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Armutsminderung im strategischen Rahmen der regionalen Zusammenarbeit (OTS)

Samarkand Gipfeltreffen; Foto: Pressedienst des Präsidenten (UZ)
Das Problem der weltweiten Armut ist überall auf der Welt ein aktuelles Thema. Die Bekämpfung der Armut scheint eines der Hauptziele der Sozial- und Wirtschaftspolitik eines jeden Staates zu sein.

Wissenschaftler und Experten aus verschiedenen Bereichen sind sich darin einig, dass Armut nicht immer auf wirtschaftliche Ursachen zurückzuführen ist, sondern dass die Lebensqualität und der Lebensstandard der Bevölkerung, der Rückgang des Einkommens und die Unfähigkeit, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, häufig auf den Ausbruch und die Ausbreitung militärischer und politischer Konflikte und die Verschlechterung der Umweltsituation zurückzuführen sind.

Die Verringerung der Armut ist ein ständiger Schwerpunkt der globalen Entwicklungsagenda und der verstärkten wirtschaftlichen Zusammenarbeit, was stets zu gemeinsamen Lösungen und Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität und des Lebensstandards der Bevölkerung führt.

In dieser Richtung besteht eines der Ziele der Organisation der turksprachigen Staaten darin, günstige Bedingungen für Handel und Investitionen, den freien Verkehr von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Technologie sowie die Erleichterung von Finanz- und Bankgeschäften zu schaffen.

Usbekistan baut die Zusammenarbeit mit den Ländern des Rates der Türkischsprachigen Staaten, vor allem mit den Nachbarländern, konsequent aus. Und in dieser Richtung ist es sehr wichtig, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, den Handel und das Unternehmertum zu entwickeln und Investitionen anzuziehen. Während der letzten Gipfeltreffen der Organisation der turksprachigen Staaten in den Jahren 2019-2021 hat Usbekistan eine Reihe von Initiativen in dieser Richtung vorgeschlagen, insbesondere die Einrichtung des Forums junger Unternehmer und die Abhaltung eines Treffens in Usbekistan. Vom 19. bis 21. September 2021 fand in Taschkent das Erste Forum junger Unternehmer aus den turksprachigen Ländern statt, an dem mehr als 250 junge Vertreter aus den Wirtschaftskreisen der Mitgliedstaaten teilgenommen haben, sowie das 5. Treffen der Jugend- und Sportminister der OTS-Mitgliedstaaten.

In Zukunft ist die Organisation der Turkstaaten für Usbekistan eine Plattform für eine effektive und fruchtbare Zusammenarbeit und ein großes Potenzial, das noch ausgeschöpft werden muss, insbesondere bei der Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten. Die OTS wurde in erster Linie auf der Grundlage gemeinsamer historischer, kultureller und ethnischer Bindungen zwischen den Mitgliedsstaaten gegründet, aber auch die Stärkung und Vertiefung der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich wird intensiv vorangetrieben. Experten weisen darauf hin, dass die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, die Investitionskooperation und die industrielle Zusammenarbeit im Rahmen der Organisation ein neues Niveau erreicht haben. 

Es ist bemerkenswert, dass dies die vorrangigen Richtungen der Zusammenarbeit Usbekistans mit den OTS-Ländern sind. Die erfolgreiche Entwicklung gemeinsamer Projekte der OTS-Mitgliedstaaten, die die Effizienz der Handels- und Wirtschaftskooperation erhöhen, verbessert die Zusammenarbeit bei der Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung dieser Länder erheblich. Zu diesen Projekten gehören der internationale Handelshafen Alyat in Aserbaidschan, Dostlug in Kasachstan, der Hafen Kuryk in Aktau, die Eisenbahnlinie Baku-Tiflis-Kars und der Straßenkorridor Andischan-Osch-Kaschgar.

Ansprache der Repräsentanten der Organisation der Turkstaaten; Foto: UZA

Der usbekische Präsident Sh. M. Mirziyoyev betont in seinen Reden auf den OTS-Gipfeltreffen immer wieder die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensstrukturen zu stärken.
Zu diesem Zweck trägt die funktionierende Türkische Industrie- und Handelskammer, die ein Hilfsorgan der OTS ist, zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Geschäftskreisen der Turkstaaten bei, vor allem durch die Interaktion der Handelskammern der Mitgliedsländer. Zu ihren Mitgliedern gehören der Nationale Unternehmerverband Aserbaidschans, die Nationale Unternehmerkammer Kasachstans, die Industrie- und Handelskammer Kirgisistans, die Union der Kammern und Warenbörsen der Türkei und die Industrie- und Handelskammer Usbekistans sowie die Industrie- und Handelskammer Ungarns.

In Usbekistan ist die Entwicklung des Unternehmertums einer der strategischen Bezugspunkte für die Verbesserung des sozioökonomischen Potenzials der Bevölkerung, auch im Rahmen der Maßnahmen zur Armutsbekämpfung.

Die Zusammenarbeit innerhalb der OTS in dieser Richtung ist eine wichtige Agenda, da gemeinsame Projekte, Lösungen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit dem Thema der Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten eine neue Ebene verleihen können.

Beitrag: V.S. Alekseeva, Doktor der soziologischen Wissenschaften, stellvertretende Professorin, Nationale Universität von Usbekistan

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