Beiträge

Herzlich Willkommen auf unserer Website!

Usbekistans Initiative für „Bildung und religiöse Toleranz“ wurde in der Generalversammlung der Vereinten Nationen einstimmig verabschiedet

UN_Ansprache_S_Mirziyoyev
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 12. Dezember 2018 auf ihrer Plenartagung einen besonderen Beschluss zum Thema „Bildung und religiöse Toleranz" verabschiedet. Das Dokument, dessen Entwurf von Usbekistan ausgearbeitet wurde, wurde von allen UN-Mitgliedstaaten einstimmig unterstützt. Dies wurde vom Pressedienst des Außenministeriums Usbekistans gemeldet.

Die Annahme der Resolution war eine praktische Umsetzung der Initiative des Präsidenten der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev, die auf der 72. Tagung der UN-Generalversammlung im September 2017 in New York vorgelegt wurde.

Während der Sitzung sagte der Präsident, dass das Hauptziel der von Usbekistan vorgeschlagenen Resolution darin besteht, „den universellen Zugang zur Bildung sicherzustellen und Analphabetismus und Ignoranz zu beseitigen. Das Dokument ist darauf gerichtet, die Etablierung von Toleranz und gegenseitigem Respekt zu fördern, die Religionsfreiheit zu gewährleisten, die Rechte der Gläubigen zu schützen und deren Diskriminierung zu verhindern."

Um diese Initiative umzusetzen, hat das Außenministerium Usbekistans mit anderen Abteilungen der Republik gezielt an der Ausarbeitung des Textes des Entschließungsentwurfs und seiner Koordinierung mit allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zusammengearbeitet.

Nach Angaben der Ständigen Vertretung Usbekistans bei den Vereinten Nationen in New York, nach den Ergebnissen zahlreicher und umfassender Verhandlungen mit den UN-Mitgliedstaaten über den Entwurf dieses Dokuments, wurde am 12. Dezember die Initiative des Staatsoberhauptes in die Praxis umgesetzt. Während der Plenartagung der UN-Generalversammlung wurde die Resolution "Bildung und religiöse Toleranz" verabschiedet.

Es ist bemerkenswert, dass die Resolution nicht nur von allen UN-Mitgliedsstaaten einstimmig unterstützt wurde, sondern auch von über 50 Ländern in Nord- und Lateinamerika, Asien, Afrika und anderen Kontinenten mitverfasst wurde, was die hohe Anerkennung der internationalen Gemeinschaft in der Dringlichkeit und Aktualität der Initiative des Präsidenten Usbekistans bestätigt.

Zu den Co-Autoren der Resolution zählen Länder wie Aserbaidschan, Algerien, Bahrain, Weißrussland, Ghana, Ägypten, Indien, Kasachstan, Kanada, Katar, Kirgisistan, Libanon, Marokko, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Pakistan, Republik Korea, Russland , Saudi-Arabien, Singapur, Sudan, Tadschikistan, Thailand, Tunesien, Turkmenistan, die Philippinen, Japan und andere.

Die auf Initiative Usbekistans angenommene Entschließung betont die wichtige Rolle der Förderung von Bildung, Frieden, Menschenrechten, Toleranz und Freundschaft und erkennt auch die Bedeutung von Integration, gegenseitigem Respekt, Schutz der Menschenrechte, Toleranz und gegenseitigem Verständnis im Namen der Stärkung an Sicherheit und Frieden in der Welt.

Das Dokument begrüßt alle internationalen, regionalen und nationalen Initiativen zur Förderung der interreligiösen, interkulturellen und interreligiösen Harmonie und zur Bekämpfung der Diskriminierung von Einzelpersonen aufgrund von Religion oder Weltanschauung.

Es ist bemerkenswert, dass das Dokument alle Mitgliedstaaten auffordert, ihre Bemühungen um den Schutz und die Förderung der Gedanken-, Gewissens- und Religions- und Glaubensfreiheit zu intensivieren, und diesbezüglich:

a) durch Bildung und auf andere Weise gegenseitiges Verständnis, Toleranz, Nichtdiskriminierung und Respekt in allen Angelegenheiten der Religions- oder Glaubensfreiheit fördern, indem in der Gesellschaft ein breiteres Wissen über die Vielfalt der Religionen und Glaubensrichtungen und die Geschichte, Traditionen, Sprachen und Kulturen verschiedener religiöser Minderheiten gefördert werden, die in ihrem Hoheitsgebiet existieren;

b) verschiedene Arten von interkultureller Interaktion und Friedensstiftung auf nationaler und internationaler Ebene unterstützen;

c) Forschungsaktivitäten unterstützen.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Ziele und Bestimmungen der Entschließung in vollem Einklang mit den grundlegenden Dokumenten stehen, die im Rahmen der Vereinten Nationen verabschiedet wurden, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung bis 2030 und der Erklärung über die Beseitigung aller Formen von Intoleranz und Diskriminierung aufgrund der Religion oder des Glaubens sowie die Bestimmungen der traditionellen Resolutionen der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu diesem Thema.

Gleichzeitig fordert die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Resolution die Mitgliedstaaten auf, geeignete Kommunikationsstrategien wie großflächige Propaganda in nationalen und internationalen Medien sowie im Internet umzusetzen und Bildungsinformationen zu Toleranz, Gewalt und Religions- oder Glaubensfreiheit.

Es muss betont werden, dass das Dokument nach verstärkten internationalen Bemühungen zur Förderung des globalen Dialogs fordert, auf allen Ebenen eine Kultur der Toleranz und des Friedens zu fördern, die auf der Achtung der Menschenrechte und der Vielfalt der Religionen und Glaubensrichtungen basiert.

In der Entschließung wird außerdem die Schlüsselrolle der UNESCO bei der Förderung von Frieden und Sicherheit in der Welt anerkannt, indem die Zusammenarbeit zwischen den Nationen durch Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgebaut wird.

Die Delegationen von Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Marokko, Oman, Aserbaidschan, Panama, der Europäischen Union und einer Reihe anderer Länder sprachen sich auf einer Tagung der UN-Generalversammlung für die Resolution Usbekistans aus, die sich bei der usbekischen Seite für die Initiierung bedankte ein so wichtiges und zeitnahes Dokument sowie für die Offenheit während informeller Konsultationen.

Die einstimmige Annahme dieser Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen ist ein deutlicher Ausdruck und ein Indiz dafür, dass die internationale Gemeinschaft eine konsequente, tief durchdachte Strategie des Präsidenten Usbekistans uneingeschränkt unterstützt, um die Atmosphäre der Zusammenarbeit, des gegenseitigen Respekts und der Beziehungen zu stärken Solidarität zwischen verschiedenen Nationalitäten und Glaubensrichtungen, Aufrechterhaltung und Aufrechterhaltung des interreligiösen Dialogs, Gewährleistung des interkulturellen Dialogs, Frieden und Harmonie in Usbekistan.

Quelle/Foto: UzDaily.com

  624 Aufrufe

Kasachstan feierte 27. Jahrestag der Unabhängigkeit – Usbekischer Botschafter vor Ort

ZweiBotschafter_VN

Das zentralasiatische Land Kasachstan wurde am 16. Dezember 1991 unabhängig. Das gewaltige Land mit über 2,7 Millionen Quadratkilometern (Deutschland umfasst rund 360.000 Quadratkilometer) und rund 18 Millionen Einwohnern hat eine über 7.000 Kilometer lange Grenze mit Russland und eine 1.600 Kilometer lange Grenze mit China. Aus Anlass des 27. Jahrestages lud Seine Exzellenz, Herr Botschafter Bolat Nussupov, am 13. Dezember zum Unabhängigkeitstag ein. Der Botschafter Kasachstans konnte u. a. auch den Botschafter Russlands, Seine Exzellenz Herrn Botschafter Sergej Netschachajew; den Botschafter Kirgisiens, Seine Exzellenz Herrn Botschafter Erines Otorbaev und den Botschafter Aserbaidschans, Seine Exzellenz Herrn Botschafter Ramin Hasanov, begrüßen.

Seine Exzellenz der usbekische Botschafter, Herr Nabijon Kasimov, folgte ebenfalls der Einladung seines kasachischen Amtskollegen. Zu Gast war auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund. Der Thüringer Bundestagsabgeordnete ist Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ebenso traf man Prof. Dr. Edgar Klose an. Er ist Vorstandsvorsitzender des Märkischen Instituts für Technologie und Innovationsförderung in Strausberg (Miti). Ein weiterer Gast war Dipl.-Ing. Volker Tschapke. Er ist Ehrenvorsitzender der „Preußischen Gesellschaft". Sie hat ihren Sitz im Hotel Hilton am ehrwürdigen Gendarmenmarkt.
Mario Ohoven, seit 1998 Präsident des „Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft e. V." (BVMW) gehörte ebenso zu den Gästen wie Patrick Meinhardt. Von 2005 bis 2013 gehörte der FDP-Politiker dem Deutschen Bundestag an. Jetzt ist er als Mitglied der Geschäftsleitung beim BVMW tätig. Michael Siebert, Referatsleiter für die Länder Zentralasiens und Süd-Kaukasus des Auswärtigen Amtes, richtete die Grußworte von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) aus.

Der Botschafter Kasachstans betonte in seiner Festansprache: „27 Jahre sind sehr kurz, für Kasachstan aber ist es eine Epoche. Kasachstan kann auf eine dynamische Wirtschaft verweisen, auf ein stabiles politisches System und wir können auf Frieden und Stabilität verweisen. Durch ein stetiges wirtschaftliches Wachstum steigt der Wohlstand meines Heimatlands unentwegt an. Mittlerweile belegt Kasachstan nach Erhebungen der Weltwirtschaftsbank den 28. Platz von insgesamt 190 Staaten auf der Welt." Er betonte ferner, dass Wirtschaftswachstum habe 2017 bei ca. 4 Prozent gelegen. Mittlerweile leben in Kasachstan Menschen aus 120 Nationen, die 18 Konfessionen angehören, friedlich zusammen. „Kasachstan ist ein Land ohne Konflikte. Das ist ein hervorragendes Gut unseres Staates. Unser Land hat sich als Garant für Frieden und Stabilität in der Welt aufgestellt." 

Im Pressegespräch betonte Prof. Dr. Edgar Klose: „Wir haben Seitens unseres Institutes sehr gute Beziehungen zu Kasachstan. Das Land gehört zu unseren wichtigsten Partnern im zentralasiatischen Raum. Demzufolge ist eine Einladung zum Nationalfeiertag auch immer ein Wiedersehen von lieben, guten Freunden und ein Kennenlernen von netten, neuen Menschen." 

Die geladenen Gäste durften auch ein beeindruckendes kasachisches Kulturprogramm sowie kasachische Köstlichkeiten genießen. 

(Text/Fotos: Volkert Neef)

Titelbild VN: 
Der Botschafter Aserbaidschans, Seine Exzellenz Herr Ramin Hasanov und der Botschafter Usbekistans, Seine Exzellenz Herr Nabijon Kasimov (re.)

Herzlicher Empfang in der Botschaft der Republik Kasachstan, anlässlich des 27. Jahrestags der Unabhängigkeit; Foto: VN

Prof. Dr. Edgar Klose (li.) und seine Begleitung begrüßt Seine Exzellenz Herr Botschafter Bolat Nussparov und dessen Gattin; Foto: VN

Kasachische Künstlergruppe; Foto: VN

  547 Aufrufe

Lufthansa ist an einer Zusammenarbeit mit Usbekistan interessiert

Partnerschaft
Am 6. Dezember 2018 fand ein Treffen des stellvertretenden Premierministers der Republik Usbekistan Aziz Abdukhakimov mit dem Regionaldirektor des Konzerns Lufthansa AG in den GUS-Staaten und der Russischen Föderation Ronald Schultz statt. Ziel war es, vielversprechende Bereiche einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit zu diskutieren. Die Parteien diskutierten die Möglichkeit regelmäßiger Flüge zwischen Usbekistan und Deutschland.

Während der Gespräche informierte die usbekische Seite den ausländischen Partner über die Maßnahmen, die von der Führung des Landes bei der Entwicklung des Tourismussektors in Usbekistan ergriffen wurden. Es wurde festgestellt, dass die Zahl der Ausländer, die Usbekistan besuchten, im Verlauf von zehn Monaten des Jahres 2018 fast doppelt so hoch war wie das Vorjahresniveau und rund 4,4 Millionen betrug.

Durch das 2018 eingeführte visafreie Regime für Bürger aus neun Ländern wurde ein erhebliches Wachstum sichergestellt. Es wurde betont, dass die Einführung einer visafreien Regelung für eine Reihe von Staaten, einschließlich der Länder der Europäischen Union, in Betracht gezogen wird.

Lufthansa wird gebeten, die Möglichkeit zu prüfen, regelmäßige Flüge nach Usbekistan zu organisieren.

Ronald Schultz wies darauf hin, dass er in Usbekistan eingetroffen sei, um die Möglichkeiten der Fluggesellschaft zu prüfen, ihre Präsenz auf dem usbekischen Markt wiederaufzunehmen. Nun beabsichtigt Lufthansa, die Flüge auf der Strecke "Frankfurt-Baku-Ashgabat" nach "Frankfurt-Baku-Taschkent" zu übertragen. In diesem Fall sind zu Beginn drei Flüge pro Woche geplant.

Die usbekische Seite drückte ihrerseits ihre Bereitschaft aus, bei dieser Frage mitzuhelfen. Bei dem Treffen diskutierten sie über die Einführung des „Open Sky" -Prinzips für eine Reihe von Regionalflughäfen in Usbekistan, darunter in Karshi und Andijan. So ist es möglich, einen der Regionalflughäfen Usbekistans zu einem Transit-Hub für Lufthansa zu machen.

Ronald Schultz wurde auch über die Diversifizierung der nationalen touristischen Infrastruktur informiert, insbesondere beim Bau von Hotelanlagen. Während des Gesprächs wurde eine Zusammenarbeit mit der deutschen Hotelkette Plaza Hotel und RIMC Hotel festgestellt.

Darüber hinaus betonten die Parteien, dass die deutsche Fluggesellschaft Usbekistan als Transit-Luftverkehrsdrehscheibe für Flüge von Europa nach Südostasien betrachten könnte.

Quelle/ Foto: UzDaily.com

  698 Aufrufe

Die Schweiz ist der größte Markt für usbekische Exporte

Gold
Seit Beginn des Jahres hat Usbekistan mehr in die Schweiz exportiert, als in alle asiatischen  Länder zusammen. Laut einem Bericht der usbekischen Zentralbank ist die Schweiz somit bei weitem der wichtigste Handelspartner für usbekische Exporte. Die Meldung erschien im russischen Original bei Spot.uz.   

31 Prozent aller usbekischen Exporte der ersten Jahreshälfte 2018 gingen in die Schweiz, 18 Prozent nach Russland und 16 Prozent nach China.

Die Schweiz kaufte in Usbekistan Waren im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar, also mehr als alle asiatischen Länder zusammen (1,3 Milliarden) und fast so viel, wie alle GUS-Länder (1,7 Milliarden).

Usbekistans wichtigste Exportgüter – nicht nur in die Schweiz – sind Edelmetalle, insbesondere Gold. Diese machen 30 Prozent des usbekischen Exports aus. „Die Goldverkäufe, berechnet nach Durchschnittspreisen, betrugen 30 Tonnen im ersten Quartal und 6,6 Tonnen im zweiten Quartal", so der Bericht der Zentralbank.

Der Weltpreis für Gold ist zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal um 1,8 Prozent zurückgegangen,  dementsprechend betrug der Anteil von Gold an den Gesamtexporten Usbekistans im ersten Quartal 44 Prozent und im zweiten nur 12,3 Prozent.
Trotz Rückgang im zweiten Quartal sind Edelmetalle im ersten Halbjahr 2018 Usbekistans wichtigstes Exportgut, mit insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar. Also ebensoviel, wie die Exporte in die Schweiz.

Quelle: Spot.uz/ Novastan.org; Foto: Spot.uz​/ Nationalgeographic.com

Aus dem russischen von Florian Coppenrath 

  415 Aufrufe

Advent, Advent - … ein Lichtlein brennt… erst eins, dann zwei… drei, vier!

Ninas_Bastelgruppe_NB

Unter dem Motto: Ein helles Licht in der kalten Jahreszeit, für unsere Welt… arbeitete Nina´s Kinder-Bastelgruppe am ersten Adventsonntag an Weihnachtspräsenten für die Eltern der Kinder. Unter fachkundiger Anleitung entwarfen 10 Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren eigene Kreationen für eine festliche Weihnachtsdekoration. Seit dem ersten Kurs gibt es zunehmendes Interesse, ja es kamen Eltern mit ihren Kindern von weit her um mit dabei zu sein, wenn es heißt, Nina´s Bastelgruppe macht wieder ein neues Projekt …

Ziel der Gruppe war es mit einfachen Mitteln, mit Tannenzweigen, Kerzen, Glaskugeln, Farbbändern, bunten Glitzersternchen, allerlei Weihnachtsschmuck eine persönliche Bastelarbeit zusammenzustellen.

Auf einem großen Tisch gab es vielerlei Bastelmaterial zur Auswahl, so dass die Kinder selbst auswählen konnten was ihnen gefällt. Zur Idee des eines Basteltags gehört die Kombination aus Basteln zu einem Thema, so dass Kinder mehr über Brauchtum und Tradition erfahren und Freude, Erfolgserlebnisse an ihren Leistungen haben.

Advent ist eine wunderbare Zeit zur Besinnung, den Alltag etwas bewusster zu gestalten, mehr auf die innere Haltung zu achten, Ruhe im Sturm der Zeit in unsere Herzen einkehren zu lassen. Advent ist nach altem Brauchtum eine vierwöchige Zeit zur freudigen Vorbereitung auf das kommende Weihnachtsfest. An jedem Sonntag wird eine neue, weitere Kerze angezündet. Vier Kerzen steckt man auf einen Adventskranz, der uralte Symbole benutzt:
Der Kreis ist ein Symbol der Hoffnung und des Lebenskreises, frisches Grün als Symbol der Fruchtbarkeit mitten im Winter und die ursprüngliche Kerzenfarbe Rot als Symbol für das Blut Christi. Am letzten Adventssonntag werden dann alle vier Kerzen angezündet, brennen hell in voller Lichterpracht, hoffentlich nur am Adventskranz!.

Multikulturell, wie in Usbekistan üblich, waren viele Sprachen in der Bastelgruppe zu hören. Man konnte usbekisch, russisch, deutsch, .. ja sogar tiefstes bayerisch hören. Natürlich hatten die Kinder nebenbei auch Zeit sich viel zu erzählen, berichteten von Zuhause, wie jede Familie Weihnachten feiert. Die Kinder erzählten sich gegenseitig was sie sich vom Weihnachtsfest vorstellen und sich schon jetzt wünschen…

In der Bastelgruppe wurde auch für den kleinen Hunger zwischendurch gesorgt. Am runden Tisch gab es kleine Kuchen, Kekse, Getränke. Zur Stärkung nach getaner Arbeit gab es Würstchen mit Kartoffelsalat, gebackenen Camembert, „Goldnuggets", auch an ein Dessert wurde gedacht. Es gab als Belohnung für die fleissige Beteiligung, Fruchtsalat und ein kleines Eis.

Mit geschickten Händen bastelten die Kinder in ein paar Stunden zauberhafte Adventspräsente. Wer hätte das gedacht … ob Klein oder Groß, in jedem Kind steckt viel Phantasie, kleine geschickte Künstler!.
Alle Kinder waren nach Fertigstellung von ihren Kunstwerken begeistert, stolz auf die eigene Leistung und konnten die mit Ungeduld wartenden Eltern mit einer hübschen Bastelarbeit zum Advent überraschen.
Die Eltern waren von der Geschicklichkeit der Kinder überrascht und freuten sich ebenso über die Ergebnisse der Bastelarbeiten ihrer Sprösslinge.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es für jedes Kind noch eine Überraschung, eine Geschenktüte mit einem Nikolaus, Schokolade und als Präsent für den Weihnachtsbaum eine kleine Lichtkugel mit LED-Beleuchtung. Die Kinder freute es sehr, dass sie alles zum Andenken und zur Erinnerung an den Advent-Basteltag mit nach Hause nehmen durften.

Schon jetzt freuen sich Kinder und Eltern auf einen nächsten Basteltermin. Wer Lust hat demnächst dabei zu sein, bitte rechtzeitig melden, die Plätze sind immer sehr begehrt und begrenzt!

Beitrag/Fotos: Nina Birkenstock

Adventsgedicht
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...
ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!
Autor: Volksgut


Wikipedia ADVENT | Brauchwiki | Brauchtum - Adventskranz
Chiemsee-Alpenland - Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit

  560 Aufrufe

Tag der Verfassung Usbekistans – 8. Dezember - Nationaler Feiertag

Wappen_Uzbekistan
Gründer der Verfassung der Republik Usbekistan
Normalerweise hat jeder Staat seine eigene Verfassung und auf deren Grundlage seine eigenen verfassungsrechtlichen Bestimmungen. «Der Gesetzeskodex von Temur» kann man als eine Verfassungsurkunde der Zivilisation des Ostens betrachten. Er hatte einen starken Einfluss auf die Völker Asiens, insbesondere in unserer Region.

Wenn wir uns die wichtige historische Chronik der Zusammenfassung der Verfassung der Republik Usbekistan betrachten, können wir erkennen, dass die Verfassung eine logische Folge des Strebens unseres Volks nach der Unabhängigkeit war. Bei der Zusammenfassung der Verfassung Usbekistans wurden Erfahrungen von fast dreitausendjähriger Staatlichkeit berücksichtigt.

Wie der Präsident Usbekistans Shavkat Mirziyoyev darauf hingewiesen hat, ist die Geschichte des modernen Usbekistans, die Geschichte eines extrem komplizierten und mühsamen Kampfes des usbekischen Volkes für die Verwirklichung der wahren Unabhängigkeit. Dieser Kampf wurde vom ersten Präsidenten der Republik Usbekistan Islam Karimov geleitet. Ihn kann man als der Hauptautor der Verfassung der Republik Usbekistan nennen.

Der erste rechtliche Schritt zur konstitutionellen Unabhängigkeit war die Verleihung der usbekischen Sprache den Status der Amtssprache. Damals als ein Mitglied der Regierungsarbeitsgruppe, die Sprachprobleme untersuchte, wurde ich ein direkter Teilnehmer in den historischen Prozessen, als am 23. Juni 1989 Islam Karimov sein Präsidentenamt antrat. Am 21. Oktober im selben Jahr wurde das Gesetz „Über die staatliche Sprache" angenommen und in der Presse veröffentlicht. An dem Gesetz festgelegte, wichtige rechtliche Bestimmungen wurden später in Artikel 4 der Verfassung wie folgendermaßen definiert: „Die Amtssprache der Republik Usbekistan ist Usbekisch. Die Republik Usbekistan hat eine respektvolle Haltung gegenüber den Sprachen, Sitten und Traditionen der Völker und Nationalitäten, die auf seinem Territorium leben, zu gewährleisten und Bedingungen für ihre Entwicklung zu schaffen".

Der zweite Rechtsschritt zur konstitutionellen Unabhängigkeit ist mit der Gründung des Präsidentenamts verbunden. Dieses historische Ereignis geschah am 24. März 1990. Schon vor der Unabhängigkeitserklärung, in der ersten Sitzung des Obersten Rates der zwölften Einberufung wurde beschlossen, das Amt des Präsidenten zu etablieren. Auf dieser Tagung wurde Islam Karimov zum ersten Präsidenten der Republik Usbekistan gewählt.
Die Idee, die erste Verfassung des unabhängigen Usbekistans zu verfassen, wurde zum ersten Mal in dieser Sitzung vorgeschlagen. Die Gründung des Präsidentenamts ist ein echtes Beispiel für politischen und geistigen Mut der Republik Usbekistan auf dem Wege der staatlichen Souveränität und der Unabhängigkeit. Dies wird durch die Tatsache belegt, dass das Präsidentenamt innerhalb der ehemaligen Sowjetunion in Usbekistan gegründet wurde.

Der dritte wichtige Schritt auf dem Weg zur konstitutionellen Unabhängigkeit war die Bildung der Kommission für die Verfassungskontrolle. Der Gesetzentwurf zur Änderung und Ergänzung der Verfassung wurde an der gleichen Sitzung genehmigt und in diesem Gesetz wurde die Bildung der Kommission für die Verfassungskontrolle vorgesehen. Dabei wurde die Tatsache berücksichtigt, dass mit diesem obersten Staatsorgan die Machtbalance des Präsidentenamtes geschaffen wird. So wurde kurz vor der Erlangung der Unabhängigkeit die Grundlage für ein anderes Organ – für das heutige Verfassungsgericht der Republik Usbekistan gelegt.

Der vierte Rechtsschritt zur konstitutionellen Unabhängigkeit war die Einführung der Staatssymbole – die Nationalflagge, das Wappen und die Hymne der Republik Usbekistan.
Fünfter Rechtsschritt zur konstitutionellen Unabhängigkeit war die Ankündigung der Souveränitätserklärung. In Absatz 8 der Erklärung des Obersten Rates der Republik Usbekistan, vom 20. Juni 1990, wurde rechtskräftig festgelegt, dass Usbekistan seinen Entwicklungspfad und Landesnamen unabhängig bestimmt. In Absatz 12 der Erklärung heißt es, dass dieses Dokument als Grundlage für die Einführung der neuen Verfassung gilt.

Gemäß der Entscheidung des Obersten Rates vom 21. Juni 1990 wurde die Verfassungskommission aus Regierungsvertretern, Abgeordneten und verschiedenen Fachleuten gebildet. Der Entwurf einer neuen Verfassung wurde von der Kommission unter dem Vorsitz von Islam Karimov in zwei Jahren erarbeitet. In diesem historischen Prozess erwies sich der erste Präsident unseres Landes, als großer Staatsmann und befähigter politischer Führer.

Der nächste Rechtsschritt war die Ankündigung der Unabhängigkeit. Am 31. August 1991 kündigte Islam Karimov auf der außerordentlichen sechsten Sitzung des Obersten Rates der Republik Usbekistan den 1. September als Tag der Unabhängigkeit, als Nationalfeiertag an.
Am selben Tag verkündete der Oberste Rat die Deklaration über die staatliche Unabhängigkeit der Republik Usbekistan. Dabei wurde festgestellt, dass ab sofort auf dem Territorium der Republik Usbekistan ihre Verfassung und ihre Gesetze unbestritten überlegen sind. An dem Tag wurde das Verfassungsgesetz „Über die staatliche Unabhängigkeit der Republik Usbekistan" verabschiedet.

Am 29. Dezember 1991 wurden die neue Präsidentenwahlen und das Referendum über die Unabhängigkeit durchgeführt. Das Volk stimmte für die Unabhängigkeit und wählte seinen ersten Präsidenten.

Die Verfassungskommission verabschiedete am 8. September 1992 einen Beschluss über die Veröffentlichung des Entwurfs der neuen Verfassung für die öffentliche Diskussion. Der erste Entwurf der neuen Verfassung wurde am 26. September 1992 in der Presse veröffentlicht.
Die Veröffentlichung des Verfassungsentwurfs wurde von der breiten Volksmasse unterstützt. An der Volksaussprache über den Entwurf nahmen große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern aktiv teil.
Entsprechend den eingegangenen Vorschlägen wurde der Verfassungsentwurf geändert und am 21. November 1992 in der Presse wieder veröffentlicht. So wurde der Verfassungsentwurf zweites Mal zur Volksaussprache gestellt und in der Öffentlichkeit breit diskutiert.

Die Verfassungskommission debattierte am 6. Dezember 1992 über den Entwurf der Verfassung zum letzten Mal. Der Präsident bezeichnete die Verfassung auf der Sitzung als „Volksenzyklopädie".
Islam Karimov bearbeitete den Verfassungsentwurf viermal vor der ersten Veröffentlichung und zweimal bis zur nächsten Veröffentlichung. Die letzte Bearbeitung erfolgte bevor der Verfassungsentwurf zur Diskussion in der Tagung vorgelegt wurde.

Alle Änderungen und Ergänzungen waren sehr wichtig. Die Ergänzungen des Artikels über die Gleichstellung von Männern und Frauen, den staatlichen Schutz von Kulturdenkmälern, den Schutz der Mutterschaft und Kindheit, waren von Islam Karimov vorgeschlagen. Bei der Erfassung des Grundgesetzes widmete er auf Artikel, in denen die Freiheit des Menschen und die Pflichten aller Bürger festgeschrieben wurden, einen großen Raum. Bis zur abschließenden Diskussion der Abgeordneten wurde der Verfassungsentwurf sieben Mal geändert.

An dem vorgelegten Verfassungsentwurf wurden etwa 80 Änderungen und Ergänzungen umgesetzt. Nach vielen Diskussionen und dementsprechenden Änderungen wurde die Verfassung der Republik Usbekistan wurde am 8. Dezember 1992 verabschiedet. Seitdem wurde der 8. Dezember zum Nationalfeiertag erklärt.

Die Verfassung der Republik Usbekistan war im wahrsten Sinne des Wortes neu und basierend auf den Prinzipien der demokratischen Verfassungen einer Reihe von entwickelten Ländern. Die Verfassung Usbekistans wurde durch ihre demokratischen Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit und einer gerechten Zivilgesellschaft in den schwierigen Bedingungen des Übergangs in das neue System, das wichtigste Rechtsinstrument, das die Umsetzung der radikalen demokratischen Reformen gewährleistet hat.

Die Schaffung eines demokratischen Rechtsstaates und einer starken Zivilgesellschaft in Usbekistan wird systematisch und schrittweise umgesetzt.
Die Verfassungsnormen definieren die rechtlichen Kriterien für die Entwicklung der Staatsorgane und der zivilgesellschaftlichen Institutionen. Die Verfassung der Republik Usbekistan ist ein Spiegel des politischen und rechtlichen Lebens unseres Landes.
Abschließend kann man sagen, dass der Prozess der Entwicklung, Diskussion und Verabschiedung der Verfassung sowie die Wirksamkeit der Verfassung, die Gedanken des ersten Präsidenten der Republik Usbekistan Islam Karimov eindeutig bestätigen, dass die Verfassung eine Enzyklopädie ist.
Die Verfassung spiegelt den Willen, das gesellschaftliche Bewusstsein, die Spiritualität und die Kultur unseres Volkes wider. Sie ist das Ergebnis des menschlichen Denkens und menschlicher Kreativität.
Die Verfassung ist eine feste Grundlage für die Schaffung der Rechtsgrundlage unseres souveränen Staates, Grundpfeiler der Unabhängigkeit Usbekistans.


Autor: Prof. Dr. Akmal Saidov; Quelle: Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin

Empfohlene LINKS:
Verfassung Usbekistan | Geschichtlicher Hintergrund, Grundrechte und Staatsorganisation

  426 Aufrufe

Usbekistan – THW-Jugend auf der Seidenstraße 2018

UZ_THW

Die THW-Jugend e.V. wurde von der Youth Union of Uzbekistan zu einem Austausch nach Usbekistan eingeladen. Zusammen mit usbekischen Jugendleiter_innen werden Teilnehmer der THW-Jugend e.V das Land und die Organisation in Usbekistan erkunden und kennenlernen. 

Vom 2. bis zum 12. Dezember 2018 erwarten die Fachkräfte aus der Jugendarbeit spannende Tage unter dem Motto „Jugend auf der Seidenstraße". Während des Austausches werden die Teilnehmer unter anderem die Hauptstadt Taschkent und die Stadt Samarkand besuchen.

Im Rahmen des Programms gibt es die Möglichkeit, die Strukturen des Partners kennenzulernen und zusammen fachtechnische Trainings durchzuführen. Themen wie der transkulturelle Austausch stehen hier genauso auf der Tagesordnung wie der gemeinsame Dialog und die Begleitung durch Sprachanimation über den ganzen Zeitraum des Projektes.
Treffen mit engagierten Fachkräften aus der Jugendarbeit in Usbekistan sind ebenso vorgesehen wie die Erarbeitung von Konzepten für zukünftige Austauschprojekte. Die Szenerie der antiken Seidenstraße soll hier als zusätzliche Inspirationsquelle dienen.

An der Veranstaltung nehmen interessierte Jugendleiter_innen im Alter von 16 bis 26 Jahren teil, die sich vorstellen können, ab 2019 mit ihrer Ortsjugend selbst einen internationalen Jugendaustausch mit einer Partnerorganisation in Usbekistan durchzuführen.

Voraussetzungen für die THW-Teilnehmer sind eine gute körperliche Konstitution, sowie Kenntnisse der englischen und / oder russischen Sprache und die Mitgliedschaft in einer THW-Jugendgruppe.
 
Quelle/Foto: THW-Jugend e.V.; Bonn
  454 Aufrufe

Neues Praktikumsprogramm für Usbekistan

Praktikum_Usbekistan_OA

Der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V. (OAOEV) schreibt in Kooperation mit der Stiftung "El-Yurt Umidi" beim Ministerkabinett der Republik Usbekistan erstmals 25 bis 30 Praktika für usbekische Masterstudenten aus. Die Bewerbungsphase für das "Praktikumsprogramm der Deutschen Wirtschaft für Usbekistan" läuft noch bis 17. Dezember 2018. Antrittstermin für die dreimonatigen Praktika in Unternehmen in Deutschland ist Anfang Mai 2019.

"Mit 32 Millionen Einwohnern ist Usbekistan der größte Markt in Zentralasien. Seit eineinhalb Jahren befindet sich das Land in einem ambitionierten Reformprozess, den wir von Seiten der deutschen Wirtschaft nachhaltig unterstützen möchten. Mit dem neuen Praktikumsprogramm tragen wir zum Know-how-Transfer bei und bilden gleichzeitig die zukünftigen Ansprechpartner unserer deutschen Unternehmen in Usbekistan aus", erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung des OAOEV Michael Harms zur Idee des Programms.
Das Programm bietet deutschen Unternehmen eine ausgezeichnete Möglichkeit, hochqualifizierte usbekische Nachwuchskräfte aus den Bereichen BWL, VWL, Ingenieurwesen, IT, Recht, Rechnungswesen, Architektur und Wirtschaftsjournalismus kennenzulernen. Die Praktikanten werden in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt. Die beteiligten Unternehmen finanzieren den Aufenthalt der Praktikanten in Deutschland, die usbekische Stiftung "El-Yurt Umidi" trägt die Reisekosten. Nach ihrem Aufenthalt in Deutschland kehren die Praktikanten nach Usbekistan zurück und können dort ihr erworbenes Wissen und ihre Fähigkeiten praktisch anwenden. Die gewonnenen Erfahrungen und Kontakte stärken die wirtschaftliche Entwicklung und fördern die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit mit Deutschland.

Mit dem geplanten Aufbau eines Alumninetzwerkes leistet das Programm einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, intensiviert die Wirtschaftsbeziehungen und schafft ein branchenübergreifendes Netzwerk an jungen, weltoffenen Nachwuchskräften.

Usbekische Masterstudenten können sich vom 26. November bis 17. Dezember 2018 über ein Online-Portal bewerben. Bevorzugt werden Bewerber mit Kenntnissen in den Fächern BWL, VWL, Ingenieurwesen, IT, Recht, Rechnungswesen, Architektur und Wirtschaftsjournalismus. Zudem sind sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch erforderlich.
Geplanter Beginn des Praktikums in deutschen Unternehmen ist Anfang Mai 2019.

Weitere Informationen zu diesem Pilotprojekt sowie den Anmeldelink für Online-Bewerbungen finden Sie hier (DE) | English Version

Wichtiger Hinweis für Interessenten: Die Frist für die Bewerbung läuft am 17. Dezember ab!

 
Ansprechpartner
Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V.
Andreas Metz
Tel.: 030 206167 -120
E-Mail: A.Metz(at)bdi.eu
www.oaoev.de

Quelle/Foto: Ost-Ausschuss/ Osteuropaverein

  513 Aufrufe

Internationale Konferenz zum Interreligiöser Dialog in Berlin mit Beteiligung von Usbekistan

Konferenzteilnehmer_VN

Am 19. November 2018 fand in Berlin die Internationale Konferenz „Vom Dialog zur Zusammenarbeit zwischen Religionen und Zivilisationen" statt. Eingeladen dazu hatten das „Deutsch-Aserbaidschanische Forum e. V.", die Botschaft Aserbaidschans, das „Internationale Zentrum für interreligiöse und interkulturelle Zusammenarbeit" Baku und das „Institut für Kulturdiplomatie." 

Der Botschafter Aserbaidschans, Ramin Hasanov, konnte als Teilnehmer internationale Vertreter aus Politik und Religion begrüßen. Zu diesen Gästen zählten u. a. der CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit; der CDU-Bundestagsabgeordnete Eberhard Gienger; Sheikh-ul-Islam Allahshukdur Pashazade, Vorsitzender der Verwaltung der Muslime des Kaukasus; Generalsekretär des Internationalen Zentrums für interreligiöse und interkulturelle Zusammenarbeit; Seine Seligkeit Theodoros II:, Papst und Patriarch von Alexandrien und ganz Afrika, Primas der Griechisch-Orthodoxen Kirche Alexandriens; Mohamed Moncef Marzouki, ehemaliger Präsident von Tunesien; Ravvin Yitzak Ehrenberg, Rabbiner aus Berlin; der ägyptische Parlamentarier Usama El Abed, Vorsitzender des Parlamentsausschusses für religiöse Angelegenheiten; aus dem Vatikanstaat angereist kam Khaled Akasheh vom Päpstlichen Rat für Interreligiösen Dialog; Otto Hauser, Staatssekretär a. D. und ehemaliger Sprecher der Bunderegierung; Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA); Aiman Mazyek, Vorsitzender des ZMD; Archimandrit Emmanuel, Vorsitzender der Ratsleitung des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg, Repräsentant des Patriarchen Barthollomäus von Konstantinopel in Deutschland; Erzbischof Alexander, Erzbischof von Baku und Aserbaidschan der Russisch-Orthodoxen Kirche; Ravil Pancheyev, Großmufti der Russischen Nord-West Region und St. Petersburg; Rifat Fejzic, Großmufti von Montenegro und Bischof Volodymyr Kotsaba, Sonderbeauftragter des Metropols von Kiew und der ganzen Ukraine. 

Aus Usbekistan nahm Azizjon Mansurov, Stellvertretender Vorsitzender des Islamischen Vorstands Usbekistans, an der Internationalen Konferenz in Berlin teil.
Markus Grübel betonte: „Religionsfreiheit ist ein sehr wichtiges Gut. Religionsfreiheit ist kein Menschenrecht Zweiter Klasse. Es gibt leider noch zu viele Länder, wo Religionsfreiheit mit Füßen getreten wird. Es steht zwar oft die Religionsfreiheit in der Verfassung dieser Länder, aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Es kann keine Toleranz geben für die, die keine Toleranz zulassen. Es gibt also noch viel zu tun." Für den Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit geht von dieser „Konferenz ein Zeichen der Religionsfreiheit aus." Besonders erwähnenswert ist für ihn auch die Tatsache, dass in Aserbaidschan, einem Land mit über 90 Prozent Muslimen, bereits bei der 1. Unabhängigkeit des Landes im Jahre 1918 die Frauen das aktive und passive Wahlrecht zugesprochen bekommen hatten. 

Botschafter Ramin Hasanov wies daraufhin: „Aserbaidschan lebt seit eh und je friedlich mit allen Völkern und Religionen zusammen. Das Land an der Seidenstraße zeichnet sich durch seine multikulturelle Lebensart aus." Das sprach auch Staatssekretär a. D. Otto Hauser an. „Als vor knapp 200 Jahren aus meiner Heimat Schwaben sich Auswanderer auf den Weg nach Helendorf (Anmerkung: Stadt in Aserbaidschan, heute Göygöl) aufgemacht hatten, konnten die Schwaben völlig problemlos in ihrer neuen Heimat Kirchen errichten." Otto Hauser ist als Honorarkonsul der Republik Aserbaidschan in Stuttgart ehrenamtlich tätig und betonte: „Ich als Christ könnte gar nicht für ein Land als Honorarkonsul tätig sein, das keine Religionsfreiheit gewährleistet. Das würde mir schon mein Gewissen verbieten." 

Mubariz Qurbanli, Vorsitzender des aserbaidschanischen Staatskomitees für die Zusammenarbeit religiöser Vereinigungen, teile mit: „Über 60 Religionen findet man in Aserbaidschan mit ihren Gotteshäusern und Tempeln vor. Sie alle werden von der Regierung unterstützt." Seine Seligkeit Theodoros II. sagte: „Jedes Verbrechen, dass im Namen der Religion begangen wird, ist ein Verbrechen gegen die Religion. Ich möchte meine Liebe den Teilnehmern dieser Konferenz und dem gesamten aserbaidschanischen Volk entgegenbringen. Wir alle leben unter derselben Sonne und demselben Himmel." 

Erzbischof Alexander teilte mit: „Wir alle können in Aserbaidschan ein vielfältiges, religiöses Leben führen. Der Staat ist überwiegend muslimisch geprägt, ist aber säkular aufgestellt. Alle Religionen sind gleichberechtigt. Christen, Juden und Muslime wohnen nicht nur Tür an Tür, sie leben friedlich miteinander. Sie feiern sogar alle Festtage zusammen." 

Staatspräsident a. D. Mohamed Moncef Marzouki erklärte, gerade junge Menschen laufen vereinzelt Gefahr, einen falschen Weg einzuschlagen. Oft lassen sich diese jungen Menschen von Unwissenden oder Lügnern fehlleiten. „Dabei ist doch alles so einfach. Man muss nur einmal einen Blick in den Heiligen Koran werfen. Da steht nicht eine Zeile drin, dass Muslime missionieren sollen. Leute, folgt doch einfach dem Koran! Denkt auch an ein Hadith, wo unser lieber Prophet gesagt hat: „Ich wurde von Gott gesandt, um die höchsten Werte der Menschheit zu zeigen." Auch unser geliebter Prophet hat nie das Wort Missionieren erwähnt." 

Rabbiner Ehrenberg erklärte: „In meiner Gemeinde habe ich viele Mitglieder, die aus Aserbaidschan stammen. Sie alle sind voll des Lobes für die die gelebte Toleranz dort." Die religiöse Toleranz, so der jüdische Gelehrte, „wird uns Menschen von Gott aufgegeben. Der Mensch ist das Ebenbild Gottes. Gott schuf Adam nach seinem Ebenbild. Adam war Christ, Muslim und Jude. Adam ist ein Mensch. Jeder Mensch verdient Respekt und Würde. Jeder Mensch repräsentiert Gott, egal in welcher Religion." 

ZMD-Vorsitzender Aiman Mazyek zog folgendes Fazit: „Eine sehr beeindruckende internationale Konferenz zum interreligiösen Dialog. Besonders erfreut hat mich die Anwesenheit so hochrangiger religiöser Würdenträger aus allen Religionen und aus aller Welt." (Text/Fotos: VTN)

Internationale Konferenz zum Interreligiöser Dialog. Einladung: „Deutsch-Aserbaidschanische Forum e. V.", die Botschaft Aserbaidschans; Foto: VTN

 Markus Grübel betonte: „Religionsfreiheit ist ein sehr wichtiges Gut. Religionsfreiheit ist kein Menschenrecht Zweiter Klasse. Foto: VTN

Erzbischof Alexander, Erzbischof von Baku und Aserbaidschan der Russisch- Orthodoxen Kirche. Erzbischof Alexander teilte mit: „Wir alle können in Aserbaidschan ein vielfältiges, religiöses Leben führen. Der Staat ist überwiegend muslimisch geprägt, ist aber säkular aufgestellt. Alle Religionen sind gleichberechtigt. Christen, Juden und Muslime wohnen nicht nur Tür an Tür, sie leben friedlich miteinander. Sie feiern sogar alle Festtage zusammen." Foto: VTN

Empfohlene Links:
Verfassung Usbekistan: Historie | Verfassung der Republik Usbekistan
Religionsfreiheit: Verfassung, Art. 31; Trennung von Staat und Religion: Art. 61

Die Verfassung der Republik Usbekistan, Geschichtlicher Hintergrund, Grundrechte und Staatsorganisation
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht https://www.zaoerv.de/67_2007/67_2007_3_b_949_978.pdf

Religiöse Toleranz in USBEKISTAN

  479 Aufrufe

Usbekistan und Deutschland führen Konsultationen zur finanziellen und technischen Zusammenarbeit

UZ_GE_Konsultationen

Am 14. November fand im Staatsinvestitionsausschuss der Republik Usbekistan eine regelmäßige Sitzung der zwischenstaatlichen Usbekischen Konsultation über finanzielle und technische Zusammenarbeit statt.

Die deutsche Seite wurde durch Catherine Oellers, Abteilungsleiterin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMC), vertreten. Zur deutschen Delegation gehörten auch Spezialisten der Deutschen Entwicklungsbank KfW und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
 
Auf usbekischer Seite wurde das Treffen von Laziz Kudratov, dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden des staatlichen Investitionsausschusses, geleitet, an dem Ministerialdirektoren und Abteilungen Usbekistans teilnahmen.

Entsprechend der Tagesordnung des Treffens wurden die Ergebnisse der Interaktion und Projektvorschläge zur Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Usbekistan und Deutschland erörtert.

Die deutsche Seite hat die Fortschritte bei der Umsetzung der Reformen zur Gewährleistung der Rechtsstaatlichkeit, der Einführung öffentlicher Kontrollmechanismen, der Stärkung der Rolle der zivilgesellschaftlichen Institutionen und der sozioökonomischen Entwicklung des Landes insgesamt zur Kenntnis genommen.

"Mit der finanziellen und technischen Unterstützung der deutschen Regierung hat Usbekistan eine Reihe wichtiger Projekte umgesetzt, die auf die Entwicklung der Berufsbildung, des Gesundheitswesens, der Landwirtschaft, des Kleinbetriebs und der Verkehrsinfrastruktur abzielen", sagte Laziz Kudratov in seiner Rede: "Wir auch danken unseren Partnern - der Bank KfW und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für ihre aktive Arbeit und effektive Zusammenarbeit in Usbekistan."

Im Gegenzug betonte Catherine Oellers in ihrer Begrüßungsrede, dass sich seit dem letzten Besuch in Usbekistan im Jahr 2015 erhebliche Veränderungen im Land ergeben haben.

"Ich möchte darauf hinweisen, dass Usbekistan begonnen hat, sein Potenzial in Bereichen wie der Entwicklung und Förderung von Reformen, der Entwicklung einer wirksamen Regierung und dem Schutz der Menschenrechte wirksamer zu nutzen", sagte Catherine Oellers. „Diese Maßnahmen beeinflussten auch die Beziehungen zwischen Usbekistan und Deutschland, die sich noch intensiver entwickelt haben. Auf dem heutigen Treffen würden wir gerne etwas über den zukünftigen Verlauf der Regierung Usbekistans erfahren und herausfinden, welche Hauptrichtungen wir für unseren Teil unterstützen könnten."

Die Teilnehmer der Sitzung sagten, dass die Parteien nach den Ergebnissen der zwischenstaatlichen Verhandlungen 2017 die folgenden Hauptbereiche der Zusammenarbeit benannten – die Umsetzung von Projekten im Bereich "Gesundheit" und "Nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft". Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsministerium Usbekistans und der Regierung Deutschlands wurden 11,3 Millionen Euro für Phase IV des Gesundheitsprogramms für Investitionsprojekte bereitgestellt. Davon 10,3 Millionen Euro für das Projekt "Modernisierung regionaler multidisziplinärer medizinischer Zentren - Phase IV" und 1 Million Euro für die Umsetzung des von der deutschen KfW-Bank finanzierten Programms "Kampf gegen Tuberkulose-V".

Am Vorabend der Regierungskonsultationen besuchte Kathryn Oellers das republikanische wissenschaftliche Zentrum für Pädiatrie und nahm an der Eröffnungszeremonie des Pediatric Radiology Training Center teil, das gemeinsam mit der KfW und der GIZ im Rahmen des Projekts "Verbesserung der medizinischen und medizinischen Fähigkeiten" durchgeführt wurde. Das technische Personal arbeitet an modernen medizinischen High-Rech-Geräten."

Während der Konsultationen erzielten die Parteien eine Vereinbarung über die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der "nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaft", die weiter zur wirtschaftlichen Erholung des Landes, zum Wohlstand der Bevölkerung und zur Entwicklung von kleinen und kleinen Unternehmen beitragen und private Unternehmen und andere Bereiche betrifft.

Die deutsche Entwicklungspolitik orientiert sich in erster Linie an der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Entsprechend den vorrangigen Aufgaben wird der sozialen Anpassung von Menschen mit Behinderungen und der Gewährleistung ihrer menschenwürdigen Arbeitsbedingungen besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Im Rahmen von organisierten Sitzungen haben Vertreter der Ministerien für auswärtige Angelegenheiten, Finanzen, Handel, Justiz, Beschäftigung und Arbeitsbeziehungen, Gesundheit, höhere und sekundäre Sonderschulen, öffentliche Bildungseinrichtungen, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, staatliche Forstausschüsse, Ökologie und Umweltschutz und andere Abteilungen teilgenommen und diskutierten mögliche Investitionsprojekte für die weitere Zusammenarbeit mit Deutschland zur Entwicklung.

Ein Teil der behandelten Themen befasste sich mit der Zusammenarbeit bei regionalen Projekten wie "Stärkung der Qualitätsinfrastruktur in Zentralasien" (PTB), "Förderung der Rechtsstaatlichkeit für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in Zentralasien" (GIZ), "Berufsbildung in Zentralasien "(GIZ), Handelserleichterungen in Zentralasien (GIZ), nachhaltige und klimasensitive Landnutzung zum Nutzen der wirtschaftlichen Entwicklung in Zentralasien (GIZ) und anderen.

Im Anschluss an die Ergebnisse der usbekisch-deutschen Regierungskonsultationen wurden Prioritäten für die weitere Zusammenarbeit festgelegt und das entsprechende Sitzungsprotokoll unterzeichnet.

Quelle/Foto: UzDaily.com
  651 Aufrufe

Blogskalender

Wait a minute, while we are rendering the calendar
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.