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Neue Etappe in der Entwicklung der Deutsch - Usbekischen Beziehungen

Deutsch_Usbekische-Beziehungen
Mit der Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit im Jahr 1991 begann für Usbekistan eine umfassende Integration in die Weltgemeinschaft. Der Aufbau gleicher und für beide Seiten vorteilhafter Beziehungen zu den führenden Staaten der Welt trug maßgeblich dazu bei, die Souveränität der jungen Republik zu stärken. Diese neuen Bedingungen ermöglichen die Gewährleistung der nationalen und regionalen Sicherheit, eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und den Aufbau eines freiheitlichen demokratischen Staates zu schaffen.
Deutschland war einer der ersten Länder das am 31. Dezember 1991 die Unabhängigkeit Usbekistans anerkannte. Bereits wenige Monate später, am 6. März 1992 wurden diplomatische Beziehungen zwischen den Staaten aufgenommen.


Seit dieser Zeit wurden zwischen den beiden Republiken enorme Anstrengungen unternommen, um den politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und humanitären Dialog zu stärken. In diesem Zeitraum fanden sechs Besuche auf höchster Ebene gemeinsam den Staatschefs beider Länder statt. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert hat die Beziehung Usbekistans mit Deutschland einen vielfältigen Charakter. Der Hauptmotor der Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland bildet der Handel und Investitionen. Deutschland entwickelte sich zu einem der wichtigsten Handelspartner.
Laut des staatlichen Statistikausschusses von Usbekistan belief sich das Handelsvolumen zwischen den beiden Republiken im Jahr 2018 auf 772 Millionen US-Dollar, 152 Millionen mehr als im Jahr 2017. Die beiden Parteien beabsichtigen, den Wert auf eine Milliarde Euro zu erhöhen. Usbekistan liefert insbesondere Lebensmittel, Textilien und Chemikalien in die Bundesrepublik Deutschland. Diese erbringt dafür Transport-, Telekommunikations- und andere Dienstleistungen. Die wichtigsten Importprodukte aus Deutschland sind Maschinen, Elektrogeräte, Fahrzeuge, Pharmazeutika und Chemikalien.

Der Zustrom hochwertiger Investitionen und fortschrittlicher Technologien wird zukünftig das Wachstum des industriellen Bereichs der usbekischen Wirtschaft und folglich die Herstellung wettbewerbsfähiger Produkte für die Absatzförderung in nahe gelegenen Märkten in Süd- und Ostasien sicherstellen. 
 Im Mai 2018 fand die feierliche Eröffnung einer neuen Produktionslinie für das Werk "Knauf  Gips" in der Region Buchara, an der eine repräsentative Delegation von Vertretern der deutschen Wirtschaft teilnahm. Eines der wichtigsten Ereignisse im außenpolitischen Leben der beiden Länder war der offizielle Besuch des Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev in die Bundesrepublik Deutschland im Januar dieses Jahres.  
Das Volumen der Vereinbarungen über Projekte im Wert von über acht Milliarden Euro, als auch die Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel trug zum Bestehen vielfältiger Möglichkeiten für die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Ländern bei. Beim erneuten Besuch der deutschen Seite in Usbekistan im Mai diesen Jahres durch den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, steht für den Beginn einer neuen Phase der Beziehungen.

Auf dem Wirtschaftsforum wurde ein solides Paket von Vereinbarungen geschnürt, dies ermöglicht es Unternehmen aus Usbekistan, den Export von Textilien, Elektro- und Chemieerzeugnissen sowie frischem und verarbeitetem Obst und Gemüse nach Deutschland auszuweiten. Der Handel und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten werden für beide Seiten profitaler. Bisher wurden mit finanzieller und technischer Unterstützung der deutschen Bundesregierung  in Usbekistan eine Reihe von wichtigen Projekten umgesetzt. Zu erwähnen ist der Aufbau der Berufsbildung und Förderung des Gesundheitssystems, die Weiterentwicklung der Landwirtschaft, Förderung des Aufbaus von Kleinunternehmen und der Verkehrsinfrastruktur.  Bisher erhalten über 700 junge Usbeken in Deutschland eine Hochschulausbildung. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) leistet hier wichtige Untestützung. Einen großen Beitrag zur Entwicklung des interkulturellen Dialogs leisten heute die in Usbekistan lebenden ca. 8000 Deutschen. Gegenwärtig schufen sie die Grundlage und wichtige Voraussetzungen einer Entwicklung der nationalen deutschen Kultur und Traditionen in Usbekistan. Es gibt über 400.000 Studenten in unserem Land, die die deutsche Sprache erlernen. Einige Schulen in Taschkent, Samarkand und Buchara wurden nach großen Wissenschaftlern und Denkern der deutschen Kultur benannt.
Die Aktivitäten des Goethe-Instituts in Taschkent, Repräsentanzen der Konrad-Adenauer- und Friedrich- Ebert- Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und anderer Nichtregierungsorganisationen in Deutschland tragen zur Stärkung der kulturellen und humanitären Beziehungen bei. Es gibt ein deutsches Kulturzentrum "Wiedergeburt" mit Büros in Taschkent und anderen Regionen, eine Freundschaftsgesellschaft "Deutschland - Usbekistan".

Für Deutsche Staatsbürger, die bis zu 30 Tage einreisen, hat Usbekistan ein visumfreies System eingeführt, dass deutschen Touristen und Investoren, die Interesse an dem Land zeigen, zusätzliche Erleichterungen bietet.

In den letzten Jahren beschleunigte sich das Wachstum der bilateralen Beziehungen zwischen Usbekistan und Deutschland zunehmends. Sie bereicherte die wirtschaftliche Entwicklung mit neuen Inhalten, und intensivierte den politischen Dialog.  Zweifellos wird sie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung nicht nur für Usbekistans allein, sondern für die gesamte Region Zentralasiens leisten.

Quelle: uznews.uz; Übersetzung Ramozonova Guzal (Karschi, Usbekistan)

Fotos: Prezident matbuot xizmati, president.uz 

Staatsbesuch in Usbekistan: Deutscher Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Präsident Usbekistans Shavkat Mizijovev; Foto: president.uz

Deutsche Investoren in Usbekistan
Gegenseitiger Wunsch nach weiterer Zusammenarbeit ...

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