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Deutsche Investoren in Usbekistan

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Deutschland gehört in Europa zu den wichtigsten Partnern Usbekistans im Bereich von neuen Technologien und Investitionen. Bekannte Unternehmen und Marken aus der Bundesrepublik Deutschland wie „MAN", „Deutsche Kabel", „Claas", „Lemken", „Knauf" u.a. gehören dazu. In den führenden Unternehmen werden Lastkraftwagen, Landwirtschaftliche Maschinen und Baumaterialien hergestellt. 

Bisher sind in Usbekistan über 160 Unternehmen, mit Beteiligung von Investoren aus Deutschland, tätig. Darunter befinden sich 42 Unternehmen mit 100% deutschem Kapital.

Usbekistan exportiert nach Deutschland Kupfer, chemische- und pharmazeutische Produkte, und Stoffe, Baumwollfasern, Obst- und Gemüse als Rohprodukte zur Weiterverarbeitung.
Deutschland ist eng in die Weltwirtschaft eingebunden, da sich die deutschen Direktinvestitionen im Ausland seit 1990 auf mehr als eine Billion Euro verfünffacht haben. Wie für jeden Investor benötigt ein deutscher Geschäftsmann Kenntnisse und Verständnis des Marktes für eine erfolgreiche Investition. Der wichtigste Faktor für die Gewinnung deutscher Investoren in Usbekistan ist jedoch die Klarheit und Zuverlässigkeit der Aussagen in allen auftretenden Fragen.

Vor ein paar Jahren, als der Präsident von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev mit dem deutschen Botschafter über das Thema Investitionen sprach, konnte man eine traurige Skepsis beobachten. Der Diplomat äusserste sich kritisch gegenüber dem Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev, stellte die mangelnde Transparenz der Zollverfahren in unserem Land, Probleme auf dem Devisenmarkt und vieles mehr fest. 

Aber heute ändert sich die Situation in Usbekistan radikal. In der Republik werden tiefgreifende Strukturreformen durchgeführt, das Steuersystem, die Zollverfahren und die Haushaltspolitik reformiert und es wird ein umfassender Kampf gegen die Korruption geführt. Die Liberalisierung des Devisenmarktes wird fortgesetzt, um die internationalen Standards zu erfüllen, was sich wiederum positiv auf die Erhöhung der Investitionsattraktivität Usbekistans auswirken wird.
Übrigens ist zu beachten, dass die Republik in diesem Prozess nicht nur ihre eigenen Interessen verfolgt, sondern auch versucht, ganz Zentralasien für Investoren attraktiver zu machen und die regionale Zusammenarbeit dafür auszubauen. Schließlich wird niemand leugnen, dass ein Binnenmarkt mit 60 Millionen Einwohnern viel interessanter ist als ein einziges Land.
Es ist wichtig anzumerken, dass Usbekistan nicht nur in Bezug auf seine Bevölkerung, die fast die Hälfte aller in der Region lebenden Menschen ist, gewisse Vorteile hat, sondern auch in Bezug auf eine reiche Rohstoffbasis und qualifizierte Arbeitskräfte. Die Republik Usbekistan hat mit allen Ländern der Region gemeinsame Grenzen, verfügt auch über die am weitesten entwickelte Verkehrsinfrastruktur.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der im Handelsbereich Priorität hat, ist der Wunsch Usbekistans, der WHO (Welthandelsorganisation) beizutreten. Laut Experten wird die Vollmitgliedschaft in dieser Organisation viele Probleme beseitigen, die die Entwicklung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen des Landes mit ausländischen Partnern behindern und ausländische Investoren anziehen.

Quelle: uznews.uz; Übersetzung Guzal Ramozonova (Karschi, Usbekistan)
Titelbild: NBU National Bank Usbekistan/ Taschkent, G. Birkl

Empfohlene Links:

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Der Deutsche Wirtschaftsklub in Usbekistan

CLAAS | CLAAS UZBEKISTAN 
Deutsche Kabel Usbekistan
KNAUF | KNAUF UZBEKISTAN
LEMKEN | LEMKEN UZBEKISTAN
MAN/ Uzbekistan | MAN Joint-Venture-in-Usbekistan

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Neue Etappe in der Entwicklung der Deutsch - Usbekischen Beziehungen

Deutsch_Usbekische-Beziehungen
Mit der Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit im Jahr 1991 begann für Usbekistan eine umfassende Integration in die Weltgemeinschaft. Der Aufbau gleicher und für beide Seiten vorteilhafter Beziehungen zu den führenden Staaten der Welt trug maßgeblich dazu bei, die Souveränität der jungen Republik zu stärken. Diese neuen Bedingungen ermöglichen die Gewährleistung der nationalen und regionalen Sicherheit, eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und den Aufbau eines freiheitlichen demokratischen Staates zu schaffen.
Deutschland war einer der ersten Länder das am 31. Dezember 1991 die Unabhängigkeit Usbekistans anerkannte. Bereits wenige Monate später, am 6. März 1992 wurden diplomatische Beziehungen zwischen den Staaten aufgenommen.


Seit dieser Zeit wurden zwischen den beiden Republiken enorme Anstrengungen unternommen, um den politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und humanitären Dialog zu stärken. In diesem Zeitraum fanden sechs Besuche auf höchster Ebene gemeinsam den Staatschefs beider Länder statt. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert hat die Beziehung Usbekistans mit Deutschland einen vielfältigen Charakter. Der Hauptmotor der Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland bildet der Handel und Investitionen. Deutschland entwickelte sich zu einem der wichtigsten Handelspartner.
Laut des staatlichen Statistikausschusses von Usbekistan belief sich das Handelsvolumen zwischen den beiden Republiken im Jahr 2018 auf 772 Millionen US-Dollar, 152 Millionen mehr als im Jahr 2017. Die beiden Parteien beabsichtigen, den Wert auf eine Milliarde Euro zu erhöhen. Usbekistan liefert insbesondere Lebensmittel, Textilien und Chemikalien in die Bundesrepublik Deutschland. Diese erbringt dafür Transport-, Telekommunikations- und andere Dienstleistungen. Die wichtigsten Importprodukte aus Deutschland sind Maschinen, Elektrogeräte, Fahrzeuge, Pharmazeutika und Chemikalien.

Der Zustrom hochwertiger Investitionen und fortschrittlicher Technologien wird zukünftig das Wachstum des industriellen Bereichs der usbekischen Wirtschaft und folglich die Herstellung wettbewerbsfähiger Produkte für die Absatzförderung in nahe gelegenen Märkten in Süd- und Ostasien sicherstellen. 
 Im Mai 2018 fand die feierliche Eröffnung einer neuen Produktionslinie für das Werk "Knauf  Gips" in der Region Buchara, an der eine repräsentative Delegation von Vertretern der deutschen Wirtschaft teilnahm. Eines der wichtigsten Ereignisse im außenpolitischen Leben der beiden Länder war der offizielle Besuch des Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev in die Bundesrepublik Deutschland im Januar dieses Jahres.  
Das Volumen der Vereinbarungen über Projekte im Wert von über acht Milliarden Euro, als auch die Erklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel trug zum Bestehen vielfältiger Möglichkeiten für die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Ländern bei. Beim erneuten Besuch der deutschen Seite in Usbekistan im Mai diesen Jahres durch den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, steht für den Beginn einer neuen Phase der Beziehungen.

Auf dem Wirtschaftsforum wurde ein solides Paket von Vereinbarungen geschnürt, dies ermöglicht es Unternehmen aus Usbekistan, den Export von Textilien, Elektro- und Chemieerzeugnissen sowie frischem und verarbeitetem Obst und Gemüse nach Deutschland auszuweiten. Der Handel und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten werden für beide Seiten profitaler. Bisher wurden mit finanzieller und technischer Unterstützung der deutschen Bundesregierung  in Usbekistan eine Reihe von wichtigen Projekten umgesetzt. Zu erwähnen ist der Aufbau der Berufsbildung und Förderung des Gesundheitssystems, die Weiterentwicklung der Landwirtschaft, Förderung des Aufbaus von Kleinunternehmen und der Verkehrsinfrastruktur.  Bisher erhalten über 700 junge Usbeken in Deutschland eine Hochschulausbildung. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) leistet hier wichtige Untestützung. Einen großen Beitrag zur Entwicklung des interkulturellen Dialogs leisten heute die in Usbekistan lebenden ca. 8000 Deutschen. Gegenwärtig schufen sie die Grundlage und wichtige Voraussetzungen einer Entwicklung der nationalen deutschen Kultur und Traditionen in Usbekistan. Es gibt über 400.000 Studenten in unserem Land, die die deutsche Sprache erlernen. Einige Schulen in Taschkent, Samarkand und Buchara wurden nach großen Wissenschaftlern und Denkern der deutschen Kultur benannt.
Die Aktivitäten des Goethe-Instituts in Taschkent, Repräsentanzen der Konrad-Adenauer- und Friedrich- Ebert- Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und anderer Nichtregierungsorganisationen in Deutschland tragen zur Stärkung der kulturellen und humanitären Beziehungen bei. Es gibt ein deutsches Kulturzentrum "Wiedergeburt" mit Büros in Taschkent und anderen Regionen, eine Freundschaftsgesellschaft "Deutschland - Usbekistan".

Für Deutsche Staatsbürger, die bis zu 30 Tage einreisen, hat Usbekistan ein visumfreies System eingeführt, dass deutschen Touristen und Investoren, die Interesse an dem Land zeigen, zusätzliche Erleichterungen bietet.

In den letzten Jahren beschleunigte sich das Wachstum der bilateralen Beziehungen zwischen Usbekistan und Deutschland zunehmends. Sie bereicherte die wirtschaftliche Entwicklung mit neuen Inhalten, und intensivierte den politischen Dialog.  Zweifellos wird sie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung nicht nur für Usbekistans allein, sondern für die gesamte Region Zentralasiens leisten.

Quelle: uznews.uz; Übersetzung Ramozonova Guzal (Karschi, Usbekistan)

Fotos: Prezident matbuot xizmati, president.uz 

Staatsbesuch in Usbekistan: Deutscher Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Präsident Usbekistans Shavkat Mizijovev; Foto: president.uz

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Gegenseitiger Wunsch nach weiterer Zusammenarbeit wächst — Kooperation Deutschland und Usbekistan

Deutschland_Usbekistan

Vom 27. bis 29. Mai diesen Jahres folgte auf Einladung des Präsidenten von Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, ein offizieller Besuch des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier.

Frank-Walter Steinmeier war bereits im Jahr 2006 und 2016 als Außenminister der BRD in Usbekistan. Der dreitägige Besuch von Frank-Walter Steinmeier war eine konstruktive Fortsetzung dessen, was während des Besuchs des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev im Januar diesen Jahres in Berlin begann. Ein diplomatischer Dialog auf höchster Ebene zur weiteren Förderung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Der Gegenbesuch des Bundespräsidenten, der nicht lange auf sich warten ließ, liegt im Interesse beider Seiten, da er neben der offiziellen Delegation auch von zahlreichen Vertretern deutscher Wirtschaftskreise begleitet wurde. In Sitzungen und Verhandlungen trugen Vertreter führender Unternehmen und Banken beider Länder zum weiteren Ausbau der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit im Handels-, Wirtschafts- und Investitionsbereich bei. Während des usbekisch- deutschen Business Treffens kamen Vertreter der Wirtschaftskreise beider Länder zusammen und unterzeichneten Vereinbarungen zur Ausweitung der weiteren Zusammenarbeit. Deutschland will auch die Entwicklungshilfe für Usbekistan verstärken. Im Zusammenhang mit Steinmeiers Besuch sagte das Entwicklungsministerium für die nächsten zwei Jahre Mittel von 123,8 Millionen Euro zu. 2017 betrugen die Finanzzusagen noch 12,3 Millionen Euro, 2018 waren es 26,8 Millionen. Hervorgehoben wurde der Ausbau der Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich, die Mittel werden insbesondere für die Modernisierung der usbekischen Regionalkrankenhäuser, für Bildungsprogramme, für medizinisches Personal und für die Bekämpfung der Tuberkulose verwendet. Im Rahmen der Kooperation in diesem Bereich werden wichtige Projekte wie der Bau einer modernen Klinik für Onkologie und eines Rehabilitationszentrums in Taschkent zusammen mit „Epsilon“, eine Onkologieklinik in der Region Taschkent in Zusammenarbeit mit einer Klinik an der Universität Mannheim umgesetzt. Dieses geschieht im Rahmen des Programms OPAS. Bis zum heutigen Tag wurden zusammen mit Deutschland im Bereich der Gesundheitsfürsorge bereits Projekte im Wert von 32 Millionen US-Dollar durchgeführt. Usbekische Spezialisten verbessern regelmäßig ihre Fähigkeiten in Kliniken in diesem Land.

Im Rahmen von weiteren Geschäftsbeziehungen wurden zusätzliche Abkommen in den Bereichen Energie- und Informationstechnologie und Landwirtschaft vereinbart. Deutschland ist seit langem einer der wichtigsten Partner Usbekistans im Bereich Technologie und Investitionen. In Usbekistan steht die Durchführung von Investitionsprojekten unter Beteiligung deutscher Unternehmen unter besonderer Wertschätzung. Hochwertige deutsche Maschinen und Anlagen, chemische und pharmazeutische Produkte sind in unserem Land gefragt. Usbekistan ist bereit, den usbekischen Markt mit Agrar-, Petrochemie- und anderen nachgefragten Gütern zu beliefern. Bisher sind in Usbekistan über 160 Unternehmen, mit Beteiligung von Investoren aus Deutschland, tätig. Darunter befinden 42 Unternehmen mit 100% deutschem Kapital. Es gibt bereits Repräsentanzen von 31 Unternehmen und Firmen. Die Nationalbank für Außenwirtschaft der Republik Usbekistan unterhält Korrespondenzbeziehungen zu 57 deutschen Banken. In Taschkent ist eine Filiale der Deutschen Bank und Commerzbank tätig.

Ein gutes Beispiel für beide Seiten ist die vorteilhafte Investitionszusammenarbeit, geprägt durch die erfolgreiche Umsetzung von Großprojekten mit deutschen Spitzenunternehmen in Usbekistan. Produktion von modernen Lastkraftwagen zusammen mit dem Konzern „MAN", Landmaschinen – zusammen mit den Unternehmen „CLAAS" und „Lemken", Baustoffe - mit „Knauf", Kabel- und Leitungsprodukten – mit „Deutsche Kabel" . Unter Beteiligung deutscher Spezialisten wird die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Karshi-Termez durchgeführt. Im Jahr 2018 wuchs das Volumen des gegenseitigen Handels um 25 Prozent und überstieg 770 Millionen Dollar. Usbekische Exportunternehmen nehmen regelmäßig an bekannten Ausstellungen wie der Grünen Woche, die größte Verbrauchermesse für Landwirtschaftliche Produkte der Welt, um den Kreis der Zusammenarbeit zu erweitern.

Als Ergebnis des Besuchs des Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev in Deutschland wurde eine Einigung über die Umsetzung neuer Projekte im Wert von über 8 Milliarden Euro erzielt.
„Siemens", „Thyssen Krupp ", „Class", „Knauf", „ Linde ", „Papenburg", „Humana", „Volkswagen", führend in der Chemie-, Bau-, Energie-, Metallurgie- und Lebensmittelindustrie beteiligen sich in Usbekistan. Neue Vereinbarungen wurden zur weiteren Vertiefung der bilateralen Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen, Bildung, Gesundheit und die Umwelt ausgerichtet.

Frank-Walter Steinmeier nutze seinen Besuch um der Region Khorezm seine Aufwartung zu zeigen, wo er sich mit Dozenten und Studenten der Staate Universität Urgench traf, sowie die historischen und architektonischen Wahrzeichen von Chiwa kennenzulernen. Der offizielle Besuch des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland in Usbekistan bestätigt erneut den Wunsch beider Parteien, den politischen Dialog und die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in einer Vielzahl von Fragen von beiderseitigem Interesse weiter zu vertiefen.

Quelle: uznews.uz; Übersetzung Kuvanova Shaxnoza, Ramozonova Goˈzal (Karschi, Usbekistan)
Fotos: president.uz

Staatsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Usbekistan, Taschkent

Erfolgreiche Mission des deutschen Bundespräsidenten in Usbekistan, Ausbau der Zusammenarbeit

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Deutschland nimmt an der Ausstellung AgroExpo Uzbekistan/Agrotech Expo 2019 teil

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Die deutsche Regierungsdelegation unter der Leitung des parlamentarischen Staatssekretärs des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Michael Stübgen, nimmt an der internationalen Ausstellung für Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie AgroExpo Usbekistan / Agrotech Expo-2019 teil.

Im Rahmen der Ausstellung ist es geplant, am 12. Juni 2019 die zweite Sitzung der usbekisch-deutschen Regierungsarbeitsgruppe für Landwirtschaft abzuhalten. Die Veranstaltung wird von den Landwirtschaftsministern der Republik Usbekistan und der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Jamshid Khojaev und Herrn Michael Stübgen geleitet. Die erste Sitzung dieser Arbeitsgruppe fand im Januar 2017 in Berlin statt. Dabei ging es um weitere Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung erörtert wurden.

Ebenfalls plant die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft die Internationalen Konferenz „From Field to Plate", die die notwendigen internationalen Erfahrungen im Bereich Export von Agrarprodukten vermitteln soll. Diese Veranstaltung ist angesichts der Anstrengungen der Regierung Usbekistans zur Steigerung des Exports landwirtschaftlicher Erzeugnisse von großem Nutzen.
Um eine Vielzahl von Vorschriften und Regelungen für den Export in andere Länder zu erfüllen, müssen in Usbekistan bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden. Auf der Konferenz, die im Rahmen der AgroExpo Usbekistan veranstaltet wird, werden dank der DLG e.V. internationale Experten zusammenkommen, die Informationen zu Themen wie Effizienzsteigerung der Futtermittelproduktion, Verarbeitung von Milch und Kartoffeln, internationale Handelsstandards, Hygieneanforderungen, Qualitätsindikatoren und Bedingungen für die Ausfuhr in ausländische Märkte zur Verfügung stellen.

Am deutschen Messestand werden eine Reihe führender deutscher Forschungsinstitute und ein Dutzend Unternehmen aus der Agrarindustrie des Landes vertreten sein. Namentlich werden da erwartet der Präsident des Bundesamtes für Sortenschutz, Udo von Kröcher, der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, prof. Dr. Andreas Hensel, Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsländern, prof. Dr. Thomas Glauben, Vertreter der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, sowie Firmen wie Kronen, Solana GmbH & Co KG, Agrokraft GmbH, Petkus, MASTERRIND GmbH etc.

Die deutsche Seite ist an Zusammenarbeit mit usbekischen Partnern in folgenden Bereichen interessiert: Agrar- und Ernährungswirtschaft, Bildung, wissenschaftliche Forschung, Normung, Tierhaltung, Schaffung eines Genpools für Milchvieh, Pflanzenanbau, Saatgutanbau und Imkerei sowie gegenseitige Teilnahme an internationalen Ausstellungen in jeweiligen Ländern.

Beitrag: Botschaft der Republik Usbekistan, Berlin
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ifo Institut: Handel zwischen Bayern und China steigt durch neue Seidenstraße um 8 Prozent

ifo-INSTITUT

Die Seidenstraßen-Initiative Chinas kann bayerischen Unternehmen dabei helfen, neue Absatzmärkte zu erschließen und den Zugang zu Rohstoffen zu erleichtern. Das ist das Ergebnis einer neuen ifo-Studie für die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Das ifo Institut erwartet, dass der Handel zwischen Bayern und China durch die neue Seidenstraße um acht Prozent zunimmt, wobei die Exporte um 2,2 Milliarden Euro wachsen dürften. Mit den Transitländern in Zentralasien könnte der Handel um drei Prozent steigen, die Exporte um 53 Millionen Euro wachsen.

Die bessere Infrastruktur helfe vor allem, Transportkosten zu verringern. Bei Investitionen in Zentralasien sei allerdings weiterhin Vorsicht geboten, weil das wirtschaftliche und politische Risiko in diesem Gebiet nach wie vor hoch ist. Es sei denkbar, dass China oder die Transitländer Andere vom Zugang zur neuen Seidenstraße ausschließen. Die Politik müsse die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die neue Seidenstraße auch für Bayern und Deutschland zum wirtschaftlichen Erfolg werde, fordern die Autoren. Auf diese Weise könnten europäische Unternehmen von Veränderungen in den Ländern entlang der Seidenstraße profitieren und konkurrenzfähig bleiben. Es lohne sich, die Beziehungen zu diesen Ländern zu vertiefen und sich für eine verlässliche rechtliche und wirtschaftliche Geschäftsgrundlage einzusetzen, weil das den Marktzugang für deutsche Unternehmen erleichtere. Zudem gelte es, Risiken zu verringern, z.B. diesen Ländern Exportgarantien zu gewähren, aber auch den Zahlungsverkehr im Fall von Sanktionen durch Drittstaaten abzusichern.

Der Studie zufolge will China über sechs Landkorridore sowie mit Hilfe einer besseren Seeverbindung zwischen Asien und Europa über knapp 30 Häfen mit 71 Ländern zusammenarbeiten, in denen (inklusive China) 65 Prozent der Weltbevölkerung leben. In diese Länder seien seit Beginn der Initiative im Jahr 2013 Investitionen und Bauverträge in Höhe von 489 Milliarden US-Dollar geflossen.

Zum Nachlesen: Studie Megatrends im Welthandel - IHK Impulse

Kontakt:
Harald Schultz
Pressesprecher

Telefon: 089 / 9224-1218
Mobil: 0151 / 1748 2980
E-Mail: Schultz(at)ifo.de
Fax: 089 / 9224-1267

Quelle: ifo INSTITUT

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Neuerscheinung - USBEKISTAN REISEFÜHRER


TRESCHER-Verlag USBEKISTAN Reiseführer
Mit der 12. Ausgabe des USBEKISTAN-Reiseführers bietet der TRESCHER-VERLAG eine komplett überarbeitete und erweiterte Ausgabe. Die Neuerscheinung 2019 unterscheidet sich von bisherigen Ausgaben grundlegend. Auffallend ist zunächst der vergrösserte Umfang, der jetzt auf 488 Seiten umfassend Information über Land, Kultur, Menschen, Sitten sowie Einblicke über Gesellschaft und Wirtschaft in Usbekistan bietet.

Neu aufgenommen wurden:
• Alle Regionen Usbekistans mit ihren Sehenswürdigkeiten
• Touristisch noch kaum erschlossene Gegenden und Städte
• Umfangreiche Landeskunde und ein ausführlicher reisepraktischer Teil
• Empfehlungen zu Unterkünften, Restaurants, Teestuben, Basaren und Museen
• 38 Stadtpläne, Übersichts- und historische Karten,
• herausnehmenbare, große Faltkarte. 

Als Reisebegleiter bietet der Reiseführer neben vielen wertvollen Informationen über die UNESCO Weltkultur Sehenswürdigkeiten Samarkand, Buchara, Chiva, Shahrisabz genügend Lesestoff um sich ausführlich, z.B. bei einer Bahnreise von Taschkent nach Samarkand, mit den kulturellen Eigenheiten, Landesgeschichte, Cuisine zu befassen. Auf dem 12 seitigen Register werden zahlreiche Einträge mit Verweis auf wichtige Themen u.a. zur Sicherheit, Geldwechsel, Registrierung, Verständigung angeboten. 37 namentlich genannte Autoren haben zum Inhalt, zur fundierten sachlichen Information beigetragen.

Obwohl sich das Land in den letzten Jahren geöffnet hat, es zunehmend mehr Informationen gibt, hat Usbekistan eine Menge mehr zu bieten als bisher im Westen bekannt ist. Für Entdecker und Abenteurer gibt es nützliche Tips für unentdeckte Orte abseits der touristischen Routen. Im Buch werden detailliert die Regionen des Landes und Besonderheiten ausführlich beschrieben.

NEU sind auch die Autoren, Irina Thöns und Bodo Thöns, die beide im Land seit vielen Jahren leben und eine realistische Darstellung der Kultur, Leben in Usbekistan wiedergeben.
Der neue Trescher Reiseführer ist ein kompakter und umfassender Reisebegleiter für Teilnehmer von Gruppen- und Studienreisen, als auch für Individualisten geeignet. Die ausführlichen Informationen und Orts-Beschreibungen sowie Sehenswürdigkeiten mit detaillieren Hintergrundinformation, unterscheiden sich deutlich von den üblichen oberflächlichen Informationen, basieren auf eigenen Erfahrungen. Häufig unterscheiden sich Darstellungen im Buch von den mainstream Medien. Im Reiseführer wird die Entwicklung des Landes und Situationen realistisch beschrieben. Aus diesem Grund ist der Reiseführer als solide Grundlage zur Vorbereitung einer Studienreise sehr gut geeignet.

Die einzelnen Abschnitte: Land und Leute, 7 Regionen, Reisetips von A bis Z, Sprachführer und Anhang sind farblich unterteilt, bieten einen schnellen und einfachen Zugriff auf die Themenauswahl. Das ausgewählte Bildmaterial mit mehr als 330 Farbfotos ist aktuell, überwiegend von den Autoren, authentisch, ohne Beschönigung, so wie sich das Land den Besuchern VorOrt wirklich präsentiert. Jedes Bild ist für sich selbstredend - ein faszinierender Einblick in eine Welt mit einem magischen Zauber von 1001 Nacht.

Wer einen besonderen Kultururlaub im Herzen der Seidenstrasse, in Usbekistan – mit einem orientalischen Zauber erleben möchte, der findet hier die passenden Reisetips.

Ein wichtiger Hinweis: Vorsicht der Reiseführer weckt die Reiselust… für ein noch im Westen weitgehend unbekanntes Land zu entdecken, lädt dazu ein die reichhaltige Kultur und besondere Gastfreundschaft Usbekistans kennenzulernen.

Reiseführer USBEKISTAN - 12. Ausgabe 2019
www.trescher-verlag.de
USBEKISTAN
ISBN: 978-3-89794-47-7
€ 21,95 (D), € 22,60 (A)


Empfohlene LINKS:
https://uzbekistan.travel
Das offizielle Portal des Staatlichen Tourismuskomitees für alle, die sich für Usbekistan interessieren.

https://uzbektourism.uz/en
Daneben gibt es noch diese Seite des Komitees, die sich aber eher an die Touristikbranche wendet.

https://www.uzbekistan.de
Auf der Seite der usbekischen Botschaft in Deutschland finden sich auch allgemeine landeskundliche Informationen.

https://www.uzbekistan.org
Dieses Pendant in den USA hat davon sogar noch mehr zu bieten.

https://taschkent.diplo.de/uz-de
Auf der Homepage der deutschen Botschaft in Taschkent findet man Reisehinweise und wichtige Telefonnummern.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/usbekistan-node
Aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amtes Deutschlands.

https://www.gov.uz/en
Die offizielle Seite der usbekischen Regierung informiert amtlich über das politische Geschehen im Land.

https://president.uz/en
Präsident Shavkat Mirziyoyev unterhält eine eigene Seite.

https://www.novastan.org/de/usbekistan/
Das neue deutsch-französische Nachrichtenportal liefert zuverlässig aktuelle Informationen aus Zentralasien.

https://www.laender-analysen.de/zentralasien/
Neuigkeiten und Analysen von Spezialisten, die sich aus akademischer Sicht mit der Region befassen, gibt es hier monatlich zum Download.

https://uza.uz/de/?m=y
In der Onlinemedienlandschaft Usbekistans ist die offizielle Nationale Presseagentur mit vielen Sprachoptionen der Platzhirsch.

https://www.tashkenttimes.uz, https://www.uzdaily.com/en
Die nur für das Ausland konzipierten Medien Tashkent Times und Uzdaily.

https://www.gazeta.uz/ru/ (U/R), https://www.nuz.uz/ru/ (U/R), https://www.podrobno.uz (R)
Beliebte inländische Onlinezeitungen.

https://meros.uz/en/
Die nationale Kulturstiftung Oltyn Meros stellt hier viele Sehenswürdigkeiten Usbekistans ausführlich vor.

https://www.usbekistan-online.de/de/
Der Münchner Usbekistan-Fan Gerhard Birkl bietet mit seinem Infoportal vielfältige Informationen über Usbekistan.

USBEKISTAN-GALERIE
Unter derselben Regie findet man auf Flickr eine große Fotodatenbank zum Land.
https://www.flickr.com/usbekistan_news/sets/

https://caravanistan.com
Neben den klassischen Reiseportalen ist diese auf Zentralasien spezialisierte Seite sehr empfehlenswert. Steven und Saule Hermanns aus Belgien bieten aktuellste Informationen und moderieren gute Foren.

https://de.glosbe.com/de/uz

Bietet auch ein deutsch-usbekisches Wörterbuch 

Taschkent: Hotel Usbekistan; Foto: © Bodo Thöns

Samarkand: Gur Emir Mausoleum; Foto: © Bodo Thöns

Kokand: Khanspalast; Foto: © Bodo Thöns

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Bundespräsident Steinmeier besucht vom 27. - 29. Mai Usbekistan

Bodo_Thoens_UZ_Chiva UNESCO Weltkulturerbe CHIVA

Bundespräsident Steinmeier folgt der Einladung des usbekischen Präsidenten Shavkat Mizijovev, der im Januar zu Gast in Berlin war. Im Vordergrund für das Treffen der beiden Präsidenten von Deutschland und Usbekistan steht der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Bundespräsident Steinmeier ist das Land von seiner bisherigen Tätigkeit als Aussenminister bekannt.

Bei seinem Staatsbesuch trifft der Bundespräsident Vertreter der usbekischen Zivilgesellschaft um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Besuche in der Deutschen Botschaft in Taschkent und das neugestaltete Goetheinstitute, Gespräche mit Studierenden der Universität Urgench sind ebenfalls vorgesehen. Der Deutsche Präsident will sich insbesondere über Möglichkeiten für Handel und Investitionen informieren.
Auf der Reise nach Usbekistan ist auch ein Besuch der historischen Märchenstadt Chiva, UNESCO Weltkulturerbe, vorgesehen.

Mit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Usbekistans Shavkat Mirziyoyev Ende 2016 begann eine neue Ära, eine umfassende Öffnung und Liberalisierung aller Wirtschaftssektoren des Landes. Der zweite Präsident in der Geschichte Usbekistans hat seine Wahl-Zusagen für Reformen eingehalten und setzt diese seit seinem Amtsantritt im Dezember 2016 konsequent um.

Zitat: „Die neue usbekische Regierung hat jetzt mit einer konsequenten Öffnungspolitik und einem hohen Reformtempo die Weichen richtig gestellt", sagte Michael Harms, Vorsitzender der OAOEV-Geschäftsführung, vor seiner Abreise nach Usbekistan. „Die Entwicklung im Land ist äußerst spannend und die Konkurrenz aus Fernost schläft nicht. Die Reise des Bundespräsidenten kommt daher genau zur rechten Zeit", so Harms.

Usbekistan gibt wichtige Signale, zeigt seine Bereitschaft, möchte mit Deutschland noch enger zusammenarbeiten. Beide Staaten können von einer engeren Zusammenarbeit profitieren. Es gilt wirtschaftliche Möglichkeiten auszuloten, das Potential für den Tourismus in Usbekistan zu fördern. Es geht um eine win-win Situation, faire Partnerschaft.
Usbekistan ist an einem know how Transfer, Schaffung von Arbeitsplätzen im Land interessiert, Deutsche Unternehmen an Kooperationen, Investitionen und Aufträgen.

Für Deutsche Firmen ergeben sich hohe Potentiale, sich rechtzeitig an den geplanten Projekten in allen Branchen zu beteiligen, dies gilt insbesondere im Hinblick auf Entwicklungen der NEUEN SEIDENSTRASSE. Usbekistan steht wie schon in der jahrhunderte langen Geschichte des Landes wieder im Mittelpunkt, ist Dreh- und Angelpunkt für ganz Zentralasien.

Äusserst positiv ist die seit dem Frühjahr 2019 gültige VISA-Regelung die für deutsche Staatsbürger von Usbekistan einseitig abgeschafft wurde. Eine wichtige Reiseerleichterung für Geschäftsleute und Touristen. Der Tourismus zählt neben der Chemie-, Bau, Infrastruktur und Agrarwirtschaft zu den vielversprechenden Branchen.

Um das Reformtempo und die Entwicklungen in Usbekistan voranzutreiben, wird mehr qualifiziertes Personal benötigt. Von Deutscher Seite wurde vom Ost-Ausschuss, Europaverein ein Praktikantenprogramm für junge Studierende aus Usbekistan aufgelegt. Die ersten 30 Stipendiaten beginnen noch in diesem Jahr ihre Weiterbildung in Deutschland.

Beitrag: Gerhard Birkl, Fotos CHIVA: © Bodo Thöns

Empfohlene LINKS:
OAOEV: Wirtschaftsdelegation mit Steinmeier in Usbekistan
GTAI Germany TRADE & INVEST | USBEKISTAN
Bundesdeutsche Zeitung: Usbekistan: Auf dem Weg zu einer freien Marktwirtschaft?

Märchenstadt CHIVA, UNESCO Weltkulturerbe: Statue al-Chwarizmi | WIKIPEDIA; Foto: © Bodo Thöns

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Usbekistans Zusammenarbeit mit China im Rahmen der Neuen Seidenstrasse – One Belt, One Road (OBOR)

Praesidententreffen UZ Präsident Shavkat Mirziyoyev & PRC Präsident Xi Jinping
Der Präsident der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev besuchte vom  24.-27. April im Rahmen eines Arbeitsbesuch das internationale Forum „One Belt, One Road" in der Volksrepublik China. Mit seiner Rede im Forum startete Shavkat Mirziyoyev eine Reihe von Initiativen zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit. Während des Besuches traf sich der Präsident Usbekistans Shavkat Mirziyoyev mit dem Präsidenten der Volksrepublik China Xi Jinping.

Die beiden Staats̶ und Regierungschefs skizzierten neue Perspektiven für die bilaterale Zusammenarbeit. Während des Besuchs von Shavkat Mirziyoyev besuchte Xi Jinping auch das neue Gebäude der Botschaft der Republik Usbekistan, das sich in einem der zentralen Geschäftsviertel von Peking Chaoyang befindet. In diesem Viertel befinden sich unter anderem auch diplomatische Vertretungen der Vereinigten Staaten von Amerika ﴾USA), Frankreichs, Japans, Indiens, Malaysias und weiterer Länder.  
Das neue dreistöckige Gebäude der Botschaft wurde von den Baumeistern aus Ferghana, auf der Grundlage der nationalen Architekturtraditionen und den Errungenschaften der modernen Architektur erbaut und spiegelt die reiche ursprüngliche Kultur des usbekischen Volkes wider.

Der Präsident von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev zeigte sich zuversichtlich, dass diese Botschaft dazu dienen würde, die Völker beider Länder näher zusammen zu führen. Ziel ist es die gemeinsamen Beziehungen in verschiedenen Branchen auszubauen, sowie ein Zentrum der Anziehung und gegenseitigen Bereicherung der Kulturen zu schaffen.
Die beiden Länder verbindet eine groβe Historie von besonderer Bedeutung. China und Usbekistan waren schon vor hunderten von Jahren mit ihrer alten Zivilisation, führende Länder die zur Seidenstraße gehörten. Usbekistan bemüht sich um eine zukunftsweisende und umfassende Zusammenarbeit. In den letzten Jahren entwickelten sich die chinesisch- usbekischen Beziehungen in verschiedenen Bereichen der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Handels, der Wirtschaft, der Energie und Technologietransfers und der kulturellen und humanitären Beziehungen.

Die Ergebnisse des Staatsbesuchs unseres Präsidenten Shavkat Mirziyoyev in China betragen zusammengefasst seit Mai 2017, mehr als 100 bilaterale Dokumente im Wert von 23 Milliarden Dollar die in nachfolgenden Bereichen der Energie, Erdölraffination, Modernisierung von Kraftwerken, Landwirtschaft, Petrochemie, Erdölchemie, Verkehrskommunikation und andere unterzeichnet wurden. Gegenwärtig ist China einer der Staaten, die am aktivsten in die Wirtschaft Usbekistans investieren. In der Republik gibt es bereits über 700 Unternehmen die mit chinesischem Kapital ausgestattet sind. Heute haben chinesische Investoren rund 8 Milliarden US-Dollar in die Wirtschaft Usbekistans investiert.

Zukünftig werden sich beide Staaten mit Schwerpunkten, die mit Grundinteressen der Völker beider Länder im Zusammenhang stehen, wie der Souveränität des Staates, der Sicherheit und der territorialen Integrität, gegenseitig unterstützen. China und Usbekistan beabsichtigen, die umfassende Umsetzung bestehender bilateraler Dokumente und gemeinsam vereinbarter Projekte fortzusetzen. Im wesentlichen gilt es die Zusammenarbeit im Rahmen der Neuen Seidenstrasse von „One Belt, One Road" in Bereichen wie Handel und Wirtschaft, Investitionen, Finanzen und Technik, Verkehr und Kommunikation sowie Zusammenarbeit in der Landwirtschaft zu vertiefen sowie die Schaffung von Industrieparks und anderen vorrangig geplanten Bereichen voranzubringen.

Quelle: uznews.uz; Übersetzung Kuvanova Shaxnoza, Ramozonova Goˈzal (Karschi, Usbekistan)

Fotos: president.uz

Empfohlene LINKS:
WIKIPEDIA OBOR | Seidenstrasse | 
TRACECA | ZDF Reportage: Neue Seidenstraße: Chinas Griff nach Westen

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Deutsche Kultur in Usbekistan - die faszinierende Welt der deutschen Romantik

Konzert1_GA Deutsche Kultur – Konzert Staatliches Konservatorium

Konzert am Staatlichen Konservatoriums, Taschkent

Am 21. Mai 2019 fand in Taschkent im Orgelsaal des Staatlichen Konservatoriums von Usbekistan ein Konzert statt, das der faszinierenden Welt der deutschen Romantik gewidmet wurde.

Die Veranstalter des Konzerts: die Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan-Deutschland", das Kulturzentrum von Deutschen Usbekistans «Wiedergeburt». Das Komitee für interethnische Beziehungen und freundschaftliche Beziehungen mit dem Ausland bei dem Ministerkabinett der Republik Usbekistan.

Zum Ziel hatte die Veranstaltung: sowohl die breite Öffentlichkeit als auch Jugendliche mit der reichen Musikkultur Deutschlands bekannt zu machen. Am Konzert nahmen führende Solisten des Staatlichen Großen Akademischen A.Navoi Theaters , die Tanzgruppe des Kulturzentrums von Deutschen, Usbekistans «Wiedergeburt» sowie Schüler der Schule Nr. 60 und eine Studentin der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie.

Auf dem Programm standen Werke der großen deutschen Komponisten I.S.Bach, V.A. Mozart, L. Beethoven, F. Schubert, R. Schumann,
G. Wolf, I. Strauss, poetische Werke von I. W. Goethe, F. Schiller. Die vokal-poetische Komposition "MEIN LIED FLIEGT ..." zeigte das große geistige Interesse der Usbeken an der vielfältigen und tiefgreifenden Kultur Deutschlands in einer der interessantesten grundliegenden Richtungen - romantischen.

Ansprache von Frau Gulasalkhon Saidmavlonova:
Vom Westen nach Osten – deutsche Romantik im morgenländischen Usbekistan! Lassen Sie ihren aufrichtigen Gefühlen freien Lauf durch Melodien, Operngesänge und Poesie von deutschen Komponisten, Dichtern und Romantikern! – Mit diesem Wahlspruch haben die Organisatoren, nämlich die Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan-Deutschland", das deutsche Kulturzentrum in Usbekistan sowie das Komitee für internationale und interkulturelle Beziehungen mit ausländischen Ländern bei dem Ministerkabinett der Republik Usbekistan das Konzert unter dem Namen „Leise flehen meine Lieder…" starten lassen, das am 21. Mai 2019 im usbekischen Staatlichen Konservatorium all die leidenschaftlichen Musik- und Poesieliebhaber unter einen Hut gebracht hat.

Der kleine Orgelsaal mit mehr als 200 Sitzplätzen war mit romantischer Laune sowohl der Zuschauer, als auch der Teilnehmer gefüllt, die dem Konzert die besondere Romantiktönung verliehen haben. Das Konzert hatte keine Altersgrenze: Alt und Jung hatte die Möglichkeit, die rührenden Töne und Worte des Schöpfergeistes der deutschen Künstler zu genießen. Dabei haben nicht nur die berühmtesten Verdienten Artisten und Künstler Usbekistans, wie Andrej Slonim, Ljudmila Slonim, Gulshan Azizova u.a., sondern auch einfache Schüler und Studenten geholfen, in die echte Romantikwelt einzutauchen.

Dem Programm entsprechend sind die weltbekanntesten Kunstwerke der deutschen Klassiker, wie die Musikstücke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart u.a., sowie Gedichte und Fragmente aus den Werken von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller erklungen.
Ich, als Studentin an der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie, hatte ebenso die Ehre, die Ballade „Mignon" von J.W. Goethe vorzulesen und mich für einen Augenblick als echte Heldin aus dem Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre" zu fühlen, die Heimweh nach ihrer Heimat Italien hat und sich nach ihrer Geliebten sehnt. Zudem hat mein bescheidenes, von mir selbst verfasstes Gedicht „Mein Traumland" gleich „das Licht der Welt erblickt". (-> siehe Beitrag, am Textende)

Beendet wurde die ganze konzertante Ereignis mit der berühmtesten „Serenade" von F. Schubert und gleichnamigem Operngesang „Leise flehen meine Lieder…", wonach auch diese Veranstaltung benannt ist.
Zweifellos dient dieses „gefühlsreiche" Konzert als die Eröffnung des grandiosen Events – des Besuchs des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier nach Usbekistan und verspricht, sich in naher Zukunft nochmals zu wiederholen.

Die Konzertveranstalter bedanken sich bei dem Autor des Projekts und der Komposition, Regisseur und Moderator, Produktionsleiter, verdienten Künstler Usbekistans Andrei SLONIM für eine großartige Veranstaltung.

Beitrag/Fotos: Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan-Deutschland"; Gulasalkhon Saidmavlonova


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DEUTSCH als gel(i)ebte Fremdsprache: Ansprache und Gedichte von Gulasalkhon Saidmavlonova

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Eröffnung eines Moschee-Komplexes zu Ehren Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf

Taschkent Moschee-Komplex Moschee-Komplexes zu Ehren Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf

Die Stadt Taschkent eröffnete während des heiligen Monats Ramadan einen neuen Moscheekomplexes, der nach Sheikh Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf benannt ist und in dem sich auch ein Bildungszentrum befindet.

In dem Komplex, der auf Initiative des Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev erbaut wurde, befinden sich eine für 2000 Personen geeignete Moschee sowie ein Konferenzsaal, ein Museum, eine Bibliothek, ein Mausoleum, ein Waschraum und vieles mehr. Bisher vorhandene Landschafts- und Gartenanlagen wurden beibehalten. Es gibt auch einen Brunnen auf dem Territorium des Komplexes.

Während der Eröffnungszeremonie stellte Präsident Shavkat Mirziyoyev fest, dass diese Moschee den Namen Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf verdient. Außerdem schlug er einige Empfehlungen vor, darunter das Studium des wissenschaftlichen Erbes von Sheikh, die Ausweitung der Veröffentlichung von Büchern zu pädagogischen und spirituellen Themen und die Stärkung des spirituellen Umfelds in unserer Gesellschaft.

Scheich Muhammad Sodiq Muhammad Yusuf wurde am * 15. April 1952 in Andijon, geboren und verstarb am 10. März 2015 in Taschkent. Er war ein islamischer Theologe und galt als der „inoffizieller geistiger Führer des Islam in Usbekistan", er war der erste Mufti nach der Unabhängigkeit Usbekistans und Großmufti der „Muslimischen Geistlichen Verwaltung von Zentralasien".
Er wurde in der Medresse „Mir Arab" in Buchara und im Islamischen Institut Taschkent, benannt nach Imam al-Buchari, unterrichtet. 1976 setzte er seine Ausbildung an der Universität „al-DawatulIslamiyya" in Tripolis (Libyen) fort und schloss sie 1980 ab.
Ab 1981 arbeitete er als Lehrer am Tashkent Islamic Institute, benannt nach Imam al-Bukhari. Ein Jahr später wurde er zum stellvertretenden Rektor ernannt und 1984 Rektor seiner Alma Mater. Während der Konferenz der Muslime aus Zentralasien und Kasachstan am 6. Februar 1989 wurde Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf zum Vorsitzenden der Geistlichen Verwaltung der Muslime aus Zentralasien und Kasachstan gewählt und zum Mufti proklamiert.

Als Mufti übte er eine breite Palette internationaler Aktivitäten aus. Mit der Anzahl der islamischen Länder konnte er kulturelle Beziehungen aufbauen und ausbauen. Sheikh Muhammad Sodiq Muhammad Yusuf war unter Muslimen auf der ganzen Welt weithin anerkannt. Der Vertreter Usbekistans war Mitglied des Exekutivkomitees des Internationalen Verbands muslimischer Gelehrter, des Royal Aal al-Bayt-Instituts für islamisches Denken in Jordanien und anderer bekannter internationaler Organisationen.

Scheich Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf schrieb mehr als 100 Bücher zu verschiedenen religiösen und spirituellen Themen. Er hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Förderung des aufgeklärten Denkens in der muslimischen Welt, die Steigerung des Wissens und des Geistes der Menschen.

Beitrag/ Fotos: "Dunyo" News Agency, Uzbekistan

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Sheikh Muhammad Sadyk Muhammad Yusuf's works are translated into many languages
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