, Poykent, Termez und Taschkent förderten die Verbreitung der Handelskultur dank ihrer günstigen geographischen Lage auf der ca. 10.000km langen „internationalen Handelstrasse". Auf der antiken Seidenstraße wurde in westliche Richtung hauptsächlich Seide, gen Osten vor allem Wolle, Gold und Silber gehandelt. Nicht nur Kaufleute, Gelehrte und Armeen nutzten ihr Netz, sondern auch Ideen, Religionen und ganze Kulturkreise diffundierten und migrierten auf den Routen von Ost nach West und umgekehrt.
In den V. und VIII. Jahrhunderten vor Chr. wurde der Handel mit Seide durch den Iran nach Byzanz verboten. Deshalb suchten und fanden die sogdischen Kaufleute mi Unterstützung durch byzantinische und türkische Herrscher von Sogda und Chorezem einen Weg vom Kaspischen Meer über die Passstraße von Kaukasus, nach Konstantinopel.

Chiwa, eine der ältesten Städte des Landes, erlebte in diesem Bereich der Seidenstraße einen ungeahnten Aufschwung. Seide war für den Westen wohl eines der begehrteste Güter, wurde mit Gold und Edelsteinen bezahlt, und byzantinische Imperatoren tauschten die Seide gegen europäische Söldner. Daran kann man ermessen, welche hohe Bedeutung der Seide angesehen wurde. In dieser Zeit war die Seide in den drei großen Reichen (Byzanz, Sassaniden, Türken) das wirtschaftliche Investitionsobjekt Nummer eins. Zunehmend kam von Usbekistan nach Westen mit der Seide das berühmte Papier von Samarkand, die Stickereien und Glaswaren von Buchara, Pfeil und Bogen aus Taschkent und Schwerter sowie hochwertig geschmiedete Dolche vom Fergana-Tal mit. Vom Westen transportierte man nach Osten Porzellanwaren, Gewürze aus Iran, aus Indien, und verschiedene Edelsteine zurück.

Als in der zweiten Hälfte des VI. Jahrhunderts China sein Monopol auf dem Gebiet der Seidenproduktion verlor und nun in Byzanz viel mehr Seide prodziert wurde, gab es keinen Bedarf an chinesischer Seide mehr. Die Herstellung von Seide breitete sich über Byzanz langsam nach Transkaukasien und dann bis in den ganzen Mittelmeerraum. Einer der wesentlichen Gründe, die die Geschichte der historischen Seidenstraße beendete.
In Usbekistan versuchte man nach 1994, der Seidenstraße eine neue, jetzt touristische Bedeutung zu geben. Da durch Usbekistan historisch immer die wichtigsten Routen führten, erklärte die staatliche Tourismus-Organisation zum Zentrum der alten Seidenstraße und legte Routen fest. Viele dieser heutigen Reiserouten verlaufen wie schon einst durch die berühmten Städte von Usbekistan: Samarkand, Schahrisabz, Buchara, Chiwa, Fergana und Taschkent.

«DOCA TOURS» bietet unterschiedliche Routen an, je nach Ziel und Funktion: speziell abenteuerliche durch Dörfer im Zelt und in der Jurte, ethnische, relig ökologische und archäologische. Die professionellen Reisebegleiter führen Sie durch die Städte der alten Seidenstraße und erzählen von den Routen, Bedeutung der Seidenstraße und von Sagen und Märchen aus 1.001 Nacht.

Traditionelle Musik, Weltkulturerbe

Chiwa - Kalta Minor; Foto: G. Birkl

Chiwa Stadt, UNESCO Weltkulturerbe; Foto: G. Birkl

Buchara – Miri Arab; UNESCO Weltkulturerbe; Foto: G. Birkl

Buchara - Karawanserei; Foto: G. Birkl

Samarkand - Registan bei Nacht, UNESCO Weltkulturerbe; Foto: G. Birkl

Samarkand - Gur Emir; Foto: G. Birkl

Shakrisabz Portal – UNESCO Weltkulturerbe; Foto: G. Birkl

Shakrisabz - Konzerthalle; Foto: G. Birkl

Margelan - Seidenmanufaktur, Khanatlas; Foto: G. Birkl

Margelan - Seidenmanufaktur, Seidenkokon; Foto: G. Birkl

Taschkent – Timuridenmuseum; Foto: G. Birkl

Taschkent - Hazrati Iman; Foto: G. Birkl

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Gérard Depardieu wurde als neuer usbekischer Tourismus-Botschafter ausgezeichnet

Gerard-Depardieu-Botschafter-Tourismus-usbekistan Auszeichnung Gérard-Depardieu

Um das touristische Potenzial zu fördern und das positive Image von Usbekistan durch die Erstellung von Videos in französischen Fernsehsendern zu stärken, arbeitet das Staatliche Komitee der Republik Usbekistan für Tourismusentwicklung mit der französischen Produktionsfirma B-Tween zusammen. Das Thema des Dokumentarfilms über Usbekistan hat den Titel „Die Seidenstraße", wurde für den Fernsehsender Paris Premiere mit dem berühmten französischen Schauspieler Gérard Depardieu gedreht.

Der Schauspieler besuchte das Zentrum für Islamische Zivilisation und informierte sich über den Baufortschritt. Depardieu sprach auch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von Usbekistan, Aziz Abdukhakimov, dem Direktor des Zentrums für Islamische Zivilisation, Shoazim Minovarov, und dem Generaldirektor der usbekischen Agentur Firdavs Abdukhalikov.

Bei dem Treffen wies der französische Schauspieler auf die Bedeutung der Initiativen des Präsidenten von Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, hin, um der breiten Weltöffentlichkeit das wirklich humanistische Wesen des Islam zu vermitteln. „Ich teile die Position des Präsidenten Ihres Landes, Shavkat Mirziyoyev, der die Schaffung dieses Zentrums initiiert hat. In ihrem Land ehren sie diese heilige Religion als Zentrum humanistischer Werte und verurteilen diejenigen, die diesen großen Glauben mit Gewalt und Blutvergießen gleichsetzen. Ich teile diesen Ansatz voll und ganz. Viele Experten sagen heute, dass Usbekistan den Grundstein für ein humanistisches Entwicklungsmodell für die muslimische Welt legt. Das sind wirklich historische Momente ", sagte Depardieu. Der Schauspieler betonte, dass Usbekistan seit jeher das Land ist, in dem geniale Denker von Wissenschaftlern und Theologen geboren werden. „Seit dem 8. Jahrhundert wurde hier ein einzigartiges geistiges Umfeld geschaffen. Eindrucksvolle Erfolge wurden in Bereichen wie Mathematik, Medizin und Naturwissenschaften im Allgemeinen erzielt. Der Theologie wurde nicht weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Die maßgeblichste Sammlung von Hadithen - die Sprüche des Propheten - wurde von Imam Muhammad al-Bukhari zusammengestellt."

Der größte Sufi-Orden von Naqshbandi (entstanden im Gebiet des modernen Usbekistan) war in ganz Eurasien verteilt – vom Balkan bis nach Indonesien. Viele der prominenten Wissenschaftler lebten in Maverannahr, in Usbekistan im IX-XI Jahrhundert – dem "goldenen Zeitalter" der Islamwissenschaft. Kein einziges Land in der europäischen Welt kann sich eines solchen wissenschaftlichen Zentrums rühmen. „Ist dies nicht der klarste Hinweis darauf, dass der Islam der Träger der Ideen der Aufklärung war?", sagte Depardieu.

Als er über das im Aufbau befindliche Zentrum für Islamische Zivilisation sprach, zeigte sich der Schauspieler zuversichtlich, dass er zur Erhaltung, Erforschung und Verbreitung des reichen Erbes der Völker, die sich zum Islam bekennen, und zur Aufrechterhaltung des Respekts gegenüber anderen Religionen beitragen wird. Der Schauspieler drückte auch seine Bewunderung für die Gastfreundschaft des usbekischen Volkes und das reiche historische und kulturelle Erbe Usbekistans aus. „Usbekistan hat einen wirklich einzigartigen geografischen Standort erhalten. Das Land im Herzen Asiens hat viele kulturelle Traditionen von außen angesammelt und gleichzeitig seine eigenen Erfahrungen an die Außenwelt weitergegeben", sagte Depardieu.

Abschließend fügte er hinzu, dass das Thema des islamischen Erbes, der aufgeklärte Islam, eines der Hauptthemen des Films sein wird, mit dem in Usbekistan begonnen wurde. „Unsere Aufgabe ist es, sowohl dem französischen Publikum als auch der ganzen Welt das wahre Gesicht des Islam zu zeigen - seine Kultur, Wissenschaft, Kunst" betonte der Schauspieler. Es sei darauf hingewiesen, dass die Organisatoren der Dreharbeiten für den Dokumentarfilm mit Gerard Depardieu das Usbekkino, das Staatliche Komitee für Tourismusentwicklung und die Botschaft von Usbekistan in Frankreich sind.

Der Film wurde in 5 Städten Usbekistans gedreht - Taschkent, Samarkand, Buchara, Chiwa, Termez sowie in Nukus. Die Dreharbeiten in Usbekistan fanden vom 6. bis 26. November dieses Jahres statt.

Es ist erwähnenswert, dass die Vorführung eines Dokumentarfilms über unser Land unter Beteiligung eines berühmten französischen Schauspielers auf einem der beliebtesten Kanäle in Frankreich dazu beitragen wird, die französische Öffentlichkeit mit dem kulturellen und historischen Erbe und den Traditionen des usbekischen Volkes vertraut zu machen.

Quelle/ Fotos: Uzbektourism.uz

Empfohlene LINKS:
uzbektourism
USBEKISTAN-GALERIE
Wikipedia: Gérard_Depardieu

Gérard Depardieu: Botschafter-Tourismus-Usbekistan; Gesprächsrunde mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von Usbekistan, Aziz Abdukhakimov

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CHIWA wurde zur „Kulturhauptstadt der türkischen Welt“ erklärt!

Kalta_Minor_B_Thoens CHIWA: Kalta Minor

Auf der 37. Tagung des Ständigen Rates von TÜRKSOY in der Stadt Osch (Kirgisistan), der Kulturhauptstadt der türkischen Welt 2019, wurde einstimmig beschlossen, Chiwa zur „Kulturhauptstadt der türkischen Welt" zu erklären.

An dem Treffen, das am 30. November 2019 stattfand, nahmen der Minister für Kulturinformation und Tourismus von Kirgisistan, Azamat Jamankulov, der Bürgermeister von Osh Taalaybek Sarybashov, TURKSOY-Generalsekretär Dusen Kasseinov, der stellvertretende Minister für Kultur und Tourismus der Republik Türkei, Nadir Alp, teil Aslan, der stellvertretende Kulturminister von Aserbaidschan Rafik Bayramov, der stellvertretende Kultur- und Sportminister von Kasachstan Nurkisa Dauyeshov, der stellvertretende Kulturminister von Usbekistan Kamola Akilova, der stellvertretende Kulturminister von Turkmenistan Gurbanmurad Myradaliyev und Mitglieder von Delegationen von TÜRKSOY-Mitglied Länder sowie Leiter internationaler Institutionen und Gäste.

Nach der Eröffnungssitzung folgte die Vorstellung des Finanzberichts und des geschätzten Budgets von TÜRKSOY durch den stellvertretenden Generalsekretär von TÜRKSOY, Assoc. Prof. Dr. Bilal Çakıcı. Auf die Eröffnungssitzung folgte eine kurze Pause vor der Auswahl der Kulturhauptstadt der türkischen Welt 2020 und berühmter Persönlichkeiten der türkischen Welt, an die im Laufe des Jahres 2020 erinnert werden soll.

Die Stadt Chiwa in Usbekistan ist „Kulturhauptstadt der Türkischen Welt 2020“

Die TÜRKSOY-Tradition, Städte zu Kulturhauptstädten der türkischen Welt zu erklären, begann im Jahr 2012. Die erste Stadt, die diesen Status erhielt, war die Hauptstadt von Kasachstan - Astana. 2013 ging die Entscheidung dann an die türkische Stadt Eskisehir. Die Stadt Kasan wurde zur Kulturhauptstadt des Jahres 2014 gewählt. 2015 wurde die turkmenische Stadt Mary ihr Nachfolger, der anschließend den Staffelstab nach Aserbaidschan, an die Stadt Sheki übergeben. 2017 wurde der Stadt Turkestan in Kasachstan dieser Titel verliehen, 2018 der Stadt Kastamonu in der Türkei. Und im vergangenen Jahr war Osch in Kirgisistan die „Kulturhauptstadt der türkischen Welt".
Auf Vorschlag der stellvertretenden Kulturministerin Usbekistans, Kamola Akilova, wurde die Stadt Chiwa in Usbekistan als Kulturhauptstadt der Türkischen Welt 2020 vorgeschlagen.

Gemäß dem Beschluss des Ständigen Rates von TÜRKSOY wurde die antike Stadt Chiwa im Jahr 2020 zur "Kulturhauptstadt der türkischen Welt" erklärt. Dieser Vorschlag wurde vom Ständigen Rat einstimmig angenommen.

Das Treffen wurde mit einem Film über Chiwa und einer Präsentation der stellvertretenden Kulturministerin Usbekistans, Frau Akilova, fortgesetzt. Frau Akilova betonte, dass die antike Stadt Chiwa in Usbekistan eines der einzigartigen Beispiele mittelalterlicher Architektur ist, in der seit ihrer Gründung auf der Großen Seidenstraße im 17. Jahrhundert viele Zivilisationen und Religionen lebten. Frau Akilova erinnerte daran, dass die Stadt Chiwa am 12. Dezember 1990 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde.

Frau Akilova sagte, dass das Freilichtmuseum "Ichan Kale" eines der ältesten Museen Usbekistans ist, fügte hinzu: „Ichan Kale umfasst 54 historische Denkmäler und 360 Häuser mit 2.600 Einwohnern. Außerdem umfasst Ichan Kale ein Erbe von ungefähr 40 Kulturgütern, das die Geschichte und Kultur von Khorezm widerspiegelt und dreitausend Jahre zurückreicht."

Die Stadt Chiwa, deren Geschichte laut Archäologen 2500 Jahre zurückreicht, ist berühmt für ihre alten Süßwasserbrunnen, die bis heute in der Innenstadt von Chiwa, "Ichankale", erhalten geblieben sind. Die Stadt hat im Laufe ihrer Geschichte unzählige Zerstörungen und Kriege erlebt und erreichte im 18.-19. Jahrhundert ihr heutiges Aussehen.

Chiwa war eine der wichtigsten Städte der Khwarazmian Dynastie, die im Laufe der Geschichte viele türkische Staaten gründete. Als solches befindet es sich im östlichsten Teil des Territoriums, in dem die Oghuz-Türken in Eurasien lebten. Nach seiner Eroberung durch die Araber im Jahr 712 wurde es zusammen mit anderen Städten Zentralasiens Teil der muslimischen Welt. Chiwa war Teil verschiedener Staaten, von Gaznelis bis zu Seldschuken, Enuschtegins und Sheybanis. Trotz der Tatsache, dass dass Gebiet Khorezm und Chiwa von der Armee von Chingis Khan völlig zerstört wurde, existiert die Stadt noch heute. Tatsächlich wurde sie 1598 die Hauptstadt der Khiva Khanate und wurde im 18. und 19. Jahrhundert berühmt für seine Madrasahs, Minarette, Masjids und Tore.

Ichankale, die Innenstadt von Chiwa
Die Stadt Chiwa ist mit ihrer Innenstadt und ihren seltenen Baudenkmälern eine der wenigen Museumstädte der Welt, die politisch und kulturell eine wichtige Stadt der Seidenstraße war.
Mit 54 historischen Denkmälern und 360 Häusern hat die Innenstadt derzeit zweitausendsechshundert Einwohner. In die Innenstadt von Chiwa, die bis heute ihre historische Struktur bewahrt hat, ist keine Einwanderung gestattet.
Ichankale, das Herz der Stadt Chiwa, ist von 8m hohen, 5m dicken und einer 2000m langen Stadtmauern umgeben, auf denen sich viele Türme und Veranden befinden: „Bahçe Kapı", „Pehlivan Kapı", „Taş Kapı". "Çift Kapı" und "Ata Kapı". Dank dieser Befestigung hat sich die Stadt Chiwa gegen die Angriffe vieler Feinde gewehrt.

Minarette, die in den Himmel reichen
Chiwas Minarette, die in den Himmel ragen, zeichnen sich durch einen eigenen Baustil aus und heben sich von den vielen historischen Denkmälern der Stadt ab. In der traditionellen zentralasiatisch-türkischen Architektur gibt es mindestens ein Minarett pro Masjid. Dies erklärt, warum die Stadt Chiwa so viele Minarette hat.

Das Islamhoja Minarett, mit einer Höhe von 44,6 Metern das höchste Minarett der Stadt, befindet sich im Zentrum von Ichankale. Der Bau dieses Minaretts wurde 1908 abgeschlossen. Damit ist es eines der jüngsten Denkmäler der Stadt, die historisch Tausende von Jahren zurückreichen.
Mit seiner Höhe von 26 Metern ist das 1855 erbaute Minarett „Kalta Minor" ein weiteres wichtiges Denkmal der zentralasiatischen türkischen Architektur. Angesichts des Sockels des Minaretts mit einem Durchmesser von 14,2 Metern kamen Experten zu dem Schluss, dass das Minarett Kalta Minor ursprünglich als höchstes Minarett Zentralasiens geplant war. Aus unbekannten Gründen wurde der Bau dieses Minaretts jedoch offenbar unterbrochen, so dass das Minarett Kalta Minor zum kleinsten Minarett der Region wurde.

Medresen: die Wissenschafts- und Wissenszentren von Chiwa
Die Shergazihan-Medresse ist nicht nur eines der ältesten Denkmäler der Stadt, sondern auch bekannt für die vielen Gelehrten und Gelehrten, die dort studierten. In der Tat, es ist auch bekannt, dass der berühmte turkmenische Dichter Magtumguly hier studiert hat. Laut Hörensagen erhoben sich Sklaven in einem Aufstand gegen den Herrscher und enthaupteten ihn, weil der Bau der Medresse zu lange dauerte. Nach Abschluss des Baus des Minaretts befahl Munis, der damalige Historiker und Dichter, die Worte „Vater als Gulaman" (Sklavenschrei) an die Wand der Medresse zu schreiben. Diese Inschrift enthüllt immer noch die bittere Geschichte des Aufbaus der Medresse.
Der soziale Komplex „Juma Masjid", der im 10. Jahrhundert in Ichankale erbaut wurde und die älteste Moschee in Zentralasien ist, zeichnet sich durch seine ursprüngliche Architektur aus. In der Tat verfügt sie über 210 Holzsäulen, die die Kuppel der Moschee tragen und ein einzigartiges Beispiel für die exquisite Kunst des Holzschnitzens sind.

Das Jahr 2020 ist dem 175. Geburtstag des berühmten kasachischen Gelehrten Abay Kunanbay gewidmet
Auf Vorschlag des stellvertretenden Ministers für Kultur und Sport Kasachstans Nurkisa Dauyeshov wurde das Jahr 2020 dem Gedenken an den berühmten Kazak-Gelehrten Abay Kunanbay gewidmet. Nachdem dieser Vorschlag einstimmig angenommen wurde, gab der stellvertretende Minister für Kultur und Sport von Kasachstan, Nurkisa Dauyeshov, einige Informationen zu Kunanbay.

Die 37. Sitzung des Ständigen Rates der TÜRKSOY endete mit den Beschlüssen zu den Tagesordnungspunkten und deren Unterzeichnung. Nach dem Treffen überreichten der Bürgermeister von Osh Taalaybek Sarybashov und der Generalsekretär von TÜRKSOY, Dusen Kasseinov, den Delegationsmitgliedern und Gästen, die an der Veranstaltung teilnahmen, Souvenirs.

Quelle: TÜRKSOY.org/ UzDaily.com; Titelbild: Bodo Thöns

Empfohlene LINKS:
Türksoy.org
USBEKISTAN-GALERIE  | CHIWA Kalta Minor
WIKIPEDIA: XIVAKhanat Chiwa​ | Türksoy​ 
WIKIPEDIA: Abai QunanbaiulyGhaznavids​ | Seldschuken​ | Scheibaniden

Empfohlene Literatur:
Reise durch USBEKISTAN
USBEKISTAN - Reiseführer
ZENTRALASIEN - Reiseführer
TURKESTAN - Usbekistan-Online MEDIATHEK

CHIWA: Kalta Minor; Foto: Daniela Lieberwirth

USBEKISTAN-GALERIE: Chiwa; Foto: Gerhard Birkl

USBEKISTAN-GALERIE: Chiwa Altstadt; Foto: Gerhard Birkl

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Berühmte indische Filmfirma beginnt Dreharbeiten in Usbekistan

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Panorama Studios, eine der größten indischen Filmproduzenten, hat mit den Dreharbeiten zum romantischen Actionfilm "Khuda Haafiz" in Usbekistan begonnen. Indischer Filmschauspieler und Regisseur, der hauptsächlich für seine Arbeit in Hindi-Filmen bekannt ist, ist Faruk Kabir.

Um an den Dreharbeiten teilzunehmen kamen 130 Personen aus Indien und 30 Personen aus den USA, Russland sowie aus mehreren europäischen Ländern nach Usbekistan. Aus Usbekistan werden über 1000 Personen in den kreativen Prozessen involviert sein - Schauspieler, technisches Personal, Statisten und  weitere Personen. Das Budget für Dreharbeiten in Usbekistan wird voraussichtlich etwa 1 Million US-Dollar betragen. Der Film wird nicht nur in Taschkent, sondern auch in Chiwa gedreht.

Darüber hinaus wird das Kreativteam seine Arbeit in Indien fortsetzen. „Wir freuen uns sehr, in Usbekistan zu filmen. Für uns ist dies nicht nur eine Gelegenheit, hier zu arbeiten, sondern auch das Land besser kennenzulernen. Die Führung Ihres Landes widmet dem Bereich des Kinotourismus jetzt große Aufmerksamkeit. Bald wird die ganze Welt über einzigartige Drehorte Bescheid wissen, zumal ein Rabattsystem in Usbekistan 2020 eingeführt wird. Ich bin mir sicher, dass danach ein Zustrom ausländischer und insbesondere indische Filmunternehmen erfolgt", sagte der Filmproduzent Satish Sharma. Er dankte auch dem Staatlichen Komitee für Tourismusentwicklung, der Nationalagentur Usbekistans und der Nationalen Filmkommission Usbekistans für ihre Unterstützung bei den Dreharbeiten in Usbekistan. Gleichzeitig betonte er, dass er in naher Zukunft mehrere größere Projekte in Usbekistan realisieren werde.

Quelle/Foto: uzdaily.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA Faruk KabirPanorama Studios/ India

Nationale Filmkommission Usbekistan​ | Nationale Tourismus Agentur Usbekistan
Tourismusentwicklung USBEKISTAN



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USBEKISTAN kennenlernen – das Herz der Seidenstraße!

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USBEKISTAN-ONLINE und USBEKISTAN-GALERIE erreichen ... mehr als 1.000.000 Hits/Zugriffe!

Verrehrte Besucher des Portals von USBEKISTAN-ONLINE, liebe Freunde Usbekistans,

seit der Wahl des Präsidenten Shavkat Miromonovich Mirziyoyev im Dezember 2016 und den eingeleitenden Reformen zur Liberalsierung und Öffnung des Landes, besteht zunehmendes Interesse Deutschlands an engeren Kontakten mit Usbekistan für die Bereiche Wirtschaft, Tourismus, Kultur.

Auch über die Entwicklung von USBEKISTAN-ONLINE gibt es erfreuliches zu berichten. Das Internetportal dient der Förderung des bilateralen Dialogs, den freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Usbekistan. Seit dem Start des Portals im Dezember 2014 entwickelt sich die Internetseite kontinuierlich und zunehmends mit großem Interesse beim Publikum weiter. Ein wichtiges Kriterium und Indikator für die Akzeptanz in der Öffentlichkeit ist das Interesse bei den Besuchern des Portals und somit die Anzahl der erreichten Hits/ Zugriffe auf der Internetseite.

Mit dem Ziel die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Nationen zu fördern, Wissenswertes über Usbekistan bekannter zu machen wurden zwei Projekte initiiert - USBEKISTAN-ONLINE und USBEKISTAN-GALERIE. 


Projekt USBEKISTAN-ONLINE

Die Idee ein eigenes Portal zu gründen entstand nach mehreren Usbekistan Reisen und der Erkenntnis, Vor Ort ist einiges anders als man bei uns in den Medien warnimmt, über das Leben der Menschen in Usbekistan, über die Gesellschaft erfährt. Auch heute gibt es vieles zu entdecken, das von Bedeutung für die Entwicklung der Menschheitsgeschichte, für Europa ist!

Das Portal www.Usbekistan-Online.de ist unabhängig, eine wertvolle Orientierungshilfe für alle die sich privat oder beruflich für Usbekistan interessieren, mehr über das Land im Herzen der Seidenstrasse wissen möchten, nach authentische Informationen suchen. Hauptaufgabe dieses Projekts ist es, die Integration der usbekischsprachigen Mitbürger zu fördern sowie zahlreiche Reisende, Geschäftsleute und alle, die sich für den Dialog zwischen Deutschland und Usbekistan interessieren, mit nötigen Informationen zu unterstützen.

USBEKISTAN-ONLINE ist eine Community, eine offene Plattform für einen Wissensaustausch zwischen Deutschland und Usbekistan. Im Portal werden Berichte aus eigenen Erfahrungen und Beiträge von zuverlässigen Quellen veröffentlicht.

Das Portal USBEKISTAN-ONLINE beinhaltet ein umfangreiches Serviceangebot: 

Aktuelle Beiträge (Neuigkeiten aus Usbekistan/ Deutschland)

Kunst & Kultur (kulturelle Besonderheiten, Präsentation von Künstlern & und mehr!)

• Mediathek (Bildergalerie, Literatur, CD/DVDs, Hörbücher…), 

• Publikationen (Downloads, Veröffentlichungen)

• Kalender (Veranstaltungen, Konzerte, Vorträge…)

• Webservice (Kontakte, Ansprechpartner)




Projekt USBEKISTAN-GALERIE

Die USBEKISTAN-GALERIE ist eine öffentliche Galerie, an 365 Tagen, 24 Std. geöffnet, der Eintritt ist frei. Es werden repräsentive Aufnahmen über das Land Usbekistan mit seinen kulturellen Schätzen, Sehenswürdigkeiten präsentiert. Seit der Gründung im April 2013 beteiligen sich am Projekt 15 Fotografen aus Usbekistan, Deutschland und Österreich. Im Internet ist die Galerie unter dem LINK: www.flickr.com/usbekistan_news/sets/ erreichbar.

Grundsätzlich kann sich jeder Fotograf mit eigenen Aufnahmen/ Themen beteiligen. Die USBEKISTAN-GALERIE bietet aktuell mit 205 thematisierten Alben und mit 6.435 repräsentativen Aufnahmen eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Reiseplanung zur Besichtigung von UNESCO Weltkulturerbe Stätten, legendere Städten wie Samarkand, Buchara, Chiwa, Schachrisabz, Taschkent, Termez, Kokand und Margilan, Heiligtümer (z.B. in Taschkent eine der ältestesten Abschriften des Koran). 

Darüber hinaus kann man sich über kulturelle Besonderheiten des Landes von A (Architektur) bis Z (Züge) informieren, es werden u.a. Spezialitäten, usbekische Cuisine, Lokalitäten und Hotels vorgestellt.

Respektable Ergebnisse… 1.060.375 Hits/Zugriffe

Mit Stand Juni 2019 haben die initierten Projekte wichtige Meilensteine erreicht, die markante Marke mit jeweils mehr als 500.000 Hits überschritten!. Das Portal USBEKISTAN-ONLINE hat seit der Gründung mehr als 550.556 Hits/Zugriffe registriert. Die USBEKISTAN-GALERIE konnte mehr als 509.801 Hits/ Zugriffe erzielen.
... mit diesem Ergebnis ist USBEKISTAN-ONLINE in Deutschland als Informationsmedium über Usbekistan auf den 1. Platz gerückt! (siehe Google Suche, USBEKISTAN ONLINE)
…zudem wurden seit der Gründung des Portals über 53.837 Downloads registriert, das ist mehr als alle jemals verkauften Bücher über Usbekistan in Deutschland!

Der Beitrag über die Wahlen in Usbekistan wurde mit 12.026 Hits/Aufrufen bewertet, ein Beleg dafür, dass sachliche Informationen bei den Besuchern des Portals einen hohen Stellenwert genießen. siehe -> Bericht über die Präsidentschaftswahlen in Usbekistan 12/2016 – Rückblick und Ausblick... 

(siehe auch Bilddokumentation).

Sehr herzlich bedanke ich mich bei den Besuchern des Portals für das Interesse an den Beiträgen von USBEKISTAN-ONLINE, den Besuchern der USBEKISTAN-GALERIE sowie bei den Autoren, Fotografen für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Über eine Weiterempfehlung würde ich mich freuen.

Ideen, Vorschläge, …Beiträge sind immer herzlich willkommen! RAHMAT

Was ist Reisen? Ein Ortswechsel? Keineswegs! Beim Reisen wechselt man seine Meinungen und Vorurteile.
Anatole France

Mit herzlichen Grüßen, wünschen für eine Usbekistan-Reise!
GERHARD BIRKL 

Initiator/Gründer, USBEKISTAN-ONLINE, USBEKISTAN-GALERIE


Empfohlene LINKS:

Lebenslauf des Präsidenten der Republik Usbekistan - Shavkat Miromonovich Mirziyoyev


Reisezitate:
Die 50 inspirierendsten Reisezitate
Reisespatz/ Reisezitate

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“
Johann Wolfgang von Goethe

„Die tägliche Erfahrung lehrt, daß diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; daß die Gewohnheit – fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit."

François Pierre Guillaume Guizot

YouTube: UZBEKISTAN 8K HDR 60p

YouTube: LOST IN UZBEKISTAN 4K

YouTube: Welcome to Uzbekistan

YouTube: Tashkent City

YouTube: Tashkent: The Capital of Uzbekistan

YouTube: Uzbekistan - Why You Should Visit Now & Tashkent Travel Guide

YouTube: Uzbekistan (Asia) Vacation Travel Video Guide

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Tourismusentwicklung USBEKISTAN

Uzbekistan_Tourism
Kurzer Überblick
Usbekistan, in Zentralasien und im Zentrum der alten Seidenstraße gelegen, zieht immer mehr ausländische Reiseveranstalter an. Usbekistan ist ein Land der großen Möglichkeiten, einzigartiger Naturschätze und wachsender Perspektiven.

Usbekistan ist seit der Unabhängigkeit 1991 ein selbständiger Staat, gehört zu den an Naturschätzen reichsten Ländern der Erde. Der größte Schatz Usbekistans ist jedoch sein grenzenloses geistiges Vermächtnis, tief verwurzelte handwerkliche Traditionen, Landwirtschaft und Kommerz.

Schon seit dem Altertum sind wunderschöne Architekturdenkmäler, berühmte Moscheen von Samarkand, Buchara, Chiwa und Taschkent bekannt. Diese sind jedoch nur ein Bruchteil der Sehenswürdigkeiten usbekischer Städte, die auf der Seidenstraße liegen. Usbekistan ist die Heimat von Tamerlan, des legendären Herrschers des Orients und Zentralasiens, sowie so herausragender Gelehrter, Denker und Philosophen des Mittelalters wie Avizenna, Al-Buchorij, Navoi, Ulukbek, Berunij, Nakschbandi und vieler anderer.

Eine weitere berühmte Persönlichkeit, die Usbekistan gut kannte, war Alexander von Grosse. Seine Armee machte beim Feldzug nach Indien auf dem Territorium von Usbekistan Halt. Viele berühmte Reisende und Historiker Europas, Arabiens, Persiens, Chinas, Indiens, des Kaukasus und der Mongolei haben dieses große Kultur- und Handelszentrum besucht. Dank den Aufzeichnungen von Marco Polo verbreitete sich der Ruhm usbekischer Städte im Westen. Sie werden bis heute mit dem Schönen, Exotischen und Unbekannten in Verbindung gebracht.

Tourismus in Usbekistan
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zur Wachstumsentwicklung und Schaffung von Beschäftigung beiträgt. Heute werden in allen Regionen Usbekistans die zukunftsträchtigen Projekte im Tourismusbereich umgesetzt.


TOP Reiseziele

TASCHKENT
ist die Hauptstadt Usbekistans, ist auch die größte Stadt Zentralasiens. Daher ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Zentralasien. Taschkent ist eines der wichtigsten Geschäftszentren in der Region. Heutzutage ist Taschkent eine der schönsten Städte in Asien in der sich in besonderer Weise Vergangenheit und Moderne widerspiegeln. Seine Architektur ist einzigartig, die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen ist unvergleichlich.


SAMARKAND
– Die antiken Städte Usbekistans haben in verschiedenen Jahrhunderten eine Hauptrolle auf der Seidenstraße gespielt. Aber „Das Herz der Großen Seidenstraße" ist Samarkand. Die Stadt wurde auf die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Die einzigartigen Bauten der antiken Architektur, Erbe der Wissenschaften und Kunsthochschulen, und die Zentren des einheimischen Handwerks dieser alten Stadt, sind in der ganzen Welt berühmt.


BUKHARA
an der Großen Seidenstraße gelegen, ist mehr als 2.000 Jahre alt. Es ist das umfassendste Beispiel für eine mittelalterliche Stadt in Zentralasien, in der ganze Stadtteile mit ihrem alten Gesicht bis zum heutigen Tag erhalten geblieben sind.


KHIWA
ist eine der am weitesten entfernten zentralasiatischen Städte entlang der alten Seidenstrasse, eine faszinierende Wüstenstadt, ist seit dem Mittelalter in seiner Gesamtheit erhalten geblieben. Die Chiwa Oase, die südlich des Amu-Darja Flusses liegt, war die letzte Station der Karawanen vor der Durchquerung der Wüste nach Persien.


SHAKHRISABZ
ist eine der schönsten und farbenfrohen Städte in Usbekistan und liegt ca. 80 km südlich von Samarkand. Die 2.700 Jahre alte Stadt spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der zentralasiatischen Region.


FERGHANA-TAL
– Für seine malerische Landschaft wird Ferghana-Tal zu Recht als eine Perle Zentralasiens bezeichnet. Das Tal ist vor allem durch die Tyan-Shan-, Hissar- und Alay-Berge umgeben und nur im Westen für den Fluss Syrdarja offen. ...

Es ist gut zu wissen...

„... nach der Schlacht von Talas in Samarkand im Jahr 751 wurde das Geheimnis der Papierherstellung von zwei chinesischen Gefangenen bekannt. Im Anschluss daran wurde die erste Papiermühle in der islamischen Welt in Samarkand gegründet. Die Erfindung verbreitete sich danach auf den Rest der islamischen Welt, und von dort nach Europa aus."

„... das Ensemble in Samarkand wie die Bibi-Khanum-Moschee und Registan- Platz spielte eine grundlegende Rolle bei der Entwicklung der islamischen Architektur über den gesamten Bereich, vom Mittelmeer bis nach dem indischen Subkontinent."

„... Samarkand stellt in seiner Kunst, Architektur und Stadtstruktur die wichtigsten Etappen der zentralasiatischen kulturellen und politischen Geschichte aus dem 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart dar."

„... das Wort Algebra kommt aus dem Arabischen al-jabr („Wiederherstellung") und seine Wurzeln gründen auf frühere Traditionen, haben ihren Ursprung und einen direkten Einfluss auf den Gründer Abu Dscha'far Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi, der auch im Westen als al-Khwārizmī (ca. 780 bis 850) bekannt ist. Er entwickelte auch das Dezimalsystem, so dass das Gesamtsystem der Ziffern, „Algorithmus" oder „Algorithmus" nach ihm benannt sind. Al-Khorezmi schrieb später das kompendiöse Buch „Berechnung nach Fertigstellung und Balance, die Algebra als mathematische Disziplin", das sich unabhängig von der Geometrie und Arithmetik etabliert hat."

Beitrag/Fotos: UZBEKISTAN-TRAVEL; mit freundlicher Genehmigung Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin

Download: Presentation UZBEKISTAN.TRAVEL (ca. 7.1MB)

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Usbekisches Sommerfest mit CTOUR

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Am 29. Juni feierte CTOUR, der Club der Tourismus-Journalisten Berlin, sein Sommer-Medientreff an sehr edlem Orte. In Berlin-Moabit stellte Seine Exzellenz der Botschafter Usbekistans, Herr Botschafter Nabijon Kasimov, das herrschaftliche Botschaftsgebäude mit dem großen Park zur Verfügung. Er sagte bei strahlendem Sonnenschein in seiner Begrüßungsrede: „Heute kann ich meinen Gästen in Berlin usbekisches Wetter präsentieren. Solche heißen Temperaturen sind in meinem Heimatland der Normalfall." Er wies auch darauf hin: „Unsere Geschichte ist mehr als 5.000 Jahre alt. Die Seidenstraße, die durch Usbekistan führt, gab der Entwicklung der Kultur und Wirtschaft der Region besondere Impulse." 

Hans-Peter Gaul, der Sprecher von CTOUR, betonte: „Wir bedanken uns sehr, dass CTOUR hier zu Gast sein darf. Es ist ja auch der Tourismus, der Brücken baut und der Völker verbindet." Er erklärte ferner: „Das Reiseland Usbekistan ist ein wirklich sehr beeindruckendes Land mit einer großen Geschichte. Städte wie Buchara, Samarkand, die Hauptstadt Taschkent und Chiva stehen für lebendige Geschichte. Mehr als 7.000 historische Objekte von kulturellem Wert sind in diesem zentralasiatischen Land an der Seidenstraße zu bewundern." 

Der Attache für Tourismus, Herr Golomuv, stellte in einem Vortrag die Sehenswürdigkeiten Usbekistans vor. Dazu zeigte man einen Film, der bereits im MDR lief und ebenfalls auf das sehr beeindruckende Urlaubsland Usbekistan hingewiesen hatte. Unter den geladenen Gästen traf man auch aus dem Berliner Abgeordnetenhaus den SPD-Politiker Robert Schaddach an. Der Parlamentarier aus dem Bezirk Treptow-Köpenick ist ebenfalls eng mit dem Tourismus verbunden. Er ist Vorstandsvorsitzender des Tourismusvereins Treptow-Köpenick von Berlin e. V. Der Abgeordnete sagte: „Gerne habe ich der Einladung Seiner Exzellenz Folge geleistet. Erstens: Berlin und Taschkent sind Partnerstädte. Zum zweiten: In Usbekistan werden die Menschen nachweislich sehr alt. In Treptow-Köpenick, meinem Heimatbezirk, leben die ältesten Einwohner Berlins. Das sind doch schöne und freundschaftliche Verbindungen." 

Den Sommermedientreff rundete man im Park der Botschaft mit Speisen und Getränken aus dem zentralasiatischen Land ab. Das usbekische Nationalgericht Plov, ein Reisgericht mit Lammfleisch, Brühe und Gemüse sowie Salat, fand bei den Gästen ganz besonderen Anklang. (Text/Fotos: Volkert Neef)

S. E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov und Hans-Peter Gaul

​S. E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov und Robert Schaddach, MdA (SPD)

Usbekischer Tourismus-Attache Herr Golomuv, Teltower Stadtblatt-Verlag Redakteur Uwe Venter, S.E. Herr Botschafter Nabijon Kasimov

Heinz Ruhnau, Redakteur des "Dresden Report" und der Usbekische Tourismus-Attache, Herr Golomuv  (re.)

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Ist Kunst eine Frage der Kultur? die schönen Künste in Usbekistan/Taschkent

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Liebe Freunde Usbekistans,
viele Touristen die nach Usbekistan kommen, kennen die Hauptstadt von Usbekistan TASCHKENT eigentlich nur als Zwischenstation bei der An- bzw. Abreise von/zu den UNESCO Weltkulturstätten Samarkand, Buchara, Chiwa, Shahrisabz. Dabei hat die Metropole (2,5 Mio Einwohner, 50 km Durchmesser) mit seiner mehr als 2.000 jährigen Geschichte als „Schasch bzw. Bikent, die Stadt aus Stein“ eine Fülle an kulturellen Erlebnissen anzubieten. Bikent, die Stadt aus Stein“ eine Fülle an kulturellen Erlebnissen anzubieten. Mit dieser Ausgabe von USBEKISTAN NEWS 02/2013 erhalten Sie einen  Einblick in die faszinierende Welt des Orients, dem märchenhaften Zauber der alten Seidenstrasse, mit einem eigenen, modernen usbekischen Stil.

© Beitrag/Fotos: Gerhard Birkl

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